17 Novembre 1796: Napoléon au Pont d’Arcole

November 15, 2009

Le 17 novembre 1796, célèbre victoire d’Arcole remportée par l’armée française sous les ordres du jeune Bonaparte, sur les Autrichiens, point de départ de la carrière fulminante de celui qui deviendra NAPOLÉON.

napoleon


The Freemason’s Song.: Je t’appartiens – Let It Be Me

November 13, 2009
Hiramabiff Je t’appartiens [i.e.: I belong to The Great Architect of the Universe]

Hiram legend was not used when modern Freemasonry started in 1717.

By 1730 (just a few years later) it was the central part of the Masonic ritual. Today it remains the heart of the ritual. It is supposed to teach us Masonic lessons. But what are they?

Freemasonry (remember the period when the Hiram legend started, 1717-1730) teaches that each person is entitled to dignity and respect, freedom of thought and speech, not even our friends, or ourselves, should curtail this freedom. Hiramic legend could be about the universal struggle for freedom.

If so, what is this freedom?

Freedom of speech includes freedom of those who say things we hate, hurtful things that upset people. Otherwise, it is not real freedom.”

(Brother Paul Bessel – Presentation at Benjamin B. French Lodge No.15, F.A.A.M., Washington D.C., February 17, 1999)

LYRICS

Music: Gilbert BécaudWords: Pierre Delanoë, 1955

Comme l’argile
L’insecte fragile
L’esclave docile
Je t’appartiens

De tout mon être
Tu es le seul maître
Je dois me soumettre
Je t’appartiens

Si tu condamnes
Jetant mon âme
Au creux des flammes
Je n’y peux rien

Si tu condamnes
Si tu me damnes
Voici mon âme
Voici mes mains

Avec les peines
L’amour et la haine
Coulant dans mes veines
Je t’appartiens

Que puis-je faire
Pour te satisfaire
Patron de la terre
Sur mon chemin

Comme les anges
Chanter tes louanges
Mais je ne suis pas un ange
Tu le sais bien

Je ne suis qu’un homme
Rien qu’un pauvre homme
Je t’aime bien
Comme un copain

Souvent je pense
Que dans ton immense
Palais de silence
Tu dois être bien

Parfois je pense
Que dans ton immense
Palais de silence
On doit être bien


Amerika auf Abwegen. Obamas Dialogpolitik mit dem iranischen Regime

November 7, 2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

“Warum besteht Amerika darauf, das Spiel der Iraner zu spielen?”, fragte kürzlich eine Schlagzeile der israelischen Tageszeitung The Jerusalem Post.

Mein heute veröffentlichter Beitrag untersucht den Kurswechsel im Weißen Haus und versucht, die oben gestellte Frage ansatzweise zu beantworten.

Der Artikel basiert auf einem Vortrag, den ich am 4. November 2009 auf Einladung von Stop the Bomb in Wien hielt. Ein Journalist der österreichischen Presseagentur APA war anwesend und veröffentlichte die nachfolgende Kurzform meines Vortrags und Artikels.

Ich heiße Ihre Kritik wie immer willkommen und wünsche noch ein gutes Wochenende.

Dr. Matthias Küntzel

***

Bei den jüngsten Irangesprächen in Genf und Wien waren es nicht die Winkelzüge der Iraner, die Erstaunen auslösten, sondern die Politik der USA.

Während früher Washington den Druck auf Iran zu erhöhen suchten und Europa auf die Bremse trat, ist es heute Obama, der auf die Bremse tritt, während Frankreich und Großbritannien auf Sanktionen pochen. Während George W. Bush den Islamismus in Iran anprangerte, schmeichelt sich sein Nachfolger mit Komplimenten und Verharmlosungen ein. Während es früher die Europäer waren, die ihre Misserfolge im “Dialog” als Erfolge präsentierten, übernimmt heute Washington diesen Part.

Das Schlüsseldatum der alten amerikanischen Iranpolitik ist der 23. Dezember 2006. An diesem Tag hatten die USA nicht nur erreicht, dass der Sicherheitsrat die Mullahs einstimmig aufforderte, unverzüglich alle Arbeiten an der Urananreicherung und den Plutoniumprojekten einzustellen. Gleichzeitig wurden zur Durchsetzung dieser Forderungen Sanktionen gegen Iran verhängt. Diese Sanktionen verbieten bis heute jeden Nuklearhandel mit Iran. Ihre materielle Reichweite war und ist begrenzt – doch wiegt ihr juristisches Gewicht bis heute schwer. Einstimmig stufte damals der Sicherheitsrat die Atompolitik Irans in Resolution 1737 als eine Bedrohung des internationalen Friedens ein.

Erstmals wurde für den Fall, dass Teheran den UN-Aufforderungen nicht nachkommt, mit einer Druckerhöhung nach Artikel 41, Absatz VII der UN-Charta gedroht. Artikel 41 listet auf, wie ein Staat nicht-militärische genötigt werden kann, UN-Beschlüsse zu befolgen: Durch die teilweise oder vollständige Einstellung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen, durch Blockierung aller Verkehrsverbindungen, durch Unterbrechung des Post- und Funkverkehrs.

Das Schlüsseldatum der neuen amerikanischen Iranpolitik ist der 11. September 2009. An diesem Tag willigten die USA in Irangespräche ein, bei denen die iranische Urananreicherung in Natanz und die neu entdeckte Geheimanlage in Qum ausdrücklich nicht auf der Tagesordnung standen. Gespräche zu Bedingungen, die allein von Teheran diktiert wurden – dies allein kam einer Missachtung der Beschlüsse des Sicherheitsrats gleich.

Obamas zweites Zugeständnis betraf den Skandal der neu entdeckten und tief unter einem Berg versteckten Urananreicherungsanlage von Qum – eine im Bau befindliche Anlage, die für militärische Zwecke ausgelegt ist und dem iranischen Verteidigungsministerium untersteht. Um so bemerkenswerter, dass die „Fünf plus Eins“-Mächte bislang darauf verzichteten, den hierfür zuständigen Sicherheitsrat einzuschalten. Mehr noch: Von keiner Seite wurde bislang die Forderung nach Abbruch aller Arbeiten an dieser Anlage laut. Stattdessen forderte man „kämpferisch“ vom Regime, was dieses nach der Enthüllung des Geheimprojekts von sich aus angeboten hatte: Kontrollen durch die IAEA. Auch auf diese Weise wurde die Sicherheitsratsresolution 1737 konterkariert.

Drittens aber ist sich Obama nicht zu schade, Iran eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet eben jener Urananreicherung vorzuschlagen, die nach dem Willen der Weltgemeinschaft suspendiert werden soll.

Hintergrund ist ein kleiner Forschungsreaktor an der Teheraner Universität, der mit zu 19,75 Prozent angereichertem Uran betrieben wird. Ab 20 Prozent wird Uran als waffenfähig eingestuft.

Im Juni 2009 richtete Irans Regierung eine Anfrage an die UN-Atombehörde IAEA: Man wolle mit deren Hilfe das angereicherte Uran für die angeblich notwendig gewordene Neubeladung des Forschungsreaktors importieren. Natürlich konnte die Wiener Agentur dieser Forderung nicht nachkommen, hat doch der Sicherheitsrat die Verschickung jeglichen Nuklearmaterials nach Iran untersagt. Die Lage war und ist juristisch somit klar: Erst dann, wenn Iran keine Bedrohung für den Weltfrieden mehr darstellt, erst dann, wenn es seine Urananreicherung suspendiert hat, erst dann kann es auch wieder in den Genuss nuklearer Hilfsleistungen kommen.

