Elvis Presley Dandy Attitude

November 25, 2009

Der Welt erscheine ich, von meiner Seite absichtlich, bloß wie ein Dilettant und Dandy: es ist nicht schlau, der Welt das eigene Herz zu zeigen – und wie ernsthaftes Verhalten die Tarnung des Trottels ist, ist Narrheit in ihren exquisiten Arten von Belanglosigkeit und Gleichgültigkeit und Mangel an Sorge das Gewand des schlauen Mannes. In solch einem geschmacklosen Zeitalter wie diesem brauchen wir alle Masken. (Oscar Wilde)

Dieser David mit seinem Elvis-Tick:

Dieser „nervige“ David: Er kann von Glück sagen, dass ich Elvis Aaron Presley auch mag.

Aber hier: Dandy Attitude (wirklich gut!; Wo immer er das her hat…)

Bernd Dahlenburg, Herausgeber des Blogs Castollux


The Freemason’s Song.: Je t’appartiens – Let It Be Me

November 13, 2009
VANITAS Je t’appartiens [i.e.: I belong to The Great Architect of the Universe]

Hiram legend was not used when modern Freemasonry started in 1717.

By 1730 (just a few years later) it was the central part of the Masonic ritual. Today it remains the heart of the ritual. It is supposed to teach us Masonic lessons. But what are they?

Freemasonry (remember the period when the Hiram legend started, 1717-1730) teaches that each person is entitled to dignity and respect, freedom of thought and speech, not even our friends, or ourselves, should curtail this freedom. Hiramic legend could be about the universal struggle for freedom.

If so, what is this freedom?

Freedom of speech includes freedom of those who say things we hate, hurtful things that upset people. Otherwise, it is not real freedom.”

(Brother Paul Bessel – Presentation at Benjamin B. French Lodge No.15, F.A.A.M., Washington D.C., February 17, 1999)

LYRICS

Music: Gilbert BécaudWords: Pierre Delanoë, 1955

Comme l’argile
L’insecte fragile
L’esclave docile
Je t’appartiens

De tout mon être
Tu es le seul maître
Je dois me soumettre
Je t’appartiens

Si tu condamnes
Jetant mon âme
Au creux des flammes
Je n’y peux rien

Si tu condamnes
Si tu me damnes
Voici mon âme
Voici mes mains

Avec les peines
L’amour et la haine
Coulant dans mes veines
Je t’appartiens

Que puis-je faire
Pour te satisfaire
Patron de la terre
Sur mon chemin

Comme les anges
Chanter tes louanges
Mais je ne suis pas un ange
Tu le sais bien

Je ne suis qu’un homme
Rien qu’un pauvre homme
Je t’aime bien
Comme un copain

Souvent je pense
Que dans ton immense
Palais de silence
Tu dois être bien

Parfois je pense
Que dans ton immense
Palais de silence
On doit être bien


Alan Poseners Kolumne: Journalisteneitelkeit, Journalistenehrlichkeit

November 13, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener kommentiert wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag / HIRAM7 REVIEW

Zu den weniger erfreulichen Seiten des Journalismus in Deutschland gehört die Praxis, Interviews vom Interviewten autorisieren zu lassen. In der angelsächsischen Welt geht man erheblich lockerer damit um. Man vertraut dem Journalisten, das Gespräch richtig wiederzugeben.

Sicher, für die Autorisierung gibt es einen nachvollziehbaren Grund: anders als im Fernsehen oder im Radio wird das Interview im Print-Medium (und online, wie wir gleich sehen werden) nachträglich bearbeitet: gekürzt, sprachlich geglättet und so weiter. Da kann es vorkommen, dass der oder die Interviewte sich falsch dargestellt findet, indem etwa ein wichtiger Nebensatz weggekürzt wird.

Und: von einem autorisierten Interview kann man sich ja nicht nachträglich distanzieren, wie das zuweilen in den USA oder Großbritannien – mit Hinweis auf die Bearbeitung durch den Journalisten – geschieht. Immer wieder erleben wir jedoch, dass gerade PolitikerInnen (oder ihre Presseleute) bei der Autorisierung das Interview bis zur Unkenntlichkeit verändern. Eindeutige Aussagen werden zurückgenommen, Kontroverses oder Interna gestrichen.

Umso erstaunlicher ist das berüchtigte Sarrazin-Interview mit seiner Diffamierung der dummen Unterschicht und der nutzlosen Zuwanderer. Man muss sich vor Augen halten: das sind nicht „unbedachte“ Äußerungen. Das sind Aussagen, die vom Interviewten (und im Falle Sarrazins auch von seinem Vorgesetzten, dem heutigen Bundesbank- und wohl künftigen EZB-Chef Axel Weber) in Ruhe nach dem Interview gelesen und autorisiert wurden.

Aber das nur nebenbei. Gut: PolikerInnen wollen sich möglichst gut präsentieren; das ist nachvollziehbar. Neulich erlebte ich zum ersten Mal den Fall, dass ein Interview nachträglich geändert wurde, um den Interviewer besser aussehen zu lassen.

Es handelt sich um dieses Interview mit mir in Telepolis.

Man hätte immerhin darauf hinweisen sollen, finde ich, dass das Interview per E-Mail geführt wurde; aber das nur nebenbei.

Ich habe das Interview autorisiert (was tut man nicht alles, um PR für sein Buch zu machen) denke aber doch, dass das ursprüngliche Interview besser war: siehe vor allem Punkt 3:

1) Herr Posener, warum hassen Sie die Kirche?

Was für eine schwachsinnige Frage. Ich hasse die Kirche gar nicht. Ich stehe auf dem guten, alten preußischen Standpunkt, dass jeder nach seiner Façon selig werden soll – der Christ, der Muslim, der Jude, der Atheist. Wer mich in Ruhe lässt, den lasse ich in Ruhe.

2) Sie sind ja bekannt für Ihre Frontalangriffe. In Ihrem neuen Buch „Benedikts Kreuzzug. Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft“ greifen Sie den Papst an. Ist Papst Benedikt ein Gegner von Demokratie und Aufklärung? Woran machen Sie es fest? Was Frontalangriffe angeht, so sind sie wohl besser als Dolchstöße in den Rücken, meinen Sie nicht auch?

Ich greife den Papst an, weil er die Demokratie und plurale Gesellschaft angreift. Er diffamiert sie als “Diktatur des Relativismus” und fordert nicht nur das Recht, etwa die Homosexualität als “objektive Ordnungsstörung im Aufbau der menschlichen Existenz ” zu verurteilen, sondern eine Art Wächterrat, der die Entscheidungen des demokratischen Staates auf ihre Übereinstimmung mit der Moral überprüfen soll – eine Forderung, bei der er sich mit den Pius-Brüdern und den Teheraner Mullahs einig weiß. Ich greife den Papst an, weil er die Aufklärung angreift. Er sieht den “Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit”, wie es Kant formulierte, als Verfallserscheinung an und fordert die “Reinigung der Vernunft” durch den Glauben – was wiederum bedeutet: ich, Ratzinger, entscheide, was vernünftig ist und was nicht.

Um es klar zu sagen: ich habe nichts dagegen, wenn der Papst sagt: Homosexualität ist eine Sünde. Bitte sehr, das sollen die schwulen Katholiken, von denen es gerade in der Priesterschaft jede Menge gibt, mit ihm und ihrem Gewissen ausmachen. Das liegt auf der gleichen Linie wie das Verbot, Schweinefleisch zu essen bei Juden und Muslimen. So lange sie mir nicht verbieten, Schweinebraten und Schinken zu essen, ist es ihr Problem, wenn sie sich den Genuss entgehen lassen.

Wenn aber gesagt würde, Schweinefleisch zu essen sei eine “objektive Ordnungsstörung”, dann habe ich ein Problem. Ich habe nichts dagegen, wenn der Papst sagt, wir setzen den Glauben über die Vernunft. Bitte sehr, das sollen die mündigen Katholiken mit ihm und ihrem Gewissen ausmachen. Aber wenn er versucht, den Begriff Vernunft selbst so umzudeuten, dass er Glaube bedeutet, dann habe ich ein Problem.

3) Sie werfen Ihm in ihrem Buch vor, dass er von seinem Großonkel geprägt wurde, der antisemitische Hetzschriften verfasst habe. Wer war diese Person, und in wieweit war dieser ein Vorbild für den Theologen Ratzinger?

