Was faszinierte die Nazis am tibetischen Buddhismus?

Saturday, May 17, 2008
Die enorme Faszination der Deutschen an Tibet und am tibetischen Buddhismus ist keineswegs neu. Im Dritten Reich, genauer kurz vor und nach Beginn des zweiten Weltkrieges (bis 1942), standen das Schneeland und seine Religion im Fokus der NS-Propaganda und einer Massenerregung.

Es kam zum ersten Mal zu einer regelrechten Tibet-Welle in deutschen Städten und Gemeinden. Heinrich Himmler persönlich hatte als Chef des SS-Ahnenerbes 1938/39 medienwirksam eine Expedition in den Himalaja durchführen lassen.

Was seine Motive waren, wonach die SS dort suchte und wie diese Reise im Kontext mit dem Krieg  ausgeschlachtet wurde, stellen die Religionsforscher Victor und Victoria Trimondi in einer 9-teiligen Studie in dem Online Magazin Kritische und Kreative Kulturforschung vor.

Die Autoren porträtieren nicht nur die Protagonisten des spektakulären Unternehmens, sondern zeigen ebenfalls, wie die Nazis in der lamaistischen Religion nach Inhalten suchten, die sie ihrer eigenen NS-Ideologie einverleiben wollten. Es war nicht Friede, Glück und Harmonie, was sie dort entdecken wollten, sondern Kriegslust, Magie, Übermenschlichkeit und aristokratisches Herrschaftsgebaren. Ihre Erwartungen wurden erfüllt, all das fanden sie im Lande der Dalai Lamas.

Auf der anderen Seite begrüßte Tibets damalige Herrschaftselite (Lamas und Aristokratie) überschwänglich den Besuch der Deutschen und nahm durch sie mit Adolf Hitler und Heinrich Himmler Kontakt auf. Die Begegnung der SS mit dem Regenten des Landes, dem Reting Lama, stand unter dem Slogan Treffen des westlichen und östlichen Hakenkreuzes in Freundschaft und Frieden.

Nach dem Krieg hört die Nazi-Tibet-Connection nicht auf, zumindest nicht personell, denn zwei prominente SS-Angehörige (Bruno Beger und Heinrich Harrer) werden zu guten Freunden des XIV. Dalai Lama und ihr Zeugnis spielt noch heute in der Autonomiefrage Tibets eine wichtige Rolle: Die Nazi-Tibet-Connection.

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Helmut Schmidt zur Tibet-Frage

Thursday, May 15, 2008

Überall sind es die Mönche, die die Menschen verdorben haben. Der weise und gelehrte Leibniz hat es eindeutig nachgewiesen. Er hat gezeigt, daß das 10. Jahrhundert, das man das Jahrhundert der Roheit nennt, viel weniger barbarisch war als das 13. und die folgenden Jahrhunderte, in denen diese Massen von Bettlern entstanden, die das Gelübde ablegten, auf Kosten der Laien zu leben und diese zu bedrücken. (Voltaire)

In der heutigen Ausgabe der ZEIT klärt uns der letzte deutsche Politiker mit vollem Durchblick und klarem Verstand, der stets brillante Helmut Schmidt, über die Hintergründe der Tibet-Frage auf, und insbesondere über die wahren Absichten des tibetanischen Sektenführers und Rattenfängers Dalai Lama:

“Ebenso ist das kleine Bergvolk der Tibeter immer schon autokratisch regiert worden, allerdings nicht von einem Fürsten oder vom Adel, sondern von Priestern und Oberpriestern. Der Dalai Lama war als Oberpriester einer lamaistischen Sekte zugleich das weltliche Oberhaupt aller Tibeter; der Pantschen Lama als Oberpriester einer anderen Sekte hatte jedoch einen höheren klerikalen Rang. Noch am Ende des Zweiten Weltkriegs war Tibet eine Theokratie – ähnlich wie ehedem der Kirchenstaat oder wie heutzutage Iran. [...] Die Mönche kämpfen nicht für Menschenrechte, sondern vielmehr für die Interessen ihrer Klöster - und für den tibetischen Nationalismus.”

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Dalai Lama wegen Menschenrechtsverletzung von dem Obersten Gerichthof Indiens angeklagt

Wednesday, May 14, 2008
Während der XIV. Dalai Lama in den westlichen Medien wie ein „Gott zum Anfassen” (Der Spiegel) gefeiert wird, ist seit dem Frühjahr 2008 ein Verfahren gegen ihn wegen Menschenrechtsverletzung und Hinderung der freien Religionsausübung am höchsten Gericht seines Gastlandes Indien anhängig.

Kläger ist die so genannte Dorje-Shugden-Society, eine Gruppierung tibetischer Mönche, die den Schutzgott Dorje Shugden verehrt. Am 5. Mai 2008 gaben die Dorje Shugden Anhänger in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie weltweit und insbesondere auch bei dem Deutschland-Besuch des XIV. Dalai Lama vom 16. bis zum 19. Mai 2008 gegen ihn demonstrieren werden.

Die Anklagepunkte gegen den tibetischen Religionsführer lauten: Unterdrückung religiöser Minderheiten, Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung, Inquisition, anti-demokratische Machenschaften, Denunziationen, Heuchelei, Doppelmoral.

Die Tibet-Experten Victor und Victoria Trimondi zeigen in einer gut recherchierten Studie, was hinter diesen Anschuldigungen steckt. Sie untersuchen den Shugden-Fall insbesondere unter der Frage, ob der exiltibetische Staat und der XIV. Dalai Lama die Trennung von Staat und Kirche wirklich anerkennen.

Der erbitterte Kampf des XIV. Dalai Lama gegen den Dorje-Shugden-Geist zeigt: die Grundgesetze des säkularen und humanistischen Staates haben für den tibetischen Religionsführer keine Bedeutung.

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Filmfestspiele von Cannes 1968 und heute

Wednesday, May 14, 2008

Die Tageszeitung Die Welt erinnert zum Beginn der Filmfestspiele in Cannes an die revolutionäre Stimmung beim Festival vor vierzig Jahren:

“Louis Malle, der Mitglied der Jury ist, aber in seiner freien Zeit kein Auge vom Fernseher lässt und sich fragt: ‘Was tu’ ich hier? Ich muss nach Paris zurück!’, ist gespannt auf das, was seine Kollegen zu berichten haben: ‘Auf einem Treffen erklärten sie, dass sie das neu gegründete Comité Révolutionnaire du Cinéma oder so ähnlich repräsentieren’, erzählt er später. ‘Sie sagten, dass das Festival sofort beendet werden muss. Ich hielt das für eine ausgezeichnete Idee. Das ganze Land befand sich im Streik; es schien uns absurd, dass die Leute im Frack sich Filme angucken sollten, als wäre sonst nichts los, als befänden wir uns in Liechtenstein oder Monte Carlo.”

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) lobt den Erfindungsgeist des Festivals von Cannes:

“Natürlich ist Cannes weiterhin eine kommerzielle Veranstaltung, aber eben nicht nur. Wie sonst ließen sich die spröden Wettbewerbsbeiträge etwa der Dardenne-Brüder aus Belgien erklären, die in diesem Jahr schon zum wiederholten Mal an der Croisette zu Gast sind…, oder von Atom Egoyan, der ‘Adoration’ zeigt? Wie käme ein animierter Dokumentarfilm über den Libanesischen Bürgerkrieg (’Waltz with Bashir’ von Ari Folman) ins Wettbewerbsprogramm, der neue Wim-Wenders-Film oder ein Viereinhalbstundenwerk über Che, auch wenn der Regisseur Steven Soderbergh heißt? Und wie ‘La frontière de l’aube’ von Philippe Garrel, einem der Wortführer der Neuen Welle im französischen Kino, die Cannes damals überrollte?”

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Rede von Nasrin Amirsedghi bei der internationalen Iran-Konferenz in Berlin

Tuesday, May 13, 2008
Internationale Iran-Konferenz - Business as usual? Das iranische Regime, der heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion

Berlin, 3. Mai 2008

Gottesstaat und Menschenrecht - Der Charakter des iranischen Regimes

„Die Stellung der Frau im Gottesstaat Iran”

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Mitwirkende dieser Veranstaltung,

mit Dank für die Einladung begrüße ich Sie alle ganz herzlich!

Als die erste Charta der Menschenrechte wurde seitens der Vereinten Nationen 1971 die Erklärung des persischen Reichsgründers Kyros II. in Babylon aus dem Jahr 539 vor Christus gefeiert. Sie ist eine der frühesten Quellen des Völkerrechts und gilt als die älteste Menschenrechtserklärung der Geschichte.

So verkündet Kyros II.