Für Obama scheint dieser juristische Sachverhalt nicht zu existieren. Er strebt nach einer erfolgreichen Einigung mit dem Regime und sieht in dessen Uran-Begehren eine Chance. Der Deal, den Washington entworfen und anschließend seinen „Fünf & Eins“-Partnern vorgelegt hat, sieht folgendes vor: Die USA und die Weltgemeinschaft erklären die iranische Urananreicherung implizit für rechtmäßig. Sie garantieren, dass Iran das hochangereicherte Uran für seinen Forschungsreaktor erhält. Im Gegenzug muss sich Iran von 75 Prozent seiner heutigen schwach angereicherten Uranbestände, ca. 1,2 Tonnen, trennen, da das höher angereicherte Uran in Russland aus eben diesen Beständen gefertigt werden und anschließend Iran zurückgegeben werden soll.

Auf dieses Abkommen könnte Teheran eingehen, ohne viel zu verlieren, sind doch die Mullahs in der Lage, jene 1,2 Tonnen angereicherten Urans in weniger als einem Jahr neu zu produzieren. Im Weißen Haus wird dies nicht bestritten. Dort verteidigt man den Deal mit dem Hinweis, dass der Export des angereicherten Urans das Regime für einige Monate davon abhielte, die Bombe zu bauen. Man würde Zeit für weitere Verhandlungen gewinnen und könnte insbesondere Israel ein weiteres Jahr von Militärschlägen abhalten.
Der taktische Vorteil eines Zeitaufschubs ist zwar gegeben. Doch fällt der strategische Verlust der Möglichkeit, Iran hinsichtlich der Suspendierung seiner Anlagen unter Druck zu setzen, weitaus schwerer ins Gewicht.

Während George W. Bush die Vereinten Nationen davon überzeugte, dass Iran ob seiner Atompolitik zu isolieren sei, hat sein Nachfolger die Iranbeschlüsse des Sicherheitsrats in Genf und Wien unter den Tisch fallen lassen und die Forderung nach Suspendierung der Urananreichung durch die Forderung nach schärferen Kontrollen ersetzt.

Warum lindert die amerikanische Supermacht den Druck, der so berechtigt auf dem despotischen und krisengeschüttelten Regime lastet?

Oder, um eine Schlagzeile der Jerusalem Post vom 1. November 2009 zu zitieren:

Warum besteht Amerika darauf, das Spiel der Iraner zu spielen?

Ein Teilantwort vermittelt uns der Rückblick auf die europäischen und deutschen Blockaden, die eine konsequente Sanktionspolitik gegenüber Iran seit vielen Jahren vereitelt haben.

So hatte Deutschland in den Neunzigerjahren die amerikanischen Versuche, Iran durch ökonomischen Druck von der Weiterverfolgung seiner Atompläne abzubringen, erfolgreich konterkariert. In seinen Erinnerungen schreibt Hossein Mousavian, der damalige iranische Botschafter in Deutschland: Teheran war sich „in den Neunzigerjahren über Deutschlands bedeutende Rolle bei der Sprengung der ökonomischen Ketten, mit denen die USA den Iran umgeben, bewusst.“ Iran betrachtete „seine Beziehungen mit Deutschland als ein wichtiges Mittel, um die antiiranische Politik der USA zu umgehen.“

2003 wurde aktenkundig, dass Teheran 18 Jahre lang ein heimliches Atomprogramm betrieben und den Atomwaffensperrvertrag somit verletzt hatte. Nach dem Statut der IAEA hätte dieser Vertragsverstoß spätestens im November 2003 im UN-Sicherheitsrat beraten werden müssen. Hierauf drängten insbesondere die USA. Jetzt aber stellten sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien quer und erreichten, dass die Überweisung des Irandossiers nach New York erst im März 2006 möglich wurde – nach einer Verzögerung von 28 Monaten, die das Regime für den zügigen Ausbau seiner Atomanlagen zu nutzen wusste. Joschka Fischer brachte den Charakter dieser Hilfestellung auf den Punkt. „Wir Europäer“, erklärte der deutsche Außenminister im September 2004, „haben unseren iranischen Partnern immer geraten, uns als Schutzschild im wohlverstandenen eigenen Interesse zu betrachten.“

Dessen ungeachtet erzielten amerikanische Diplomaten im Dezember 2006 mit der einstimmigen Verabschiedung der Sicherheitsratsresolution 1737 einen Erfolg. Jetzt aber lief im Atomstreit mit Iran zum dritten Mal „der europäische Verbündete Deutschland von der Fahne“, so der amerikanische Korrespondent der FAZ. Im Februar 2007 lief die Frist, die der Sicherheitsrat den Mullahs für die Umsetzung seiner Forderungen gegeben hatte, aus: Iran blieb stur. Jetzt kam alles darauf an, wie die fünf Vetomächte und Deutschland auf die Renitenz des Regimes reagieren. Würde man zurückweichen und damit die Glaubwürdigkeit der UN beschädigen? Oder würde man tun, was die Charta der Vereinigten Nationen für diesen Fall verlangt: Das Sanktionsregime solange verschärfen, bis sich Teheran zu einer Verhaltensänderung gezwungen sieht?

Es war in diesem Jahr 2007, dass sich die Bundesregierung von Frankreich, Großbritannien und Amerika absetzte, um schärfere Sanktionen an der Seite von Moskau und Peking zu verhindern.

Immer wieder setzte sich die historische Freundschaft, die Deutschland und Iran seit 100 Jahren verbindet, gegen Washington durch. Von den Wurzeln dieser Freundschaft und ihren gegenwärtigen Erscheinungsformen handelt mein Buch.

Dieser hartnäckige Widerstand gegen effektive Sanktionen dürfte dazu beigetragen haben, dass Washington seine früher an den Tag gelegte Entschlossenheit ad acta gelegt und einen neuen Kurs der Beschwichtigung eingeschlagen hat.

Dies reicht als Erklärung der gegenwärtigen Obama-Politik jedoch nicht aus. Andere Faktoren kommen hinzu. Wir können Sie derzeit noch nicht exakt bestimmen, einige Hypothesen seien jedoch erlaubt.

Angst. Ich glaube, dass Angst zu den wichtigsten unterschwelligen Motiven der gegenwärtigen Konfliktvermeidungsstrategie gehört. Die Angst ist nicht unberechtigt. Das Regime schürt sie systematisch. So lässt Teheran das Ausland über seine Bataillone einsatzbereiter Selbstmordattentäter keineswegs im Unklaren. Regelmäßig erinnert Teheran an seine vermeintliche Kapazität, die Ökonomien des Westens durch gezieltes und massenhaftes Suicid Bombing lahm zulegen. Je unberechenbarer und brutaler sich ein Gegner aber gibt, um so stärker die Neigung zur Beschwichtigung, während die Bereitschaft, Konflikte durchzustehen, weitaus seltener existiert. Daraus folgt der nächste Aspekt.

Wirklichkeitsverleugnung. Obamas Statement über den Genfer Iran-Dialog verdeutlicht, worum es hierbei geht. Er lobt darin die Ergebnisse der Gespräche wie folgt: „Hier wird Iran nicht als etwas Besonders behandelt. Hier werden keine doppelten Standards geschaffen.“ („This is not about singling out Iran. This is not about creating double standards.“)

Will Amerikas Präsident tatsächlich sich selbst und der Welt einreden, dass es sich bei einer Regierung, die den Holocaust leugnet, den Antisemitismus verinnerlicht und Israel aus diesem Grund auszulöschen sucht, um eine Regierung wie jede andere handelt? Gehört der iranische religiöse Fanatismus, dem Tausende Muslime und Hunderte nicht-muslimische Amerikaner zum Opfer fielen, zum Standardrepertoire moderner Regierungskunst?

Während Obama sich und die Welt über den besonderen Charakter der „Islamischen Republik“ zu täuschen sucht, demonstriert das Regime tagtäglich das Gegenteil.

