President George W. Bush’s Historic Visit to Israel

Friday, May 16, 2008

President George W. Bush opened his historic visit to Israel on the 60th anniversary of statehood by hailing the Jewish state as “one of the world’s great democracies” and “one of the America’s oldest and best friends in the world.”

Abraham Foxman, Anti-Defamation League (ADL) National Director, joined with President Bush in Jerusalem as an official member of the presidential delegation to Israel.

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Facing Tomorrow - The Israeli Presidential Conference 2008

Wednesday, May 14, 2008
World Jewish Congress president Ronald S. Lauder and the chairman of the WJC American Section, Rabbi Marc Schneier, are among the statesmen, intellectuals, businessmen and international Jewish leaders who will take part in the celebrations of the 60th anniversary of Israeli independence on 14 May 1948.

Israel’s president Shimon Peres is hosting a conference at the Jerusalem International Convention Center on the subject Facing Tomorrow, which Ronald S. Lauder and Rabbi Marc Schneier, as well as US president George W. Bush and many other world leaders, will address.

WJC president Ronald S. Lauder will join a debate on Israel-Diaspora relations while Rabbi Marc Schneier was invited as president of the Foundation for Ethnic Understanding to take part in a panel discussion on the Clash of Civilizations or Clashes Within Civilizations. Ronald S. Lauder is a member of the official US delegation to Israel’s anniversary celebrations.

At the opening of the Facing Tomorrow conference, Shimon Peres told participants and guests that Iran belonged in the past while Israel represented the future. He also emphasized the importance of discovery and science, for which Israel claims a significant role in its sixty years of existence. “This conference is the answer to Iran, it is the future that exists,” Shimon Peres said in his address. The president also asserted that scientific discovery was more important than the discovery of America, because the new world had borders while science is infinite.

The website of the conference, including video coverage, can be found here.


United States presidential election, 2008: Barack Obama on Zionism and Hamas

Tuesday, May 13, 2008

In an interview with the Atlantic Monthly published yesterday, Barack Obama said the idea of a Jewish state is “fundamentally just,” and said his position on Hamas is “indistinguishable” from the positions of his opponents.

“I always joke that my intellectual formation was through Jewish scholars and writers, even though I didn’t know it at the time. Whether it was theologians or Philip Roth who helped shape my sensibility, or some of the more popular writers like Leon Uris. So when I became more politically conscious, my starting point when I think about the Middle East is this enormous emotional attachment and sympathy for Israel, mindful of its history, mindful of the hardship and pain and suffering that the Jewish people have undergone, but also mindful of the incredible opportunity that is presented when people finally return to a land and are able to try to excavate their best traditions and their best selves. And obviously it’s something that has great resonance with the African-American experience.

One of the things that is frustrating about the recent conversations on Israel is the loss of what I think is the natural affinity between the African-American community and the Jewish community, one that was deeply understood by Jewish and black leaders in the early civil-rights movement but has been estranged for a whole host of reasons that you and I don’t need to elaborate.”

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Rede von Nasrin Amirsedghi bei der internationalen Iran-Konferenz in Berlin

Tuesday, May 13, 2008
Internationale Iran-Konferenz - Business as usual? Das iranische Regime, der heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion

Berlin, 3. Mai 2008

Gottesstaat und Menschenrecht - Der Charakter des iranischen Regimes

„Die Stellung der Frau im Gottesstaat Iran”

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Mitwirkende dieser Veranstaltung,

mit Dank für die Einladung begrüße ich Sie alle ganz herzlich!

Als die erste Charta der Menschenrechte wurde seitens der Vereinten Nationen 1971 die Erklärung des persischen Reichsgründers Kyros II. in Babylon aus dem Jahr 539 vor Christus gefeiert. Sie ist eine der frühesten Quellen des Völkerrechts und gilt als die älteste Menschenrechtserklärung der Geschichte.

So verkündet Kyros II.