„Ich verkünde, dass jeder Mensch verantwortlich für seine eigenen Taten ist und niemals seine Verwandten für seine Vergehen büssen müssen und niemand aus einer Sippe für das Vergehen eines Verwandten bestraft werden darf. Bis zu dem Tage, an dem ich mit dem Segen von Mazda (Gott) herrsche, werde ich nicht zulassen, dass Männer und Frauen als Sklaven behandelt werden, und ich verpflichte meine Staatsführer, den Handel mit Männern und Frauen als Sklaven mit aller Macht zu verhindern. Sklaverei muss auf der ganzen Welt abgeschafft werden! Ich verlange von Mazda (Gott), dass er mir bei meinem Vorhaben und meinen Aufgaben gegenüber den Völkern des Iran, Babylons und den Ländern aus den vier Himmelsrichtungen zum Erfolg verhilft.”

Das Land Iran;

ein Land mit über 2500 Jahren Geschichte,

das Land Zarathustras,

ein Land der Sonne und des Feuers,

ein Land mit vielen Völkern und Glaubensbekenntnissen,

ein Land der Frauen mit strahlenden Augen, nachtdunklen Haaren und zarten Händen

ein Land mit fröhlichen Kindern und ihrem lauten Lachen,

ein Land mit intelligenten Jugendlichen, die viele Träume haben, Träume von Freiheit und von der Freude am Leben;

ein Land mit fruchtbarer Natur, tiefen Meeren, mächtigen Flüssen, singenden Bächen und stolzen Zypressen!

Ja! Meine Damen und Herren!

Dieses Land ist befallen von einer tödlichen Pandemie, einer Seuche namens „Islamische Republik”. Ihr Erreger heißt „Scharia”, auf deutsch: das islamische Recht, und eingeschleppt und übertragen wurde sie von Khomeini und seinen Anhängern! Diese Seuche ist repressiv und von einer unberechenbaren Aggressivität. Seit 1979 leidet der Iran, unter dieser tödlichen Krankheit. Seitdem riecht das Land nach dem Schwarzen Tod: Abertausende Verhaftungen, Hinrichtungen, Steinigungen, Auspeitschungen, Amputationen, Prügeleien, Bevormundungen, Verhüllungen, Demütigungen und kulturelle Dekadenz.

„Panton Chrematon”

Ein altvertrauter Spruch von Protagoras (490 bis 411 vor Christus)

Die individuellen Menschenrechte haben in der abendländlichen Kultur eine lange Tradition, die nur durch die besonderen historischen und religiösen Erfahrungen des Christentums, des Humanismus, der Renaissance und der Aufklärung, der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten 1776 sowie durch die französische Erklärung der Bürger- und Menschenrechte 1789 erreicht werden konnte. Der Islam kennt diese Erfahrungen nicht, er ist nicht im Stande, sie lebendig umzusetzen. Im Gegenteil, Allah und seine Gesetze verbieten es Muslimen, solche Erfahrungen zu sammeln!

Abgesehen von den vorhandenen urhumanistischen Wurzeln der abendländischen Kultur und der Erkenntnis, daß der Mensch das Maß aller Dinge ist, besteht eines der wesentlichsten Unterscheidungsmerkmale zwischen Christentum und Islam im Bild des Menschen und seiner unterschiedlichen Bestimmung im Koran und in der Bibel:

Dort wird der Mensch im Kollektiv als „Sklave Gottes” (Ab dul-Allah) bezeichnet, hier wird ein Mensch zum „Sohn Gottes”. Dort ist der Mensch Allah gegenüber ein Nichts, hier verbindet Jesus als Mensch das Himmlische mit dem Irdischen. Dort besteht die Aufgabe des Menschen darin, sich opfernd Allah zur Verfügung zu stellen, hier darin, eigenverantwortlich Gott zu suchen und für sich zu finden. Im Gegensatz zum Islam konnte sich in der abendländlichen Kultur im Laufe der Geschichte der Mensch als Individuum durchsetzen und die Allein-Herrschaft der Religion brechen.

Eine Kultur der individuellen Menschenrechte setzt die Unabhängigkeit der säkularen Weltanschauung von jeder Religion voraus. Der Islam kennt diese Voraussetzung nicht, er lehnt sie sogar ab. Deshalb ist der Islam im Kern mit einer Kultur der individuellen Menschenrechte nicht vereinbar. In einem säkular-demokratischen Gesellschaftssystem ist heute die Bewahrung der persönlichen Rechte allerhöchstes Ziel des politischen Handelns. Das Wesen des kollektivistischen Ideals im Islam ist aber die Aufopferung des einzelnen Individuums zugunsten von Allah, was zur Lebensaufgabe und zum politischen Ziel erhoben wird.

Während in der abendländischen Kultur der Mensch zum Maß aller Dinge wird, ist im Islam Allah das Maß aller Dinge. Hier handelt und agiert der islamische Staat in Stellvertretung Allahs. Seine Gesetze sind als Wort Gottes „eins”, „ewig” und unveränderbar. Der Staat bezieht im Islam seine Legitimation allein von Allah. Deshalb würde ich solch ein System einen Allah-Staat nennen. In diesem System finden nur gläubige Muslime Schutz;  alle anderen sind entweder Schutzbefohlene minderen Rechts („Dhimmi”) oder haben als Ungläubige („Kuffar”) keine Existenzberechtigung, sind somit zur Vernichtung verurteilt.

Das Prinzip der individuellen Menschenrechte basiert ausschließlich auf der Anerkennung der Autonomie und Gleichheit aller Menschen, unabhängig von Ethnie, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung. Die universellen Menschenrechte können nur in einem demokratischen Kontext garantiert werden. Ein säkularer Staat, der auf den Prinzipien von Pluralismus, Toleranz und der Trennung von Politik und Religion basiert, garantiert die elementarsten Rechte seiner Bürger wie uneingeschränkte persönliche Freiheit, Meinungsfreiheit, Freiheit der Presse und der Künste. Diese Fundamentalrechte werden aber im Allah-Staat von Grund auf missachtet bzw. aberkannt. Solch ein Staat stützt sich nur auf den Koran und die von Allah „befohlenen” Gesetze. Allah ist das absolut freie Wesen, nicht aber die von ihm Erschaffenen.

Mohammed als Allahs Gesandter schreibt nicht nur die private Lebensführung vor, bis hin zu Kleidung und Liebesleben, sondern auch die Führung der Staatsgeschäfte, des Rechtswesens (Scharia) und der Wirtschaft. Das ist ein totalitärer Anspruch, der jedes demokratische Element im Kern zerstört. Der Islam mit seinem aggressiven Dogma und seiner Gewaltbesessenheit ist im Kern menschen- und frauenfeindlich, rassistisch und antisemitisch. In dieser Religion ist unabhängiges Denken verboten. Eine Religion, die jede kritische Betrachtung als Gotteslästerung sieht, ihre Kritiker zum Tode verurteilt und das Urteil auch vollstreckt, enthält im Kern keinen freien Geist und ist zu verabscheuen.

„Die islamische Theologie betrachtet die Scharia als die vollkommene Ordnung göttlicher Autorität, die jeder Gesellschaft Frieden bringen (soll). Sie sei von Gott selbst geschaffen und deshalb nicht veränderbar.” Sie gibt Regeln vor für das Verhalten in Familie und Gesellschaft. Die Quellen der Scharia sind der Koran, Überlieferungen und die Urtradition. Das Ehe- und Familienrecht gilt als Kern der Scharia. Unter diesem Glauben wurde das Land Iran vor 30 Jahren von einer Gruppe machtbesessener Mullah-Barbaren in Gefangenschaft genommen, die seine Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder unablässig tiefer und tiefer unterdrücken.

Der Iran ist das größte Gefängnis der Moderne! Selbst vor der Repression von Kindern schreckt das Regime nicht zurück. Im September 2007 berichteten iranische Medien stolz, daß im Iran über 600.000 Personen verhaftet werden.  Seit der Herrschaft der Mullahs wurden mehr als 157.000 Menschen im Alter von 13 bis 65 Jahren durch Galgen oder Steinigung hingerichtet und ermordet. Die rechte Hand oder das linke Bein werden wegen Diebstahl als Strafmethode amputiert. Die Mullahs begnügen sich nicht nur mit der Verfolgung von Menschen im Iran, sondern erfüllen, durch die Vollstreckung von Terrorurteilen an Oppositionsmitgliedern ihre heilige Mission auch im Ausland; dazu liefert die iranische Regierung die rechtliche Grundlage.

Das ist der Ist-Zustand des nicht-vorhandenen menschlichen Zustands im Iran. Die Entmenschlichung wird noch brutaler, wenn es um die Stellung der Frauen geht:

Ein verblühtes Wesen namens Frau!