Die Mullahs erleben, dass schon die Anfänge ihrer nukleare Aufrüstung den Westen abschreckt und nicht der Westen sie. Sie bedrängen die aufgeklärte Welt, Israel fallen zu lassen und bieten nur für diesen Fall eine Reduzierung ihrer Feindseligkeiten an. Sie nutzen alle Register der Einschüchterung, des Spotts und der Beleidigung, um aus Israel das zu machen, was 1938 der sudentendeutsche Teil der Tschechoslowakei für Frankreich und Großbritannien gewesen war: Der Opferpreis für „den Frieden in unserer Zeit“.

Doch an Obama scheint all dies vorbei zu gehen. Im Juni 2009 zitierte ihn die französische Agence France Presse in Bezug auf Iran wie folgt: „In an apparent reference to Israel … Obama said he understood protests, ,that some countries have weapons that others do not.’“

Er äußerte hier Verständnis für jene, die Israel und Iran auf eine Stufe stellen: hier die seit ihrer Gründung existenziell bedrohte Demokratie, dort die seit 30 Jahren den Terrorismus exportierende Despotie. Derartige Äußerungen zeugen von dem Bemühen, die Wirklichkeit zu leugnen, statt sich ihr zu stellen – ein Fehlverhalten nicht nur intellektueller sondern auch moralischer Natur.

Drittens: Narzissmus. Offenkundig will der neue amerikanische Präsident mehr noch als seine Vorgänger von der Weltgemeinschaft geliebt werden. Obama sieht sich als der Anti-Bush. Er ist der personifizierte Versuch, den Antiamerikanismus in der Welt durch Zugeständnisse an die Gegner Amerikas zu beschwichtigen; ein Antiamerikanismus, der nach dem 11. September neue Qualität gewann und die Stimmung auch in vielen amerikanischen Universitäten und Zeitungsredaktionen prägt.

Obama möchte vor allen Dingen eins: die hochfliegenden Friedenshoffnungen, die er in seinen Reden zu verbreiten pflegt und die ihm einen schalen norwegischen Preis einbrachten, nicht enttäuschen.

Es waren aber ähnliche Motive, die Ende der Dreißigerjahre den britischen Premier Arthur Neville Chamberlain dazu veranlassten, den Nazis mit dem “Münchener Abkommen” einen Teil der Tschechoslowakei zu überlassen, um so „den Frieden in unserer Zeit“ zu retten. Natürlich war Chamberlain vom guten Ende, das seinem guten Willen folgen würde, überzeugt. Er war kein Befürworter, sondern schärfster Gegner des deutschen Überfalls auf Polen. Und doch bewirkte seine Politik das genaue Gegenteil von dem, was sie bezweckte.

Damals war es der Druck der Erinnerung an den Terror des Ersten Weltkriegs, der Chamberlain zu seiner Haltung veranlasste sowie eine pazifistische Massenstimmung in Europa, die sich nach Unterzeichnung des „Münchener Abkommens“ in einem rauschhaften Jubel für Chamberlain niederschlug.

Heute ist es die Erinnerung an den Irak-Krieg von 2003 sowie die Hegemonie einer antiamerikanischen Stimmung in der Welt, die Washington zur Wiederholung des historischen Fehlers treibt. Natürlich will Obama keinen Krieg. Und doch führt sein gegenwärtiger Kurs eben dahin.

Während aber Chamberlains Politik vor sechzig Jahren den konventionellen Krieg zur Folge hatte, beschwört die heutige Politik Obamas einen Atomkrieg herauf. Niemand kann garantieren, dass sich ein nuklear bewaffneter Iran entwaffnen und seiner Macht berauben lässt, ohne dass es zu iranischen Atomwaffeneinsätzen kommt. Die Welt stünde vor der Entscheidung, sich dem Islamismus zu unterwerfen, oder über diesen zu siegen – jedoch zu einem unvorstellbar hohen Preis.

Der Atomwaffensperrvertrag bietet gegen dieses Szenario keinen Schutz. Erstens erlaubt dieser Vertrag, dass sich seine Unterzeichner die Komponenten der Atomwaffe auf kontrollierter Weise beschaffen. Zweitens basiert die Wirksamkeit der Kontrollen dieses Vertrages auf dem guten Willen der jeweiligen Regierung – ein Faktor, der im Falle Irans nicht gegeben ist. Drittens aber ist im Sperrvertrag eine Klausel festgeschrieben, die auch den Rücktritt von ihm legalisiert.

Weder die Stärkung der Kontrollen der IAEA, die das Regime jederzeit einseitig zurücknehmen kann, noch die Uran-Kooperation mit Iran auf Basis des Obama-Plans schaffen Sicherheit. Nur eins wird auch in Zukunft den Bau iranischer Bomben verhindern können: Die Suspendierung oder Zerstörung der Anlagen, die den Rohstoff für die Bombe produzieren. Dies aber setzt die Umkehr der gegenwärtigen amerikanischen Iranpolitik voraus.

Immerhin nimmt die Unzufriedenheit mit Obama nicht nur in den USA, sondern auch in Frankreich und ganz besonders bei der iranischen Demokratiebewegung zu.

Während das Regime die Ergebnisse der Genfer Gespräche begeistert feierte, demonstrierten dessen Widersacher am 4. November in Teheran unter der Parole: „Obama – Obama – Ya Ba Oona – Ya Ba Ma“ – „Obama, Obama, entweder bist du auf unserer Seite oder auf ihrer Seite!“ Ein drittes – darin hat die Demokratiebewegung recht – gibt es nicht.


4èmes Rencontres de Rueil-Malmaison: Territoire, Évaluation & Dévelopement Durable

November 7, 2009

Vendredi 20 novembre 2009, Rueil-Malmaison

Vendredi 20 novembre 2009, Rueil-Malmaison

Avec le soutien et la participation du CGDD (Commissariat général au développement durable),  de l’AMF (Association des Maires de France), de l’ADF (Assemblée des Départements de France) et de la SFE (Société Française de l’Évaluation)

Problématique

La conjonction de ces 4èmes Rencontres de Rueil-Malmaison avec la tenue de la Conférence de Copenhague sur le climat, induit à concentrer les travaux sur les engagements auxquels les différents pays s’apprêtent à souscrire. On sait que ces engagements devront être conséquents. Souscrits par les gouvernements, ils impliqueront les acteurs des territoires: entreprises, collectivités et simples citoyens.

Parmi les questions qui se posent, il y a celle de savoir si ces engagements seront bien à la hauteur des défis à relever. Il y a aussi celle de savoir si les territoires seront en mesure d’assumer la charge correspondante.

Comment apprécier «a priori» l’efficience des programmes territoriaux de réduction des gaz à effet de serre (GES)? 

La question est d’autant plus importante que les aides publiques devront aller aux programmes les plus pertinents et ne pas se diluer, alors même que, du fait de la crise économique, tous les territoires sont à la recherche d’investissements susceptibles tout à la fois d’aider l’économie à repartir, de limiter les émissions de gaz à effet de serre et de préparer l’avenir.

Sur le plan méthodologique, cette situation rejoint celle des évaluations «ex ante» auxquelles les porteurs de programmes soutenus par des fonds européens commencent à être habitués, puisqu’il s’agit dans ce cadre de faire la démonstration de la pertinence des actions programmées avant même qu’elles ne soient engagées, ce qui nous éloigne beaucoup de la culture française de l’évaluation ex post. En l’occurrence (Copenhague), la difficulté sera cependant plus grande encore, puisqu’il s’agira de pratiquer des «évaluations prospectives» portant sur des programmes ayant une portée de 10 ou 20 ans.

Mais comment évaluer ex ante les impacts attendus à long terme?

En outre, la pertinence de ces programmes de limitation des émissions de gaz à effet de serre (GES), relèvera non seulement de critères techniques mais également de paramètres relatifs à la qualité des actions d’information, de communication, de concertation, de formation et de mobilisation des acteurs des territoires, en un mot de paramètres de «participation».

Les dispositions techniques et réglementaires sont, sans doute, des dimensions importantes du sujet, mais les comportements et la participation en sont d’autres, au moins aussi importantes et qui répondent à des ressorts complexes mal repérés.

