Hamburg – 5. Mai 2009 – Ab dem 2. Juni 2009 wird Silke Cecilia Schultz die Leitung der Kommunikations- und Pressearbeit von Filmfest Hamburg übernehmen.
Silke Cecilia Schultz ist freie Drehbuchautorin in Hamburg. Sie betreut als Tutorin angehende Autoren an der Filmschule Hamburg-Berlin und unterrichtet dort Dramaturgie und Filmgenres. Zuvor arbeitete sie als Pressesprecherin und Leitung des Presseclubs EXPO 2000 Hannover GmbH und war Mitarbeiterin unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Süssmuth im Referat Öffentlichkeitsarbeit Deutscher Bundestag.
Ab dem 1. Juli 2009 wird sie von Alrun Seifert unterstützt. Alrun Seifert macht ihren Abschluss als Diplom-Medienwissenschaftlerin in Berlin. Sie hat bereits als Assistenz in der Presseabteilung von Hamburger Filmfest gearbeitet und zuvor die Pressearbeit des Internationalen Studentenfilmfestivals sehsüchte in Potsdam mitgestaltet.
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Filmfest Hamburg vom 24.09.2009 bis zum 03.10.2009
Das 17. Filmfest Hamburg findet vom 24. September 2009 bis zum 3. Oktober 2009 im Abaton Kino, Cinemaxx Dammtor, Metropolis Kino, 3001 Kino und in den Zeise Kinos statt.
Damit ist die Spielzeit von Filmfest Hamburg um zwei Tage verlängert worden. Festivalleiter Albert Wiederspiel erklärt die Verlängerung wie folgt: “Wir haben uns entschieden, in der aktuellen Zeit von Einschränkungen antizyklisch zu handeln, und Filmfest Hamburg um zwei Tage zu verlängern. Das tun wir vor allem für unsere Besucher, denen wir mit einem weiteren Wochenende mehr Möglichkeiten bieten, unsere Filme sehen zu können.”
Das Festivalzentrum von Filmfest Hamburg zieht in diesem Jahr in die Pony Bar am Allende Platz 1, direkt neben das Abaton Kino. In den drei Kinosälen des Abaton finden tagsüber die Vorführungen für die akkreditierten Gäste statt.
Albert Wiederspiel freut sich besonders, dass “Altona in diesem Jahr wieder durch Zeise Kinos vertreten ist.” Zeise Kinos werden über die gesamte Spielzeit vom 17. Hamburg Filmfest bespielt. An beiden Wochenenden werden die Kinos in der ehemaligen Schiffsschraubenfabrik zur Bühne von Michel Kinder- und JugendFilmfest.
Das Metropolis Kino im ehemaligen Savoy am Steindamm wird diesmal über die gesamte Dauer vom 17. Hamburg Filmfest mit dabei sein.
Das Cinemaxx Dammtor bleibt mit drei Kinos in der oberen Ebene als wichtiger Spielort erhalten. Hier finden weiterhin die feierlichen Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen mit den Preisverleihungen, die Premieren der Sektion “TV Spielfilme im Kino” und das reguläre Programm von Filmfest Hamburg statt.
Das Filmfest Hamburg geht 2009 mit folgenden Sektionen an den Start: Agenda 09, Nordlichter, Vitrina, Voilà!, TV Spielfilme im Kino, eurovisuell und Deluxe.
Paris – 24 avril 2009 – Appuyé par des archives rares et un récit historique cadencé ce film documentaire lève un voile sur l’une des personnalités les plus mythiques du XXème siècle.
Il y a 40 ans, Charles de Gaulle quittait le pouvoir sur un échec. Celui du référendum perdu du 27 avril 1969.
Mais c’est quelques mois auparavant, en mai 68, que le fondateur de la Vème république commence à perdre pied. Dès lors une succession de décisions incompréhensibles vont le conduire à sa perte.
L’a-t-il voulu ce départ improbable? Etait-il las des Français? Souhaitait-il simplement retourner à l’écriture s’affranchir définitivement de la vie politique?
Grâce à des témoins de proximité (l’Amiral Flohic son aide de camp, Pierre-Louis Blanc, son conseiller à la presse) c’est un de Gaulle pathétique et grandiose, âgé de 79 ans, que nous redécouvrons ici, un homme d’exception éclairé par des figures du gaullisme (Pierre Lefranc, Edgard Pisani, Jean Mauriac), ses biographes (Jean Lacouture, Eric Roussel) et un spécialiste de la Vème république Alfred Grosser.
De Gaulle, la fin d’un règne – Les coulisses du référendum du 27 avril 1969 – Un film de Jean-Michel Djian – Diffusion le 26 avril 2009 à 22h sur Public Sénat.
Producteur délégué: Les Films d’Ici
Producteur associé: Ina
Il faut plaisanter sur tout. Il n’y a que les concierges qui disent: “La plaisanterie a des limites”. (Jacques Dutronc,Pensées et répliques)
Nanti d’un regard malicieux, revêche et ironique, auteur et interprète de chansons au vitriol mais néanmoins fantasmagoriques et tendres, flanqué d’un style maintes fois imité mais jamais égalé, Jacques Dutronc demeure, en dépit de ses presque 66 ans, qu’il fêtera le 28 avril prochain, l’archétype même de l’anarchiste de droite, mais aussi et surtout le maître incontesté de l’humour iconoclaste et intelligent de la scène musicale française des quatre dernières décennies. Bravo l’artiste!
In Slate Magazine, Juliet Lapidos recalls Francis Scott Fitzgerald’s university years on the occasion of the world premiere of the new movie version of his short story, The Curious Case of Benjamin Button, which seems to differ too far in taste and integrity from the intention of the great author of The Great Gatsby.