„Ich verkünde, dass jeder Mensch verantwortlich für seine eigenen Taten ist und niemals seine Verwandten für seine Vergehen büssen müssen und niemand aus einer Sippe für das Vergehen eines Verwandten bestraft werden darf. Bis zu dem Tage, an dem ich mit dem Segen von Mazda (Gott) herrsche, werde ich nicht zulassen, dass Männer und Frauen als Sklaven behandelt werden, und ich verpflichte meine Staatsführer, den Handel mit Männern und Frauen als Sklaven mit aller Macht zu verhindern. Sklaverei muss auf der ganzen Welt abgeschafft werden! Ich verlange von Mazda (Gott), dass er mir bei meinem Vorhaben und meinen Aufgaben gegenüber den Völkern des Iran, Babylons und den Ländern aus den vier Himmelsrichtungen zum Erfolg verhilft.”

Das Land Iran;

ein Land mit über 2500 Jahren Geschichte,

das Land Zarathustras,

ein Land der Sonne und des Feuers,

ein Land mit vielen Völkern und Glaubensbekenntnissen,

ein Land der Frauen mit strahlenden Augen, nachtdunklen Haaren und zarten Händen

ein Land mit fröhlichen Kindern und ihrem lauten Lachen,

ein Land mit intelligenten Jugendlichen, die viele Träume haben, Träume von Freiheit und von der Freude am Leben;

ein Land mit fruchtbarer Natur, tiefen Meeren, mächtigen Flüssen, singenden Bächen und stolzen Zypressen!

Ja! Meine Damen und Herren!

Dieses Land ist befallen von einer tödlichen Pandemie, einer Seuche namens „Islamische Republik”. Ihr Erreger heißt „Scharia”, auf deutsch: das islamische Recht, und eingeschleppt und übertragen wurde sie von Khomeini und seinen Anhängern! Diese Seuche ist repressiv und von einer unberechenbaren Aggressivität. Seit 1979 leidet der Iran, unter dieser tödlichen Krankheit. Seitdem riecht das Land nach dem Schwarzen Tod: Abertausende Verhaftungen, Hinrichtungen, Steinigungen, Auspeitschungen, Amputationen, Prügeleien, Bevormundungen, Verhüllungen, Demütigungen und kulturelle Dekadenz.

„Panton Chrematon”

Ein altvertrauter Spruch von Protagoras (490 bis 411 vor Christus)

Die individuellen Menschenrechte haben in der abendländlichen Kultur eine lange Tradition, die nur durch die besonderen historischen und religiösen Erfahrungen des Christentums, des Humanismus, der Renaissance und der Aufklärung, der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten 1776 sowie durch die französische Erklärung der Bürger- und Menschenrechte 1789 erreicht werden konnte. Der Islam kennt diese Erfahrungen nicht, er ist nicht im Stande, sie lebendig umzusetzen. Im Gegenteil, Allah und seine Gesetze verbieten es Muslimen, solche Erfahrungen zu sammeln!

Abgesehen von den vorhandenen urhumanistischen Wurzeln der abendländischen Kultur und der Erkenntnis, daß der Mensch das Maß aller Dinge ist, besteht eines der wesentlichsten Unterscheidungsmerkmale zwischen Christentum und Islam im Bild des Menschen und seiner unterschiedlichen Bestimmung im Koran und in der Bibel:

Dort wird der Mensch im Kollektiv als „Sklave Gottes” (Ab dul-Allah) bezeichnet, hier wird ein Mensch zum „Sohn Gottes”. Dort ist der Mensch Allah gegenüber ein Nichts, hier verbindet Jesus als Mensch das Himmlische mit dem Irdischen. Dort besteht die Aufgabe des Menschen darin, sich opfernd Allah zur Verfügung zu stellen, hier darin, eigenverantwortlich Gott zu suchen und für sich zu finden. Im Gegensatz zum Islam konnte sich in der abendländlichen Kultur im Laufe der Geschichte der Mensch als Individuum durchsetzen und die Allein-Herrschaft der Religion brechen.