On voit se dégager des questions d’ordre méthodologique:

  • Comment évaluer une politique multidimensionnelle ciblée sur un critère dominant (la limitation des émissions de GES), mais faisant place aux critères d’efficacité économique et sociale?
  • Peut-on concevoir des indicateurs synthétiques intégrant les paramètres propres au territoire et à ses acteurs? 

Enfin, on sait que parmi les activités humaines contribuant le plus fortement au réchauffement climatique, le chauffage des bâtiments et les transports se trouvent en bonne position. Les villes sont donc des acteurs de premier rang. Comment les aires urbaines vont-elles pouvoir assumer leur part de l’effort? Comment imaginer des politiques et conduire des programmes efficaces de limitation des gaz à effet de serre associant les collectivités, les entreprises et les citoyens? 

La Ville de Rueil-Malmaison, qui est engagée avec celle de Suresnes dans la construction d’une importante et emblématique Communauté d’agglomération, veut lancer la réflexion et la faire partager à ses habitants afin  d’ouvrir le chantier sans tarder.

Ces Rencontres de Rueil-Malmaison, tout en s’adressant à un public de responsables et d’experts, sont également conçues pour intéresser les citoyens engagés dans la vie locale, par exemple à travers des comités de quartier, qui souhaitent s’impliquer dans les actions mises en œuvre par la collectivité pour lutter contre l’effet de serre.

***

Organisation et modalités pratiques

Lieu: Médiathèque Jacques Baumel

15, boulevard du Maréchal Foch (Mairie) – 92 500 Rueil-Malmaison

Horaires Accueil: à partir de 8h15 à l’auditorium de la Médiathèque

Remise des documents – accueil administratif

Allocutions de lancement à 9h00 dans l’amphithéâtre

Clôture à 16h30

Déjeuner: Buffet bio éthique servi dans la salle des mariages de la Mairie

Participation: 50 euros

Renseignements et inscriptions

Le service du Développement Durable de la Mairie de Rueil-Malmaison est à votre disposition pour tout renseignement:

Par téléphone au 01 41 39 08 96

Par télécopie au 01 47 10 01 29

Par e-mail developpementdurable@mairie-rueilmalmaison.fr


Jacques Chirac rechnet in seinen Memoiren mit Nicolas Sarkozy ab

November 3, 2009

Jacques Chirac memoires

„Nicolas Sarkozy hatte damals schon diesen Willen, sich unentbehrlich zu machen und immer dabei zu sein, war hibbelig, übereifrig und begierig, zu handeln“, schreibt Jacques Chirac in seinen Memoiren, aus denen die französische Tageszeitung Le Parisien Auszüge veröffentlichte.

Der junge Sarkozy sei stets ein Meister der medialen Inszenierung gewesen.

„Er war immer mehr als ein einfacher Mitarbeiter“, schreibt Jacques Chirac. Sarkozys Unterstützung von Biedermann des bürgerlichen Lagers Edouard Balladur (im Hintergrund von Chiracs Erzfeind Valéry Giscard d’Estaing manövriert worden) bei der Präsidentschaftswahl gegen ihn habe ihn verletzt, gesteht der einstige politische Ziehvater von Nicolas Sarkozy, Jacques Chirac.

Der erste Band der Memoiren, der von Donnerstag an im Handel erhältlich ist, beschreibt den Beginn von Chiracs politischer Karriere bis zur Präsidentschaftswahl 1995.

Externer Link (französisch): Avec ses Mémoires, Jacques Chirac règle ses comptes, Artikel in der französischen Tageszeitung Le Parisien.


Défense et Illustration de Jacques Chirac

October 31, 2009

jc-jacques-chirac

Une tribune de Narcisse Caméléon

Le renvoi de Jacques Chirac devant la justice pour “détournements de biens publics” et “abus de confiance” dans le cadre de l’affaire des chargés de mission de la Ville de Paris est non seulement superflu, mais aussi et surtout moralement douteux, eu égard au fait que les délits reprochés remontent à plus de vingt ans et que tous les partis politiques ont eu recours à ces pratiques.

La justice devrait faire le procès de la classe politique entière au lieu de s’acharner sur un homme qui a servi la France de manière exemplaire pendant plus de quarante ans.

C’est une constante bien française, la nation décapite le Père, celui qui incarne le mieux ce qu’elle est, en érigeant l’échafaud en place publique; observez la chose, elle est invariablement la même: la tête du monarque, bon, débonnaire, doit être donnée aux chacals qui n’en feront qu’une bouchée : Liberté, Egalité, Fraternité. Comme le disait le Général De Gaulle: “Les Français sont des veaux”. Jacques Chirac s’en sortira, c’est une question d’honneur pour la France. Souvenons-nous des années Mitterrand, des suicides, des scandales personnels et des dépenses royales, corruption et république bananière à tire-larigotOui, il ira devant les juges, il passera quelques nuits blanches, mais il se relèvera, tête haute.

L’ancien président de la République et maire de Paris Jacques Chirac s’exprimait il y a près de deux ans sur tous les chefs d’accusation calomnieuse lancés à son encontre. Sa tribune parue dans le quotidien Le Monde peut être lue ici.

NDLR: Les textes et essais publiés sur HIRAM7 REVIEW n’engagent que leurs auteurs et ne reflètent pas nécessairement l’opinion de la rédaction.


Revitalizing the Transatlantic Security Partnership – An Agenda for Action

October 28, 2009

A Venusberg Group and Rand Corporation Project

Report written by F. Stephen Larrabee and Julian Lindley-French

The election of Barack Obama as the new U.S. president provides an opportunity to overcome many of the divisions that have bedeviled U.S.-European relations in recent years and give the transatlantic partnership new dynamism and vision. In the coming decade, the United States and Europe face a daunting array of challenges. These challenges are so complex and demanding that neither the United States nor Europe can manage them on their own. They require close and sustained collective action.

To manage these challenges successfully, the transatlantic relationship needs a new mindset based on the premise that a multipolar world is emerging—one that will affect foreign policy options and consequently the ability of Americans and Europeans to shape others. To that end, a new transatlantic security partnership must be crafted that reflects both the new global realities and the political realities in Europe and the United States.

Central to such a partnership will be shared interests and values and a mutual commitment to the projection of stability and the anchoring of emerging powers in effective multilateral institutions underpinned by a strong commitment to the international rule of law. Specifically needed is a new architecture founded on a strong U.S. involvement in NATO, NATO-EU relations aimed at promoting and projecting effective civil-military security beyond the Euro-Atlantic area and an EU-U.S. security relationship that assures the protection of the home base.

This report is aimed at furthering that goal. It seeks to define the substance and parameters of a new security partnership between the United States and Europe as well as to outline an Agenda for Action for the new partnership.

Read full story.


Frédéric Mitterrand: La «Mauvaise Vie», le mauvais choix

October 26, 2009

Tribune de Gabriel Lévy

Les 4 Vérités – 20 octobre 2009

Frédéric Mitterrand au ministère de la culture: encore un mauvais choix de notre président!  Peu d’entre nous en comprennent la raison. Quelle peut-elle être?

L’effet incantatoire lié au nom de Mitterrand? 

Les électeurs qui ont élu M. Sarkozy en 2007 ne gardaient nullement la nostalgie d’un ancien président socialiste…. Et s’il fallait afficher un grand nom du socialisme dans la composition de son ministère, il disposait dans sa propre majorité d’un député (M. Blum, député UMP des Bouches-du-Rhône). La personnalité politique qui portait ce nom avant lui figure, de façon non contestée, au panthéon socialiste en compagnie de Jaurès. Mais pourquoi cette idée saugrenue d’aller quérir ses «fruits» dans le dessous du panier de ses opposants? Pourquoi nommer tant de ministres qui n’ont jamais reçu l’onction du suffrage universel?

Le style de l’écrivain Frédéric Mitterrand?

