“Louis Malle, der Mitglied der Jury ist, aber in seiner freien Zeit kein Auge vom Fernseher lässt und sich fragt: ‘Was tu’ ich hier? Ich muss nach Paris zurück!’, ist gespannt auf das, was seine Kollegen zu berichten haben: ‘Auf einem Treffen erklärten sie, dass sie das neu gegründete Comité Révolutionnaire du Cinéma oder so ähnlich repräsentieren’, erzählt er später. ‘Sie sagten, dass das Festival sofort beendet werden muss. Ich hielt das für eine ausgezeichnete Idee. Das ganze Land befand sich im Streik; es schien uns absurd, dass die Leute im Frack sich Filme angucken sollten, als wäre sonst nichts los, als befänden wir uns in Liechtenstein oder Monte Carlo.”
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) lobt den Erfindungsgeist des Festivals von Cannes:
“Natürlich ist Cannes weiterhin eine kommerzielle Veranstaltung, aber eben nicht nur. Wie sonst ließen sich die spröden Wettbewerbsbeiträge etwa der Dardenne-Brüder aus Belgien erklären, die in diesem Jahr schon zum wiederholten Mal an der Croisette zu Gast sind…, oder von Atom Egoyan, der ‘Adoration’ zeigt? Wie käme ein animierter Dokumentarfilm über den Libanesischen Bürgerkrieg (’Waltz with Bashir’ von Ari Folman) ins Wettbewerbsprogramm, der neue Wim-Wenders-Film oder ein Viereinhalbstundenwerk über Che, auch wenn der Regisseur Steven Soderbergh heißt? Und wie ‘La frontière de l’aube’ von Philippe Garrel, einem der Wortführer der Neuen Welle im französischen Kino, die Cannes damals überrollte?”
Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung definiert der Monty Python (Englands bester Komiktruppe) Mitbegründer Michael Palin den englischen Humor:
“Dieser Humor basierte immer schon auf Demütigung - darauf, eine Niederlage zu erwarten, sich mental rechtzeitig auf sie vorzubereiten und dann Pointen parat zu haben, um sich totzulachen. [...] Es gibt viel Unheil in Großbritannien, auch politisches, aber ich glaube, der Brite ist eher mal nicht in der Lage, an ein totalitäres System zu glauben. Er glaubt überhaupt nicht an eine Systematik. Er glaubt an ein paar Benimmregeln für den Alltag, die das Leben erleichtern. Und im Übrigen glaubt er ans totale Chaos.”
Hamburg - 16.04.2008 - Die monatliche Veranstaltungsreihe von Hamburg Media School, 3001 Kino und Filmfest Hamburg geht im Mai in die 4. Runde. Wir freuen uns sehr über die Resonanz beim Publikum, bei den Studenten der HMS und bei den Gästen, die Ihre Filme in Hamburg vorstellen. Von Vorstellung zu Vorstellung gewinnt unsere Stadt und das Hamburger Publikum einen Fan mehr.
“I saw some pictures of Hamburg yesterday and I felt nostalgic. Thanks again, I had a great time!”
Spiros Stathoulopoulos, Regisseur von ‚PVC-1′
Am 8. Mai 2008 um 21 Uhr präsentieren wir die deutsche Erstaufführung von: ‚Wasted’ von Nurit Kedar (Israel 2007, 55 Minuten, hebräisch mit englischen Untertiteln)
Zu Gast: Nurit Kedar (Regie)
‚Wasted’ ist Teil einer Trilogie über den Ersten Libanonkrieg. Kedar präsentiert dazu Ausschnitte aus den vorangehenden Filmen ‚Borders’ (2000) und ‚Lebanon Dream’ (2001)
Im Kino 3001, Schanzenstrasse 75, Eintritt 5 Euro.
Wir empfehlen eine telefonische Kartenreservierungen unter (040) 43 76 79!