Eine Kultur der individuellen Menschenrechte setzt die Unabhängigkeit der säkularen Weltanschauung von jeder Religion voraus. Der Islam kennt diese Voraussetzung nicht, er lehnt sie sogar ab. Deshalb ist der Islam im Kern mit einer Kultur der individuellen Menschenrechte nicht vereinbar. In einem säkular-demokratischen Gesellschaftssystem ist heute die Bewahrung der persönlichen Rechte allerhöchstes Ziel des politischen Handelns. Das Wesen des kollektivistischen Ideals im Islam ist aber die Aufopferung des einzelnen Individuums zugunsten von Allah, was zur Lebensaufgabe und zum politischen Ziel erhoben wird.

Während in der abendländischen Kultur der Mensch zum Maß aller Dinge wird, ist im Islam Allah das Maß aller Dinge. Hier handelt und agiert der islamische Staat in Stellvertretung Allahs. Seine Gesetze sind als Wort Gottes „eins”, „ewig” und unveränderbar. Der Staat bezieht im Islam seine Legitimation allein von Allah. Deshalb würde ich solch ein System einen Allah-Staat nennen. In diesem System finden nur gläubige Muslime Schutz;  alle anderen sind entweder Schutzbefohlene minderen Rechts („Dhimmi”) oder haben als Ungläubige („Kuffar”) keine Existenzberechtigung, sind somit zur Vernichtung verurteilt.

Das Prinzip der individuellen Menschenrechte basiert ausschließlich auf der Anerkennung der Autonomie und Gleichheit aller Menschen, unabhängig von Ethnie, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung. Die universellen Menschenrechte können nur in einem demokratischen Kontext garantiert werden. Ein säkularer Staat, der auf den Prinzipien von Pluralismus, Toleranz und der Trennung von Politik und Religion basiert, garantiert die elementarsten Rechte seiner Bürger wie uneingeschränkte persönliche Freiheit, Meinungsfreiheit, Freiheit der Presse und der Künste. Diese Fundamentalrechte werden aber im Allah-Staat von Grund auf missachtet bzw. aberkannt. Solch ein Staat stützt sich nur auf den Koran und die von Allah „befohlenen” Gesetze. Allah ist das absolut freie Wesen, nicht aber die von ihm Erschaffenen.

Mohammed als Allahs Gesandter schreibt nicht nur die private Lebensführung vor, bis hin zu Kleidung und Liebesleben, sondern auch die Führung der Staatsgeschäfte, des Rechtswesens (Scharia) und der Wirtschaft. Das ist ein totalitärer Anspruch, der jedes demokratische Element im Kern zerstört. Der Islam mit seinem aggressiven Dogma und seiner Gewaltbesessenheit ist im Kern menschen- und frauenfeindlich, rassistisch und antisemitisch. In dieser Religion ist unabhängiges Denken verboten. Eine Religion, die jede kritische Betrachtung als Gotteslästerung sieht, ihre Kritiker zum Tode verurteilt und das Urteil auch vollstreckt, enthält im Kern keinen freien Geist und ist zu verabscheuen.

„Die islamische Theologie betrachtet die Scharia als die vollkommene Ordnung göttlicher Autorität, die jeder Gesellschaft Frieden bringen (soll). Sie sei von Gott selbst geschaffen und deshalb nicht veränderbar.” Sie gibt Regeln vor für das Verhalten in Familie und Gesellschaft. Die Quellen der Scharia sind der Koran, Überlieferungen und die Urtradition. Das Ehe- und Familienrecht gilt als Kern der Scharia. Unter diesem Glauben wurde das Land Iran vor 30 Jahren von einer Gruppe machtbesessener Mullah-Barbaren in Gefangenschaft genommen, die seine Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder unablässig tiefer und tiefer unterdrücken.