Wo angesichts von Allah der Mann ein Sklave ist, ist eine Frau die Sklavin von Allahs  Sklaven. In einer Zeitschrift verglich eine junge Frau die weibliche Jugend Irans mit einer kleinen Blume in einem armseligen Töpfchen in einem engen Lichthof - eingesperrt, eingeengt, keine frische Luft, keine Sonne, kein Wind, keine Freiheit. Seit 30 Jahren werden den Frauen unter dem iranischen Regime die elementarsten Rechte nicht nur verweigert, sondern dieses Unrecht wird auch noch gesetzlich wie folgt festgeschrieben:

  1. Ein Erlass erlaubt den Ehrenmord und die Polygamie (registriert und mit rechtlichen Verpflichtungen für bis zu vier Frauen) sowie die Zeitehe bzw. „Genuss”-Ehe (ohne zeitliche Begrenzung und ohne rechtliche Verpflichtungen!).
  2. Die Tötung einer Frau ist mit dem halben Blutpreis für die Tötung eines Mannes zu sühnen.
  3. Der Ehebruch einer verheirateten Frau mit einem verheirateten Mann wird mit der  Todesstrafe u.a. durch Steinigung bestraft.
  4. Der Geschlechtsverkehr einer unverheirateten Frau mit einem unverheirateten Mann wird als Unzucht angesehen und ist mit 100 Peitschenhieben zu bestrafen. (Sure 24,2 - 3).
  5. Der Geschlechtsverkehr einer unverheirateten Frau mit einem verheirateten Mann wird mit Hausarrest bis zu ihrem Tod bestraft. (Sure 4,15)
  6. Homosexualität auch unter Frauen wird mit der Hinrichtung bestraft.
  7. Wenn eine Frau ihr ungeborenes Kind durch fremde Gewalt verliert, steht ihr als Vergeltung für einen weiblichen Embryo die Hälfte dessen zu, was ihr bei einem männlichen Embryo zusteht. Bei einer Abtreibung muss sie selbst die Strafe bezahlen.
  8. Der Mann ist der Frau übergeordnet, vor allem in der Sexualität (Sure 4,34). D. h. mit Abschluss des Ehevertrages übernimmt der Mann die Unterhaltspflicht gegenüber der Frau und bekommt dafür das uneingeschränkte Recht auf ihren Körper (vgl. Sure 2,233; 2,187).
  9. Das Heiratsalter von Mädchen beginnt mit 13 Jahren. Mit der Erlaubnis des Vaters und eines muslimischen Richters können jedoch bereits neunjährige Mädchen verheiratet werden.
  10. Das Scheidungsrecht liegt ausschließlich beim Mann. Die Frau kann sich jedoch scheiden lassen, wenn der Mann impotent, geisteskrank oder gewalttätig ist. Diese zu beweisen, ist aber für eine Frau nicht so leicht.
  11. Das Erziehungsrecht an Frau und Kindern liegt ausschließlich beim Mann. Dies gilt auch beim Sorgerecht für Kinder nach einer Scheidung. (Sure 4, 34)
  12. Weibliche Zeugenaussagen sind nur dann gerichtsverwertbar, wenn sie von zwei Frauen gleichzeitig stammen: Nach Sure 2, 282 haben Frauen ja eine größere emotionale Labilität, Irrationalität und eine beschränktere Einsicht in intellektuelle Angelegenheiten als ein Mann; nur der ist schließlich im vollen Besitz des Verstandes. (Sure 2, 282)
  13. Frauen sind rechtlich unmündig und nicht für sich selbst handlungsberechtigt; sie werden vom Vater oder einem anderen männlichen Familienmitglied vertreten. Es kommt noch dazu, daß Frauen ohne Erlaubnis der männlichen Angehörigen weder das Haus, noch das Land verlassen oder einen Beruf ausüben und gar studieren dürfen.
  14. Der Frau steht nur die Hälfte der Erbschaft zu, die einem männlichen Familienmitglied zusteht.
  15. Frauen haben nicht das Recht, für das Präsidentenamt zu kandidieren oder als Richterin zu arbeiten.
  16. Der Genuss von Alkohol ist mit 40 bis 80 Peitschenhieben zu bestrafen.
  17. Öffentliche Räume und Verkehrsmittel sind für Frauen und Männer getrennt.
  18. Frauen dürfen nicht an Olympischen Spielen teilnehmen. Sie dürfen auch nicht bei Männerspielen im Stadion anwesend sein (bei keiner Sportart).
  19. Es gilt die Kleiderordnung nach islamischem Recht, die Verhüllung von Kopf bis Fuß. Das bedeutet die staatliche Zwangsverschleierung! Unverschleiert sein heißt nackt sein. Deshalb ist es erlaubt, sittenwidrig bekleidete Frauen auf der Straße zu verhaften oder ins Gefängnis zu werfen.

Die einzige Gleichberechtigung der Geschlechter besteht darin, daß Frauen wie Männern gleichermaßen das Paradies versprochen wird, wenn sie “Gott demütig ergeben” seien (Sure 33,35) und wenn sie “glauben und das Rechte tun” (Sure 16,97).

Mit solchem barbarischen Unfug verwehren der Islam und seine Seuche namens „Scharia” den Menschen, Würde, Freiheit und Gerechtigkeit. Die Frauen und die Minderheiten sind dabei die ersten Leidtragenden. Wenn im Iran tagtäglich diese mittelalterlichen Gesetze praktiziert werden, schauen die westlichen Länder schweigend zu und schließen für zig Milliarden Euro Wirtschaftsverträge mit dem Allah-Staat ab. Und ihre gekauften Vasallen hier mitten in Deutschland, wie die Islam- und Iranexperten Katajun Amirpur, Navid Kermani, Bahman Nirumand sowie ihre grüne Sippe verklären die Sprechblasen des Präsidenten Ahmadinedjad, der Israel von der Landkarte tilgen will. Während sie es seelenruhig miteinander im politischen Bett treiben, werden im Iran abertausende weibliche Körper in den Gefängnissen vergewaltigt, gefoltert oder hingerichtet und gesteinigt. Das ist eine verkappte, zivilisatorische Zusammenarbeit, mit dem Willkürregime in Teheran, das seit 30 Jahren ein Land in den Ruin treibt und jeden Widerstand mit nackter Gewalt niederschlägt.

Kein Wunder, dass Mahmud Ahmadinedjad die Hinrichtung der Homosexuellen im Iran oder den Holocaust leugnet, hat er doch eine andere Wahrnehmung von Menschenrechten und historischen Gräueln. Das deutet darauf hin, daß sein Verstand wie sein Glaube im Allah-Gewand vermottet sind.

Wenn Angelika Beer, die Abgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Europaparlament, nach ihrem verschleierten Besuch in Teheran in einem Interview mit Bahman Nirumand in der taz 2007 in Bezug auf europäische Sanktionen behauptet, „daß sich mit den Sanktionen die Repression gegen die Zivilgesellschaft verstärkt hat”, dann ignoriert sie - gerade als Frau - die Folterungen, Hinrichtungen und Steinigungen im Iran oder verharmlost sie. Das bedeutet für mich, daß Frau Beer im Prinzip gar kein Problem mit frauen- und menschenfeindlichen Gesetzen im Iran hat, oder möchte sie etwas „sanfter” ausgepeitscht werden und statt Steinigung, nur bitte Hinrichtung! Das ist  ein Faustschlag ins Gesicht aller Frauen, Männer und Jugendlichen, die unter grausamsten Bedingungen versuchen, mit aller Kraft und unter Lebensgefahr sich und die anderen zu befreien. Das kann man nicht anders nennen, als die Vergewaltigung der Freiheit legitimieren zu wollen.

Oder wenn Katajun Amirpur in der „Süddeutschen Zeitung im Jahr 2004 die Ersetzung der Steinigung durch den Tod am Strang als einen Fortschritt im Iran bezeichnet und damit behauptet, daß die „Steinigung faktisch abgeschafft” sei, ignoriert sie offensichtlich, daß gerade unter Mohammad Khatami, unter ihrem hoffnungsvollen Präsidenten, unzählige Frauen und Männer hingerichtet oder gesteinigt wurden. Zur ihrer Erinnerung: allein im Jahr 2001 werden 139 Menschen, unter ihnen auch Leyla M., ein 19-jähriges, geistig behindertes Mädchen, brutal gesteinigt und hingerichtet sowie Hunderte von politischen Aktivisten werden verhaftet. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, daß ausgerechnet diese iranische Expertin (!) eine kurzweiligere Hinrichtungsmethode empfiehlt, womit sie, dem Staat, das gewaltsame Vorgehen gegen das eigene Volk prinzipiell bescheinigt.

Wir und unzählige anderen Kulturrelativisten: Wir alle tragen Verantwortung. Je länger dieses Regime mit Ihrer Hilfe an der Macht bleibt, umso mehr werden ermordet. Sie alle sollen versichert sein: Es ist nicht nur der Iran, der zu Grunde geht, sondern auch die übrigen nahen und fernen Länder. Diese Seuche breitet sich aus  in aller Welt, auch in Europa und auch in Deutschland.

Wie sieht die Heilung aus?