Assurément non. La description des déambulations nocturnes de M. Mitterrand n’a pas la légèreté, l’humour, l’autodérision de celle de M. Roger Peyrefitte sur le Zappeion d’Athènes. Les remugles de «l’avant-scène et de l’arrière scène» (sic) de la prostitution masculine donnent la nausée.

Convenons-en, nous n’étions pas obligés de les lire; mais dès lors qu’il s’agit d’un ministre de la culture de la France, et que ses «bonnes feuilles» s’impriment sur nos quotidiens, nous y sommes contraints.

La stature du nouveau ministre?

En déclarant, pour tenter d’excuser sa défense outrancière de M. Polanski: «J’étais dans un moment d’émotion très, très fort», il n’a pas manqué de s’attirer cette remarque: «Lorsqu’on est ministre, peut-on réagir sur le coup de l’émotion?»

Le respect des lois françaises?

Le président, ci-devant ministre de l’intérieur, avait été l’auteur d’une loi relative à la prostitution, en créant un nouveau délit: «le fait, par tout moyen, y compris par une attitude même passive, de procéder au racolage d’autrui en vue de l’inciter à des relations sexuelles en échange d’une rémunération ou d’une promesse de rémunération est puni de 2 mois d’emprisonnement et de 3 750 euros d’amende». Un membre d’un cabinet ministériel en avait immédiatement fait les frais. Mais ce n’était pas en Thaïlande et il ne s’agissait de prostitution masculine…Dommage, il aurait été ministre.

Allez encore prétendre après cela que  «ce n’est pas le titre qui honore  l’homme, mais l’homme qui honore le titre» (Machiavel).


Sir James Paul McCartney’s Good Evening Europe Tour 2009

October 24, 2009
Photograph of Paul McCartney as The Beatles arrive in New York City in 1964.
Legendary singer and songwriter Paul McCartney (67) – knighted Sir James Paul by Queen Elizabeth II on March 11, 1997 – unveiled his schedule for his “Good Evening Tour Europe 2009”.
 
It will be a seven city run, that will mark his only appearance in Europe this year, starting with his “hometown” Hamburg, where The Beatles Story began.

Good Evening Europe Tour 2009:

December 2, 2009: Hamburg, Germany – Color Line Arena
December 3, 2009: Berlin, Germany – O2 World
December 9, 2009: Arnhem, Holland – Gelredome
December 10, 2009: Paris, France – Bercy
December 16, 2009: Cologne, Germany – Koln Arena
December 20, 2009: Dublin, Ireland – The O2
December 22, 2009: London, England – The O2 Arena


Ballades méconnues de Claude François

October 18, 2009

claude7 Claude François (1939-1978)


French-Israeli Soldier Gilad Shalit seen for the first time in a Hamas videotape

October 3, 2009

Following Gilad Shalit family’s authorization, video of Gilad Shalit received from Hamas in exchange for prisoner release distributed to news agencies as sign of life, more than three years since soldier captured.


USA, UK and France Tell Iran to Open Nuke Site

September 26, 2009

The New York Times reports that U.S. President Obama and the leaders of UK and France will accuse Iran of building a secret underground plant to manufacture nuclear fuel, saying the country has hidden the covert operation from international weapons inspectors for years, according to senior administration officials. 

The revelation, which the three leaders will make before the opening of the Group of 20 economic summit in Pittsburgh, appears bound to add urgency to the diplomatic confrontation with Iran over its suspected ambitions to build a nuclear weapons capacity. Mr. Obama, along with Prime Minister Gordon Brown of Britain and President Nicolas Sarkozy of France, will demand that Iran allow the International Atomic Energy Agency to conduct an immediate inspection of the facility, which is said to be 100 miles southwest of Tehran. 

U.S. officials said that they had been tracking the covert project for years, but that Mr. Obama decided to make public the American findings after Iran discovered, in recent weeks, that Western intelligence agencies had breached the secrecy surrounding the project.

On Monday, Iran wrote a brief, cryptic letter to the International Atomic Energy Agency, saying that it now had a ‘pilot plant’ under construction, whose existence it had never before revealed. In a statement from its headquarters in Vienna yesterday, the atomic agency confirmed that it had been told by Iran that a new pilot fuel enrichment plant is under construction in the country.

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Le savoir en appel: Martin Heidegger et le tournant dans la vérité

September 12, 2009

Un essai de Franz-Emmanuel Schürch

Ce livre propose, à partir du constat de difficultés importantes et de paradoxes dans la conception heideggérienne de la vérité comme décèlement (aletheia), une nouvelle interprétation du fameux «tournant» qui sera compris comme la nécessité d’une structure d’inversion réciproque des rapports fondatifs.

Contre tous les replis subjectifs ou les fixations sur des subsistances illusoires, cette structure « tournante » (à la racine du cercle herméneutique) montre comment aucune vérité ne s’établit sans sortie hors de soi, sans être provoquée par ce qui la met en question et qu’ainsi, contrairement à ce que croyait Emmanuel Lévinas, la pensée de Martin Heidegger ne consacre.

Cet ouvrage, bien qu’il témoignera d’une attention scolaire, ne veut pas être un commentaire destiné aux seuls spécialistes, mais constitue l’effort, à partir d’une certaine autonomie philosophique, de présenter la pensée heideggérienne à ceux qu’elle devrait intéresser, de l’arracher aux préjugés dans lesquels elle est souvent emprisonnée et d’en défendre le meilleur.

“INTRODUCTION

Martin Heidegger se signala au monde philosophique en 1927 en rappelant la question de l’être à son attention. Il soutint d’un même geste que l’entente de la vérité s’était figée, par superposition d’égarements, jusqu’à se boucher toute issue. Notre compréhension même de ce que signifie « vérité » en serait venue à nous bloquer la vue. C’est plus précisément la conception traditionnelle qui faisait de la vérité l’accord d’une proposition ou d’un jugement avec la chose visée, l’adaequatio intellectus et rei, qu’il conviendrait d’abord d’interroger afin de découvrir la clé de ces égarements. Cette conception, en étendant son règne, et à cause de la définition même des termes et des modalités de l’accord qu’elle revendique pour la vérité, aurait sapé ses propres fondements, jusqu’à en arriver à s’anéantir elle-même sans s’en apercevoir, laissant ainsi, quant à nos possibilités d’un véritable rapport à ce qui est, le sol glisser sous nos pieds.

La conception heideggérienne de la vérité s’exposant d’abord – nous le verrons toutefois, de façon ambiguë – telle une critique de la vérité-adéquation donna cependant un nouvel élan à la critique générale de la raison inaugurée dans sa radicalité par Nietzsche, mais nourrie néanmoins par Kant et même par le scepticisme empiriste de Hume. En effet, on peut dire aujourd’hui que si le siècle de Kant était celui de la critique, alors celui qui s’est tout juste achevé, le vingtième, fut celui de l’hypercritique. Néanmoins, la critique prit alors un étrange tournant, passant d’une révolte guidée par l’exigence de lucidité à un comportement normalisé laissant s’abîmer jusqu’à la passion du savoir, et consacrant ainsi d’une certaine façon le règne de l’aveuglement dans l’auto-assurance de sa virtuosité intellectuelle, ce à quoi toute ironie, lorsqu’elle ne se soumet qu’à ses propres impératifs, sera toujours condamnée. Du passage à la maturité, la critique a sombré dans l’immaturité de la fuite.

Il n’est pas sûr, toutefois, que Heidegger puisse se voir sans injustice mis au rang des complices de ce que nous appellerons bientôt le renoncement au savoir. Peut-être Heidegger peut-il nous apprendre tout autre chose et peut-être que cela n’a pourtant rien à voir non plus avec un retour timoré à la solidité simple d’avant l’ébranlement critique.”

Franz-Emmanuel Schürch, PhD en philosophie de l’Université de Montréal, enseigne actuellement la philosophie au Collège André Laurendeau.