Der Iran ist das größte Gefängnis der Moderne! Selbst vor der Repression von Kindern schreckt das Regime nicht zurück. Im September 2007 berichteten iranische Medien stolz, daß im Iran über 600.000 Personen verhaftet werden.  Seit der Herrschaft der Mullahs wurden mehr als 157.000 Menschen im Alter von 13 bis 65 Jahren durch Galgen oder Steinigung hingerichtet und ermordet. Die rechte Hand oder das linke Bein werden wegen Diebstahl als Strafmethode amputiert. Die Mullahs begnügen sich nicht nur mit der Verfolgung von Menschen im Iran, sondern erfüllen, durch die Vollstreckung von Terrorurteilen an Oppositionsmitgliedern ihre heilige Mission auch im Ausland; dazu liefert die iranische Regierung die rechtliche Grundlage.

Das ist der Ist-Zustand des nicht-vorhandenen menschlichen Zustands im Iran. Die Entmenschlichung wird noch brutaler, wenn es um die Stellung der Frauen geht:

Ein verblühtes Wesen namens Frau!

Wo angesichts von Allah der Mann ein Sklave ist, ist eine Frau die Sklavin von Allahs  Sklaven. In einer Zeitschrift verglich eine junge Frau die weibliche Jugend Irans mit einer kleinen Blume in einem armseligen Töpfchen in einem engen Lichthof - eingesperrt, eingeengt, keine frische Luft, keine Sonne, kein Wind, keine Freiheit. Seit 30 Jahren werden den Frauen unter dem iranischen Regime die elementarsten Rechte nicht nur verweigert, sondern dieses Unrecht wird auch noch gesetzlich wie folgt festgeschrieben:

  1. Ein Erlass erlaubt den Ehrenmord und die Polygamie (registriert und mit rechtlichen Verpflichtungen für bis zu vier Frauen) sowie die Zeitehe bzw. „Genuss”-Ehe (ohne zeitliche Begrenzung und ohne rechtliche Verpflichtungen!).
  2. Die Tötung einer Frau ist mit dem halben Blutpreis für die Tötung eines Mannes zu sühnen.
  3. Der Ehebruch einer verheirateten Frau mit einem verheirateten Mann wird mit der  Todesstrafe u.a. durch Steinigung bestraft.
  4. Der Geschlechtsverkehr einer unverheirateten Frau mit einem unverheirateten Mann wird als Unzucht angesehen und ist mit 100 Peitschenhieben zu bestrafen. (Sure 24,2 - 3).
  5. Der Geschlechtsverkehr einer unverheirateten Frau mit einem verheirateten Mann wird mit Hausarrest bis zu ihrem Tod bestraft. (Sure 4,15)
  6. Homosexualität auch unter Frauen wird mit der Hinrichtung bestraft.
  7. Wenn eine Frau ihr ungeborenes Kind durch fremde Gewalt verliert, steht ihr als Vergeltung für einen weiblichen Embryo die Hälfte dessen zu, was ihr bei einem männlichen Embryo zusteht. Bei einer Abtreibung muss sie selbst die Strafe bezahlen.
  8. Der Mann ist der Frau übergeordnet, vor allem in der Sexualität (Sure 4,34). D. h. mit Abschluss des Ehevertrages übernimmt der Mann die Unterhaltspflicht gegenüber der Frau und bekommt dafür das uneingeschränkte Recht auf ihren Körper (vgl. Sure 2,233; 2,187).
  9. Das Heiratsalter von Mädchen beginnt mit 13 Jahren. Mit der Erlaubnis des Vaters und eines muslimischen Richters können jedoch bereits neunjährige Mädchen verheiratet werden.
  10. Das Scheidungsrecht liegt ausschließlich beim Mann. Die Frau kann sich jedoch scheiden lassen, wenn der Mann impotent, geisteskrank oder gewalttätig ist. Diese zu beweisen, ist aber für eine Frau nicht so leicht.
  11. Das Erziehungsrecht an Frau und Kindern liegt ausschließlich beim Mann. Dies gilt auch beim Sorgerecht für Kinder nach einer Scheidung. (Sure 4, 34)
  12. Weibliche Zeugenaussagen sind nur dann gerichtsverwertbar, wenn sie von zwei Frauen gleichzeitig stammen: Nach Sure 2, 282 haben Frauen ja eine größere emotionale Labilität, Irrationalität und eine beschränktere Einsicht in intellektuelle Angelegenheiten als ein Mann; nur der ist schließlich im vollen Besitz des Verstandes. (Sure 2, 282)
  13. Frauen sind rechtlich unmündig und nicht für sich selbst handlungsberechtigt; sie werden vom Vater oder einem anderen männlichen Familienmitglied vertreten. Es kommt noch dazu, daß Frauen ohne Erlaubnis der männlichen Angehörigen weder das Haus, noch das Land verlassen oder einen Beruf ausüben und gar studieren dürfen.
  14. Der Frau steht nur die Hälfte der Erbschaft zu, die einem männlichen Familienmitglied zusteht.
  15. Frauen haben nicht das Recht, für das Präsidentenamt zu kandidieren oder als Richterin zu arbeiten.
  16. Der Genuss von Alkohol ist mit 40 bis 80 Peitschenhieben zu bestrafen.
  17. Öffentliche Räume und Verkehrsmittel sind für Frauen und Männer getrennt.
  18. Frauen dürfen nicht an Olympischen Spielen teilnehmen. Sie dürfen auch nicht bei Männerspielen im Stadion anwesend sein (bei keiner Sportart).
  19. Es gilt die Kleiderordnung nach islamischem Recht, die Verhüllung von Kopf bis Fuß. Das bedeutet die staatliche Zwangsverschleierung! Unverschleiert sein heißt nackt sein. Deshalb ist es erlaubt, sittenwidrig bekleidete Frauen auf der Straße zu verhaften oder ins Gefängnis zu werfen.