Da Gott tot ist, aber sein Wesen in Gestalt der Gottespolitiker überall und insbesondere in Europa immer wieder aufersteht, ist dies kein einfaches Unternehmen. Das einzige, das wir, diejenigen, die die Menschheit lieben, machen können, ist, mit lauter Stimme die Politiker aufzufordern:

Hören Sie auf, das Gesäß der Mullahs mit Euro-Honig zu schmieren! Diese Seuche, diese „Fitna”, diese Heimsuchung, und ihre Erreger Chomeini & Co. sind nur zu bekämpfen, indem Mann und Frau sie unter Quarantäne stellen, bis sie sich selbst auffrisst und erledigt. Nur so, kann, das Land Iran sich aus eigener Kraft heilen und befreien.

Menschenwürde und Freiheit sind unantastbar und unverhandelbar. Sie sind universelle Werte, die sich in der Geschichte bewährt haben. Diese Würde und die Freiheit wünsche ich dem Land Iran! 

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Nasrin Amirsedghi


Jüdische Soldaten in deutschen Armeen

Friday, May 9, 2008

Oberstleutnant i. G. Jörg Barandat wies uns auf folgende Studie hin:

DOKUMENTATION DER TAGUNG DER KONRAD-ADENAUER-STIFTUNG (KAS) IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM BUND JÜDISCHER SOLDATEN (RJF) UND DEM ZENTRALRAT DER JUDEN IN DEUTSCHLAND.

Zur Studie.


Israel Tag 2008

Thursday, May 8, 2008

!יום הולדת שמח


Die israelische Identität

Saturday, May 3, 2008

Im Gespräch mit der Berliner Zeitung denkt der israelische Historiker Tom Segev über die israelische Identität nach, 60 Jahre nach der Gründung des Staates Israel.

“In Israel leben Menschen, die aus hundert Ländern kommen mit unterschiedlichen Sprachen. Irgendwann gucken sie in den Spiegel und wissen, dass sie zusammengehören. [...] Anders als vor zehn Jahren antworten die jungen Israelis auf die Frage: Glaubst du an Frieden? mit Nein. Die meisten wollen zwar den Frieden. Sie sind bereit, dafür einen gewissen Preis zu zahlen. Aber sie glauben nicht mehr daran. Wenn man sich dann aber mit einem jungen Menschen unterhält, der gerade dabei ist zu heiraten, sich eine Existenz aufzubauen, und ihn fragt: ‘Ja, warum bleibst du dann in Israel?’, kommt meist als Antwort: ‘Weil ich hier zu Hause bin.’ Dabei könnten viele Israelis woanders leben. Sie haben Pässe für die USA oder für Europa. Das ist eine Errungenschaft des israelischen Staates, dass die Menschen sich hier heimisch fühlen, und zwar inzwischen in dritter und vierter Generation.”

Vollständiges Gespräch lesen.


Gespräch mit Monty Python Mitbegründer Michael Palin

Saturday, May 3, 2008

Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung definiert der Monty Python (Englands bester Komiktruppe) Mitbegründer Michael Palin den englischen Humor:

“Dieser Humor basierte immer schon auf Demütigung - darauf, eine Niederlage zu erwarten, sich mental rechtzeitig auf sie vorzubereiten und dann Pointen parat zu haben, um sich totzulachen. [...] Es gibt viel Unheil in Großbritannien, auch politisches, aber ich glaube, der Brite ist eher mal nicht in der Lage, an ein totalitäres System zu glauben. Er glaubt überhaupt nicht an eine Systematik. Er glaubt an ein paar Benimmregeln für den Alltag, die das Leben erleichtern. Und im Übrigen glaubt er ans totale Chaos.”

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Yom Hashoa - Gedenktag für die Opfer und Helden des Holocaust

Wednesday, April 30, 2008
Heute Abend beginnt Yom Hashoa, Israels nationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust und die Helden des Widerstandes. Er wird jedes Jahr nach dem hebräischen Kalender am 27. Nissan begangen.

Ursprünglich war als Datum der 15. Nissan vorgeschlagen worden, der Tag des Aufstands im Warschauer Ghetto (19. April 1943). Dieser Vorschlag wurde aber schließlich verworfen, da zum selben Zeitpunkt das Pessach-Fest stattfindet. Das jetzige Datum liegt genau eine Woche vor dem Gedenktag an die für den Staat Israel gefallenen Soldaten und acht Tage vor dem israelischen Unabhängigkeitstag. 1959 wurde Yom Hashoa vom ersten Ministerpräsidenten des Staates Israel, David Ben-Gurion, eingeführt.

Zur Eröffnungszeremonie am Abend werden in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte  Yad Vashem sechs  Fackeln entzündet, die symbolisch für die sechs Millionen jüdischer Opfer stehen. Am nächsten Morgen heulen im gesamten Land um 10 Uhr für zwei Minuten die Sirenen. Der öffentliche Nahverkehr und normalerweise auch alle anderen Fahrzeuge halten an, die Passanten bleiben schweigend stehen.

Während des Gedenktages Yom Hashoa bleiben alle Vergnügungsstätten geschlossen, im Funk und Fernsehen laufen keine Unterhaltungssendungen, sondern Trauermusik und Dokumentationen zum Holocaust. Alle Flaggen wehen auf Halbmast.


German Spies Caught Reading Journalist’s E-Mails

Monday, April 21, 2008

German broadcaster Deutsche Welle reports on allegations that Germany’s foreign intelligence service BND spied on the email correspondence of Susanne Koelbl, a journalist at the Hamburg-based weekly Der Spiegel. The intelligence agency has admitted to, and apologized for the incident.

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Veranstaltung der CDU-Fraktion Berlin “Die NPD - Eine Gefahr für unsere Demokratie!”

Monday, April 21, 2008

EINLADUNG

Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung ein:

Die NPD - Eine Gefahr für unsere Demokratie!

Dienstag, den 29. April 2008, von 13 bis 16 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin
Preußischer Landtag - Raum 311
10111 Berlin (Nähe S- und U-Bhf Potsdamer Platz)

Es diskutieren:
 
- Dr. Rudolf van Hüllen, Verfasser des Buches “Das Rechtsextreme Bündnis: Aktionsformen und Inhalte” im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung,
- Michael Heinisch, Sozialdiakonische Jugendarbeit Lichtenberg,
- Frank Henkel MdA, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion,
- Dr. Viola Neu, Konrad-Adenauer-Stiftung.

Moderation:

Prof. Dr. Manfred Wilke, stv. Landesvorsitzender und Leiter des Forums für Demokratie, Geschichte und Extremismus der CDU Berlin.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen könnten.

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte dieses Antwortformular.

Mit freundlichen Grüßen
Gina Schmelter - Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin
Preußischer Landtag
10111 Berlin
Telefon: (030) 23 25-21 20
Telefax: (030) 23 25-27 52
E-Mail: schmelter@cdu-fraktion.berlin.de
Internet: www.cdu-fraktion.berlin.de


New York Times Blog on Papal Visit

Wednesday, April 16, 2008

Rabbi A. James Rudin, American Jewish Committee (AJC) senior advisor on interreligious affairs, is blogging for the New York Times during the visit of Pope Benedict XVI to the United States.

The New York Times invited Rabbi A. James Rudin as the only Jewish organizational representative to join with several other bloggers, including New York Times chief religion correspondent Laurie Goodstein, in providing analysis of Benedict’s papacy and his visit to the United States.

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CDU-Fraktion Expertenanhörung Flughafen Tempelhof

Wednesday, April 16, 2008

EINLADUNG

Am 27. April 2008, entscheiden die Berlinerinnen und Berliner in einem - in der Verfassung verankerten - Volksentscheid darüber, ob der Flughafen Tempelhof weiter erhalten bleibt, oder als Wiese ohne Nutzungskonzept verödet.

Die CDU-Fraktion hat sich bereits während des Volksbegehrens mit aller Kraft für die Offenhaltung des Flughafens Tempelhof eingesetzt. Denn seit der Berlin-Blockade im Jahr 1948 ist er das Freiheitssymbol unserer Stadt, vor allem aber ist er ein Chancenflughafen für Investitionen und Arbeitsplätze.

Wenige Tage vor dem Volksentscheid haben wir hochrangige Experten zu einer Anhörung eingeladen. Sie werden herausarbeiten, wie Tempelhof als ideale Ergänzung zum Großflughafen BBI den Berliner Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken kann. Auch das Konzept der Investoren Lauder und Langhammer soll intensiv erläutert werden.

Expertenanhörung zur Offenhaltung des Flughafens Tempelhof

Begrüßung:
- Dr. Friedbert Pflüger, MdA, Vorsitzender der CDU-Fraktion

Podium:
- Friedrich Merz, MdB, CDU-Wirtschaftsexperte
“Standortvorteil Tempelhof bei wachsendem Geschäftsflugverkehr nutzen”
- Prof. Dr. Elmar Giemulla, Luftverkehrsexperte der TU Berlin
“Weiterbetrieb von Tempelhof ist Null-Gefahr für BBI”
- Wolf-Dieter Siebert, Vorstand der Deutschen Bahn
“Die Deutsche Bahn als Betreiber von Tempelhof”
- Robert Salzl, Projektplaner der CED GmbH (Lauder)
“Das Lauder-Konzept - neue Arbeitsplätze für Berlin”

Moderation:
- Jochim Stoltenberg, Berliner Morgenpost

Schlusswort:
- Ingo Schmitt, MdB, Mitglied im Verkehrsausschuss, Landesvorsitzender der CDU Berlin

Dienstag, 22. April 2008, 18:00 Uhr im Abgeordnetenhaus von Berlin, Preußischer Landtag, Raum 311 Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie zu unserer Expertenanhörung begrüßen könnten. Um sich anzumelden, bitte hier klicken.