“There’s a chapter in the life of nearly every major F. Scott Fitzgerald protagonist-after boarding school, before dissipation in New York – when he attends Harvard, Princeton, or Yale. The hero of The Curious Case of Benjamin Button, Fitzgerald’s short, fantastical story about a man who ages backward, is no exception: Benjamin goes to Harvard. Sadly, this detail is absent from David Fincher’s new screen adaptation. Compared with other liberties the film takes with the story – Benjamin now has a black adoptive mother – this omission may seem inconsequential. But if you’re a Fitzgerald devotee, it’s a significant change. Cut out the Ivy League pride, and you might as well read Hemingway.”
Pierre Malaquet est distrait, doté d’une imagination fertile mais teintée d’humour macabre. Il est engagé dans une agence de publicité où il multiplie les gaffes qui sont autant de coups médiatiques.
Une conversation quelque peu incongrue et burlesque entre Pierre Richard, Pierre Tornade, Daniel Prévost, Bernard Blier et Pierre Repp, qui illustre avec brio la grandeur inégalée du cinéma français des années soixante-dix.
In einem Essay erschienen in der Berliner Zeitung demontiert der Historiker Bert Hoppe die Legende (insbesondere durch den mit Ressentiments beladenen Spielfilm Anonyma – Eine Frau in Berlinkolportiert worden) wonach es eine Systematik hinter den Massenvergewaltigungen durch sowjetische Soldaten nach dem Krieg gab:
“Derartigen Hinweisen waren schon die deutschen militärischen Aufklärungsstellen nachgegangen – und hatten keine Belege dafür finden können. Eine Befragung von 45 gefangenen Rotarmisten durch die Gefangenensammelstelle des Armeeoberkommandos 9 ergab im Februar 1945 vielmehr ein für die Wehrmacht überraschendes Bild: ‘Die Aussagen deuten ohne Ausnahme darauf hin, dass strenge Befehle der Oberen Führung der Roten Armee vorliegen, die Zivilbevölkerung schonend zu behandeln, insbesondere den Besitz nicht geflohener Einwohner nicht anzutasten.’ Die Realität sah anders aus – die These freilich, die sowjetische Führung hätte die Gewalt unterbinden können, hätte sie nur den Willen gehabt, lässt sich nicht halten.”
Beim 16. Filmfest Hamburg sind in diesem Jahr zahlreiche Produktionen aus Israel zu sehen. Das Filmfest zeigt in acht Sektionen über 140 internationale Spiel- und Dokumentarfilme. Das Programmspektrum reicht von anspruchsvollen Arthouse-Filmen bis zum innovativen Mainstreamkino, von Roadmovies und Melodramen über Komödien und Western zu Thrillern und Kinderfilmen.
Tarek, ein 20 Jahre alter Palästinenser, versucht auf dem Carmel-Markt in Tel Aviv eine Bombe zu zünden, die jedoch nicht explodiert. Der defekte Schalter kann wegen des Sabbats erst in zwei Tagen repariert werden. Zwei Tage, in denen Tarek in Tel Aviv jüdischen Alltag erlebt und sein Feind ein Gesicht bekommt…
Dror Zahavi und die Schauspieler Shredi Gabrin und Hili Yalon werden bei der Vorstellung anwesend sein.
Samstag, 27. September 2008, 19.15 Uhr, CINEMAXX2
Dienstag, 30. September, 21.00 Uhr, 3001
„Chronicle of a Kidnap”, Israel 2008, Buch und Regie: Nurit Kedar, 55 min. (hebr. OmeU)
Die renommierte Dokumentarfilmerin Nurit Kedar erzählt die Geschichte von Karnit Goldwasser. Sie ist die Frau des israelischen Soldaten Ehud Goldwasser, der mit seinem Kameraden Eldad Regev am 12. Juli 2006 an der israelisch-libanesischen Grenze durch ein Hisbollah-Kommando entführt wurde. Mit Liebe und Hartnäckigkeit versuchte Karnit Goldwasser, die Welt zu bewegen, ihren Mann zu befreien. Zwei Jahre lang hoffte sie täglich auf ein Lebenszeichen. Empathisch, aber kritisch zeigt der Film die junge Frau, die ihr Leid in die Welt hinaustrug und alles verlor: Am 16. Juli 2008 übergab die Hisbollah die Leichen der beiden Soldaten im Austausch für vier libanesische Kriegsgefangene sowie den verurteilten Terroristen Samir Kuntar.
Nurit Kedar wird bei der Premiere anwesend sein.
Vorfilm: „Your younger daughter Rachel”, Israel 2006, Regie: Efrat Corem, 33 min.
Die sechzehnjährige Rachel versucht ihre Mutter vor ihrem gewalttätigen Vater zu beschützen. Ein eindringliches Melodrama.
Dienstag, 30. September 2008, 19.45 Uhr, CINEMAXX 4
„Noodle”, Israel 2007, Regie: Ayelet Menahemi, 95 min., (hebr./engl. OmeU)
Eigentlich will Stewardess Miri nach der Arbeit nur schlafen. Doch in ihrer Wohnung wirbelt nicht nur die chinesische Putzfrau, auch Miris Schwester Gila hat sich häuslich eingerichtet, um ihrer Ehekrise zu entkommen. Als die Putzfrau Miri bittet, kurz auf ihren sechsjährigen Sohn aufzupassen, denkt sich Miri erst nichts dabei. Doch die Chinesin kommt nicht zurück. Miri sieht sich mit einer Schwester am Rande des Nervenzusammenbruchs, einem wütenden Schwager und einem schweigenden Kind konfrontiert. Als sie erfährt, dass die Mutter des Jungen nach China deportiert wurde, nimmt sie die Sache in ihre eigenen Hände.