Die einzige Gleichberechtigung der Geschlechter besteht darin, daß Frauen wie Männern gleichermaßen das Paradies versprochen wird, wenn sie “Gott demütig ergeben” seien (Sure 33,35) und wenn sie “glauben und das Rechte tun” (Sure 16,97).

Mit solchem barbarischen Unfug verwehren der Islam und seine Seuche namens „Scharia” den Menschen, Würde, Freiheit und Gerechtigkeit. Die Frauen und die Minderheiten sind dabei die ersten Leidtragenden. Wenn im Iran tagtäglich diese mittelalterlichen Gesetze praktiziert werden, schauen die westlichen Länder schweigend zu und schließen für zig Milliarden Euro Wirtschaftsverträge mit dem Allah-Staat ab. Und ihre gekauften Vasallen hier mitten in Deutschland, wie die Islam- und Iranexperten Katajun Amirpur, Navid Kermani, Bahman Nirumand sowie ihre grüne Sippe verklären die Sprechblasen des Präsidenten Ahmadinedjad, der Israel von der Landkarte tilgen will. Während sie es seelenruhig miteinander im politischen Bett treiben, werden im Iran abertausende weibliche Körper in den Gefängnissen vergewaltigt, gefoltert oder hingerichtet und gesteinigt. Das ist eine verkappte, zivilisatorische Zusammenarbeit, mit dem Willkürregime in Teheran, das seit 30 Jahren ein Land in den Ruin treibt und jeden Widerstand mit nackter Gewalt niederschlägt.

Kein Wunder, dass Mahmud Ahmadinedjad die Hinrichtung der Homosexuellen im Iran oder den Holocaust leugnet, hat er doch eine andere Wahrnehmung von Menschenrechten und historischen Gräueln. Das deutet darauf hin, daß sein Verstand wie sein Glaube im Allah-Gewand vermottet sind.