Mit freundlichen Grüßen
Gina Schmelter - Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin
Preußischer Landtag
10111 Berlin
Telefon: (030) 23 25-21 20
Telefax: (030) 23 25-27 52
E-Mail: schmelter@cdu-fraktion.berlin.de
Internet: www.cdu-fraktion.berlin.de


Filmfest Hamburg Family & Friends

Wednesday, April 16, 2008
Pressemitteilung
Hamburg - 16.04.2008 - Die monatliche Veranstaltungsreihe von Hamburg Media School, 3001 Kino und Filmfest Hamburg geht im Mai in die 4. Runde. Wir freuen uns sehr über die Resonanz beim Publikum, bei den Studenten der HMS und bei den Gästen, die Ihre Filme in Hamburg vorstellen. Von Vorstellung zu Vorstellung gewinnt unsere Stadt und das Hamburger Publikum einen Fan mehr.

“I saw some pictures of Hamburg yesterday and I felt nostalgic. Thanks again, I had a great time!”
Spiros Stathoulopoulos, Regisseur von ‚PVC-1′
 
Am 8. Mai 2008 um 21 Uhr präsentieren wir die deutsche Erstaufführung von: ‚Wasted’ von Nurit Kedar (Israel 2007, 55 Minuten, hebräisch mit englischen Untertiteln)
 
Zu Gast: Nurit Kedar (Regie)
‚Wasted’ ist Teil einer Trilogie über den Ersten Libanonkrieg. Kedar präsentiert dazu Ausschnitte aus den vorangehenden Filmen ‚Borders’ (2000) und ‚Lebanon Dream’ (2001)
 
Im Kino 3001, Schanzenstrasse 75, Eintritt 5 Euro.
Wir empfehlen eine telefonische Kartenreservierungen unter (040) 43 76 79!

DER FILM

‚Wasted’ (basierend auf Ron Leshems Roman „Wenn es ein Paradies gibt”) ist ein offenherziger Blick auf jene israelischen Soldaten, die in der Festung von Beaufort im Süd-Libanon vor Israels Rückzug im Jahr 2000 stationiert waren. Diese jungen Männer gehen in den Krieg und kommen als andere Menschen zurück. Ihre Erinnerungen greifen manchmal tief, manchmal sind sie banal: der Geruch von gebratenem Schnitzel, der Geruch ihrer Freundin auf einem T-Shirt, der Geruch der Füße und der Geruch der eigenen Angst. In diesem ruhigen, eleganten Film über die Schrecken des Krieges, studiert die Kamera die Gesichter der jungen Soldaten, deren Gesichtszüge oft mehr als Worte erzählen.
Die Männer lebten jeden Tag auf dem Berg und bissen bei jeder Detonation die Zähne zusammen, in der Hoffnung, einen Treffer nicht zu überleben, da der Tod besser gewesen wäre als eine Amputation. Es war ein absurdes Theater des Krieges; ein Soldat bemerkt: “Ich sah nie jemanden, auf den ich hätte schießen können.” Ein anderer fragt: “Wen oder was bewachten wir? Wir haben uns einfach nur selbst bewacht, so dass wir am Ende mit heiler Haut da raus kommen.”
 
Die Interviews mit den Soldaten, die monatelang in der klaustrophobischen Festung ausharrten, sind durchmischt mit kühlen eleganten Aufnahmen der männlichen Tänzer der Bat Sheva Dance Company unter der Regie von Ohad Naharin (einer der führenden Choreografen Israels). In ihren dichten bizarren Bewegungen spiegeln sie das Leben in jenem Quartier wider: ein Leben mit dem Wissen um die explosive Gefahr, ein Leben fast wie in einer organischen Einheit.  Seltsam schön und zugleich zutiefst erschütternd. Das dokumentarische Gegenstück zum israelischen Oskar-Nominee ‚Beaufort’.

DIE REGISSEURIN

Nurit Kedar ist Produzentin und Regisseurin von Dokumentarfilmen. Sie arbeitete als Senior Producerin für das CNN Bureau in Jerusalem und als Executive Producer für den israelischen Channel 2. Kedar ist eine renommierte Dokumentarfilmerin in Israel. International wurden Ihre Filme auf ARTE, ARD, Canal Plus, RAI etc. ausgestrahlt.
 
Wir freuen uns auf Sie.

Kontakt: Kathrin Kohlstedde / Filmfest Hamburg GmbH
Steintorweg 4 | 20099 Hamburg
Tel. 040-399 19 00 14 | Fax. 040-399 19 00 10
E-Mail: kohlstedde@filmfesthamburg.de


Drei Wagners sind eine zu viel

Monday, April 14, 2008

In einem Brief an den Bayreuther Stiftungsrat verspricht Wolfgang Wagner, abzudanken, falls seine Töchter Eva und Katharina die Thronfolge gemeinsam übernehmen würden. Die sind bereit, und die Urenkelin Richard Wagners und Ur-Urenkelin von Franz Liszt, Nike, ist aus dem Feld geschlagen.

In der Tageszeitung Die Welt kommentiert Manuel Brug den Putsch des Halbschwestern-Duos Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier:

“Man kann sich wunderbar ausmalen, wie seifenopernähnlich es jetzt hinter den Wahnfried-Kulissen zugehen wird. Denn der bis auf das schwarze Schaf Gottfried plötzlich wiedervereinte Wolfgang-Stamm triumphiert wohlmöglich nun doch über die Linie Wielands in Gestalt von dessen zu spitzzüngiger Tochter Nike.” Zum Artikel.

Im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt kontert Nike Wagner:

“Um in der Führungskrise in Bayreuth weiterzukommen, sucht der Stiftungsrat nach einer Lösung des politischen ‘Durchwinkens’. Man beugt sich dabei weiterhin den Forderungen des greisen Wolfgang Wagner. Ohne Rücksicht auf künstlerische Erwägungen.”

Vollständiges Gespräch lesen.


Von Vetternwirtschaft, Geschmacklosigkeit und Werteverfall im deutschen Fernsehen

Monday, April 14, 2008

Wir arbeiten im Bereich der Unterhaltung. Für meinen Geschmack wird dabei das “unter” zu sehr betont. Unterhaltung hat für mich immer auch etwas mit “Haltung” zu tun. Es wird langsam unterirdisch. Vieles ist geschmacklos, da mache ich nicht mehr mit. (Schauspieler Dieter Pfaff, im TV-Magazin Gong vom 31.08.2007)

Nachdem das sehr schwache TV-Magazin Polylux auf eine von Internetpiraten inszenierten Fälschung hereingefallen ist, empfiehlt Oliver Gehrs im Dummyblog eine endgültige Absetzung dieser überflüssigen, und für den GEZ-Zahler kostenspieligen, Sendung:

“Der RBB darf ja nicht viel zuliefern zum ARD-Programm - umso seltsamer, dass er einen Sendeplatz so verschleudert. Und möglicherweise nur damit erklärbar, was Programmverantwortliche hinter vorgehaltener Hand erzählen. Dass Polylux nämlich quasi unabsetzbar ist - aufgrund familiärer Bindungen. Tita von Hardenbergs Mutter, Gräfin Isa von Hardenberg sitzt nämlich in verschiedenen wichtigen Kaffeekränzchen, und die Angst vor der Rache dieses konservativen Netzwerks lässt den RBB in Paralyse verharren.”

Zum Artikel.


Discours sur l’Universalité de la langue française

Saturday, April 12, 2008

Je suis un écrivain européen d’origine française. (Philippe Sollers)

En 1991, dans un entretien avec le critique littéraire Bruno de Cessole, initié par la Bibliothèque publique d’information du Centre George Pompidou, l’écrivain Philippe Sollers, auteur éponyme de La Guerre du Goût, déclarait: “J’ai comme l’impression que nous sommes sous la menace d’un nouveau déluge et que je ne sais quelle voix, divine si vous voulez, me dit «Petit Noé, tout va disparaître, rassemble-moi des fragments de l’héritage culturel afin qu’on puisse recommencer quelque chose, quand nous serons de nouveau à pied sec.» C’est un fantasme, sans doute, mais un fantasme qui me plaît. Cela dit, j’ai le sentiment que cela recouvre une réalité forte. (…) Je ne peux pas ne pas me dire: «Cette époque est perdue, on va donc rassembler ce qui demeure de l’héritage dans un bateau, c’est-à-dire dans un livre; je vais essayer de sauvegarder tout ce qui me paraît le plus fort, le plus naturel, le plus frais, le plus porteur de liberté aussi…» (…)

A cet égard, et en guise de Défense et illustration de la langue française, nous reproduisons ci-dessous la dissertation désormais légendaire d’Antoine de Rivarol, dont le mérite n’est pas seulement de mettre en relief le rôle non négligeable d’une langue pour la survie d’un peuple et de sa culture, mais également et surtout de placer la défense d’une langue dans le contexte d’une guerre planétaire des idées. En somme, un texte aujourd’hui plus que jamais d’actualité, notamment dans le cadre de la globalisation.