Sie haben mein Buch offenbar nicht gelesen. Ich werfe ihm mitnichten vor, dass er von seinem Großonkel Georg Ratzinger geprägt wurde. Das ist Unsinn. Ich sage auch nicht, dass der bayerische Nationalist und antisemitische Publizist Georg Ratzinger ein Vorbild für Joseph Ratzinger gewesen sei. Ich lehne die Sippenhaftung ab.

4) Die Aufhebung der Exkommunizierung der Pius-Brüder und des Holocaust-Leugners Williamson wurden in der Öffentlichkeit als eine Panne des Papstes dargestellt, der in diesem Fall einfach schlecht beraten gewesen sei. War das ein Versehen, oder steht dahinter eine bestimmte Haltung?

Der Versuch, die Affäre um Williamson und die Pius-Brüder als Panne abzutun, war ein dummer Schachzug der Benedikt-Verteidiger. Denn wenn der Papst nicht weiß, was er tut, ist er als Papst ungeeignet. Ratzinger weiß aber natürlich sehr genau, was er tut. Er war schon als Chef der Glaubenskongregation mit der Frage der Pius-Brüder befasst und kennt ihre Schriften. Um es deutlich zu sagen: die Pius-Bruderschaft ist keine konservative, sondern eine offen reaktionäre Vereinigung, die den kirchlichen Antijudaismus konserviert, die also mehr oder weniger institutionell antisemitisch ist.

Die Bruderschaft befürwortet eine Abschaffung des weltlichen Staats und ihre Ersetzung durch eine Theokratie ähnlich der im Iran, die Drogen, Prostitution, Pornographie, Blasphemie, Homosexualität und so weiter verbieten und die Todesstrafe wieder einführen würde. Das weiß Benedikt, und trotzdem betreibt er die Annäherung an diese Leute und kommt ihnen weit entgegen, zum Beispiel mit der Aufwertung der lateinischen Liturgie, deren Abschaffung durch das Zweite Vatikanische Konzil vordergründig zur Abspaltung der Pius-Brüder von der Kirche geführt hat. In Wirklichkeit jedoch passte den Pius-Brüdern die ganze Richtung des Konzils nicht. Und sie passt Benedikt auch nicht.

5) Von kirchlicher Seite wird Ihnen vorgeworfen, dass Sie einen „atheistischen Fundamentalismus“ vertreten würden, und somit jede andere Einstellung als böswillig hinstellen. Manfred Lütz sagt, dass der Papst ein „brillanter Intellektueller“ sei und den Islam herausfordere. Ist das ein persönlicher Kreuzzug von Ihnen gegen die Kirche? Auf was konkret stützen Sie ihre Analysen?

Ich bin zwar getaufter Anglikaner, zugleich aber Atheist, ja. Worin ein “atheistischer Fundamentalismus” bestehen soll, weiß ich nicht. Auf mich jedenfalls trifft diese Bezeichnung nicht zu. Ich stelle doch nicht jede andere Einstellung als böswillig hin, und wer mir das unterstellt, kennt mich nicht. Ich habe bekanntlich ein Buch über die Jungfrau Maria, die Mutter Jesu, geschrieben, das von allen Katholiken, die ich kenne, mein Freund Manfred Lütz eingeschlossen, gelobt wird – und in dem ich übrigens Joseph Ratzinger zustimmend zitiere. Ich habe nicht den geringsten Grund, einen “Kreuzzug gegen die Katholische Kirche” zu führen, was ohnehin ein Widerspruch in sich wäre, obwohl wir Anglikaner, wie Sie wissen, seit Heinrich VIII. unsere Probleme mit Rom gehabt haben. Hätten Sie jedoch mein Buch gelesen, und nicht nur die Rezensionen, würden Sie wissen, dass ich an keinem Punkt die Kirche als solche angreife. Meine Analyse der Ansichten und Absichten Benedikts stützt sich, das wüssten Sie, wenn Sie das Buch mit seinen 274 Anmerkungen auch nur angeschaut hätten, auf Reden, Schriften und Interviews von Joseph Ratzinger. Also auf öffentlich zugängliches Material.

6) Ist diese Feindschaft gegen die Moderne eine neuere Entwicklung unter Papst Benedikt, oder war diese auch unter Papst Johannes Paul II. Vorhanden?

Johannes Paul II. war – im Gegensatz zu Benedikt XVI. – ein großer Mann. Er gehört, zusammen mit seinem Landsmann Lech Walesa, mit Ronald Reagan, Maggie Thatcher und – vor allem – Michail Gorbatschow, zu den Persönlichkeiten, die das reaktionäre System des Kommunismus zu Fall gebracht haben. Aber für den polnischen Papst war das westliche System nur das kleinere Übel. Von Wojtila sagte man, er wolle zwei Revolutionen rückgängig machen – die russische und die französische. Dabei war er jedoch, vielleicht wegen seiner Erfahrungen mit dem Kommunismus, nicht so radikal wie Ratzinger, den er allerdings gefördert hat. Johannes Paul II. hat Galileo Galilei rehabilitiert und den Darwinismus anerkannt. Benedikt hat den Prozess der Inquisition gegen Galileo verteidigt und propagiert die unwissenschaftliche Lehre des “Intelligent Design” gegen den Darwinismus.

In einer Zeit, die ohnehin von Wissenschaftsskepsis und Halbwissen geprägt ist, bedeutet Benedikts Abkehr von der Vernunft eine Katastrophe.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Zahal-Orchester auf Tour in Deutschland

November 10, 2009

Keren Hayesod Deutschland

Keren Hayesod Deutschland veranstaltet zwischen dem 14. und 23. November 2009 eine Konzertreihe mit dem Orchester der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL).

 Termine in Deutschland

14.11.2009: Jüdische Gemeinde Dortmund

16.11.2009: Jüdische Gemeinde Hannover

17.11.2009: Jüdische Gemeinde Kassel

19.11.2009: Sankt Marienkirche, Stralsund

21.11.2009: Jüdische Gemeinde Hamburg

22.11.2009: Kraftwerk e.V., Chemnitz

23.11.2009: Historische Rathaus, Nürnberg

Kontakt

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Keren Hayesod Berlin

Kurfürstendamm 196 – 10707 Berlin

Tel.: (030) 88 71 93 3 – Fax: (030) 88 71 93 50

E-Mail: kh.berlin@keren-hayesod.de


4èmes Rencontres de Rueil-Malmaison: Territoire, Évaluation & Dévelopement Durable

November 7, 2009

Vendredi 20 novembre 2009, Rueil-Malmaison

Vendredi 20 novembre 2009, Rueil-Malmaison

Avec le soutien et la participation du CGDD (Commissariat général au développement durable),  de l’AMF (Association des Maires de France), de l’ADF (Assemblée des Départements de France) et de la SFE (Société Française de l’Évaluation)

Problématique

La conjonction de ces 4èmes Rencontres de Rueil-Malmaison avec la tenue de la Conférence de Copenhague sur le climat, induit à concentrer les travaux sur les engagements auxquels les différents pays s’apprêtent à souscrire. On sait que ces engagements devront être conséquents. Souscrits par les gouvernements, ils impliqueront les acteurs des territoires: entreprises, collectivités et simples citoyens.

Parmi les questions qui se posent, il y a celle de savoir si ces engagements seront bien à la hauteur des défis à relever. Il y a aussi celle de savoir si les territoires seront en mesure d’assumer la charge correspondante.

Comment apprécier «a priori» l’efficience des programmes territoriaux de réduction des gaz à effet de serre (GES)? 

La question est d’autant plus importante que les aides publiques devront aller aux programmes les plus pertinents et ne pas se diluer, alors même que, du fait de la crise économique, tous les territoires sont à la recherche d’investissements susceptibles tout à la fois d’aider l’économie à repartir, de limiter les émissions de gaz à effet de serre et de préparer l’avenir.

Sur le plan méthodologique, cette situation rejoint celle des évaluations «ex ante» auxquelles les porteurs de programmes soutenus par des fonds européens commencent à être habitués, puisqu’il s’agit dans ce cadre de faire la démonstration de la pertinence des actions programmées avant même qu’elles ne soient engagées, ce qui nous éloigne beaucoup de la culture française de l’évaluation ex post. En l’occurrence (Copenhague), la difficulté sera cependant plus grande encore, puisqu’il s’agira de pratiquer des «évaluations prospectives» portant sur des programmes ayant une portée de 10 ou 20 ans.

Mais comment évaluer ex ante les impacts attendus à long terme?