Sonntag, 28. September 2008, 19.15 Uhr, CINEMAXX 2
Mittwoch, 1. Oktober, 17.30 Uhr, CINEMAXX 8
„Rabbi Firer – A reason to question”, Israel 2008, Buch und Regie: Amit Goren, 58 min. (hebr./engl. OmeU)
„Für das Privileg, 90 Minuten unter vier Augen mit Rabbi Avraham Elimelech Firer zu sprechen, würden tausende Menschen ihren rechten Arm geben”, schrieb die Journalistin Judy Siegel-Itzkovich in der „Jerusalem Post”. Rund 1000 Patienten aus der ganzen Welt wenden sich pro Tag an Firer, nur 100 kann er „aufnehmen”. Der 54-jährige orthodoxe Jude ist ein Phänomen: Ohne akademische medizinische Kenntnisse, aber mit einer einmaligen diagnostischen Begabung und Gottvertrauen gesegnet, kämpft er seit 30 Jahren ehrenamtlich für Kranke, zwingt Therapeuten und Ärzte, ihre Entscheidungen und Urteile zu überdenken und hat viele Menschenleben gerettet. Von manchen Ärzten kritisiert, wird er von Medizinern in der ganzen Welt zu Rate gezogen. Getreu einem Satz, den Hippokrates rund 350 vor Christus schrieb: „Der Kranke muss gegen seine Krankheit und gegen die Ärzte kämpfen.”
Amit Goren wird bei der Premiere anwesend sein.
Vorfilm: „Pinhas”, Israel 2008, Regie: Pini Tavger, 32 min.
Der neunjährige russische Immigrant Pinhas möchte zum jüdischen Glauben übertreten. Aber eine „Kippa” ist erst der Anfang.
Montag, 29. September 2008, 20.00 Uhr, CINEMAXX 6
Dienstag, 30. September 2008, 19.00 Uhr, 3001
„Vasermil”, Israel 2007, Buch und Regie: Mushon Salmona, 93 min., (hebr./russ./amhar. OmeU)
Vasermil” ist der Name des Fußballstadions von Be‘er Sheba, einer Stadt im südlichen Israel, und Symbol für den Traum von drei Jungen. Der russische Immigrant Dima ist ein drogendealender Skinhead. Halbwaise Shlomi jobbt als Pizzabote. Adiel, der einen äthiopischen Familienhintergrund hat, muss sich um seine kranke Mutter und seinen kleinen Bruder kümmern. Alle drei werden vom Trainer der örtlichen Fußballmannschaft eingeladen, an der Be‘er Sheba Jugendmeisterschaft teilzunehmen, die traditionell am Unabhängigkeitstag im Vasermil-Stadion ausgetragen wird. Das Trio muss zum Team werden, wenn es Erfolg haben und die Blicke der Talentscouts auf sich ziehen will. Ein unsentimentaler Blick auf ein multikulturelles Teenager-Leben in einem sozialen Brennpunkt.
Der Produzent Marek Rozenbaum wird bei der Premiere anwesend sein.
Freitag, 26. September 2008, 19.15 Uhr, CINEMAXX 2
„Yolki Palki”, Israel 2007, Regie: Alexander Gentelev, 90 min. (hebr./russ. OmeU)
Als „gesellschaftliche Zeitbombe” beschrieb die israelische Presse den Inhalt des Dokumentarfilms von Alexander Gentelev. Der gebürtige Russe hat sich auf die Suche nach den Immigranten gemacht, die mit ihm in den frühen 1990er Jahren im selben Flugzeug nach Israel reisten. Dabei gelingt ihm ein facettenreiches Porträt der letzten großen russischen Einwandererwelle. Seine Suche führt ihn vom einfachen Kibbuz bis in ein Luxusbüro in einem Moskauer Wolkenkratzer. Sein Hauptaugenmerk gilt der Frage, ob es einer Gruppe von über einer Million Menschen gelingt, den Stempel des „Israelisch sein” zu erhalten.
Alexander Gentelev wird bei der Vorführung anwesend sein.
Filmfest Hamburg vom 25. September bis 2. Oktober 2008
Alles, was zu dumm ist, um geschrieben bzw. gelesen zu werden, wird verfilmt. (frei nach Voltaire: Alles, was zu dumm ist, um gesprochen zu werden, wird gesungen.)
Wie die rotlackierte faschistoide Mörderbande Tote Armee Fraktion hemmungslos vermarktet wird, beweist der triviale Film Der Baader-Meinhof-Komplex.
“Entweder Du bist ein Teil des Problems oder ein Teil der Lösung. Dazwischen gibt es nichts. So einfach ist das und doch so schwer”, philosophierte 1974 der erfolgreiche RAF-Terrorist, Hungerstreiker und dennoch gescheiterte Künstler (ein Merkmal von Verbrechern wie einst Adolf Hitler, die damit ihr Versagen in Hass und Mord sublimieren) Holger Meins.
Inzwischen ist der Mythos um die feige und ungebildete Mörderbande namens Rote Armee Fraktion, die perverserveise zum Freiheitskämpfer hochstilisiert wird, Teil der Konsum- und Spaßgesellschaft geworden und wird gnadenlos vermarktet, meint Christoph Schwennicke in dem Spiegel.
Zweifelsfrei aber steht fest, was sie bestimmt nicht wollten: Ein Ende als Abziehbild auf schwarzen Zwölfzylindern, die vergangene Woche als VIP-Shuttle-Service zur Premiere des Eichinger-Films durch Berlin glitten und Menschen mit wichtigem und arrogantem Gesichtsausdruck von Party zu Party brachten.”