Antoine de Rivarol
Discours sur l’Universalité de la langue française

Sujet proposé par l’Académie de Berlin en 1783:

- Qu’est-ce qui a rendu la langue française universelle?
- Pourquoi mérite-t-elle cette prérogative?
- Est-il à présumer qu’elle la conserve?

Une telle question, proposée sur la langue latine, aurait flatté l’orgueil des Romains, et leur histoire l’eût consacrée comme une de ses belles époques: jamais, en effet, pareil hommage ne fut rendu à un peuple plus poli par une nation plus éclairée.

Le temps semble être venu de dire le monde français, comme autrefois le monde romain, et la philosophie, lasse de voir les hommes toujours divisés par les intérêts divers de la politique, se réjouit maintenant de les voir, d’un bout de la terre à l’autre, se former en république sous la domination d’une même langue. Spectacle digne d’elle que cet uniforme et paisible empire des lettres qui s’étend sur la variété des peuples et qui, plus durable et plus fort que l’empire des armes, s’accroît également des fruits de la paix et des ravages de la guerre!

Mais cette honorable universalité de la langue française, si bien reconnue et si hautement avouée dans notre Europe, offre pourtant un grand problème. Elle tient à des causes si délicates et si puissantes à la fois que, pour les démêler, il s’agit de montrer jusqu’à quel point la position de la France, sa constitution politique, l’influence de son climat, le génie de ses écrivains, le caractère de ses habitants, et l’opinion qu’elle a su donner d’elle au reste du monde, jusqu’à quel point, dis-je, tant de causes diverses ont pu se combiner et s’unir pour faire à cette langue une fortune si prodigieuse.

Quand les Romains conquirent les Gaules, leur séjour et leurs lois y donnèrent d’abord la prééminence à la langue latine; et, quand les Francs leur succédèrent, la religion chrétienne, qui jetait ses fondements dans ceux de la monarchie, confirma cette prééminence. On parla latin à la cour, dans les cloîtres, dans les tribunaux et dans les écoles ; mais les jargons que parlait le peuple corrompirent peu à peu cette latinité et en furent corrompus à leur tour. De ce mélange naquit cette multitude de patois qui vivent encore dans nos provinces. L’un d’eux devait un jour être la langue française.

Il serait difficile d’assigner le moment où ces différents dialectes se dégagèrent du celte, du latin et de l’allemand; on voit seulement qu’ils ont dû se disputer la souveraineté, dans un royaume que le système féodal avait divisé en tant de petits royaumes. Pour hâter notre marche, il suffira de dire que la France, naturellement partagée par la Loire, eut deux patois, auxquels on peut rapporter tous les autres, le picard et le provençal. Des princes s’exercèrent dans l’un et l’autre, et c’est aussi dans l’un et l’autre que furent d’abord écrits les romans de chevalerie et les petits poèmes du temps. Du côté du midi florissaient les troubadours, et du côté du nord les trouveurs. Ces deux mots, qui au fond n’en sont qu’un, expriment assez bien la physionomie des deux langues.

Si le provençal, qui n’a que des sons pleins, eût prévalu, il aurait donné au français l’éclat de l’espagnol et de l’italien ; mais le midi de la France, toujours sans capitale et sans roi, ne put soutenir la concurrence du nord, et l’influence du patois picard s’accrut avec celle de la couronne. C’est donc le génie clair et méthodique de ce jargon et sa prononciation un peu sourde qui dominent aujourd’hui dans la langue française.

Mais, quoique cette nouvelle langue eût été adoptée par la cour et par la nation, et que, dès l’an 1260, un auteur italien lui eût trouvé assez de charmes pour la préférer à la sienne, cependant l’Église, l’Université et les parlements la repoussèrent encore, et ce ne fut que dans le XVIe siècle qu’on lui accorda solennellement les honneurs dus à une langue légitimée.

À cette époque, la renaissance des lettres, la découverte de l’Amérique et du passage aux Indes, l’invention de la poudre et de l’imprimerie, ont donné une autre face aux empires. Ceux qui brillaient se sont tout à coup obscurcis, et d’autres, sortant de leur obscurité, sont venus figurer à leur tour sur la scène du monde. Si du Nord au Midi un nouveau schisme a déchiré l’Église, un commerce immense a jeté de nouveaux liens parmi les hommes. C’est avec les sujets de l’Afrique que nous cultivons l’Amérique, et c’est avec les richesses de l’Amérique que nous trafiquons en Asie. L’univers n’offrit jamais un tel spectacle. L’Europe surtout est parvenue à un si haut degré de puissance que l’histoire n’a rien à lui comparer: le nombre des capitales, la fréquence et la célérité des expéditions, les communications publiques et particulières, en ont fait une immense république, et l’ont forcée à se décider sur le choix d’une langue.

Ce choix ne pouvait tomber sur l’allemand: car, vers la fin du XVe siècle, et dans tout le cours du XVIe, cette langue n’offrait pas un seul monument. Négligée par le peuple qui la parlait, elle cédait toujours le pas à la langue latine. Comment donc faire adopter aux autres ce qu’on n’ose adopter soi-même ? C’est des Allemands que l’Europe apprit à négliger la langue allemande. Observons aussi que l’Empire n’a pas joué le rôle auquel son étendue et sa population l’appelaient naturellement: ce vaste corps n’eut jamais un chef qui lui fût proportionné, et dans tous les temps cette ombre du trône des Césars, qu’on affectait de montrer aux nations, ne fut en effet qu’une ombre. Or on ne saurait croire combien une langue emprunte d’éclat du prince et du peuple qui la parlent. Et, lorsqu’enfin la maison d’Autriche, fière de toutes ses couronnes, a pu faire craindre à l’Europe une monarchie universelle, la politique s’est encore opposée à la fortune de la langue tudesque. Charles-Quint, plus attaché à son sceptre héréditaire qu’à un trône où son fils ne pouvait monter, fit rejaillir l’éclat des Césars sur la nation espagnole.

A tant d’obstacles tirés de la situation de l’Empire on peut en ajouter d’autres, fondés sur la nature même de la langue allemande: elle est trop riche et trop dure à la fois. N’ayant aucun rapport avec les langues anciennes, elle fut pour l’Europe une langue mère, et son abondance effraya des têtes déjà fatiguées de l’étude du latin et du grec. En effet, un Allemand qui apprend la langue française ne fait pour ainsi dire qu’y descendre, conduit par la langue latine; mais rien ne peut nous faire remonter du français à l’allemand: il aurait fallu se créer pour lui une nouvelle mémoire, et sa littérature, il y a un siècle, ne valait pas un tel effort. D’ailleurs, sa prononciation gutturale choqua trop l’oreille des peuples du Midi, et les imprimeurs allemands, fidèles à l’écriture gothique, rebutèrent des yeux accoutumés aux caractères romains.

On peut donc établir pour règle générale que, si l’homme du Nord est appelé à l’étude des langues méridionales, il faut de longues guerres dans l’Empire pour faire surmonter aux peuples du Midi leur répugnance pour les langues septentrionales. Le genre humain est comme un fleuve qui coule du nord au midi: rien ne peut le faire rebrousser contre sa source; et voilà pourquoi l’universalité de la langue française est moins vraie pour l’Espagne et pour l’Italie que pour le reste de l’Europe. Ajoutez que l’Allemagne a presque autant de dialectes que de capitales: ce qui fait que ses écrivains s’accusent réciproquement de batavinité. On dit, il est vrai, que les plus distingués d’entre eux ont fini par s’accorder sur un choix de mots et de tournures qui met déjà leur langage à l’abri de cette accusation, mais qui le met aussi hors de la portée du peuple dans toute la Germanie.

Il reste à savoir jusqu’à quel point la révolution qui s’opère aujourd’hui dans la littérature des Germains influera sur la réputation de leur langue. On peut seulement présumer que cette révolution s’est faite un peu tard, et que leurs écrivains ont repris les choses de trop haut. Des poèmes tirés de la Bible, où tout respire un air patriarcal, et qui annoncent des mœurs admirables, n’auront de charmes que pour une nation simple et sédentaire, presque sans ports et sans commerce, et qui ne sera peut-être jamais réunie sous un même chef. L’Allemagne offrira longtemps le spectacle d’un peuple antique et modeste, gouverné par une foule de princes amoureux des modes et du langage d’une nation attrayante et polie. D’où il suit que l’accueil extraordinaire que ces princes et leurs académies ont fait à un idiome étranger est un obstacle de plus qu’ils opposent à leur langue, et comme une exclusion qu’ils lui donnent.