En outre, la pertinence de ces programmes de limitation des émissions de gaz à effet de serre (GES), relèvera non seulement de critères techniques mais également de paramètres relatifs à la qualité des actions d’information, de communication, de concertation, de formation et de mobilisation des acteurs des territoires, en un mot de paramètres de «participation».

Les dispositions techniques et réglementaires sont, sans doute, des dimensions importantes du sujet, mais les comportements et la participation en sont d’autres, au moins aussi importantes et qui répondent à des ressorts complexes mal repérés.

On voit se dégager des questions d’ordre méthodologique:

  • Comment évaluer une politique multidimensionnelle ciblée sur un critère dominant (la limitation des émissions de GES), mais faisant place aux critères d’efficacité économique et sociale?
  • Peut-on concevoir des indicateurs synthétiques intégrant les paramètres propres au territoire et à ses acteurs? 

Enfin, on sait que parmi les activités humaines contribuant le plus fortement au réchauffement climatique, le chauffage des bâtiments et les transports se trouvent en bonne position. Les villes sont donc des acteurs de premier rang. Comment les aires urbaines vont-elles pouvoir assumer leur part de l’effort? Comment imaginer des politiques et conduire des programmes efficaces de limitation des gaz à effet de serre associant les collectivités, les entreprises et les citoyens? 

La Ville de Rueil-Malmaison, qui est engagée avec celle de Suresnes dans la construction d’une importante et emblématique Communauté d’agglomération, veut lancer la réflexion et la faire partager à ses habitants afin  d’ouvrir le chantier sans tarder.

Ces Rencontres de Rueil-Malmaison, tout en s’adressant à un public de responsables et d’experts, sont également conçues pour intéresser les citoyens engagés dans la vie locale, par exemple à travers des comités de quartier, qui souhaitent s’impliquer dans les actions mises en œuvre par la collectivité pour lutter contre l’effet de serre.

***

Organisation et modalités pratiques

Lieu: Médiathèque Jacques Baumel

15, boulevard du Maréchal Foch (Mairie) – 92 500 Rueil-Malmaison

Horaires Accueil: à partir de 8h15 à l’auditorium de la Médiathèque

Remise des documents – accueil administratif

Allocutions de lancement à 9h00 dans l’amphithéâtre

Clôture à 16h30

Déjeuner: Buffet bio éthique servi dans la salle des mariages de la Mairie

Participation: 50 euros

Renseignements et inscriptions

Le service du Développement Durable de la Mairie de Rueil-Malmaison est à votre disposition pour tout renseignement:

Par téléphone au 01 41 39 08 96

Par télécopie au 01 47 10 01 29

Par e-mail developpementdurable@mairie-rueilmalmaison.fr


Alan Poseners Kolumne: Henryk M. Broders Farce ist vorbei

November 5, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener kommentiert wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

Nach zwei Wochen war die Farce vorbei. In der letzten Ausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zog Henryk M. Broder seine Kandidatur für den Posten des Zentralrats der Juden in Deutschland zurück.

Buchen unter eiaculatio praecox, mochte man meinen, und zu wichtigeren Dingen übergehen, wozu ziemlich alles gehört, was man sich denken kann – hätte der Spiegel nicht in der „Hausmitteilung“ vom 2. November 2009 behauptet, der „Meister der gezielten Provokation“ habe deshalb auf die Fortsetzung seines Wahlkampfs verzichtet, weil er bereits sein Ziel erreicht habe. Denn „die subversive Kraft der Provokation entfaltete ihre Wirkung – eine ernsthafte Diskussion über die Vertretung der Juden in Deutschland ist jetzt entbrannt.“

Ach ja? Über das Niveau dieser brennenden Diskussion, die wir so nötig haben wie die „Sarrazin-Kontroverse“ oder den „Sloterdijk-Streit“, und über ihre Nutznießer, habe ich in meinem letzten Posting geschrieben. Nun hat sich auch Henryk in meinem Sinne geäußert und damit den redaktionellen Bullshit von der „ernsthaften Diskussion“ entlarvt.

In einem zweiseitigen Beitrag über sich selbst schreibt er im Spiegel:

„Zugleich scheint der Übergang zwischen echtem Leben und virtueller Welt immer einfacher zu werden. Die Linke nominiert für das Amt des Bundespräsidenten einen TV-Kommissar, der davon träumt, Banker eigenhändig zu verhaften. Schauspieler, die in Soaps Ärzte spielen, machen in Talkshows Vorschläge zur Optimierung der Gesundheitsreform. Der FDP-Veteran Rainer Brüderle traut sich zu, den Wirtschaftsminister zu geben. Da könnte auch Boris Becker Familienminister werden und ich – Präsident des Zentralrats der Juden“

Genau. Wobei die opportunistische Attacke auf Brüderle, um dem besserwisserischen Spiegel-Leser zu gefallen, typisch ist – der ausgewiesene Wirtschaftsfachmann gehört weiß Gott nicht in die Reihe Peter Sodann, Soap-Stars, Boris Becker, Henryk M. Broder. Eher fallen einem zur Ergänzung dieses Ruhmesreigens Oskar Lafontaine und Gregor Gysi ein, ebenfalls Selbstdarsteller, die immer bloß so tun, als könnten sie ein Amt ausfüllen, und die beide nach kurzer Zeit in der Verantwortung die Brocken hingeschmissen haben.

Was an Henryk seit einiger Zeit so peinlich ist – das ist die Tatsache, dass er sich zum Ausleben seiner Provokationssucht immer Objekte vorknöpft, die ihm nicht Paroli bieten können oder wollen – intellektuelle Fliegengewichte wie Frau Hecht-Galinksi; Leute, die ohnehin von der antisemitischen Meute verhasst sind wie Michel Friedman; oder Institutionen, die sich zu schade sind, sich mit ihm in der Gosse zu prügeln: das Zentrum für Antisemitismusforschung etwa oder eben den Zentralrat. „Pick on someone your own size“ hieß es in meinem britischen Internat, wenn sich etwa einer der pubertierenden Rüpel einen kleinen Jungen vornahm. Der Appell an die Mannesehre verfehlte selten ihre Wirkung.

Gut, das war England. Und dennoch möchte ich an Henryk appellieren: „Pick on someone your own size“; zum Beispiel deinen Arbeitgeber, den Spiegel. Was kann der schon machen, hat er dich nun ganz offiziell in einer Hausmitteilung zum „Meister der gezielten Provokation“ erklärt? Nichts kann er machen, du gehörst doch zum Inventar.

Wie du weißt, vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendeine anti-israelische Spitze in diesem „Nachrichten“-Magazin erscheint – just in jener Ausgabe, in der deine heldenhafte Provokation des Zentralrats gefeiert wurde, endete ein Artikel, in dem es um den von Israel vereitelten Versuch Syriens ging, einen Atomreaktor zu bauen, mit dem Hinweis, „viele radikale Israelis“ wollten einen Staat, der vom Euphrat bis zum Mittelmeer reicht. Will sagen: kann man es den Syrern verdenken, wenn sie sich wehren wollen?

Pick on someone your own size, Henryk. Man überlebt es. Schau mal:

http://www.kaidiekmann.de/friendly-fire/2009/11/04/

Und weil es so schön war, hier das Ganze noch einmal live:

http://www.welt.de/videos/debatte/article5070626/Broders-Bullshit.html#autoplay

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Ein (verfehlter) Blick in das Netzwerk der Freimaurer

November 4, 2009

Eine Glosse von Narcisse Caméléon, Ressortleiter Deppologie der HIRAM7 REVIEW

In einem klischeebehafteten Artikel erschienen im Wirtschaftsteil der Tageszeitung Die Welt phantasiert Anette Dowideit im besten Boulevardstil über die bis dato von der Medienverblödung verschonten Freimaurerei. Pünktlich zur Erscheinung der neuen Dan Browns Massenverblödungswaffe – Symbol – musste ja eine Zeitung die Massen mit Verschwörungswahn futtern, um den grausigen Alltag in Zeiten der globalen Finanzkrise erträglicher zu machen und gleichzeitig ein entsprechendes Erklärungsmuster zur Verfügung zu stellen.

Das Springer-Blatt meldete sich freiwillig und schickte eine bis dahin unbekannte Redakteurin. Eine Praktikantin hätte in diesem Fall gereicht.

Dieser Artikel ist überflüssig und noch schlimmer: er verstärkt die bereits vorhandenen Vorurteile gegenüber der Freimaurerei und Freimaurern. Zudem hat dieser Artikel im Wirtschaftsteil nichts zu suchen.