DER FILM
‚Wasted’ (basierend auf Ron Leshems Roman „Wenn es ein Paradies gibt”) ist ein offenherziger Blick auf jene israelischen Soldaten, die in der Festung von Beaufort im Süd-Libanon vor Israels Rückzug im Jahr 2000 stationiert waren. Diese jungen Männer gehen in den Krieg und kommen als andere Menschen zurück. Ihre Erinnerungen greifen manchmal tief, manchmal sind sie banal: der Geruch von gebratenem Schnitzel, der Geruch ihrer Freundin auf einem T-Shirt, der Geruch der Füße und der Geruch der eigenen Angst. In diesem ruhigen, eleganten Film über die Schrecken des Krieges, studiert die Kamera die Gesichter der jungen Soldaten, deren Gesichtszüge oft mehr als Worte erzählen.
Die Männer lebten jeden Tag auf dem Berg und bissen bei jeder Detonation die Zähne zusammen, in der Hoffnung, einen Treffer nicht zu überleben, da der Tod besser gewesen wäre als eine Amputation. Es war ein absurdes Theater des Krieges; ein Soldat bemerkt: “Ich sah nie jemanden, auf den ich hätte schießen können.” Ein anderer fragt: “Wen oder was bewachten wir? Wir haben uns einfach nur selbst bewacht, so dass wir am Ende mit heiler Haut da raus kommen.”
Die Interviews mit den Soldaten, die monatelang in der klaustrophobischen Festung ausharrten, sind durchmischt mit kühlen eleganten Aufnahmen der männlichen Tänzer der Bat Sheva Dance Company unter der Regie von Ohad Naharin (einer der führenden Choreografen Israels). In ihren dichten bizarren Bewegungen spiegeln sie das Leben in jenem Quartier wider: ein Leben mit dem Wissen um die explosive Gefahr, ein Leben fast wie in einer organischen Einheit. Seltsam schön und zugleich zutiefst erschütternd. Das dokumentarische Gegenstück zum israelischen Oskar-Nominee ‚Beaufort’.
DIE REGISSEURIN
Nurit Kedar ist Produzentin und Regisseurin von Dokumentarfilmen. Sie arbeitete als Senior Producerin für das CNN Bureau in Jerusalem und als Executive Producer für den israelischen Channel 2. Kedar ist eine renommierte Dokumentarfilmerin in Israel. International wurden Ihre Filme auf ARTE, ARD, Canal Plus, RAI etc. ausgestrahlt.
Ci-dessous quelques séquences de films de la grande époque du grand dialoguiste français Michel Audiard, dont le style incomparable nous est si familier, et les dialogues prodigieux taillés sur mesure pour les monstres sacrés du cinéma français d’après-guerre, autrement dit le triumvirat de l’excellence: Jean Gabin, Bernard Blier, Lino Ventura.
“Any religion that makes a form of torture into an icon that they worship seems to me a pretty sick sort of religion quite honestly”, said Terry Jones, director of the 1979 released controversial movie The Life of Brian, in response to the accusations of blasphemy.
Lyrics
Always Look on the Bright Side of Life
Some things in life are bad,
They can really make you mad,
Other things just make you swear and curse,
When you’re chewing life’s gristle,
Don’t grumble,
Give a whistle
And this’ll help things turn out for the best.
And…
Always look on the bright side of life.
[whistle]
Always look on the light side of life.
[whistle]
If life seems jolly rotten,
There’s something you’ve forgotten,
And that’s to laugh and smile and dance and sing.
When you’re feeling in the dumps,
Don’t be silly chumps.
Just purse your lips and whistle.
That’s the thing.
And…
Always look on the bright side of life.
[whistle]
Always look on the right side of life,
[whistle]
For life is quite absurd
And death’s the final word.
You must always face the curtain with a bow.
Forget about your sin.
Give the audience a grin.
Enjoy it. It’s your last chance, anyhow.
So,…
Always look on the bright side of death,
[whistle]
Just before you draw your terminal breath.
[whistle]
Life’s a piece of shit,
When you look at it.
Life’s a laugh and death’s a joke it’s true.
You’ll see it’s all a show.
Keep ‘em laughing as you go.
Just remember that the last laugh is on you.
And…
Always look on the bright side of life.
Always look on the right side of life.