If you want total security, go to prison. There you’re fed, clothed, given medical care and so on. The only thing lacking is freedom. (U.S. President Dwight David Eisenhower)
Twin towers of the World Trade Center burning on September 11, 2001
“Americans should not expect one battle, but a lengthy campaign unlike any other we have ever seen,” President George W. Bush told the nation at an emergency joint session of Congress on September 20, 2001. Today, HIRAM7 REVIEW remembers and honors those who lost their lives in the 9/11 attacks and in the military conflicts that have followed. Seven years later and just seven short weeks from a presidential election, we must consider difficult questions: What is al Qaeda’s structure and strategy today? Are the U.S., European and Israeli intelligence services better today than they were seven years ago, and are they good enough to prevent another attack on our civilization and way of life? Does the U.S. military have the tools it needs to win the long war on terrorism? Do we, Americans, Europeans and Israelis, have an adequate legal framework for confronting the challenges of terrorism?
Last night, when I spoke with you about the fall of Rome, I knew at that moment that troops of the United States and our Allies were crossing the Channel in another and greater operation. It has come to pass with success thus far.
And so, in this poignant hour, I ask you to join with me in prayer:
Almighty God: Our sons, pride of our nation, this day have set upon a mighty endeavor, a struggle to preserve our Republic, our religion, and our civilization, and to set free a suffering humanity.
Lead them straight and true; give strength to their arms, stoutness to their hearts, steadfastness in their faith.
They will need Thy blessings. Their road will be long and hard. For the enemy is strong. He may hurl back our forces. Success may not come with rushing speed, but we shall return again and again; and we know that by Thy grace, and by the righteousness of our cause, our sons will triumph.
They will be sore tried, by night and by day, without rest – until the victory is won. The darkness will be rent by noise and flame. Men’s souls will be shaken with the violences of war.
For these men are lately drawn from the ways of peace. They fight not for the lust of conquest. They fight to end conquest. They fight to liberate. They fight to let justice arise, and tolerance and goodwill among all Thy people. They yearn but for the end of battle, for their return to the haven of home.
Some will never return. Embrace these, Father, and receive them, Thy heroic servants, into Thy kingdom.
And for us at home – fathers, mothers, children, wives, sisters, and brothers of brave men overseas, whose thoughts and prayers are ever with them – help us, Almighty God, to rededicate ourselves in renewed faith in Thee in this hour of great sacrifice.
Many people have urged that I call the nation into a single day of special prayer. But because the road is long and the desire is great, I ask that our people devote themselves in a continuance of prayer. As we rise to each new day, and again when each day is spent, let words of prayer be on our lips, invoking Thy help to our efforts.
Give us strength, too – strength in our daily tasks, to redouble the contributions we make in the physical and the material support of our armed forces.
And let our hearts be stout, to wait out the long travail, to bear sorrows that may come, to impart our courage unto our sons wheresoever they may be.
And, O Lord, give us faith. Give us faith in Thee; faith in our sons; faith in each other; faith in our united crusade. Let not the keeness of our spirit ever be dulled. Let not the impacts of temporary events, of temporal matters of but fleeting moment – let not these deter us in our unconquerable purpose.
With Thy blessing, we shall prevail over the unholy forces of our enemy. Help us to conquer the apostles of greed and racial arrogances. Lead us to the saving of our country, and with our sister nations into a world unity that will spell a sure peace – a peace invulnerable to the schemings of unworthy men. And a peace that will let all of men live in freedom, reaping the just rewards of their honest toil.
Thy will be done, Almighty God. Amen.
U.S. President Franklin Delano Roosevelt – June 6, 1944
Kino-Legende Volker Schlöndorff hat seine Memoiren geschrieben. Im Gespräch mit der Tageszeitung Die Welt übt er Selbstkritik über ihn aus und schont den Neuen Deutschen Film nicht:
“Es ist immer erst mal gut, zu sagen, Papas Kino ist tot. Aber als wir das getan hatten, hätten wir danach sofort einen Waffenstillstand schließen müssen, wie es die Franzosen der Nouvelle Vague auch gemacht haben. Alles selbst zu machen, aus der Wohnküche heraus, das war der eigentliche Fehler des Neuen Deutschen Films. Nicht, dass es Autorenfilmer waren oder dass man seine eigenen Geschichten erzählt hat; nein. DasRealitätsprinzip erfahrener Produzenten, das hat gefehlt, die einerseits knallharte Geldstandpunkte vertraten und einem andererseits Sicherheit gaben.”
In the Hungarian capital Budapest, the public screening of the anti-Semitic Nazi film ‘Jud Süß’ (1940) by a neo-Nazi organization has led to protests. Speaking on condition of anonymity, a lawyer told the newspaper ‘Népszabadság’ that he would initiate legal proceedings against the organizers.
The lawyer, who said many of his family were victims of Nazism, said the 1947 Paris Peace Treaty, signed by Hungary amongst other countries, contained a provision banning the dissemination of fascist ideology.
Meanwhile, a local chapter of the Hungarian Free Democratic Party said it would file a complaint to the authorities over ‘Jud Süß’ as the film can only be screened in Europe with permission from the German Friedrich Wilhelm Murnau Foundation which holds the screening rights. The foundation said it was unaware of the screening and wants to take legal action itself. Approval for the screening of ‘Jud Süß’ and other Nazi propaganda movies is granted by the foundation under certain conditions, including an introduction about the propagandistic aims of film the before the screening.
The infamous German movie adaptation made by Veit Harlan under the supervision of Nazi propaganda chief Joseph Goebbels is considered one of the most hateful depictions of Jews on film. The 1940 film about 18th century Jewish finance Joseph Süß Oppenheimer, who is greedy and sexually abuses women, was shown to concentration camp guards, to SS units about to round up Jews, as well as to non-Jewish populations of areas where Jews were about to be deported.