Man sollte diesen Artikel mit den Worten von Sir Winston Churchill zur Kenntnis nehmen und ad acta legen: “Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, daß immer wieder Dummes, Häßliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.”

Lesenswert ist dieser Artikel dennoch: um zu erfahren wie dämmlich und ahnungslos Leserkommentare sein können.

Zum Artikel.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Jacques Chirac rechnet in seinen Memoiren mit Nicolas Sarkozy ab

November 3, 2009

Jacques Chirac memoires

„Nicolas Sarkozy hatte damals schon diesen Willen, sich unentbehrlich zu machen und immer dabei zu sein, war hibbelig, übereifrig und begierig, zu handeln“, schreibt Jacques Chirac in seinen Memoiren, aus denen die französische Tageszeitung Le Parisien Auszüge veröffentlichte.

Der junge Sarkozy sei stets ein Meister der medialen Inszenierung gewesen.

„Er war immer mehr als ein einfacher Mitarbeiter“, schreibt Jacques Chirac. Sarkozys Unterstützung von Biedermann des bürgerlichen Lagers Edouard Balladur (im Hintergrund von Chiracs Erzfeind Valéry Giscard d’Estaing manövriert worden) bei der Präsidentschaftswahl gegen ihn habe ihn verletzt, gesteht der einstige politische Ziehvater von Nicolas Sarkozy, Jacques Chirac.

Der erste Band der Memoiren, der von Donnerstag an im Handel erhältlich ist, beschreibt den Beginn von Chiracs politischer Karriere bis zur Präsidentschaftswahl 1995.

Externer Link (französisch): Avec ses Mémoires, Jacques Chirac règle ses comptes, Artikel in der französischen Tageszeitung Le Parisien.


Défense et Illustration de Jacques Chirac

October 31, 2009

jc-jacques-chirac

Une tribune de Narcisse Caméléon

Le renvoi de Jacques Chirac devant la justice pour “détournements de biens publics” et “abus de confiance” dans le cadre de l’affaire des chargés de mission de la Ville de Paris est non seulement superflu, mais aussi et surtout moralement douteux, eu égard au fait que les délits reprochés remontent à plus de vingt ans et que tous les partis politiques ont eu recours à ces pratiques.

La justice devrait faire le procès de la classe politique entière au lieu de s’acharner sur un homme qui a servi la France de manière exemplaire pendant plus de quarante ans.

C’est une constante bien française, la nation décapite le Père, celui qui incarne le mieux ce qu’elle est, en érigeant l’échafaud en place publique; observez la chose, elle est invariablement la même: la tête du monarque, bon, débonnaire, doit être donnée aux chacals qui n’en feront qu’une bouchée : Liberté, Egalité, Fraternité. Comme le disait le Général De Gaulle: “Les Français sont des veaux”. Jacques Chirac s’en sortira, c’est une question d’honneur pour la France. Souvenons-nous des années Mitterrand, des suicides, des scandales personnels et des dépenses royales, corruption et république bananière à tire-larigotOui, il ira devant les juges, il passera quelques nuits blanches, mais il se relèvera, tête haute.

L’ancien président de la République et maire de Paris Jacques Chirac s’exprimait il y a près de deux ans sur tous les chefs d’accusation calomnieuse lancés à son encontre. Sa tribune parue dans le quotidien Le Monde peut être lue ici.

NDLR: Les textes et essais publiés sur HIRAM7 REVIEW n’engagent que leurs auteurs et ne reflètent pas nécessairement l’opinion de la rédaction.


Elvis Presley – Pieces Of His Life

October 30, 2009

Elvis is the greatest cultural force in the twentieth century. He introduced the beat to everything, music, language, clothes, it’s a whole new social revolution — the 60’s comes from it. (Leonard Bernstein)

Elvis was an instinctive actor…He was quite bright…he was very intelligent…He was not a punk. He was very elegant, sedate, and refined, and sophisticated. (Walter Matthau)

Fuck those people of the Scientology Church! There’s no way I’ll ever get involved with that son-of-a-bitchin’ group. All they want is my name and my money. (Elvis Aaron Presley)

ep-piecesofmylifeelvis7

Lyrics

(words & music by Troy Seals)

A water glass full of whiskey
And women that I never knew too well
Lord, the things I’ve seen and done
Most of which I’d be ashamed to tell

I don’t know how it started
But that’s what makes a man a man, I guess
Now I’m holdin’ on to nothing’
Tryin’ to forget the rest

I’m lookin’ back on my life
To see if I can find the pieces
I know that some were stolen
And some just blew away
Well, I’ve found the bad parts
Found all the sad parts
But I guess I threw the best parts away
Lord away, away

Playing the bars, playing like a star
Anything to get a name
Carryin’ on, living on songs
My friends wrote to me to sing

I’m lookin’ back on my life
To see if I can find the pieces
I know that some were stolen
And some just blew away
Well, I’ve found the bad parts
Found all the sad parts
But I guess I threw the best parts away
Away, away

Lord, the pieces of my life
They’re everywhere, they’re everywhere
And the one I miss most of all
Is you and you know who

Lookin’ back on my life, Lord
To see if I can find the pieces
Lookin’ back on my life, today
To see if I can find the pieces
Lookin’ back on my life
God help me find the pieces


Alan Poseners Kolumne: Henryk M. Broders belangloser PR-Coup

October 29, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener kommentiert wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

Es ist schon erstaunlich: Wenn man in Deutschland eine Stellungnahme zum Holocaust braucht, ruft man die Agentur Rent-a-Jew an und bekommt je nach politischer Präferenz einen Juden zugeteilt, obwohl der Holocaust die Juden nicht mehr angeht als die Arier; weniger sogar, denn das Klärungsbedürftige am Holocaust liegt nicht auf der Opfer-, sondern auf der Täterseite.

Wenn es aber um Henryk M. Broders Kandidatur für den Posten des Präsidenten des Zentralrats der Juden gibt, dann haben plötzlich alle Gojim selbst eine Meinung, obwohl der Zentralrat eigentlich nur die Juden etwas angeht.

Und diese Meinung lautet: Gut, dass der Kerl den Zentralrat aufmischt.
Das sollte einen stutzig machen.

Wenn der Zentralrat, wie Henryk meint, so ungefährlich und gestrig ist, warum sind alle Gojim so froh, dass Broder ihm zeigen will, wo der Hammer hängt?

Überhaupt: Warum tun alle so, als habe Henryks Kandidatur etwas zu tun mit einer Krise des Zentralrats, wo sie doch nur etwas zu tun hat mit einer Lebenskrise Henryk M. Broders?

Ich habe mit dem Zentralrat genauso wenig zu tun wie Henryk. Weniger, denn pro forma könnte er etwas damit zu tun haben, wenn er wollte, was er aber nicht will. Ich nicht.

Ich stelle nur eine Frage: Im Spiegel hat Henryk seine Selbsteinschätzung wiederholt, er sei der „Pausenclown“ der Deutschen. Das stimmt, und diese Rolle hat er sich hart erarbeitet.

Soll der Sprecher der Juden in Deutschland ein Clown sein? Wer könnte das wollen? Wem würde das nutzen? Außer Henryk, meine ich.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Sumit Lal: The ubiquitous Indian

October 28, 2009

Our friend from New Delhi, Sumit Lal, former Director and General Manager at ECCO INDIA, and currently Business Adviser at ECCO Asia Pacific Limited, has just started his own blog.

Please check it out here.


Frédéric Mitterrand: La «Mauvaise Vie», le mauvais choix

October 26, 2009

Tribune de Gabriel Lévy

Les 4 Vérités – 20 octobre 2009

Frédéric Mitterrand au ministère de la culture: encore un mauvais choix de notre président!  Peu d’entre nous en comprennent la raison. Quelle peut-elle être?

L’effet incantatoire lié au nom de Mitterrand? 

Les électeurs qui ont élu M. Sarkozy en 2007 ne gardaient nullement la nostalgie d’un ancien président socialiste…. Et s’il fallait afficher un grand nom du socialisme dans la composition de son ministère, il disposait dans sa propre majorité d’un député (M. Blum, député UMP des Bouches-du-Rhône). La personnalité politique qui portait ce nom avant lui figure, de façon non contestée, au panthéon socialiste en compagnie de Jaurès. Mais pourquoi cette idée saugrenue d’aller quérir ses «fruits» dans le dessous du panier de ses opposants? Pourquoi nommer tant de ministres qui n’ont jamais reçu l’onction du suffrage universel?