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Cette chanson de Serge Gainsbourg, disparu il y a 17 ans (le 2 mars 1991, je me trouvais inopinément le jour dit en compagnie de mon ami de 20 ans, Grégoire Mercadé, dans son appartement de la rue du Bac à Paris, et nous observions de la fenêtre la foule en bas qui venait lui rendre hommage), a accompagné le générique du film Le Pacha (film au sein duquel Jean Gabin, commissaire, traque un truand interprété par André Pousse).
En réalité, cette chanson est un tour de force: on ne s’ennuie pas une seule seconde, et pourtant, l’accompagnement se résume à…un seul accord.
Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ähnlichkeiten mit den Praktiken der Bild-Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich. (Heinrich Böll, Die verlorene Ehre der Katharina Blum)
“Ein rätselhaftes und peinliches Video zeigt den ehemaligen Hamburger Innensenator Ronald Schill beim Drogenkonsum. Mindestens ebenso interessant ist, wie es in Umlauf kam”, schreibt Hans Leyendecker in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.
Und fügt hinzu: “Die Bild-Zeitung war 2002 auf der anderen Seite der Barriere - eine Art Sturmgeschütz von Schill. Bild (’Schill nahm nie Kokain’) erklärte den Lesern, ‘wer sich nun bei Schill entschuldigen sollte’: Fünf Namen wurden aufgezählt, darunter der damalige NDR-Intendant Jobst Plog und Bundesverfassungsrichter Wolfgang Hoffmann-Riem, der in einem offenen Brief Schill aufgefordert hatte, sich zu den Kokain-Vorwürfen zu äußern. Hoffmann-Riem sei ’scheinheilig’ kommentierte das Blatt.”
Im Gespräch mit der Berliner Zeitung prangert der FDP-Kulturpolitiker Hans-Joachim Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, die “Reformunfähigkeit der deutschen Medienpolitik” an, die sich nicht nur in der Frage der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) zeige (”den Schnüffelapparat GEZ gibt es weiter”), sondern auch in der Internet-Aktivitäten der Öffentlich-Rechtlichen:
“Weil uns weisgemacht werden soll, dass es qualitätsvollen Journalismus im Internet nur gebe, wenn sich die Öffentlich-Rechtlichen dort als Anbieter betätigen. Das ist kompletter Unsinn, schließlich existieren auch hervorragende Zeitungen in Deutschland ohne Gebühren. Es spricht nichts dagegen, programmbegleitend im Internet aktiv zu sein. Aber eigens für das Internet produzierte öffentlich-rechtliche Inhalte zwingen privaten Anbietern einen Verdrängungswettbewerb auf. Das ist unfair.”
“In the course of the past three decades Jacques Dutronc has established himself as one of the most popular figures on the French music scene. His insolent attitude and offbeat sense of humour have also won him thousands of fans around the world.” (RFI Musique)
As a young man in the early 60’s he was swept up in the wave of rock and roll music. His group El Toro et les Cyclones managed to release a couple 45’s in the spring of 1962. He began writing songs for Yéyé artists including his wife Françoise Hardy, for whom he wrote “C’est le temps de l’amour“.
In the late 60’s Jacques Dutronc recorded his masterpiece: “L’opportuniste“, an ironic commentary on politics.
He lives in the town of Monticello on the island of Corsica.
In der Neuen Zürcher Zeitung schreibt Marc Zitzmann über Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, und sucht in neuen Publikation nach Antwort auf die Frage, was der Sarkozysmus sei.
“Mit ungleich mehr Gewinn liest sich da «Le Téléprésident» von François Jost und Denis Muzet (Éditions de l’Aube). Kernthese dieses «Essai sur un pouvoir médiatique» ist, dass mit Sarkozy «erstmals ein Präsident eine Methode zum System erhebt, deren Ziel es ist, das Handeln und die Kommunikation über dieses Handeln aufs Engste zu verbinden».
Die Nähe des Staatsoberhaupts zu Medienmoguln, seine Selbstdarstellung als Zelebrität und sein von Jost und Muzet als «telepopulistisch» charakterisiertes Weltbild wurden schon oft thematisiert. Faszinierend und zugleich verstörend ist dagegen die mit Argumenten und Beispielen gestützte These, Sarkozys Kommunikationspolitik (und seine Politik tout court) sei von A bis Z für die Flimmerkiste formatiert.