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Festival Interceltique 2009 – Bagad de Lann-Bihoué

August 17, 2009

festival-interceltique2009

Ensemble traditionnel de musique bretonne, le bagad de Lann-Bihoué a vu le jour en 1952 sur la base aéronautique navale de Lann-Bihoué, près de Lorient.

Cette formation musicale militaire est unique en son genre. En effet, elle est la seule à représenter à la fois la Marine nationale française et la culture celtique avec un répertoire bigarré dans le cadre de diverses manifestations nationales et internationales, notamment lors du 39ème Festival Interceltique, qui s’est déroulé du 31 juillet au 9 août 2009.


Übersetzung und Hermeneutik / Traduction et herméneutique

July 2, 2009

Übersetzung und Hermeneutik

Der vorliegende Band bietet einen Überblick über die neueren Entwicklungen des hermeneutischen Übersetzungsansatzes, der Forschungsergebnisse aus der Linguistik und den Kognitionswissenschaften in seinen Diskurs integriert.

Besprochen werden hier Grundprobleme der Translation wie die Rolle des Übersetzers im Übersetzungsprozess und sein Umgang mit den Texten im Blick auf Verstehen, Interpretation, Kreativität der Formulierung u.a. Wege zur Anwendung des hermeneutischen Konzepts in der Übersetzungsdidaktik werden aufgezeigt und die Tragfähigkeit des zugrundeliegenden philosophischen Diskurses (F. Schleiermacher, E. Husserl, M. Heidegger, H.-G. Gadamer, J. Patočka, P. Ricœur) für die Translations-theorie wird überprüft.

***

Cet ouvrage offre une perspective d’ensemble sur les développements récents de l’approche herméneutique en traduction qui intègre dans sa conception théorique les résultats de la recherche actuelle en linguistique et en sciences cognitives.

On y débat des problèmes fondamentaux tels que le rôle du traducteur dans le processus de la traduction et son approche textuelle sous l’angle de la compréhension et de l’interprétation du texte, de la créativité en traduction etc. On y suggère des voies d’accès à l’application de la théorie herméneutique dans la didactique de la traduction et l’on discute la viabilité du discours philosophique sous-jacent (F. Schleiermacher, E. Husserl, M. Heidegger, H.-G. Gadamer, J. Patočka, P. Ricœur) pour la traductologie.

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INTRODUCTION – FREE DOWNLOAD

Availability: Paperback & Electronic (pdf)

Publication date: 1 July 2009
Size: 6.50 x 9.45 in
Pages: 352
Language: German, French
ISBN: 978-973-1997-06-3 (paperback)

Inhalt / Sommaire

  
Larisa Cercel (Freiburg i. Br.): Auf den Spuren einer verschütteten Evidenz: Übersetzung und Hermeneutik (Einleitung)
Radegundis Stolze (Darmstadt): Hermeneutik und Übersetzungswissenschaft – eine praxisrelevante Verknüpfung
Lorenza Rega (Triest): Übersetzungspraxis und Hermeneutik im Spannungsverhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart
John W. Stanley (Köln): Die Relevanz der phänomenologischen Hermeneutik für die Übersetzungswissenschaft
Jane Elisabeth Wilhelm (Genève): Pour une herméneutique du traduire
Arno Renken (Lausanne): Oui – et non. Traduction, herméneutique et écriture du doute
Inês Oseki-Dépré (Aix-en-Provence): Traduction et herméneutique
Domenico Jervolino (Naples): À la recherche d’une philosophie de la traduction, en lisant Patočka
Heinz-Otto Münch (Heidelberg) & Ingrid Steinbach (Worms): Verstehen und Geltung. Gadamers Hermeneutik im kritischen Licht der Übersetzungswissenschaft
Bernd Ulrich Biere (Koblenz): Die Rolle des Übersetzers: Bote, Ausleger, Verständlichmacher?
Ioana Bălăcescu (Craiova) & Bernd Stefanink (Bielefeld): Les bases scientifiques de l’approche herméneutique et d’un enseignement de la créativité en traduction
Marianne Lederer (Paris): Le sens sens dessus dessous: herméneutique et traduction
Alexis Nouss (Cardiff): La relation transhistorique
Alberto Gil (Saarbrücken): Hermeneutik der Angemessenheit. Translatorische Dimensionen des Rhetorikbegriffs decorum
Larisa Cercel (Freiburg i. Br.): Übersetzen als hermeneutischer Prozess. Fritz Paepcke und die Grundlagen der Übersetzungswissenschaft

D-Day – June 6, 1944: The Meaning of the Supreme Sacrifice of Heroes and Guardians of Freedom

June 6, 2009

dday flags D-Day Message to the troops from Dwight D. Eisenhower

Let Our Hearts Be Stout – Roosevelt D-Day Prayer

My Fellow Americans,

Last night, when I spoke with you about the fall of Rome, I knew at that moment that troops of the United States and our Allies were crossing the Channel in another and greater operation. It has come to pass with success thus far.

And so, in this poignant hour, I ask you to join with me in prayer:

Almighty God: Our sons, pride of our nation, this day have set upon a mighty endeavor, a struggle to preserve our Republic, our religion, and our civilization, and to set free a suffering humanity.

Lead them straight and true; give strength to their arms, stoutness to their hearts, steadfastness in their faith.

They will need Thy blessings. Their road will be long and hard. For the enemy is strong. He may hurl back our forces. Success may not come with rushing speed, but we shall return again and again; and we know that by Thy grace, and by the righteousness of our cause, our sons will triumph.

They will be sore tried, by night and by day, without rest – until the victory is won. The darkness will be rent by noise and flame. Men’s souls will be shaken with the violences of war.

For these men are lately drawn from the ways of peace. They fight not for the lust of conquest. They fight to end conquest. They fight to liberate. They fight to let justice arise, and tolerance and goodwill among all Thy people. They yearn but for the end of battle, for their return to the haven of home.

Some will never return. Embrace these, Father, and receive them, Thy heroic servants, into Thy kingdom.

And for us at home – fathers, mothers, children, wives, sisters, and brothers of brave men overseas, whose thoughts and prayers are ever with them – help us, Almighty God, to rededicate ourselves in renewed faith in Thee in this hour of great sacrifice.

Many people have urged that I call the nation into a single day of special prayer. But because the road is long and the desire is great, I ask that our people devote themselves in a continuance of prayer. As we rise to each new day, and again when each day is spent, let words of prayer be on our lips, invoking Thy help to our efforts.

Give us strength, too – strength in our daily tasks, to redouble the contributions we make in the physical and the material support of our armed forces.

And let our hearts be stout, to wait out the long travail, to bear sorrows that may come, to impart our courage unto our sons wheresoever they may be.

And, O Lord, give us faith. Give us faith in Thee; faith in our sons; faith in each other; faith in our united crusade. Let not the keeness of our spirit ever be dulled. Let not the impacts of temporary events, of temporal matters of but fleeting moment – let not these deter us in our unconquerable purpose.

With Thy blessing, we shall prevail over the unholy forces of our enemy. Help us to conquer the apostles of greed and racial arrogances. Lead us to the saving of our country, and with our sister nations into a world unity that will spell a sure peace – a peace invulnerable to the schemings of unworthy men. And a peace that will let all of men live in freedom, reaping the just rewards of their honest toil.

Thy will be done, Almighty God. Amen.

U.S. President Franklin Delano Roosevelt – June 6, 1944


Fondation Chirac

May 12, 2009

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The Geopolitics of Emotion: How Cultures of Fear, Humiliation, and Hope are Reshaping the World

May 9, 2009

geopolitics of emotion

Dominique Moïsi, a founder of the Institut Français des Relations Internationales (IFRI – French Institute of International Affairs), professor at the Institut d’études politiques (Sciences Po Paris) and Harvard University, and one of Europe’s leading geo-strategic thinkers, discusses in his new book how cultures of fear, humiliation, and hope are reshaping global politics.