Le style de l’écrivain Frédéric Mitterrand?

Assurément non. La description des déambulations nocturnes de M. Mitterrand n’a pas la légèreté, l’humour, l’autodérision de celle de M. Roger Peyrefitte sur le Zappeion d’Athènes. Les remugles de «l’avant-scène et de l’arrière scène» (sic) de la prostitution masculine donnent la nausée.

Convenons-en, nous n’étions pas obligés de les lire; mais dès lors qu’il s’agit d’un ministre de la culture de la France, et que ses «bonnes feuilles» s’impriment sur nos quotidiens, nous y sommes contraints.

La stature du nouveau ministre?

En déclarant, pour tenter d’excuser sa défense outrancière de M. Polanski: «J’étais dans un moment d’émotion très, très fort», il n’a pas manqué de s’attirer cette remarque: «Lorsqu’on est ministre, peut-on réagir sur le coup de l’émotion?»

Le respect des lois françaises?

Le président, ci-devant ministre de l’intérieur, avait été l’auteur d’une loi relative à la prostitution, en créant un nouveau délit: «le fait, par tout moyen, y compris par une attitude même passive, de procéder au racolage d’autrui en vue de l’inciter à des relations sexuelles en échange d’une rémunération ou d’une promesse de rémunération est puni de 2 mois d’emprisonnement et de 3 750 euros d’amende». Un membre d’un cabinet ministériel en avait immédiatement fait les frais. Mais ce n’était pas en Thaïlande et il ne s’agissait de prostitution masculine…Dommage, il aurait été ministre.

Allez encore prétendre après cela que  «ce n’est pas le titre qui honore  l’homme, mais l’homme qui honore le titre» (Machiavel).


Sir James Paul McCartney’s Good Evening Europe Tour 2009

October 24, 2009
Photograph of Paul McCartney as The Beatles arrive in New York City in 1964.]
Legendary singer and songwriter Paul McCartney (67) – knighted Sir James Paul by Queen Elizabeth II on March 11, 1997 – unveiled his schedule for his “Good Evening Tour Europe 2009”.
 
It will be a seven city run, that will mark his only appearance in Europe this year, starting with his “hometown” Hamburg, where The Beatles Story began.

Good Evening Europe Tour 2009:

December 2, 2009: Hamburg, Germany – Color Line Arena
December 3, 2009: Berlin, Germany – O2 World
December 9, 2009: Arnhem, Holland – Gelredome
December 10, 2009: Paris, France – Bercy
December 16, 2009: Cologne, Germany – Koln Arena
December 20, 2009: Dublin, Ireland – The O2
December 22, 2009: London, England – The O2 Arena


Start-Up Nation: The Story of Israel’s Economic Miracle

October 24, 2009

The Story of Israel's Economic Miracle

“The West needs innovation; Israel’s got it,” write Dan Senor and Saul Singer, authors of Start-Up Nation: The Story of Israel’s Economic Miracle. They argue that the Israeli economic model, based on innovation, can help the West, in particular, “get out of its economic hole.”

Start-Up Nation addresses the trillion-dollar question: How is it that Israel – a country of 7.1 million people, only sixty years old, surrounded by enemies, in a constant state of war since its founding, with no natural resources – produces more start-up companies than large, peaceful, and stable nations like Japan, China, India, Korea, Canada, and the United Kingdom?

Drawing on examples from the country’s foremost inventors and investors, geopolitical experts Dan Senor and Saul Singer describe how Israel’s adversity-driven culture fosters a unique combination of innovative and entrepreneurial intensity.

As the authors argue, Israel is not just a country but a comprehensive state of mind. Whereas Americans emphasize decorum and exhaustive preparation, Israelis put chutzpah first. “When an Israeli entrepreneur has a business idea, he will start it that week,” one analyst put it. At the geopolitical level, Senor and Singer dig in deeper to show why Israel’s policies on immigration, R&D, and military service have been key factors in the country’s rise – providing insight into why Israel has more companies on the NASDAQ than those from all of Europe, Korea, Japan, Singapore, China, and India combined.

So much has been written about the Middle East, but surprisingly little is understood about the story and strategy behind Israel’s economic growth. As Start-Up Nation shows, there are lessons in Israel’s example that apply not only to other nations, but also to individuals seeking to build a thriving organization. As the U.S. economy seeks to reboot its can-do spirit, there’s never been a better time to look at this remarkable and resilient nation for some impressive, surprising clues.

Reviews & Endorsements

“An eye-opening look at a side of Israel that most people never think about.” (The Week)

“There is a great deal for America to learn from the very impressive Israeli entrepreneurial model—beginning with a culture of leadership and risk management. Start-Up Nation is a playbook for every CEO who wants to develop the next generation of corporate leaders.” Tom Brokaw, special correspondent for NBC News, author of The Greatest Generation

“Senor and Singer’s experience in government, in business, and in journalism—and especially on the ground in the Middle East—come to life in their illuminating, timely, and often surprising analysis.” George Stephanopoulos, host of This Week, ABC News

“In the midst of the chaos of the Middle East, there’s a remarkable story of innovation. Start-Up Nation is filled with inspiring insights into what’s behind Israel’s dynamic economy. It is a timely book and a much-needed celebration of the entrepreneurial spirit.” Meg Whitman, former president and CEO of eBay

“Senor and Singer highlight some important lessons and sound instruction for countries struggling to enter the 21st century. An edifying, cogent report, as apolitical as reasonably possible, about homemade nation building.” Kirkus Reviews

“The authors ground their analysis in case studies and interviews with some of Israel’s most brilliant innovators to make this a rich and insightful read not just for business leaders and policymakers but for anyone curious about contemporary Israeli culture.” Publishers Weekly

To order the book, click here.


Alan Posener’s Column: The Open Society and its Trends

October 23, 2009

by Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

Something’s going on in Europe, and I don’t like it.

There’s the future German Foreign Minister Guido Westerwelle’s refusal to even listen to the question of a BBC correspondent, unless it’s put to him in German:

There’s the BBC giving the British National Party’s Nick Griffin a nationwide TV platform for his racist and anti-Semitic views.

And there’s people not only defending German Central Banker Thilo Sarrazin’s right to make racist comments, but denying that they are racist and demanding a muzzle for people who dare to say they are racist.

You only have to look at the comments on Youtube and elsewhere to realize what it is that is going on here: the political and chattering classes have abandoned the rules governing their chatter; nationalism, racism and intolerance in general are being allowed back into polite society after spending the past 40 years out in the cold.

Political correctness – that great civilizer – is dead. Multiculturalism is under siege. And the ban on anti-Semitism – which the Catholic Church has already lifted by welcoming back the anti-Semitic Pius Brotherhood into its ranks – will soon be as worthless as the paper on which Sir Karl Popper’s great book on the Open Society was written.

I mention Karl Popper, because in the age of Totalitarianism he confronted a vexing question of democracy head-on: was the open society bound by its own philosophical, legal and political parameters to tolerate the propaganda of its enemies?

Popper said no: there was no reason to tolerate intolerance; no reason to grant freedom to the enemies of freedom; there should be no openness towards the enemies of openness. People who want one man, one vote one time should not – as they were in Gaza – be allowed to contest elections. Democracy is more important than freedom; more important than truth; more important than justice – or any one of the multitude of ideas, concepts, slogans and ideals in whose name one could (and people have tried to) suspend democracy.

It’s always the enemies of tolerance who chafe at this seeming intolerance of democracy. One shouldn’t let oneself be fooled. People say, “If you stop people from saying what Sarrazin said, you are denying 80 percent of the population a voice.”

Well, if 80 percent of the population are racist, which I don’t believe for a moment, but I’m saying if, then fuck them and there’s all the more reason to keep a tight lid on what is said by public figures, isn’t there?

Popper didn’t call his book “The Majority Rules”, he called it “The Open Society”. Even 99 percent of the population don’t have the right to dismantle the open society and replace it with a society in which privileges are awarded or denied according to race, religion, creed, gender, sexual orientation or social background.

That’s what Europe has been about this past half-century. Let’s keep it that way.


Alan Poseners Kolumne: Weg mit dem Gesundheitsfonds!

October 16, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener kommentiert wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

Vorneweg, ceterum censeo:

www.welt.de/videos/debatte/article4835598/Sarrazins-Rassismus-bleibt-Bullshit.html

Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um einen Telefonanruf.