Die sehr diversen Konsumenten der «Fast News» bediene der «Telepräsident» jeden Tag mit einer anderen «Postkarte», die jeweils einer spezifischen Zielgruppe zugeeignet sei: «Nach Sarkozy bei Airbus, Sarkozy im Krankenhaus folgt Sarkozy bei den Feuerwehrleuten, Sarkozy bei den Hochseefischern.» Die Sequenzierung in täglich neue, in sich abgeschlossene Episoden verleihe der präsidentiellen Kommunikation den Charakter einer Fernsehserie.”
“Die Geschichte der Bourgeoisie amüsiert mich wirklich”, gesteht Frankreichs Kino-Legende Claude Chabrol im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau, versteht dennoch nicht, warum er immer nur darauf angesprochen wird.
“Immerhin spielt fast nur die Hälfte meiner Filme in der Bourgeoisie. Ich denke, das kommt daher, dass diese den meisten Erfolg beim Publikum hatten. Hinzu kommt, dass sich die Gesellschaft in den 90er Jahren, nach dem Mauerfall, dahingehend weiterentwickelt hat, dass keine Klassen mehr existieren. Es gibt nur noch eine zentrale, die Bourgeoisie, in die alle rein wollen. Diese eine Klasse hat allerdings mehrere Schichten. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass eine Art Big Brother alles überwacht und uns in Hampelmänner verwandelt. Da es nur noch eine Klasse gibt, zählt nur noch das Geld als soziale Leiter.”
Je vous recommande tout particulièrement d’aller voir l’excellent et étonnant film réalisé par mon ami de 20 ans Grégoire Mercadé. C’est une expérience à ne pas manquer!
Bereits 1947 geschrieben, wurde das Stück 1949 in New York am Morosco Theater von Elia Kazan uraufgeführt und 1984 von Volker Schlöndorff mit Dustin Hoffman verfilmt. 1992 inszenierte Arthur Miller selbst noch einmal eine Aufführung seines Dramas in Stockholm.
Der Handlungsreisende Willy Loman, ein Selfmademan, glaubt, dass er es bis nach ganz oben schaffen kann, wenn er nur tüchtig genug ist. Und wenn nicht, dann seine beiden Söhne, in die er alle seine Hoffnungen und Wünsche legt. Ein Leben lang hat Loman für die Familie gearbeitet, damit sie es einmal besser hat als er. Doch der Traum von der Familienidylle in einer heilen Welt zerplatzt. Denn Lomans Söhne sind nicht so erfolgreich, wie der Vater sie immer sieht. Im Gegenteil, sie verweigern sich dem Erfolgsdruck und den Lebenslügen des Vaters: Biff ist auf die schiefe Bahn geraten, und Happy läuft nur noch den Frauen nach.
Als Loman auch noch seinen Job verliert, bricht für ihn die Welt zusammen. Er fühlt sich beruflich und privat als Versager und sieht nur noch im Selbstmord einen Ausweg. Sein letztes Geschäft macht Loman mit dem eigenen Tod.
Arthur Millers 60 Jahre altes Stück hat nichts von seiner Aktualität verloren. Die Phänomene sind sich gleich geblieben: Die Schwierigkeiten, sich in einem zunehmend als inhuman empfundenen Wirtschaftssystem, in dem es nur noch Gewinner oder Verlierer gibt, zu behaupten, den damit verbundenen Druck auf die Familie - all das sind längst keine Einzelphänomene mehr.
Arthur Miller wurde 1915 als Sohn jüdischer Einwanderer in New York geboren. Die Weltwirtschaftskrise 1929 hat ihn entscheidend geprägt, und so ist der Verlust aller wirtschaftlichen und sozialen Sicherheiten, das Ausgeliefertsein des Einzelnen in der Gesellschaft, zentrales Thema seiner Stücke. Der Tod eines Handlungsreisenden wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und brachte ihm Weltruhm.
Termine:
Theater Magdeburg: 29.12.2007, 13.01.2008 und 07.02.2008, jeweils um 19 Uhr 30
The film Jimmy Carter: Man from Plains is as painful to watch as your last root canal, without the benefit of gaining something positive from the experience.
Watch out Gigli and Howard the Duck. You just might lose the contest for the worst movie ever made now that Jimmy Carter: Man from Plains has come to the big screen.