“Fear, Humiliation, Hope, and the New World Order

Thirteen years ago, Samuel Huntington argued that a “clash of civilizations” was about to dominate world politics, with culture, along with national interests and political ideology, becoming a geopolitical fault line (“The Clash of Civilizations?” Summer 1993). Events since then have proved Huntington’s vision more right than wrong. Yet what has not been recognized sufficiently is that today the world faces what might be called a “clash of emotions” as well. The Western world displays a culture of fear, the Arab and Muslim worlds are trapped in a culture of humiliation, and much of Asia displays a culture of hope.

Instead of being united by their fears, the twin pillars of the West, the United States and Europe, are more often divided by them – or rather, divided by how best to confront or transcend them. The culture of humiliation, in contrast, helps unite the Muslim world around its most radical forces and has led to a culture of hatred. The chief beneficiaries of the deadly encounter between the forces of fear and the forces of humiliation are the bystanders in the culture of hope, who have been able to concentrate on creating a better future for themselves.

These moods, of course, are not universal within each region, and there are some areas, such as Russia and parts of Latin America, that seem to display all of them simultaneously. But their dynamics and interactions will help shape the world for years to come.

THE CULTURE OF FEAR

The United States and Europe are divided by a common culture of fear. On both sides, one encounters, in varying degrees, a fear of the other, a fear of the future, and a fundamental anxiety about the loss of identity in an increasingly complex world.

In the case of Europe, there are layers of fear. There is the fear of being invaded by the poor, primarily from the South – a fear driven by demography and geography. Images of Africans being killed recently as they tried to scale barbed wire to enter a Spanish enclave in Morocco evoked images of another time not so long ago, when East Germans were shot at as they tried to reach freedom in the West. Back then, Germans were killed because they wanted to escape oppression. Today, Africans are being killed because they want to escape absolute poverty.”

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Prozessauftakt in Paris um den antisemitischen Mord an Ilan Halimi

April 29, 2009

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Fotos: Gottesdienst am 23. Februar 2006 mit Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac, Ehefrau Bernadette Chirac und Premier Ministre Dominique de Villepin in der Pariser Grossen Synagoge de la Victoire zum Andenken an Ilan Halimi (© Fotos von A. Roiné, Pressestelle des Elysee-Palastes)

Ilan Halimi war ein 23-jähriger französischer Jude marokkanischer Herkunft, der am 21. Januar 2006 von einer Gang muslimischer Einwanderer, genannt die “Barbaren”, entführt und anschließend über einen Zeitraum von 24 Tagen zu Tode gefoltert wurde. Hauptmotiv des Verbrechens war Antisemitismus.

Die Tageszeitung Die Welt berichtet über den ersten Verhandlungstag im Pariser Schwurgericht im Prozess um den Mord an Ilan Halimi, der am 9. Februar 2007  in Jerusalem beerdigt wurde.

Zum Artikel.


27 avril 1969: De Gaulle, la fin d’un règne

April 25, 2009

Le caractère, vertu des temps difficiles. (Charles de Gaulle, Le Fil de l’épée)

Communiqué de presse de la Fondation Charles de Gaulle

Vidéo de 52mn de Jean-Michel Djian

Paris – 24 avril 2009 – Appuyé par des archives rares et un récit historique cadencé ce film documentaire lève un voile sur l’une des personnalités les plus mythiques du XXème siècle.

Il y a 40 ans, Charles de Gaulle quittait le pouvoir sur un échec. Celui du référendum perdu du 27 avril 1969.

Mais c’est quelques mois auparavant, en mai 68, que le fondateur de la Vème république commence à perdre pied. Dès lors une succession de décisions incompréhensibles vont le conduire à sa perte.

L’a-t-il voulu ce départ improbable? Etait-il las des Français? Souhaitait-il simplement retourner à l’écriture s’affranchir définitivement de la vie politique?

Grâce à des témoins de proximité (l’Amiral Flohic son aide de camp, Pierre-Louis Blanc, son conseiller à la presse) c’est un de Gaulle pathétique et grandiose, âgé de 79 ans, que nous redécouvrons ici, un homme d’exception éclairé par des figures du gaullisme (Pierre Lefranc, Edgard Pisani, Jean Mauriac), ses biographes (Jean Lacouture, Eric Roussel) et un spécialiste de la Vème république Alfred Grosser.

De Gaulle, la fin d’un règne – Les coulisses du référendum du 27 avril 1969 – Un film de Jean-Michel Djian – Diffusion le 26 avril 2009 à 22h sur Public Sénat.

Producteur délégué: Les Films d’Ici
Producteur associé: Ina


France-Amérique – le journal français des États-Unis

April 22, 2009

france-amerique

Plongez chaque mois au cœur de l’actualité franco-américaine et décryptez les enjeux du monde grâce aux reportages et enquêtes de France-Amérique. Prenez rendez-vous avec les grands acteurs de la scène culturelle et politique française. Découvrez les nouvelles tendances et laissez-vous surprendre par les entrepreneurs français qui innovent aux États-Unis.

France-Amérique, le trait d’union indispensable entre la France et les États-Unis.

abo


Le Grand Meaulnes

April 14, 2009

grand-meaulnes

Stefan Zweig aurait pu appeler cet univers enchanteur le monde d’hier (Die Welt von gestern), qui n’était pas seulement celui de l’écrivain bref et tragique d’avant-guerre Alain-Fournier (en réalité Henri-Alban Fournier), auteur légendaire du Grand Meaulnes, mais aussi et surtout de toute une génération d’écoliers rompus aux âpres du devoir et de la droiture…à une époque où l’amitié demeurait une valeur indefectible.

Chapitre premier: Le Pensionnaire.

“Il arriva chez nous un dimanche de novembre 189…

Je continue à dire «chez nous», bien que la maison ne nous appartienne plus. Nous avons quitté le pays depuis bientôt quinze ans et nous n’y reviendrons certainement jamais.

Nous habitions les bâtiments du Cours Supérieur de Sainte-Agathe. Mon père, que j’appelais M. Seurel, comme les autres élèves, y dirigeait à la fois le Cours supérieur, où l’on préparait le brevet d’instituteur, et le Cours moyen. Ma mère faisait la petite classe.

Une longue maison rouge, avec cinq portes vitrées, sous des vignes vierges, à l’extrémité du bourg ; une cour immense avec préaux et buanderie, qui ouvrait en avant sur le village par un grand portail ; sur le côté nord, la route où donnait une petite grille et qui menait vers La Gare, à trois kilomètres ; au sud et par derrière, des champs, des jardins et des prés qui rejoignaient les faubourgs… tel est le plan sommaire de cette demeure où s’écoulèrent les jours les plus tourmentés et les plus chers de ma vie – demeure d’où partirent et où revinrent se briser, comme des vagues sur un rocher désert, nos aventures.

Le hasard des «changements», une décision d’inspecteur ou de préfet nous avaient conduits là. Vers la fin des vacances, il y a bien longtemps, une voiture de paysan, qui précédait notre ménage, nous avait déposés, ma mère et moi, devant la petite grille rouillée. Des gamins qui volaient des pêches dans le jardin s’étaient enfuis silencieusement par les trous de la haie… Ma mère, que nous appelions Millie, et qui était bien la ménagère la plus méthodique que j’aie jamais connue, était entrée aussitôt dans les pièces remplies de paille poussiéreuse, et tout de suite elle avait constaté avec désespoir, comme à chaque «déplacement», que nos meubles ne tiendraient jamais dans une maison si mal construite… Elle était sortie pour me confier sa détresse. Tout en me parlant, elle avait essuyé doucement avec son mouchoir ma figure d’enfant noircie par le voyage. Puis elle était rentrée faire le compte de toutes les ouvertures qu’il allait falloir condamner pour rendre le logement habitable… Quant à moi, coiffé d’un grand chapeau de paille à rubans, j’étais resté là, sur le gravier de cette cour étrangère, à attendre, à fureter petitement autour du puits et sous le hangar.