Eine junge Frau ruft bei ihrer Frauenärztin an. Sie braucht einen Termin. Die Sprechstundenhilfe, nach einigem Hin und Her, im leicht genervten Ton: „Also, ich kann Ihnen frühestens am 2. Dezember einen Termin anbieten.“ Also in SECHS WOCHEN. Die junge Frau sagt zu, die Sprechstundenhilfe klickt ein bisschen in ihrem Computer herum, und plötzlich ertönt Warteschleifenmusik. Die junge Frau wartet. Dann ist eine völlig umgewandelte Sprechstundenhilfe dran: „Aber Frau P., Sie haben ja gar nicht gesagt, dass Sie Privatpatientin sind! Da hätten wir einen Termin für Sie, am 21.“ „November?“ „Wo denken Sie hin? Oktober!“ Also in EINER WOCHE.

Man hört immer, besonders von SPD-Seite, es gehe darum, „eine Zweiklassenmedizin in Deutschland zu verhindern“. Hallo? Wir haben längst eine Zweiklassenmedizin.

Und es geht nicht nur darum, dass eine Kassenpatientin sechs Wochen, eine Privatpatientin eine Woche auf einen Termin warten muss, obwohl das schlimm genug ist und in manchen Fällen den Unterschied zwischen einer gerade noch rechtzeitig erkannten und einer zu spät erkannten Krankheit bedeuten kann. Die praktizierte Medizin ist auch verschieden für Ober- und Untermenschen.

Ein Beispiel: Meine Frau ist als Beamtin privat versichert; ich bin als Angestellter freiwillig in der gesetzlichen (ich weiß… selber schuld… lange Geschichte.). Zufällig hatten wir in der letzten Zeit kurz hintereinander die gleichen Beschwerden entwickelt (das Phänomen nennt man bei langjährigen Ehepaaren oder Hundehaltern Anähnelung), und darum empfahl mir meine Frau auch ihren Orthopäden, der tatsächlich auch exakt die gleiche Diagnose stellte. Freilich war die Therapie völlig verschieden, was die verschriebenen Medikamente, Schmerz- und Hilfsmittel betrifft. Und zwar schlicht und einfach derart, dass ich weniger oder nichts bekam.

Vielleicht gibt es Ärzte, die keinen Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatienten machen; aber man darf annehmen, dass das die Ausnahmen sind. Die Dummen.

Noch einmal: wir haben längst eine Zweiklassenmedizin. Man kann sagen: das ist nun einmal so; alles, was über die Basisversorgung hinausgeht, muss eben privat versichert sein, und das können dann eben nur die Besserverdienenden – und dann ist jeder Besserverdienende, der wie ich in der gesetzlichen Versicherung bleibt, eben dumm.

Man kann leugnen, dass das so ist, wie die meisten Parteien, die Ärzteorganisationen und Versicherungen, die behaupten, es gehe ihnen darum, für jeden Patienten eine optimale Versorgung sicherzustellen. Wer ihnen glaubt, ist selber schuld.

Man kann wie in Großbritannien das System verstaatlichen, so dass es alle gleich schlecht haben – mit  Ausnahme der ganz Reichen, die sich in Abu Dhabi behandeln lassen, wohin auch die guten Ärzte auswandern.

Oder man kann eine private Gesundheitsfürsorge für alle einführen, mit kostendeckenden Beiträgen einerseits und Versicherungszwang andererseits – und die wirklich Bedürftigen, sagen wir Arbeitslose und Rentner, durch Zuschüsse staatlicherseits instand setzen, ihre Beiträge zu zahlen. Ich befürworte den letzten Vorschlag.

Und deshalb: Weg mit dem Gesundheitsfonds und der Einteilung von Menschen in Patienten erster und zweiter Klasse. Telefongespräche wie das eingangs geschilderte sollten so schnell wie möglich der Vergangenheit angehören. 

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


How We Can Win in Afghanistan

October 14, 2009

 

U.S. Soldiers with the 101st Division Special Troops Battalion, 101st Airborne Division watch as two Chinook helicopters fly in to take them back to Bagram Airfield, Afghanistan, November 4, 2008.

U.S. Soldiers with the 101st Division Special Troops Battalion, 101st Airborne Division watch as two Chinook helicopters fly in to take them back to Bagram Airfield, Afghanistan, November 4, 2008.

 

The most pressing issue on the U.S. president’s agenda today is whether he will commit more troops to Afghanistan – the “good war.”

In an article published in the November issue of Commentary Magazine, military historian Max Boot brings all his expertise to bear on explaining how the U.S. can win in that Taliban-plagued country.

But first we have to win the battle at home – the battle to convince Barack Obama to learn the right lessons from history and to heed the wise counsel of his own general, Stanley A. McChrystal.

Read full story.


Alan Poseners Kolumne: Benedikts Kreuzzug – Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft

October 13, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener kommentiert wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

Konservative sind stolz darauf, die besseren Menschen zu sein. Andere mögen bessere Ideen haben; sie mögen moralisch anspruchsvoller sein (dann werden sie von den Konservativen verächtlich „Gutmenschen“ genannt), aber weil der Konservative seinen privaten Anstand über die Ideen der Menschheitsbeglücker stellt, ist er am Ende eben der wahre Gutmensch.

In den letzten Tagen hatte ich zwei Mal die Möglichkeit, dieses konservative Selbstbild zu überprüfen. Zwei Konservative, mit denen ich bekannt, ja beinahe befreundet bin, haben mein Buch über Benedikt XVI besprochen: der katholische Arzt, Psychiater und Theologe Dr. Manfred Lütz, und der CDU-nahe Publizist Dr. Alexander Gauland.

Hier sind die Besprechungen:

Dr. Manfred Lütz, Frankfurter Rundschau, 12.10.2009

Dr. Alexander Gauland, Deutschlandradio Kultur, 04.10.2009

Niemand hat sie gezwungen, das Buch zu besprechen – sie wurden von den Redaktionen darum gebeten, und auch Konservative sind nur Menschen. Beiden war ein wenig unwohl bei der Sache. Das weiß ich, weil der eine mich vorher angerufen hat, ums sich sozusagen von vornherein Absolution erteilen zu lassen für den beabsichtigten Verriss; der zweite rief mich danach an und fragte als erstes: „Na, reden Sie überhaupt noch mit mir?“ Beiden war natürlich klar, dass ich die Absolution erteilen würde, dass ich nicht vorhabe, öffentlich ausgetragene Meinungsverschiedenheiten persönlich zu nehmen. Ich heiße ja nicht Henryk M. Broder oder Ingo Langner.

Ich bin meinen konservativen Freunden schon deshalb nicht böse, weil ich von dem Grundsatz des großen Sam Goldwyn überzeugt bin: „There is no such thing as bad publicity.“ Jedenfalls hat mein Buch bei Amazon.de einen Sprung gemacht, der vielleicht auch auf die Intervention der beiden zurückzuführen ist. Ein weiterer Grund ist: ich bin eben ein netter Mensch.

Wie gesagt, ich bin nicht böse über böse Kritiken; verstört bin ich darüber, dass beide Kritiker es nötig fanden, ad hominem zu argumentieren, also ein Mittel zu verwenden, das sie selbst zu verabscheuen vorgeben, und das nach konservativem Selbstverständnis auch nicht statthaft ist. Nein, Quatsch, ich bin nicht verstört; denn ich habe selten erlebt, dass sich Konservative an ihre eigenen Grundsätze gehalten hätten. Die größten Vertreter von Familienwerten sind notorische Ehebrecher, die größten Schwulenfeinde sind heimliche Schwule, und so könnte man den Katalog konservativer Werte durchdeklinieren, einschließlich des Faktums, dass die drei größten „Konservativen“ der Nachkriegszeit – Adenauer, Reagan und Thatcher – ja nicht konservativ waren, sondern revolutionär. Was mich mit ihnen versöhnt. Aber nun zu unseren Autoren.

Beide müssen mich unbedingt als eifernden Konvertiten hinstellen: Lütz stellt mich als „Jünger“ Richard Dawkins’ hin, als hätte ich Dawkins’ „Gotteswahn“ gebraucht, um Atheist zu werden; Gauland kommt „leider nicht umhin, auf die linksradikale Vergangenheit des Autors hinzuweisen“, die er zwar überwunden habe, aber „wie so oft bei großen Konversionen“ leider „im Sinne des leidenschaftlichen Umarmens von Kapitalismus, Liberalismus, Demokratie und Marktwirtschaft“. Diese seien dessen „neue Götter“.