Wenn Angelika Beer, die Abgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Europaparlament, nach ihrem verschleierten Besuch in Teheran in einem Interview mit Bahman Nirumand in der taz 2007 in Bezug auf europäische Sanktionen behauptet, „daß sich mit den Sanktionen die Repression gegen die Zivilgesellschaft verstärkt hat”, dann ignoriert sie - gerade als Frau - die Folterungen, Hinrichtungen und Steinigungen im Iran oder verharmlost sie. Das bedeutet für mich, daß Frau Beer im Prinzip gar kein Problem mit frauen- und menschenfeindlichen Gesetzen im Iran hat, oder möchte sie etwas „sanfter” ausgepeitscht werden und statt Steinigung, nur bitte Hinrichtung! Das ist  ein Faustschlag ins Gesicht aller Frauen, Männer und Jugendlichen, die unter grausamsten Bedingungen versuchen, mit aller Kraft und unter Lebensgefahr sich und die anderen zu befreien. Das kann man nicht anders nennen, als die Vergewaltigung der Freiheit legitimieren zu wollen.

Oder wenn Katajun Amirpur in der „Süddeutschen Zeitung im Jahr 2004 die Ersetzung der Steinigung durch den Tod am Strang als einen Fortschritt im Iran bezeichnet und damit behauptet, daß die „Steinigung faktisch abgeschafft” sei, ignoriert sie offensichtlich, daß gerade unter Mohammad Khatami, unter ihrem hoffnungsvollen Präsidenten, unzählige Frauen und Männer hingerichtet oder gesteinigt wurden. Zur ihrer Erinnerung: allein im Jahr 2001 werden 139 Menschen, unter ihnen auch Leyla M., ein 19-jähriges, geistig behindertes Mädchen, brutal gesteinigt und hingerichtet sowie Hunderte von politischen Aktivisten werden verhaftet. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, daß ausgerechnet diese iranische Expertin (!) eine kurzweiligere Hinrichtungsmethode empfiehlt, womit sie, dem Staat, das gewaltsame Vorgehen gegen das eigene Volk prinzipiell bescheinigt.

Wir und unzählige anderen Kulturrelativisten: Wir alle tragen Verantwortung. Je länger dieses Regime mit Ihrer Hilfe an der Macht bleibt, umso mehr werden ermordet. Sie alle sollen versichert sein: Es ist nicht nur der Iran, der zu Grunde geht, sondern auch die übrigen nahen und fernen Länder. Diese Seuche breitet sich aus  in aller Welt, auch in Europa und auch in Deutschland.

Wie sieht die Heilung aus?

Da Gott tot ist, aber sein Wesen in Gestalt der Gottespolitiker überall und insbesondere in Europa immer wieder aufersteht, ist dies kein einfaches Unternehmen. Das einzige, das wir, diejenigen, die die Menschheit lieben, machen können, ist, mit lauter Stimme die Politiker aufzufordern:

Hören Sie auf, das Gesäß der Mullahs mit Euro-Honig zu schmieren! Diese Seuche, diese „Fitna”, diese Heimsuchung, und ihre Erreger Chomeini & Co. sind nur zu bekämpfen, indem Mann und Frau sie unter Quarantäne stellen, bis sie sich selbst auffrisst und erledigt. Nur so, kann, das Land Iran sich aus eigener Kraft heilen und befreien.

Menschenwürde und Freiheit sind unantastbar und unverhandelbar. Sie sind universelle Werte, die sich in der Geschichte bewährt haben. Diese Würde und die Freiheit wünsche ich dem Land Iran! 

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Nasrin Amirsedghi


Israel Tag 2008

Thursday, May 8, 2008

!יום הולדת שמח


United States presidential election, 2008: Barack Obama on Israel’s 60th Independence Day

Thursday, May 8, 2008

In a statement yesterday, Senator Barack Obama congratulated Israel on its 60th Independence Day. “The United States will always stand with Israel to ensure it can defend itself against threat of terrorism and violence, from as close as Gaza and as far as Tehran,” Barack Obama said.