“Louis Malle, der Mitglied der Jury ist, aber in seiner freien Zeit kein Auge vom Fernseher lässt und sich fragt: ‘Was tu’ ich hier? Ich muss nach Paris zurück!’, ist gespannt auf das, was seine Kollegen zu berichten haben: ‘Auf einem Treffen erklärten sie, dass sie das neu gegründete Comité Révolutionnaire du Cinéma oder so ähnlich repräsentieren’, erzählt er später. ‘Sie sagten, dass das Festival sofort beendet werden muss. Ich hielt das für eine ausgezeichnete Idee. Das ganze Land befand sich im Streik; es schien uns absurd, dass die Leute im Frack sich Filme angucken sollten, als wäre sonst nichts los, als befänden wir uns in Liechtenstein oder Monte Carlo.”
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) lobt den Erfindungsgeist des Festivals von Cannes:
“Natürlich ist Cannes weiterhin eine kommerzielle Veranstaltung, aber eben nicht nur. Wie sonst ließen sich die spröden Wettbewerbsbeiträge etwa der Dardenne-Brüder aus Belgien erklären, die in diesem Jahr schon zum wiederholten Mal an der Croisette zu Gast sind…, oder von Atom Egoyan, der ‘Adoration’ zeigt? Wie käme ein animierter Dokumentarfilm über den Libanesischen Bürgerkrieg (’Waltz with Bashir’ von Ari Folman) ins Wettbewerbsprogramm, der neue Wim-Wenders-Film oder ein Viereinhalbstundenwerk über Che, auch wenn der Regisseur Steven Soderbergh heißt? Und wie ‘La frontière de l’aube’ von Philippe Garrel, einem der Wortführer der Neuen Welle im französischen Kino, die Cannes damals überrollte?”
Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung definiert der Monty Python (Englands bester Komiktruppe) Mitbegründer Michael Palin den englischen Humor:
“Dieser Humor basierte immer schon auf Demütigung – darauf, eine Niederlage zu erwarten, sich mental rechtzeitig auf sie vorzubereiten und dann Pointen parat zu haben, um sich totzulachen. [...] Es gibt viel Unheil in Großbritannien, auch politisches, aber ich glaube, der Brite ist eher mal nicht in der Lage, an ein totalitäres System zu glauben. Er glaubt überhaupt nicht an eine Systematik. Er glaubt an ein paar Benimmregeln für den Alltag, die das Leben erleichtern. Und im Übrigen glaubt er ans totale Chaos.”
Hamburg - 16.04.2008 – Die monatliche Veranstaltungsreihe von Hamburg Media School, 3001 Kino und Filmfest Hamburg geht im Mai in die 4. Runde. Wir freuen uns sehr über die Resonanz beim Publikum, bei den Studenten der HMS und bei den Gästen, die Ihre Filme in Hamburg vorstellen. Von Vorstellung zu Vorstellung gewinnt unsere Stadt und das Hamburger Publikum einen Fan mehr.
“I saw some pictures of Hamburg yesterday and I felt nostalgic. Thanks again, I had a great time!”
Spiros Stathoulopoulos, Regisseur von ‚PVC-1′
Am 8. Mai 2008 um 21 Uhr präsentieren wir die deutsche Erstaufführung von: ‚Wasted’ von Nurit Kedar (Israel 2007, 55 Minuten, hebräisch mit englischen Untertiteln)
Zu Gast: Nurit Kedar (Regie)
‚Wasted’ ist Teil einer Trilogie über den Ersten Libanonkrieg. Kedar präsentiert dazu Ausschnitte aus den vorangehenden Filmen ‚Borders’ (2000) und ‚Lebanon Dream’ (2001)
Im Kino 3001, Schanzenstrasse 75, Eintritt 5 Euro.
Wir empfehlen eine telefonische Kartenreservierungen unter (040) 43 76 79!
DER FILM
‚Wasted’ (basierend auf Ron Leshems Roman „Wenn es ein Paradies gibt”) ist ein offenherziger Blick auf jene israelischen Soldaten, die in der Festung von Beaufort im Süd-Libanon vor Israels Rückzug im Jahr 2000 stationiert waren. Diese jungen Männer gehen in den Krieg und kommen als andere Menschen zurück. Ihre Erinnerungen greifen manchmal tief, manchmal sind sie banal: der Geruch von gebratenem Schnitzel, der Geruch ihrer Freundin auf einem T-Shirt, der Geruch der Füße und der Geruch der eigenen Angst. In diesem ruhigen, eleganten Film über die Schrecken des Krieges, studiert die Kamera die Gesichter der jungen Soldaten, deren Gesichtszüge oft mehr als Worte erzählen.
Die Männer lebten jeden Tag auf dem Berg und bissen bei jeder Detonation die Zähne zusammen, in der Hoffnung, einen Treffer nicht zu überleben, da der Tod besser gewesen wäre als eine Amputation. Es war ein absurdes Theater des Krieges; ein Soldat bemerkt: “Ich sah nie jemanden, auf den ich hätte schießen können.” Ein anderer fragt: “Wen oder was bewachten wir? Wir haben uns einfach nur selbst bewacht, so dass wir am Ende mit heiler Haut da raus kommen.”
Die Interviews mit den Soldaten, die monatelang in der klaustrophobischen Festung ausharrten, sind durchmischt mit kühlen eleganten Aufnahmen der männlichen Tänzer der Bat Sheva Dance Company unter der Regie von Ohad Naharin (einer der führenden Choreografen Israels). In ihren dichten bizarren Bewegungen spiegeln sie das Leben in jenem Quartier wider: ein Leben mit dem Wissen um die explosive Gefahr, ein Leben fast wie in einer organischen Einheit. Seltsam schön und zugleich zutiefst erschütternd. Das dokumentarische Gegenstück zum israelischen Oskar-Nominee ‚Beaufort’.