Man erkennt die Absicht und ist verstimmt: Atheist zu sein, und gar Dawkins zu mögen, gilt in Deutschland – anders als in England, wo es sogar innerhalb der Staatskirche eine agnostische Tradition gibt, und wo Dawkins zu den angesehensten Professoren der Universität Oxford gehört – immer noch als irgendwie anrüchig. Ein „Jünger“ ist jemand, der nicht selbst denkt. Kapitalismus, Liberalismus, Demokratie und Marktwirtschaft zu „umarmen“, ist fast noch schlimmer als Atheist und Darwinist zu sein, und eine „linksradikale Vergangenheit“ – in England Ausweis selbstständigen Denkens, siehe Orwell, Koestler, Berlin, Popper usw. usf. – gilt hier als Beweis von Charakterschwäche und macht einen des Achtundsechzigerturms verdächtig. Nein, man sollte möglichst immer in der Jungen Union gewesen sein, immer irgendwie an den christlichen Gott geglaubt haben, immer irgendwie skeptisch gegenüber „Kapitalismus, Liberalismus, Demokratie und Marktwirtschaft“ gewesen sein (aber nicht linksradikal, gell): sonst ist man irgendwie nicht ganz koscher.

Womit ich bei Alexander Gauland bin, dessen Text mich mehr geärgert hat als jener von Manfred Lütz. Dass mich Gauland mit Heine und Harden vergleich, schmeichelt natürlich. Ist es aber Zufall, dass diese beiden Juden sind? Der Artikel ist illustriert mit einem Bild, auf dem Papst Benedikt XVI dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres die Hand gibt: Was, bitte sehr, hat das mit meinem Buch zu tun? Es sei denn, man will „dem Juden“ Posener zeigen, dass auch „sein“ Staatspräsident dem Papst wohl gesonnen sei. Nun gut, vermutlich hat Alexander Gauland mit der Illustration nichts zu tun; das war die Redaktion von DeutschlandRadio Kultur. Die jedenfalls auch den Eindruck bekommen haben muss, hier ginge es darum, den deutschen Papst gegen einen jüdischen Angriff zu verteidigen. Und dann: Alexander Gauland und ich kennen uns lange genug, um wenigstens unsere Namen richtig schreiben zu können; er schreibt aber durchweg „Posner“. Immerhin steht „Posener“ auf dem Buchdeckel. Wie genau hat er also gelesen, bevor er seinem Zorn freien Lauf ließ?

Nichts für Ungut. Mit Manfred Lütz bin ich auf der Buchmesse zum Kaffee verabredet; mit Alexander Gauland werde ich sicher bald wieder in der Potsdamer „Ratswaage“ essen gehen. Die andere Wange, nicht wahr. Christen halten sie selten hin, Nichtchristen dafür umso öfter. Und meine Kritik an Benedikt war konservativer – im Sinne des konservativen Anspruchs, anständig zu sein – als diese konservative Kritik jener Kritik.

Link: Der anmaßende Papst, von Alan Posener, Frankfurter Rundschau, 15.10.2009

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Alice im Wunderland – Das Musical

October 4, 2009

Buch: Mirko Bott und Christian Berg
Regie: Christian Berg · Musik: Rainer Bielfeldt

Die kleine Alice traut ihren Augen nicht. Da läuft doch tatsächlich ein Kaninchen, das auf seine Uhr schaut. Wo gibt es denn so was? Neugierig geworden, verfolgt Alice das Tier heimlich und landet … im Wunderland.

Hier ist nichts wie es sein soll. Es gibt Pilze und Kekse, die einen auf wundersame Weise wachsen und wieder schrumpfen lassen. Eine Grinsekatze, die alles besser weiß. Eine Raupe, die so gern ein Schmetterling wäre. Und natürlich die böse Herzkönigin, die allen an den Kragen will. Auf ihrer abenteuerlichen Reise durch das Wunderland erlebt Alice die unglaublichsten Geschichten und begegnet zauberhaften Gestalten aus einer Welt der Phantasie.

Das neue Familienmusical aus der Schmidt & Berg-Werkstatt hat im September 2009 seine Uraufführung im Schmidt Theater Hamburg gefeiert und wird ebendort anschließend noch bis Ende Dezember laufen. Christian Berg erzählt die weltberühmte Geschichte von „Alice im Wunderland“ nach der Vorlage von Lewis Carroll auf seine ganz eigene Weise.

Vom 21.11.2009 bis zum 30.12.2009 im Hamburger Schmidt Theater

French-Israeli Soldier Gilad Shalit seen for the first time in a Hamas videotape

October 3, 2009

Following Gilad Shalit family’s authorization, video of Gilad Shalit received from Hamas in exchange for prisoner release distributed to news agencies as sign of life, more than three years since soldier captured.


17. Filmfest Hamburg verleiht Ehrenpreis Hamburg Filmfestbesteck 2009

October 1, 2009

Pressemitteilung

Am 1. Oktober 2009 wird das 17. Filmfest Hamburg einen neuen Preis vergeben: Das Hamburg Filmfestbesteck 2009.

Albert Wiederspiel und Lars Becker

Albert Wiederspiel und Lars Becker

Den ersten Ehrenpreis, der in unregelmäßigen Abständen an besonders treue Filmfest-Teilnehmer während des Festivals verliehen werden wird, erhält der deutschen Regisseur und Drehbuchautor Lars Becker („Nachtschicht“, „Rette deine Haut“, „Kanak Attack“).

Filmfestleiter Albert Wiederspiel wird Becker mit dem Ehrenpreis heute um 21.15 Uhr vor der Premiere von „Nachtschicht: Wir sind die Polizei“ im Hamburger Cinemaxx Dammtor überraschen.

„Nachdem Lars Becker fast jedes Jahr mit einem neuen Film bei uns vertreten ist, möchte ich ihm für seine kontinuierliche Treue gegenüber dem Filmfest und dem Spielort Hamburg danken“, so Widerspiels Begründung zur Preisträgerentscheidung.

Lars Becker

Lars Becker

Das Hamburg Filmfestbesteck 2009 beinhaltet vier Silber-Löffel von Robbe und Berking. Jeder Löffel ist mit einem Wort graviert. Zusammen ergeben die Gravuren auf den vier Löffeln die persönliche Widmung „Das Gelbe vom Ei“, welche sich auf den Film von Lars Becker aus dem Jahr 1999 bezieht.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Presseteam im Pressezentrum in der Pony Bar, Allende Platz 1, Hamburg, Telefon 040 – 441 957 46, E-Mail: presse@filmfesthamburg.de.

Weitere Informationen unter www.filmfesthamburg.de.

Das 17. Filmfest Hamburg findet vom 24. September – 3. Oktober 2009 im Abaton Kino, Cinemaxx Dammtor, Metropolis Kino, 3001 Kino und in den Zeise Kinos statt.


President Bill Clinton Launches the Clinton Foundation E-Newsletter

September 30, 2009

Dear Friend,

I’ve recorded a short video to introduce our inaugural online newsletter, and tell you a little bit about the Fifth Annual Meeting of the Clinton Global Initiative, which wrapped up in New York last week.

Please watch the video and check out the first issue below for a peek into our work around the world – none of which would be possible without you.

Bill Clinton


Alan Poseners Kolumne: Der Untergang der doitschen Sozialdemokratie

September 30, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener kommentiert wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

Unter den vielen Wrackteilen, die der Untergang des Tankers SPD an die Oberfläche spült, fand ich folgende Bemerkung von Wolfgang Thierse interessant: „Wir sind keine Wendehälse“, sagte er nach der Wahl des Verlierers Steinmeier zum vorläufigen Fraktionsvorsitzenden, „die heute ‚Hosianna!’ rufen und morgen ‚Kreuziget ihn!’“

Thierse spielt auf das Evangelium des Johannes an, dem zufolge (Joh. 12,12-19) „die Volksmenge“ Jesus von Nazareth beim Einzug in Jerusalem mit dem ruf „Hosanna!“ begrüßt hätten, und auf das Evangelium des Matthäus (Mat. 27,11-26), demzufolge „das Volk“, „die Menge“, das „ganze Volk“ wenige Tage später vom römischen Statthalter forderte: „Ans Kreuz mit ihm!“ Es folgt bei Matthäus jene berüchtigte Stelle, in der „das ganze Volk“ ruft: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“ Was sich die Christen nicht zweimal sagen ließen, sooft sie die Gelegenheit dazu hatten.

