Der Weg nach Europa führt nicht über Brüssel


Nach dem mutigen Nein Irlands zum undemokratischen EU-Lissabon-Vertrag empfiehlt die Galionsfigur des europäischen Liberalismus Ralf Dahrendorf in einem Essay erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung, Europa völlig neu zu denken.

“Wir müssen Abschied nehmen von der Sachlogik a la Monnet und Hallstein. Vielleicht müssen wir weiter zurückgehen – zu Winston Churchill und auch zu den Europäern der ersten Stunde, zu Adenauer und Schuman und De Gasperi. Jedenfalls sollten wir noch einmal zu den Grundfragen zurückkehren: Wie kann Europa Frieden und Freiheit für seine Bürger im Lichte alter wie neuer Bedrohungen sichern? Das ist die irische Frage, die Frage also, die die Bürger Europas stellen. Die Antwort wird nicht leicht zu finden sein, doch ist sie des Schweißes der Edlen wert. Nachzudenken ist nicht über krampfhafte Versuche, aus Brüssel doch noch Europa zu machen, sondern über einen neuen Ansatz. Man könnte vielleicht von einem Bund europäischer Demokratien sprechen, wenn das Wort ‘Bund’ sich übersetzen ließe in die anderen Sprachen. Dabei geht es um die Haltung zu den großen Fragen von Frieden und Freiheit.”

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