Produced by the same people who recently gave us the Al Gore documentary, An Inconvenient Truth, we’re shown all the drama and excitement of a two-month book tour that is about as painful to watch as your last root canal without the incremental benefit of knowing that at least you gained something positive from the experience.
An infomercial posing as entertainment and a distortion of facts masquerading as documentary, this film — that would better have been called An Unconvincing Lie — should probably be dismissed without comment were it not for the importance of its “hero” and the powerful impact it may yet have on a gullible public.
Most of us remember all too well why Jimmy Carter is so often ranked as the worst President in United States history. His mishandling of major crises led to his un-mourned exit from office, with the economy in shambles and his term viewed as an unmitigated disaster. Yet, with unprecedented chutzpah, Carter continues to violate the unwritten rule that former Presidents never criticize their successors as he openly vilifies our present day leaders and condemns our own country in his travels abroad.
Nowhere is his negativism more pronounced than in his ongoing crusade against Israel. Even Islamic Fundamentalists can do no wrong in his eyes when it comes to their hatred of Jews in the Holy Land. And so Carter has written his manifesto that in its four-word title manages to encapsulate two major lies to threaten Israel’s existence: Palestine: Peace Not Apartheid. Can it really be that Carter still doesn’t know that “Palestine” doesn’t exist, that the name of the country is Israel, that a Palestinian State is still contingent upon Arab leaders at long last acknowledging the reality of a Jewish State in their midst? And is “Apartheid” really the right word to use to disparage the only democratic country in the Middle East, a country that offers residency and equal rights to its Arab citizens as no Arab country extends to its Jews?
It is hard to understand how someone with Carter’s admitted intelligence can be so uncomprehending of the reality of a conflict that pits suicide bombers against innocent civilians, and then rails against Israel’s defensive measure of a protective security fence. Does Carter really believe that Israel’s treatment of the Palestinians “in many ways is worse than the treatment of blacks in South Africa [under apartheid]“?
There is only one way to explain not only Carter’s obsession with Israel’s supposed evil but also his distorted view of its policies. The Rabbis gave us a wonderful phrase to describe it, based on the biblical portrayal of the gentile prophet Balaam who came to curse the children of Israel: He was “blind in one eye”. As brilliant as he was, he simply could not see when it came to the Jewish people. So, too, we have the remarkable enigma of an otherwise decent human being who has a blind spot with regard to the Jewish State.
What explains this anomaly? A personal friend of Carter’s — a man with extremely close ties to his Administration — shared his opinion with me years ago on condition that his name never be mentioned as source. I offer it as strong possibility. Carter has always been profoundly affected by the Bible. He taught Sunday school for years. He and his wife read Biblical texts to each other before they go to bed. His favorite verses come from the New Testament. And Carter’s views were shaped well before Vatican II absolved Jews of the crime of deicide and the murder of their “lord.” In his heart of hearts, Carter still cannot forgive the Jews for a crime his own faith no longer condemns — and so he finds other reasons to continue to hold them liable for sins against humanity.
Jimmy Carter: Man from Plains follows the former President as he tours the nation pushing his book and peddling its prejudices. But perhaps, you say, he is right? And shouldn’t a documentary allow you to hear every side? Strange then that when we’re shown Professor Alan Dershowitz demanding that Carter debate him on the issues, Carter adamantly refuses — and makes that a condition of his appearance at Brandeis University.
When it first appears that Brandeis is prepared to cancel his talk, Carter’s shock is apparent. He finds it impossible to believe that others have a right to question him. The movie repeatedly shows us Carter getting the last word, stubbornly refusing to ever admit error or even a scintilla of self-doubt. Here is a man who in his heart really believes he has never been wrong, even when pointedly asked about his performance in the Iranian hostage crisis.
Viewers should certainly be told that members of Carter’s own staff have resigned to protest misstatements of fact in his book. Yet, images of Jews shown protesting the unbalanced and hateful positions of Palestine: Peace Not Apartheid are selected to convey irrational and irate fanatics; Arabs asking for signatures are invariably polite and pleasant. Students of media slanting can use this film as a primer on how careful editing can be used to sway audience opinion and how facts can be ignored in favor of cinematically programmed feelings.