La monarchie espagnole pouvait, ce semble, fixer le choix de l’Europe. Toute brillante de l’or de l’Amérique, puissante dans l’Empire, maîtresse des Pays-Bas et d’une partie de l’Italie, les malheurs de François Ier lui donnaient un nouveau lustre, et ses espérances s’accroissaient encore des troubles de la France et du mariage de Philippe II avec la reine d’Angleterre. Tant de grandeur ne fut qu’un éclair. Charles-Quint ne put laisser à son fils la couronne impériale, et ce fils perdit la moitié des Pays-Bas. Bientôt l’expulsion des Maures et les émigrations en Amérique blessèrent l’État dans son principe, et ces deux grandes plaies ne tardèrent pas à paraître. Aussi, quand ce colosse fut frappé par Richelieu, ne put-il résister à la France, qui s’était comme rajeunie dans les guerres civiles : ses armées plièrent de tous côtés, sa réputation s’éclipsa. Peut-être, malgré ses pertes, sa décadence eût été moins prompte en Europe si sa littérature avait pu alimenter l’avide curiosité des esprits qui se réveillait de toute part ; mais le castillan, substitué partout au patois catalan, comme notre picard l’avait été au provençal, le castillan, dis-je, n’avait point cette galanterie moresque dont l’Europe fut quelque temps charmée, et le génie national était devenu plus sombre. Il est vrai que la folie des chevaliers errants nous valut le Don Quichotte et que l’Espagne acquit un théâtre; il est vrai qu’on parlait espagnol dans les cours de Vienne, de Bavière, de Bruxelles, de Naples et de Milan; que cette langue circulait en France avec l’or de Philippe, du temps de la Ligue, et que le mariage de Louis XIII avec une princesse espagnole maintint si bien sa faveur que les courtisans la parlaient et que les gens de lettres empruntèrent la plupart de leurs pièces au théâtre de Madrid ; mais le génie de Cervantès et celui de Lope de Vega ne suffirent pas longtemps à nos besoins. Le premier, d’abord traduit, ne perdit point à l’être; le second, moins parfait, fut bientôt imité et surpassé. On s’aperçut donc que la munificence de la langue espagnole et l’orgueil national cachaient une pauvreté réelle. L’Espagne, n’ayant que le signe de la richesse, paya ceux qui commerçaient pour elle, sans songer qu’il faut toujours les payer davantage. Grave, peu communicative, subjuguée par des prêtres, elle fut pour l’Europe ce qu’était autrefois la mystérieuse Égypte, dédaignant des voisins qu’elle enrichissait, et s’enveloppant du manteau de cet orgueil politique qui a fait tous ses maux.

On peut dire que sa position fut un autre obstacle au progrès de sa langue. Le voyageur qui la visite y trouve encore les colonnes d’Hercule, et doit toujours revenir sur ses pas: aussi l’Espagne est-elle, de tous les royaumes, celui qui doit le plus difficilement réparer ses pertes lorsqu’il est une fois dépeuplé.

Mais, en supposant que l’Espagne eût conservé sa prépondérance politique, il n’est pas démontré que sa langue fût devenue la langue usuelle de l’Europe. La majesté de sa prononciation invite à l’enflure, et la simplicité de la pensée se perd dans la longueur des mots et sous la plénitude des désinences. On est tenté de croire qu’en espagnol la conversation n’a plus de familiarité, l’amitié plus d’épanchement, le commerce de la vie plus de liberté, et que l’amour y est toujours un culte. Charles-Quint lui-même, qui parlait plusieurs langues, réservait l’espagnol pour des jours de solennité et pour ses prières. En effet, les livres ascétiques y sont admirables, et il semble que le commerce de l’homme à Dieu se fasse mieux en espagnol qu’en tout autre idiome. Les proverbes y ont aussi de la réputation, parce qu’étant le fruit de l’expérience de tous les peuples et le bon sens de tous les siècles réduit en formules, l’espagnol leur prête encore une tournure plus sentencieuse ; mais les proverbes ne quittent pas les lèvres du petit peuple. Il paraît donc probable que ce sont et les défauts et les avantages de la langue espagnole qui l’ont exclue à la fois de l’universalité

Mais comment l’Italie ne donna-t-elle pas sa langue à l’Europe? Centre du monde depuis tant de siècles, on était accoutumé à son empire et à ses lois. Aux Césars qu’elle n’avait plus avaient succédé les pontifes, et la religion lui rendait constamment les États que lui arrachait le sort des armes. Les seules routes praticables en Europe conduisaient à Rome; elle seule attirait les vœux et l’argent de tous les peuples, parce qu’au milieu des ombres épaisses qui couvraient l’Occident, il y eut toujours dans cette capitale une masse de lumières; et, quand les beaux-arts, exilés de Constantinople, se réfugièrent dans nos climats, l’Italie se réveilla la première à leur approche et fut une seconde fois la Grande-Grèce. Comment s’est-il donc fait qu’à tous ces titres elle n’ait pas ajouté l’empire du langage?

C’est que dans tous les temps les papes ne parlèrent et n’écrivirent qu’en latin; c’est que pendant vingt siècles cette langue régna dans les républiques, dans les cours, dans les écrits et dans les monuments de l’Italie, et que le toscan fut toujours appelé la langue vulgaire. Aussi, quand le Dante entreprit d’illustrer ses malheurs et ses vengeances, hésita-t-il longtemps entre le toscan et le latin. Il voyait que sa langue n’avait pas, même dans le midi de l’Europe, l’éclat et la vogue du provençal, et il pensait avec son siècle que l’immortalité était exclusivement attachée à la langue latine. Pétrarque et Boccace eurent les mêmes craintes, et, comme le Dante, ils ne purent résister à la tentation d’écrire la plupart de leurs ouvrages en latin. Il est arrivé pourtant le contraire de ce qu’ils espéraient: c’est dans leur langue maternelle que leur nom vit encore; leurs oeuvres latines sont dans l’oubli. Il est même à présumer que, sans les sublimes conceptions de ces trois grands hommes, le patois des troubadours aurait disputé le pas à la langue italienne au milieu même de la cour pontificale établie en Provence.

Quoi qu’il en soit, les poèmes du Dante et de Pétrarque, brillants de beautés antiques et modernes, ayant fixé l’admiration de l’Europe, la langue toscane acquit de l’empire. A cette époque, le commerce de l’ancien monde passait tout entier par les mains de l’Italie: Pise, Florence, et surtout Venise et Gênes, étaient les seules villes opulentes de l’Europe. C’est d’elles qu’il fallut, au temps des croisades, emprunter des vaisseaux pour passer en Asie, et c’est d’elles que les barons français, anglais et allemands tiraient le peu de luxe qu’ils avaient. La langue toscane régna sur toute la Méditerranée. Enfin le beau siècle des Médicis arriva. Machiavel débrouilla le chaos de la politique, et Galilée sema les germes de cette philosophie qui n’a porté des fruits que pour la France et le nord de l’Europe. La sculpture et la peinture prodiguaient leurs miracles, et l’architecture marchait d’un pas égal. Rome se décora de chefs-d’œuvre sans nombre, et l’Arioste et le Tasse portèrent bientôt la plus douce des langues à sa plus haute perfection dans des poèmes qui seront toujours les premiers monuments de l’Italie et le charme de tous les hommes. Qui pouvait donc arrêter la domination d’une telle langue?

D’abord, une cause tirée de l’ordre même des événements: cette maturité fut trop précoce. L’Espagne, toute politique et guerrière, parut ignorer l’existence du Tasse et de L’Arioste; l’Angleterre, théologique et barbare, n’avait pas un livre, et la France se débattait dans les horreurs de la Ligue. On dirait que l’Europe n’était pas prête, et qu’elle n’avait pas encore senti le besoin d’une langue universelle.

Une foule d’autres causes se présentent. Quand la Grèce était un monde, dit fort bien Montesquieu, ses plus petites villes étaient des nations; mais ceci ne put jamais s’appliquer à l’Italie dans le même sens. La Grèce donna des lois aux barbares qui l’environnaient, et l’Italie, qui ne sut pas, à son exemple, se former en république fédérative, fut tour à tour envahie par les Allemands, par les Espagnols et par les Français. Son heureuse position et sa marine auraient pu la soutenir et l’enrichir; mais, dès qu’on eut doublé le cap de Bonne-Espérance, l’Océan reprit ses droits, et, le commerce des Indes ayant passé tout entier aux Portugais, l’Italie ne se trouva plus que dans un coin de l’univers. Privée de l’éclat des armes et des ressources du commerce, il lui restait sa langue et ses chefs-d’œuvre; mais, par une fatalité singulière, le bon goût se perdit en Italie au moment où il se réveillait en France. Le siècle des Corneille, des Pascal et des Molière fut celui d’un Cavalier Marin, d’un Achillini et d’une foule d’auteurs plus méprisables encore. De sorte que, si l’Italie avait conduit la France, il fallut ensuite que la France ramenât l’Italie.