C’est ainsi, du moins, que j’imagine aujourd’hui notre arrivée.

Car aussitôt que je veux retrouver le lointain souvenir de cette première soirée d’attente dans notre cour de Sainte-Agathe, déjà ce sont d’autres attentes que je me rappelle; déjà, les deux mains appuyées aux barreaux du portail, je me vois épiant avec anxiété quelqu’un qui va descendre la grand’rue. Et si j’essaie d’imaginer la première nuit que je dus passer dans ma mansarde, au milieu des greniers du premier étage, déjà ce sont d’autres nuits que je me rappelle; je ne suis plus seul dans cette chambre; une grande ombre inquiète et amie passe le long des murs et se promène.

Tout ce paysage paisible – l’école, le champ du père Martin, avec ses trois noyers, le jardin dès quatre heures envahi chaque jour par des femmes en visite – est à jamais, dans ma mémoire, agité, transformé par la présence de celui qui bouleversa toute notre adolescence et dont la fuite même ne nous a pas laissé de repos.

Nous étions pourtant depuis dix ans dans ce pays lorsque Meaulnes arriva.”

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Russen verlassen die französische Riviera

April 14, 2009

Diese höchst erfreuliche Botschaft überbringt die deutsche Tageszeitung Handelsblatt. Sie schlappern in Badeschlapfen und Trainingsanzügen durch die teuersten Luxushotels. Sie haben keinen Stil, riechen streng mafiös. Die traditionsreiche südfranzösische Nizza hätten sie beinahe praktisch übernommen. G’tt sei Dank ist es jetzt Schluss damit, dank der globalen Finanzkrise. Um so besser, meint HIRAM 7 REVIEW, ohne französischen nationalen Stolz, dennoch mit einer offenen Schadensfreude über das Scheitern der geschmacklosen Neureichen, die es nicht verdient haben, das schöne Südfrankreich zu genießen. Vive la France!

“Den russischen Oligarchen nämlich, die bisher zu den wichtigsten Käufern in der Region gehörten, geht das Geld aus. Dabei war den ‘Novarich’, den neureichen Russen, die sich nach dem Vorbild der russischen Aristokraten aus dem 19. Jahrhundert an der französischen Rivera erholten, noch bis vor kurzem keine Immobilie zu teuer. Als Folge kletterten die Preise für die begehrten Prestigeobjekte an der blauen Küste steil in die Höhe. Doch mit dem Absturz der Börsenkurse seit September 2008, in dessen Verlauf so manches russische Vermögen um zwei Drittel schmolz, ist der Höhenflug vorerst gestoppt.”

Zum Artikel.

 Die französische Riviera, musikalisch gedichtet vom französischen Sänger, Aussteiger (Absolvent der französischen Elite-Hochschule für Ingenieure, “École Centrale”) und Segler ANTOINE cartecotedazur

UN AIR D’ÉTÉ
paroles: Pierre Bertrand, Pierrette Bertrand
musique: Pierre Bertrand

Abandonné ma cage
Attiré par la plage
J’ai roulé jusqu’ici

Sous un ciel sans nuage
J’ai le coeur en voyage
J’ai envie de ma vie

Je ressassais des idées sombres
Du côté du mur à l’ombre
Tout a changé, plus rien n’est pareil
J’ai sauté du côté du soleil

Un air d’été
Tout léger, tout léger, tout léger
Comme une fleur en plein coeur de l’hiver
M’a rendu cette envie de valser

Un air d’été
Tout léger, tout léger, tout léger
Comme une bouteille retrouvée dans la mer
M’a rendu le courage d’aimer

Prière de ne pas déranger
Je suis en vacances…

J’ suis bien dans ma peau
Heureux à nouveau
Prière de ne pas déranger
Je suis en vacances…

Je m’endormais dans mon coin
Je ne rêvais plus à rien
Mon chien se mourait d’ennui

Je me traînais les pieds
En retard à l’arrivée
J’éprouvais mes amis

Depuis je ne parle plus je chante
Je ne marche plus je danse
Tout a changé et plus rien n’est pareil
J’ai sauté du côté du soleil


Les Métamorphoses de Jacques Dutronc, enfant terrible de la chanson française

April 11, 2009

Il faut plaisanter sur tout. Il n’y a que les concierges qui disent: “La plaisanterie a des limites”. (Jacques Dutronc, Pensées et répliques)

Nanti d’un regard malicieux, revêche et ironique, auteur et interprète de chansons au vitriol mais néanmoins fantasmagoriques et tendres, flanqué d’un style maintes fois imité mais jamais égalé, Jacques Dutronc demeure, en dépit de ses presque 66 ans, qu’il fêtera le 28 avril prochain, l’archétype même de l’anarchiste de droite, mais aussi et surtout le maître incontesté de l’humour iconoclaste et intelligent de la scène musicale française des quatre dernières décennies. Bravo l’artiste!

jacques-dutronc-1966


Jean Ferrat – La Montagne (1966)

April 4, 2009

Jean Ferrat, alias Jean Tennenbaum, interprète en 1966 La Montagne, une admirable chanson citoyenne et d’avant-garde à l’époque, avant que les faux-culs et arrivistes écologistes s’emparent du thème pour le monopoliser, et ce faisant s’agripper plus tard aux strapontins ministériels…

Paroles

Ils quittent un à un le pays
Pour s’en aller gagner leur vie
Loin de la terre où ils sont nés
Depuis longtemps ils en rêvaient
De la ville et de ses secrets
Du formica et du ciné
Les vieux ça n’était pas original
Quand ils s’essuyaient machinal
D’un revers de manche les lèvres
Mais ils savaient tous à propos
Tuer la caille ou le perdreau
Et manger la tomme de chèvre

Pourtant que la montagne est belle
Comment peut-on s’imaginer
En voyant un vol d’hirondelles
Que l’automne vient d’arriver?

Avec leurs mains dessus leurs têtes
Ils avaient monté des murettes
Jusqu’au sommet de la colline
Qu’importent les jours les années
Ils avaient tous l’âme bien née
Noueuse comme un pied de vigne
Les vignes elles courent dans la forêt
Le vin ne sera plus tiré
C’était une horrible piquette
Mais il faisait des centenaires
A ne plus que savoir en faire
S’il ne vous tournait pas la tête

Pourtant que la montagne est belle
Comment peut-on s’imaginer
En voyant un vol d’hirondelles
Que l’automne vient d’arriver?

Deux chèvres et puis quelques moutons
Une année bonne et l’autre non
Et sans vacances et sans sorties
Les filles veulent aller au bal
Il n’y a rien de plus normal
Que de vouloir vivre sa vie
Leur vie ils seront flics ou fonctionnaires
De quoi attendre sans s’en faire
Que l’heure de la retraite sonne
Il faut savoir ce que l’on aime
Et rentrer dans son H.L.M.
Manger du poulet aux hormones

Pourtant que la montagne est belle
Comment peut-on s’imaginer
En voyant un vol d’hirondelles
Que l’automne vient d’arriver?


MERCI DE GAULLE – Hommage national

March 31, 2009

Grande souscription nationale pour que vive et se transmette l’héritage du général de Gaulle

Plus que jamais, la Fondation Charles de Gaulle a besoin de votre aide pour promouvoir et développer le nouveau Mémorial Charles de Gaulle de Colombey-les-Deux-Églises.

Dans ce but, la Fondation Charles de Gaulle a lancé une grande campagne de souscription nationale “Merci de Gaulle” à laquelle un site est dédié.

Pour accéder au site “Merci de Gaulle”, cliquer ici.


France’s NATO Strategy

March 20, 2009

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France’s move to rejoin NATO’s integrated military command structure reflects a shift in Paris’ strategic thinking about its allies and its ability to project unilateral power abroad.

In a strategic paper from the German think tank Stiftung Wissenschaft und Politik (German Institute for International and Security Affairs), Dr. Ronja Kempin reviews the challenges facing France’s military revolution.

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