This Hollywood homage to Carter begins fittingly enough with words of praise from his mother Lillian and never moves from this kind of uncritical veneration. One can only wonder if director Jonathan Demme confuses Carter’s initials, J.C., with those of another idolized figure. We are meant to acknowledge a grandfatherly, kind, gentle, sincere, saintly and hard-working hero committed to making the world better, beloved and honest to a fault. Watch him as he actually mingles with common folks. See him shake hands with plain people as he flies coach. Catch him eating at a barbeque with simple neighbors. Then grasp the subliminal message of the title Man from Plains. It’s as if the word “Man” for someone like him is modest acceptance of a description actually beneath him. Small wonder that several reviewers found themselves squirming in their seats as they watched what one of them called the movie’s attempt to turn Carter into the Dalai Lama.
Can a film this bad really cause harm? Will it help give further publicity to a book that soon gives away that its prejudices preclude rational analysis? Perhaps those who already share our former President’s obsession with Israel’s “evil behavior” will be fascinated by this over two hour excursion into banality. Most others, I’m certain, will be fast asleep long before the picture has ended.
About the author: Rabbi Benjamin Blech holds a masters degree in psychology from Columbia University, and has written nine books on Judaism, including three as part of the highly popular Idiot’s Guide series (one of which was cited by Larry King as “a piece of art”). He has taught at Yeshiva University since 1966, and has received the American Educator of the Year award. A tenth-generation rabbi, Blech is a frequent lecturer in Jewish communities around the world. He has appeared on national television (including The Oprah Winfrey Show), and writes regularly for major newspapers and journals. He was recently ranked #16 in a listing of the 50 most influential Jews in America. Born in Zurich, Rabbi Blech lives in Manhattan with his wife Elaine.
Dominique Dhombres retrace dans Le Monde les côtés pittoresques voire burlesques de l’affaire Elf, qui defraya la chronique il y a près de quinze ans:
“Ce qu’on retient d’abord, c’est le côté Pieds Nickelés ou Tontons flingueurs de toute cette fine équipe. Les valises bourrées d’argent valsent joyeusement. Les hôtels particuliers et les diamants sont achetés à un rythme endiablé.
‘Ecoutez-moi bien, ma petite Christine. Il y a tellement de fric dans le pétrole qu’ils ne savent pas quoi en faire. Et moi, en revanche, j’ai quelques idées sur ce qu’on pourrait en faire du fric en général’, explique Alfred Sirven à Christine Deviers-Joncour. Beaucoup de conversations ont lieu dans des restaurants de luxe où les grands crus sont versés généreusement.”
Eine oscarverdächtige Rolle spielt die bildhübsche serbische Schauspielerin Anica Dobra in der anspruchsvollen deutsch-serbisch-ungarischen Kinoproduktion Klopka - Die Falle.
Im Gespräch mit der Tageszeitung Die Welt spricht sie über ihr Leben zwischen Deutschland und Ihrer Heimat Serbien.
“Wenn man in einem Land lebt, als Gast, oder für immer, egal, wo auf der Welt, sollte man natürlich authentisch bleiben. Aber man muss sich auch assimilieren und die Sprache beherrschen. Das finde ich zivilisiert und fair. Und dann wird man auch in seinem Anderssein akzeptiert. Später habe ich dann davon profitiert, als ich 1988 in Deutschland meinen ersten Film gemacht habe.”
Pressemitteilung der Botschaft des Staates Israel - Berlin
Beim diesjährigen Filmfest in Hamburg vom 27. September bis 4. Oktober 2007 sind folgende Beiträge aus Israel vertreten:
A Hebrew Lesson
David Ofek/Ron Rotem, Israel 2007, 123 min, OmeU
Am 30. September 2007 um 18.45 Uhr im Grindel 6 und am 4. Oktober 2007 um 21.30 Uhr im Metropolis
Eine Chinesin, die in Israel als Putzfrau arbeitet. Ein Russe, der nie nach Israel wollte, aber seiner Familie hinterher gereist ist. Eine verwöhnte Peruanerin, die in Lima als die sprichwörtliche “Jewish princess” aufwuchs und in Israel das wahre Leben kennen lernen soll. Im obligatorischen Hebräisch-Sprachkurs verschmelzen die persönlichen Schicksale und menschlichen Dramen der Neueinwanderer mit der Komplexität israelischer Realität.