DIE REGISSEURIN
Nurit Kedar ist Produzentin und Regisseurin von Dokumentarfilmen. Sie arbeitete als Senior Producerin für das CNN Bureau in Jerusalem und als Executive Producer für den israelischen Channel 2. Kedar ist eine renommierte Dokumentarfilmerin in Israel. International wurden Ihre Filme auf ARTE, ARD, Canal Plus, RAI etc. ausgestrahlt.
Ci-dessous quelques séquences de films de la grande époque du grand dialoguiste français Michel Audiard, dont le style incomparable nous est si familier, et les dialogues prodigieux taillés sur mesure pour les monstres sacrés du cinéma français d’après-guerre, autrement dit le triumvirat de l’excellence: Jean Gabin, Bernard Blier, Lino Ventura.
“Any religion that makes a form of torture into an icon that they worship seems to me a pretty sick sort of religion quite honestly”, said Terry Jones, director of the 1979 released controversial movie The Life of Brian, in response to the accusations of blasphemy.
Lyrics
Always Look on the Bright Side of Life
Some things in life are bad,
They can really make you mad,
Other things just make you swear and curse,
When you’re chewing life’s gristle,
Don’t grumble,
Give a whistle
And this’ll help things turn out for the best.
And…
Always look on the bright side of life.
[whistle]
Always look on the light side of life.
[whistle]
If life seems jolly rotten,
There’s something you’ve forgotten,
And that’s to laugh and smile and dance and sing.
When you’re feeling in the dumps,
Don’t be silly chumps.
Just purse your lips and whistle.
That’s the thing.
And…
Always look on the bright side of life.
[whistle]
Always look on the right side of life,
[whistle]
For life is quite absurd
And death’s the final word.
You must always face the curtain with a bow.
Forget about your sin.
Give the audience a grin.
Enjoy it. It’s your last chance, anyhow.
So,…
Always look on the bright side of death,
[whistle]
Just before you draw your terminal breath.
[whistle]
Life’s a piece of shit,
When you look at it.
Life’s a laugh and death’s a joke it’s true.
You’ll see it’s all a show.
Keep ‘em laughing as you go.
Just remember that the last laugh is on you.
And…
Always look on the bright side of life.
Always look on the right side of life.
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Always look on the bright side of life!
[whistle]
Cette chanson de Serge Gainsbourg, disparu il y a 17 ans (le 2 mars 1991, je me trouvais inopinément le jour dit en compagnie de mon ami de 20 ans, Grégoire Mercadé, dans son appartement de la rue du Bac à Paris, et nous observions de la fenêtre la foule en bas qui venait lui rendre hommage), a accompagné le générique du film Le Pacha (film au sein duquel Jean Gabin, commissaire, traque un truand interprété par André Pousse).
En réalité, cette chanson est un tour de force: on ne s’ennuie pas une seule seconde, et pourtant, l’accompagnement se résume à…un seul accord.
Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ähnlichkeiten mit den Praktiken der Bild-Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich. (Heinrich Böll, Die verlorene Ehre der Katharina Blum)
“Ein rätselhaftes und peinliches Video zeigt den ehemaligen Hamburger Innensenator Ronald Schill beim Drogenkonsum. Mindestens ebenso interessant ist, wie es in Umlauf kam”, schreibt Hans Leyendecker in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.
Und fügt hinzu: “Die Bild-Zeitung war 2002 auf der anderen Seite der Barriere – eine Art Sturmgeschütz von Schill. Bild (’Schill nahm nie Kokain’) erklärte den Lesern, ‘wer sich nun bei Schill entschuldigen sollte’: Fünf Namen wurden aufgezählt, darunter der damalige NDR-Intendant Jobst Plog und Bundesverfassungsrichter Wolfgang Hoffmann-Riem, der in einem offenen Brief Schill aufgefordert hatte, sich zu den Kokain-Vorwürfen zu äußern. Hoffmann-Riem sei ’scheinheilig’ kommentierte das Blatt.”
Im Gespräch mit der Berliner Zeitung prangert der FDP-Kulturpolitiker Hans-Joachim Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, die “Reformunfähigkeit der deutschen Medienpolitik” an, die sich nicht nur in der Frage der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) zeige (”den Schnüffelapparat GEZ gibt es weiter”), sondern auch in der Internet-Aktivitäten der Öffentlich-Rechtlichen:
“Weil uns weisgemacht werden soll, dass es qualitätsvollen Journalismus im Internet nur gebe, wenn sich die Öffentlich-Rechtlichen dort als Anbieter betätigen. Das ist kompletter Unsinn, schließlich existieren auch hervorragende Zeitungen in Deutschland ohne Gebühren. Es spricht nichts dagegen, programmbegleitend im Internet aktiv zu sein. Aber eigens für das Internet produzierte öffentlich-rechtliche Inhalte zwingen privaten Anbietern einen Verdrängungswettbewerb auf. Das ist unfair.”
“In the course of the past three decades Jacques Dutronc has established himself as one of the most popular figures on the French music scene. His insolent attitude and offbeat sense of humour have also won him thousands of fans around the world.” (RFI Musique)
As a young man in the early 60’s he was swept up in the wave of rock and roll music. His group El Toro et les Cyclones managed to release a couple 45’s in the spring of 1962. He began writing songs for Yéyé artists including his wife Françoise Hardy, for whom he wrote “C’est le temps de l’amour“.