Cependant l’éclat du nom français augmentait; l’Angleterre se mettait sur les rangs, et l’Italie se dégradait de plus en plus. On sentit généralement qu’un pays qui ne fournissait plus que des baladins à l’Europe ne donnerait jamais assez de considération à sa langue. On observa que, l’Italie n’ayant pu, comme la Grèce, ennoblir ses différents dialectes, elle s’en était trop occupée. A cet égard, la France paraît plus heureuse; les patois y sont abandonnés aux provinces, et c’est sur eux que le petit peuple exerce ses caprices, tandis que la langue nationale est hors de ses atteintes.

Enfin le caractère même de la langue italienne fut ce qui l’écarta le plus de cette universalité qu’obtient chaque jour la langue française. On sait quelle distance sépare en Italie la poésie de la prose ; mais ce qui doit étonner, c’est que le vers y ait réellement plus d’âpreté, ou, pour mieux dire, moins de mignardise que la prose. Les lois de la mesure et de l’harmonie ont forcé le poète à tronquer les mots, et par ces syncopes fréquentes il s’est fait une langue à part, qui, outre la hardiesse des inversions, a une marche plus rapide et plus ferme. Mais la prose, composée de mots dont toutes les lettres se prononcent, et roulant toujours sur des sons pleins, se traîne avec trop de lenteur; son éclat est monotone; l’oreille se lasse de sa douceur, et la langue de sa mollesse: ce qui peut venir de ce que, chaque mot étant harmonieux en particulier, l’harmonie du tout ne vaut rien. La pensée la plus vigoureuse se détrempe dans la prose italienne. Elle est souvent ridicule et presque insupportable dans une bouche virile, parce qu’elle ôte à l’homme cette teinte d’austérité qui doit en être inséparable. Comme la langue allemande, elle a des formes cérémonieuses, ennemies de la conversation, et qui ne donnent pas assez bonne opinion de l’espèce humaine. On y est toujours dans la fâcheuse alternative d’ennuyer ou d’insulter un homme. Enfin il paraît difficile d’être naïf ou vrai dans cette langue, et la plus simple assertion y est toujours renforcée du serment. Tels sont les inconvénients de la prose italienne, d’ailleurs si riche et si flexible. Or, c’est la prose qui donne l’empire à une langue, parce qu’elle est tout usuelle; la poésie n’est qu’un objet de luxe.

Malgré tout cela, on sent bien que la patrie de Raphaël, de Michel-Ange et du Tasse ne sera jamais sans honneur. C’est dans ce climat fortuné que la plus mélodieuse des langues s’est unie à la musique des anges, et cette alliance leur assure un empire éternel. C’est là que les chefs-d’œuvre antiques et modernes et la beauté du ciel attirent le voyageur, et que l’affinité des langues toscane et latine le fait passer avec transport de l’Enéide à la Jérusalem. L’Italie, environnée de puissances qui l’humilient, a toujours droit de les charmer; et sans doute que, si les littératures anglaise et française n’avaient éclipsé la sienne, l’Europe aurait encore accordé plus d’hommages à une contrée deux fois mère des arts.

Dans ce rapide tableau des nations, on voit le caractère des peuples et le génie de leur langue marcher d’un pas égal, et l’un est toujours garant de l’autre. Admirable propriété de la parole, de montrer ainsi l’homme tout entier!

Des philosophes ont demandé si la pensée peut exister sans la parole ou sans quelque autre signe. Non sans doute. L’homme, étant une machine très harmonieuse, n’a pu être jeté dans le monde sans s’y établir une foule de rapports. La seule présence des objets lui a donné des sensations, qui sont nos idées les plus simples, et qui ont bientôt amené les raisonnements. Il a d’abord senti le plaisir et la douleur, et il les a nommés; ensuite il a connu et nommé l’erreur et la vérité. Or, sensation et raisonnement, voilà de quoi tout l’homme se compose: l’enfant doit sentir avant de parler, mais il faut qu’il parle avant de penser. Chose étrange ! si l’homme n’eût pas créé des signes, ses idées simples et fugitives, germant et mourant tour à tour, n’auraient pas laissé plus de traces dans son cerveau que les flots d’un ruisseau qui passe n’en laissent dans ses yeux. Mais l’idée simple a d’abord nécessité le signe, et bientôt le signe a fécondé l’idée ; chaque mot a fixé la sienne, et telle est leur association que, si la parole est une pensée qui se manifeste, il faut que la pensée soit une parole intérieure et cachée. L’homme qui parle est donc l’homme qui pense tout haut, et, si on peut juger un homme par ses paroles, on peut aussi juger une nation par son langage. La forme et le fond des ouvrages dont chaque peuple se vante n’y fait rien; c’est d’après le caractère et le génie de leur langue qu’il faut prononcer: car presque tous les écrivains suivent des règles et des modèles, mais une nation entière parle d’après son génie.

On demande souvent ce que c’est que le génie d’une langue, et il est difficile de le dire. Ce mot tient à des idées très composées; il a l’inconvénient des idées abstraites et générales; on craint, en le définissant, de le généraliser encore. Mais, afin de mieux rapprocher cette expression de toutes les idées qu’elle embrasse, on peut dire que la douceur ou l’âpreté des articulations, l’abondance ou la rareté des voyelles, la prosodie et l’étendue des mots, leurs filiations, et enfin le nombre et la forme des tournures et des constructions qu’ils prennent entre eux, sont les causes les plus évidentes du génie d’une langue, et ces causes se lient au climat et au caractère de chaque peuple en particulier.

Il semble, au premier coup d’œil, que, les proportions de l’organe vocal étant invariables, elles auraient dû produire partout les mêmes articulations et les mêmes mots, et qu’on ne devrait entendre qu’un seul langage dans l’univers. Mais, si les autres proportions du corps humain, non moins invariables, n’ont pas laissé de changer de nation à nation, et si les pieds, les pouces et les coudées d’un peuple ne sont pas ceux d’un autre, il fallait aussi que l’organe brillant et compliqué de la parole éprouvât de grands changements de peuple en peuple, et souvent de siècle en siècle. La nature, qui n’a qu’un modèle pour tous les hommes, n’a pourtant pas confondu tous les visages sous une même physionomie. Ainsi, quoiqu’on trouve les mêmes articulations radicales chez des peuples différents, les langues n’en ont pas moins varié comme la scène du monde; chantantes et voluptueuses dans les beaux climats, âpres et sourdes sous un ciel triste, elles ont constamment suivi la répétition et la fréquence des mêmes sensations.

Après avoir expliqué la diversité des langues par la nature même des choses, et fondé l’union du caractère d’un peuple et du génie de sa langue sur l’éternelle alliance de la parole et de la pensée, il est temps d’arriver aux deux peuples qui nous attendent, et qui doivent fermer cette lice des nations: peuples chez qui tout diffère, climat, langage, gouvernement, vices et vertus ; peuples voisins et rivaux, qui, après avoir disputé trois cents ans, non à qui aurait l’empire, mais à qui existerait, se disputent encore la gloire des lettres et se partagent depuis un siècle les regards de l’univers.

L’Angleterre, sous un ciel nébuleux et séparée du reste du monde, ne parut qu’un exil aux Romains ; tandis que la Gaule, ouverte à tous les peuples et jouissant du ciel de la Grèce, faisait les délices des Césars : première différence établie par la nature, et d’où dérivent une foule d’autres différences. Ne cherchons pas ce qu’était la nation anglaise lorsque, répandue dans les plus belles provinces de France, adoptant notre langage et nos mœurs, elle n’offrait pas une physionomie distincte; ni dans les temps où, consternée par le despotisme de Guillaume le Conquérant ou des Tudor, elle donnait à ses voisins des modèles d’esclavage ; mais considérons-la dans son île, rendue à son propre génie, parlant sa propre langue, florissante de ses lois, s’asseyant enfin à son véritable rang en Europe.

Par sa position et par la supériorité de sa marine, elle peut nuire à toutes les nations et les braver sans cesse. Comme elle doit toute sa splendeur à l’Océan qui l’environne, il faut qu’elle l’habite, qu’elle le cultive, qu’elle se l’approprie; il faut que cet esprit d’inquiétude et d’impatience auquel elle doit sa liberté se consume au-dedans s’il n’éclate au-dehors. Mais, quand l’agitation est intérieure, elle peut être fatale au prince, qui, pour lui donner un autre cours, se hâte d’ouvrir ses ports, et les pavillons de l’Espagne, de la France ou de la Hollande sont bientôt insultés. Son commerce, qui s’est ramifié dans les quatre parties du monde, fait aussi qu’elle peut être blessée de mille manières différentes, et les sujets de guerre ne lui manquent jamais. De sorte qu’à toute l’estime qu’on ne peut refuser à une nation puissante et éclairée les autres peuples joignent toujours un peu de haine, mêlée de crainte et d’envie.