My Father My Lord
David Volach, Israel 2007, 73 min., OmeU
Am 30. September 2007 um 21.30 Uhr im Abaton und am 3.Oktober 2007 um 17.00 Uhr im Grindel 4
Regisseur David Volach, aufgewachsen als eins von 20 Kindern einer ultra-orthodoxen Familie in Israel, gewährt in seinem Film einen Einblick in eine weitgehend unbekannte Welt. Dabei gelingt ihm eine moderne Interpretation der alttestamentarischen Geschichte von Abraham, der bereit ist, seinen Sohn Isaak Gott zu opfern. Im Mittelpunkt steht der respektierte Rabbi einer ultra-orthodoxen Gemeinde, der mit Frau und Sohn ans Tote Meer reist. Die Reise wird stetig bedrohlicher, als der Rabbi sich zwischen seinen Pflichten als Gottesdiener und der Verantwortung für seine Familie entscheiden muss. Der Konflikt endet in einer Tragödie. Der Film, auf dem Festival in Haifa als „Entdeckung des Festivals” gefeiert, wurde in New York auf dem Tribeca Film Festival ausgezeichnet.
Der Champagner Spion Nadav Schirman, Deutschland/Israel, 2007, 90 min., OmeU
Am 29. September 2007 um 20.00 Uhr im Grindel 6 und am 3. Oktober 2007 um 21.30 Uhr im 3001
Als 12-Jähriger erfährt Oded Gur Arie, dass sein Vater Agent in geheimer Mission ist. Und dass das Leben seines Vaters von seinem Schweigen abhängt. Der israelische Offizier He’ev Gur Arie, Odeds Vater, wird 1960 vom Mossad beauftragt, einen Zirkel deutscher Wissenschaftler zu unterwandern, die mit der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen in Ägypten beschäftigt sind. Der gebürtige Deutsche geht als Wolfgang Lotz - Ex-Nazi, Millionär und Pferdezüchter - nach Kairo und verliert sich in seiner angenommenen Identität und heiratet sogar eine junge Deutsche. Doch im August 1965 wird das Paar in einem Sensationsprozess angeklagt. Die Todesstrafe droht… In der Dokumentation von Nadav Schirman bricht nicht nur der Sohn des „Champagnerspions” sein Schweigen. Auch ehemalige Mossad-Agenten berichten vom persönlichen Preis, der für Spionage im Dienste des Staates zu zahlen ist.
Jellyfish Shira Geffen/ Etgar Keret, Israel/Frankreich 2007, 78 min., OmU
Am 4. Oktober 2007 um 20.00 Uhr im CinemaxX 1
Drei Geschichten von Frauen um die 30: Keren bricht sich auf ihrem Hochzeitsempfang ein Bein und kann damit ihre Hochzeitsreise in die Karibik vergessen. Bayta wird von einem merkwürdigen kleinen Mädchen, das aus dem Meer zu kommen scheint, solange verfolgt, bis sich ihr Leben für immer ändert. Joy ist ein Dienstmädchen von den Philippinen, das bei einer alten Dame arbeitet und unbeabsichtigt eine Versöhnung zwischen ihr und ihrer Tochter herbeiführt. Lebt man eigentlich sein eigenes Leben - oder lebt sich das Leben selbst? Wie Quallen treiben die Protagonisten dieser Tragikomödie durchs Leben. „Jellyfish” das zeitgenössische Porträt einer in Unordnung geratenen Welt, in der jeder versucht, Liebe zu finden, etwas zu erleben, an das man sich erinnert - oder etwas erlebt, man vergessen möchte. Auf dem Film Festival in Cannes gewann „Jellyfish” die Caméra d’Or für den besten Debütfilm.