In the late 60’s Jacques Dutronc recorded his masterpiece: “L’opportuniste“, an ironic commentary on politics.
He lives in the town of Monticello on the island of Corsica.
In der Neuen Zürcher Zeitung schreibt Marc Zitzmann über Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, und sucht in neuen Publikationen nach Antwort auf die Frage, was der Sarkozysmus sei.
“Mit ungleich mehr Gewinn liest sich da «Le Téléprésident» von François Jost und Denis Muzet (Éditions de l’Aube). Kernthese dieses «Essai sur un pouvoir médiatique» ist, dass mit Sarkozy «erstmals ein Präsident eine Methode zum System erhebt, deren Ziel es ist, das Handeln und die Kommunikation über dieses Handeln aufs Engste zu verbinden».
Die Nähe des Staatsoberhaupts zu Medienmoguln, seine Selbstdarstellung als Zelebrität und sein von Jost und Muzet als «telepopulistisch» charakterisiertes Weltbild wurden schon oft thematisiert. Faszinierend und zugleich verstörend ist dagegen die mit Argumenten und Beispielen gestützte These, Sarkozys Kommunikationspolitik (und seine Politik tout court) sei von A bis Z für die Flimmerkiste formatiert.
Die sehr diversen Konsumenten der «Fast News» bediene der «Telepräsident» jeden Tag mit einer anderen «Postkarte», die jeweils einer spezifischen Zielgruppe zugeeignet sei: «Nach Sarkozy bei Airbus, Sarkozy im Krankenhaus folgt Sarkozy bei den Feuerwehrleuten, Sarkozy bei den Hochseefischern.» Die Sequenzierung in täglich neue, in sich abgeschlossene Episoden verleihe der präsidentiellen Kommunikation den Charakter einer Fernsehserie.”
“Die Geschichte der Bourgeoisie amüsiert mich wirklich”, gesteht Frankreichs Kino-Legende Claude Chabrol im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau, versteht dennoch nicht, warum er immer nur darauf angesprochen wird.
“Immerhin spielt fast nur die Hälfte meiner Filme in der Bourgeoisie. Ich denke, das kommt daher, dass diese den meisten Erfolg beim Publikum hatten. Hinzu kommt, dass sich die Gesellschaft in den 90er Jahren, nach dem Mauerfall, dahingehend weiterentwickelt hat, dass keine Klassen mehr existieren. Es gibt nur noch eine zentrale, die Bourgeoisie, in die alle rein wollen. Diese eine Klasse hat allerdings mehrere Schichten. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass eine Art Big Brother alles überwacht und uns in Hampelmänner verwandelt. Da es nur noch eine Klasse gibt, zählt nur noch das Geld als soziale Leiter.”
Je vous recommande tout particulièrement d’aller voir l’excellent et étonnant film réalisé par mon ami de 20 ans Grégoire Mercadé. C’est une expérience à ne pas manquer!
Bereits 1947 geschrieben, wurde das Stück 1949 in New York am Morosco Theater von Elia Kazan uraufgeführt und 1984 von Volker Schlöndorff mit Dustin Hoffman verfilmt. 1992 inszenierte Arthur Miller selbst noch einmal eine Aufführung seines Dramas in Stockholm.
Der Handlungsreisende Willy Loman, ein Selfmademan, glaubt, dass er es bis nach ganz oben schaffen kann, wenn er nur tüchtig genug ist. Und wenn nicht, dann seine beiden Söhne, in die er alle seine Hoffnungen und Wünsche legt. Ein Leben lang hat Loman für die Familie gearbeitet, damit sie es einmal besser hat als er. Doch der Traum von der Familienidylle in einer heilen Welt zerplatzt. Denn Lomans Söhne sind nicht so erfolgreich, wie der Vater sie immer sieht. Im Gegenteil, sie verweigern sich dem Erfolgsdruck und den Lebenslügen des Vaters: Biff ist auf die schiefe Bahn geraten, und Happy läuft nur noch den Frauen nach.
Als Loman auch noch seinen Job verliert, bricht für ihn die Welt zusammen. Er fühlt sich beruflich und privat als Versager und sieht nur noch im Selbstmord einen Ausweg. Sein letztes Geschäft macht Loman mit dem eigenen Tod.
Arthur Millers 60 Jahre altes Stück hat nichts von seiner Aktualität verloren. Die Phänomene sind sich gleich geblieben: Die Schwierigkeiten, sich in einem zunehmend als inhuman empfundenen Wirtschaftssystem, in dem es nur noch Gewinner oder Verlierer gibt, zu behaupten, den damit verbundenen Druck auf die Familie – all das sind längst keine Einzelphänomene mehr.
Arthur Miller wurde 1915 als Sohn jüdischer Einwanderer in New York geboren. Die Weltwirtschaftskrise 1929 hat ihn entscheidend geprägt, und so ist der Verlust aller wirtschaftlichen und sozialen Sicherheiten, das Ausgeliefertsein des Einzelnen in der Gesellschaft, zentrales Thema seiner Stücke. Der Tod eines Handlungsreisenden wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und brachte ihm Weltruhm.
Termine:
Theater Magdeburg: 29.12.2007, 13.01.2008 und 07.02.2008, jeweils um 19 Uhr 30
The film Jimmy Carter: Man from Plains is as painful to watch as your last root canal, without the benefit of gaining something positive from the experience.
Watch out Gigli and Howard the Duck. You just might lose the contest for the worst movie ever made now that Jimmy Carter: Man from Plains has come to the big screen.
Produced by the same people who recently gave us the Al Gore documentary, An Inconvenient Truth, we’re shown all the drama and excitement of a two-month book tour that is about as painful to watch as your last root canal without the incremental benefit of knowing that at least you gained something positive from the experience.