Nur nebenbei sei erwähnt, dass – vermutlich wahrheitsgemäß – bei Markus, Matthäus und Lukas durchscheint, nur die Jünger beim Einzug Jesu in Jerusalem „Hosianna!“ gerufen haben (vgl. Mat. 19,28-40); und dass die Geschichte von Pilatus, der seine Hände in Unschuld wächst, während die blutdürstigen Juden nach dem Tod des Messias rufen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit apokryph ist, eine Anbiederung der frühen Christen an die Besatzungsmacht, die den Wanderprediger aus dem Hause David hingerichtet haben, weil er den Anspruch erhob, „König der Juden“ zu sein. So schrieben sie es ja ans Kreuz, und es blieb den Christen vorbehalten, diesen Sachverhalt umzudeuten und zu behaupten, die Römer hätten den „Hohenpriestern“ die Drecksarbeit abgenommen, die Jesus wegen Blasphemie hingerichtet haben wollten.

Dass die jüdischen religiösen Autoritäten keine Probleme damit hatten, dieses dreckige und barbarische Geschäft selbst vollziehen zu lassen, zeigt sich an der Steinigung des Stephanus (Apostelgeschichte 7,54-8,1a), bei der ein gewisser Rabbiner namens Saul aus Tarsus teilnahm, und an der Hinrichtung von Jakobus, des Bruders Jesu, einige Jahrzehnte später, von dem uns Josephus Flavius berichtet.

Nun gut, aber was sagt der Katholik Wolfgang Thierse? 1943 geboren als Sohn eines Rechtsanwalts („Rechts“anwalts, sollte man zu allen sagen, die in jener Zeit „Recht“ sprachen), sagt der Mann, der als Literaturwissenschaftler in der DDR tätig war (Literatur„wissenschaftler“): wir SPDler sind nicht wie „die Juden“. Wir praktizieren doitsche Treue.

Dass in einem Volk, das 1933 dem Führer zujubelte und 1945 plötzlich entdeckte, das es immer schon antifaschistisch war, oder das am 1. Mai 40 Jahre lang brav mitjubelte, um dann 1989 zu entdecken, dass es immer schon antikommunistisch war (aber nach wie vor gern die SED wählt) – dass ausgerechnet in einem solchen Volk ein Politiker zur Illustration von Prinzipienlosigkeit, Verrat und Blindheit auf die Juden zurückgreifen muss, wäre ein Skandal, wenn es nicht das Erwartbare wäre.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Bundestagswahl 2009: Der liberale Herbst

September 27, 2009
 

fdp

LEITGLOSSE ZUR SCHLIESSUNG DER JAGDSAISON BZW. BUNDESTAGSWAHL 2009

von Narcisse Caméléon, Ressortleiter Deppologie der HIRAM7 REVIEW

FDP: DIE KUNST, EIN EGOIST ZU SEIN

Wir alle sind Egoisten, aber nur wenige verstehen es, das Beste für sich daraus zu machen. Die meisten Menschen passen sich lieber der Mitwelt an. Sie tun alles, um geliebt, gelobt und anerkannt zu werden. Damit machen sie sich zu Marionetten allgemeiner Verhaltensklischees und verzichten darauf, ihr eigenes Leben zu leben. (Josef Kirschner, Die Kunst, ein Egoist zu sein)

Ein Egoist entscheidet für sich selbst, hängt keinen Moden nach und redet niemandem nach dem Mund. Klingt unbequem? Nur für die, die uns manipulieren wollen.

In dieser Hinsicht können wir uns  über den unumstritten Sieg der Liberalen sehr freuen, die ein hoffentlich endgültiges Ende der Rot-Grünen Bevormundung in Aussicht stellt. Endlich Schluß mit der Tyrannei der Besserwisser à la Rot-Grün, die die von Gott gegebene Freiheit des Menschen durch (Rat)Schläge und Verbote einschränken wollen, um ihre eigene willkürliche Macht zu sichern…

Der Clou dieses Wahlabends: Ausgerechnet der Erfinder von Agenda 2010 und von Hartz IV, der Spitzenkandidat der SPD, Frank-Walter Steinmeier, spricht von sozialem Ausgleich und warnt vor Schwarz-Gelb…zum Totlachen! So sprach die Stimme der Selbstgerechten und Heuchler der Prosecco-Fraktion.

Die SPD und die Kriegspartei Bündnis Verrat an den Wählern/Die Grünen bzw. die Toskana-Fraktion-Linke (sprich Wasser predigen, aber Prosecco trinken) sollen in der politischen Wüste für die nächsten 20 Jahre krepieren, das haben sie reichlich verdient, nachdem sie ihre Wählerschaft jahrelang betrogen haben. 

Sic transit gloria lupi.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Alan Posener’s Column: German Election Blues – and Reds, Greens, and Yellows

September 24, 2009

by Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

With the German election drawing near, commentators have turned from castigating the politicians for the alleged lack of alternatives they present (bullshit, actually), to a more general wail of despair about an alleged crisis of democracy itself, as represented by the growth in the number of non-voters.

In the last election, we are told, non-voters were a bigger group than those who voted for Angela Merkel, and polls seem to indicate that the number of non-voters will be even higher this time around. Crisis! Bullshit again.

The point about democracy isn’t that everyone goes to vote. That’s what happens in dictatorships. The point about democracy is that I’m free to vote or not as I see fit. So if people don’t go to vote, that’s a sign that democracy is working.

The point about democracy isn’t that voting produces good governments. That’s patently not the case. The point about that democracy is that really bad governments can be voted out. (Good governments can be voted out, too.) Karl Popper once compared the democratic procedure to the procedure by which a scientific theory is defined. If a theory is scientific precisely because it can be falsified (J.B.S. Haldane’s famous “Precambrian rabbits” that would falsify Darwin’s theory of evolution), a government is democratic if it can be falsified – i.e. discarded – by the voters. If the voters choose not to – either by voting for the government or by not voting, i.e. not voting against it: well, that’s the way the democratic cookie crumbles.

As I said above, I don’t think the German election is boring at all. We have a clear choice: between Angela Merkel plus Walter Steinmeier and a continuation of the high-tax / high-spending CDU/CSU/SPD coalition, and Angela Merkel plus Guido Westerwelle and a CDU/CSU/FDP coalition dedicated to boosting growth through lower taxes. As a taxpayer, I know where I’m going to make my cross. It isn’t rocket science.

Ousting the Social Democrats from power will probably result in a putsch by the Left within the SPD, which will eventually lead to some form of rapprochement between the SPD and the “Linke”. This in turn will mean that in 2013 at the latest, probably much sooner, say 2011, a left-wing coalition will challenge Merkel’s right-of-centre government, and things will get really exciting again: How will the Greens react? Will they choose “Jamaica” in order to keep the extreme left out of power, or will they try to tame the left by joining a “Red-Red-Green” government?

And what will the electorate say? One good guess is: they won’t be staying at home.


American Jewish Committee’s Letter in NY Times on Goldstone Report

September 18, 2009

newyorktimes

Israel and Gaza: Which Standards Apply?

by Richard Sideman
President, American Jewish Committee
New York, September 18, 2009

To the Editor:
Re “Justice in Gaza” (Op-Ed, Sept. 17):

Richard Goldstone displays the same disregard for Israel and naivety regarding Hamas that permeates the report he wrote for the United Nations Human Rights Council.

Since its inception in 2006, the council has consistently demonized Israel while giving a free pass to some of the world’s worst tyrants, from Sudan to Iran. Mr. Goldstone largely neglects what prompted Israel to act militarily against Hamas.

Let’s be clear for historical accuracy. Israel’s military operation came after eight years of relentless rocket attacks from Gaza on Israeli towns and villages. Indeed, thousands of rockets were launched after Israel transferred the entire Gaza Strip to the Palestinians four years ago.

While the United Nations made no effort to stop the Palestinian rockets, Israel showed remarkable restraint over the years until it could not hold back anymore.

More disturbing, the Goldstone report has set a new standard for equating the behavior of democratic nations and terrorists.

He makes no moral distinction between Israel, a United Nations member state, and Hamas, a terrorist organization that violently seized control of Gaza two years ago from the Palestinian Authority.

The implications of this moral equivalency go beyond the Israeli-Palestinian conflict. In fact, they undermine the United States and other democracies facing asymmetrical warfare from adversaries who care little for international norms of war and international humanitarian law.

In sum, Mr. Goldstone’s conclusions are a disservice to the credibility of the United Nations itself.