Hart am Wind
Gilad Reshef, Israel 2006, 80 min., OF, deutsch eingesprochen
Am 1. Oktober 2007, 14.30 Uhr, Grindel 6
Der zehnjährige Oran hat etwas erlebt, wovon man hierzulande sonst nur in den Nachrichten hört: einen Terroranschlag. Bei einem Restaurantbesuch in seiner Heimatstadt Haifa geht eine Bombe hoch und reißt Orans Vater, seinen Bruder, die Grosseltern sowie seinen Cousin mit sich. Er selbst überlebt, ist aber seitdem blind. Trotzdem möchte Oran ein möglichst normales Leben führen.
Oran Almog wurde zwei Jahre nach dem Terroranschlag interviewt. Er versucht wieder zurück in die Normalität zu finden. Jede Hürde, die seine Blindheit ihm dabei in den Weg stellt, ist für ihn eine weitere Herausforderung, der er sich mutig stellt.
Bei den meisten Vorstellungen werden auch die Regisseure bzw. Hauptdarsteller anwesend sein.
Maître de l’incommunicabilité, du mal de vivre, Michelangelo Antonioni s’est éteint à son domicile de Rome à l’âge de 94 ans, au terme de soixante ans de carrière.
Le metteur en scène italien avait connu la consécration internationale : Lion d’or à La Mostra de Venise en 1964 pour « Désert rouge », Palme d’or au Festival de Cannes en 1967 pour « Blow up », Prix spécial du jury à Cannes pour « Identification d’une femme » en 1982, Oscar du cinéma à Hollywood pour l’ensemble de sa carrière en 1995 et Lion d’or pour la carrière à Venise en 1997.
Talent de comique hors-pair, mais aussi acteur dramatique impressionnant, Michel Serrault est décédé le 29 juillet 2007 d’un cancer dans sa résidence secondaire de Honfleur, à l’âge de 79 ans.
Jean-Pierre Mocky a réagi ce matin au décès de Michel Serrault en regrettant une “perte immense”. “Michel, je croyais qu’il était immortel (…) Je pensais qu’il irait jusqu’à l’âge de Charles Vanel qui est mort à 97 ans et qui tournait encore avec moi à 97 ans”, a souligné sur RTL le réalisateur pour lequel Michel Serrault avait notamment tourné les deux films “Le Miraculé” et “A mort l’arbitre“.
“Ca a été mon acteur fétiche après Bourvil. Quand Bourvil est mort, il a remplacé Bourvil dans les rôles que j’avait prévus pour Bourvil. Il est devenu mon ami dès 1966. C’est pour moi quelque chose d’immense sa perte. Aujourd’hui, il y a tout un tas de rôles que je ne sais pas à qui donner. Déjà à la mort de Bourvil, je me demandais qui allait le remplacer et j’avais trouvé Serrault mais maintenant, je ne sais vraiment pas qui va remplacer Serrault. Je ne le vois pas”, a ajouté Jean-Pierre Mocky.
Die Tageszeitung Die Welt kann es kaum erwarten, dass die Kultserie Die Simpsons nächste Woche ins Kino kommt und bringt uns ihren Erfinder Matt Groening näher:
“Alles hat bei Groening seinen Preis: der Kirch- und Kneipengang, die Dummheit wie die Klugheit und das Böse wie das Gute, Politik wie Pop, erst recht das Fernsehen: ‘Es erlaubt mehreren Menschen, die sich nicht ausstehen können, jahrelang friedlich im selben Raum zu sitzen, ohne sich gegenseitig umzubringen’, hat er seine Helden einmal sagen lassen. Heute fragt er: ‘Wie soll man das Wasser kritisieren, wenn man im Aquarium schwimmt?’”
Für die Reihe “Die Zukunft von gestern” der Neuen Zürcher Zeitung hat der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Manfred Schneider noch einmal Anthony Burgess‘ Roman A Clockwork Orange gelesen und erkennt die darin ausgeführte “Indifferenz der Gegensätze” als Signatur unserer Gegenwart.
Du 10 janvier 1975 au 22 juin 1990, Bernard Pivot a présenté 724 numéros d’« Apostrophes », émission littéraire légendaire s’il en est.
A la veille du Salon du Livre et à l’occasion de la mise en ligne par l’Institut national de l’audiovisuel (INA) de ses émissions, le journaliste est l’invité de Colombe Schneck du 19 au 23 mars 2007 sur France Inter.