An infomercial posing as entertainment and a distortion of facts masquerading as documentary, this film — that would better have been called An Unconvincing Lie — should probably be dismissed without comment were it not for the importance of its “hero” and the powerful impact it may yet have on a gullible public.
Most of us remember all too well why Jimmy Carter is so often ranked as the worst President in United States history. His mishandling of major crises led to his un-mourned exit from office, with the economy in shambles and his term viewed as an unmitigated disaster. Yet, with unprecedented chutzpah, Carter continues to violate the unwritten rule that former Presidents never criticize their successors as he openly vilifies our present day leaders and condemns our own country in his travels abroad.
Nowhere is his negativism more pronounced than in his ongoing crusade against Israel. Even Islamic Fundamentalists can do no wrong in his eyes when it comes to their hatred of Jews in the Holy Land. And so Carter has written his manifesto that in its four-word title manages to encapsulate two major lies to threaten Israel’s existence: Palestine: Peace Not Apartheid. Can it really be that Carter still doesn’t know that “Palestine” doesn’t exist, that the name of the country is Israel, that a Palestinian State is still contingent upon Arab leaders at long last acknowledging the reality of a Jewish State in their midst? And is “Apartheid” really the right word to use to disparage the only democratic country in the Middle East, a country that offers residency and equal rights to its Arab citizens as no Arab country extends to its Jews?
It is hard to understand how someone with Carter’s admitted intelligence can be so uncomprehending of the reality of a conflict that pits suicide bombers against innocent civilians, and then rails against Israel’s defensive measure of a protective security fence. Does Carter really believe that Israel’s treatment of the Palestinians “in many ways is worse than the treatment of blacks in South Africa [under apartheid]“?
There is only one way to explain not only Carter’s obsession with Israel’s supposed evil but also his distorted view of its policies. The Rabbis gave us a wonderful phrase to describe it, based on the biblical portrayal of the gentile prophet Balaam who came to curse the children of Israel: He was “blind in one eye”. As brilliant as he was, he simply could not see when it came to the Jewish people. So, too, we have the remarkable enigma of an otherwise decent human being who has a blind spot with regard to the Jewish State.
What explains this anomaly? A personal friend of Carter’s — a man with extremely close ties to his Administration — shared his opinion with me years ago on condition that his name never be mentioned as source. I offer it as strong possibility. Carter has always been profoundly affected by the Bible. He taught Sunday school for years. He and his wife read Biblical texts to each other before they go to bed. His favorite verses come from the New Testament. And Carter’s views were shaped well before Vatican II absolved Jews of the crime of deicide and the murder of their “lord.” In his heart of hearts, Carter still cannot forgive the Jews for a crime his own faith no longer condemns — and so he finds other reasons to continue to hold them liable for sins against humanity.
Jimmy Carter: Man from Plains follows the former President as he tours the nation pushing his book and peddling its prejudices. But perhaps, you say, he is right? And shouldn’t a documentary allow you to hear every side? Strange then that when we’re shown Professor Alan Dershowitz demanding that Carter debate him on the issues, Carter adamantly refuses — and makes that a condition of his appearance at Brandeis University.
When it first appears that Brandeis is prepared to cancel his talk, Carter’s shock is apparent. He finds it impossible to believe that others have a right to question him. The movie repeatedly shows us Carter getting the last word, stubbornly refusing to ever admit error or even a scintilla of self-doubt. Here is a man who in his heart really believes he has never been wrong, even when pointedly asked about his performance in the Iranian hostage crisis.
Viewers should certainly be told that members of Carter’s own staff have resigned to protest misstatements of fact in his book. Yet, images of Jews shown protesting the unbalanced and hateful positions of Palestine: Peace Not Apartheid are selected to convey irrational and irate fanatics; Arabs asking for signatures are invariably polite and pleasant. Students of media slanting can use this film as a primer on how careful editing can be used to sway audience opinion and how facts can be ignored in favor of cinematically programmed feelings.
This Hollywood homage to Carter begins fittingly enough with words of praise from his mother Lillian and never moves from this kind of uncritical veneration. One can only wonder if director Jonathan Demme confuses Carter’s initials, J.C., with those of another idolized figure. We are meant to acknowledge a grandfatherly, kind, gentle, sincere, saintly and hard-working hero committed to making the world better, beloved and honest to a fault. Watch him as he actually mingles with common folks. See him shake hands with plain people as he flies coach. Catch him eating at a barbeque with simple neighbors. Then grasp the subliminal message of the title Man from Plains. It’s as if the word “Man” for someone like him is modest acceptance of a description actually beneath him. Small wonder that several reviewers found themselves squirming in their seats as they watched what one of them called the movie’s attempt to turn Carter into the Dalai Lama.
Can a film this bad really cause harm? Will it help give further publicity to a book that soon gives away that its prejudices preclude rational analysis? Perhaps those who already share our former President’s obsession with Israel’s “evil behavior” will be fascinated by this over two hour excursion into banality. Most others, I’m certain, will be fast asleep long before the picture has ended.
About the author: Rabbi Benjamin Blech holds a masters degree in psychology from Columbia University, and has written nine books on Judaism, including three as part of the highly popular Idiot’s Guide series (one of which was cited by Larry King as “a piece of art”). He has taught at Yeshiva University since 1966, and has received the American Educator of the Year award. A tenth-generation rabbi, Blech is a frequent lecturer in Jewish communities around the world. He has appeared on national television (including The Oprah Winfrey Show), and writes regularly for major newspapers and journals. He was recently ranked #16 in a listing of the 50 most influential Jews in America. Born in Zurich, Rabbi Blech lives in Manhattan with his wife Elaine.