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One-Minute Film - Israel: Then & Now

Wednesday, May 7, 2008


Celebrating Israel at 60

Wednesday, May 7, 2008
A Great Gift in an Unhappy Wrapping: Celebrating (Despite It All!) Israel at Sixty

by Dr. Eran Lerman
Former deputy chief of Israel Defense Forces (IDF) strategic intelligence planning and currently director of American Jewish Committee (AJC) Israel/Middle East office

Israeli citizens may be forgiven if they look askance at the wrappings in which the gifts and joys of Yom Ha-Atzmaut (Independence Day) 2008 - our sixtieth - come ensconced.

The prime minister is facing fresh investigations into his conduct (in his previous positions), and the newspapers, based on rumors and hints, suggest that this might amount to an indictment for graft. Our former president, having reneged on his plea bargain, may soon force upon us a long and ugly trial for sexual abuse and perhaps even rape. Divided counsels in the governing coalition give the demands of Shas, and the claims of ultra-Orthodoxy to define Jewish identity, additional leverage. The influence of powerful “oligarchs” is being felt in our corridors of governance.

And despite some remarkably brave decisions recently - for example, the successful raid on the Syrian/North Korean nuclear facility, made half-public by the U.S. administration briefing before Congress - some of the questions left lingering as to the conduct of the Second Lebanon War remain unanswered. The agony of Sderot goes on and on, and with it, the challenge posed by Hamas ascendancy in Gaza. Iran continues to defy the world, racing toward the bomb, and to spew hate and terror. The challenges we face are clear for all to see.

As Israelis gather in military cemeteries across the land on Yom Ha-Zikaron (Memorial Day), which quite deliberately precedes Independence Day, they remember the sacrifice of those who fell in that war, in the eight subsequent ones - if one counts the two eruptions of Palestinian violence and the War of Attrition of 1968-70, as well as the more “conventional” conflicts of 1948, 1956, 1967, 1973, and 1982 - and in the many acts of violence (as well as training accidents and other sad consequences of a prolonged military effort) in between. The unspoken, ever-powerful subtext, as always, but perhaps today with added force, is: Was it for a good cause? Are we worthy? This was expressed in a poem by Archibald MacLeish:

They say: We have given our lives
But until it is finished
no one can know what our lives gave.
They say: Our deaths are not ours: they are yours,
they will mean what you make them.
They say: Whether our lives and our deaths were for
peace and a new hope or for nothing we cannot say,
it is you who must say this.

In a certain respect, however, we are perhaps unfortunately touched by a linguistic quirk of modern Hebrew usage. For reasons rooted in the years of our pre-independence struggle and the intense experience of emergence from the valley of death of the Holocaust into the sunlight of sovereignty, Israelis have come to use the term “ha-medina,” “the State,” as synonymous with “the Country.” (In fact, Israel’s official name is not the “Republic of Israel”-as it might have been, following a firm European tradition-but simply the State of Israel.)

While “the State” in its narrower sense-the established government and its exercise of its institutional powers-may leave much to be desired at this point in time, there is much to celebrate, and indeed, with all the pain involved, much to give meaning to the price paid by “The Young Dead Soldiers” - the title of MacLeish’s poem - and to the toils and strains of our own “greatest generation,” that of the young women and men, like my two parents, who stood at the brink in 1948 and, in a desperate struggle, made this country happen.

This is a time when we may, with good reason, look beyond the painful headlines and contemplate, not the state of the State, but the broader achievements of the country, and the Jewish people, in sixty years. Therein lies a very different story - of almost constant growth; of an ingathering that produced a vibrant and multihued society; of breathtaking economic breakthroughs; of scientific and technological impact way beyond our numbers in the world (in which Israelis are only one in a thousand); of artistic and literary creativity on par with that of much larger nations.

Traveling in America recently, I was gratified to come upon the pride of place given to Israeli women artists in various forums - Sigalit Landau’s haunting work at the Museum of Modern Art in New York, and Yael Naim’s joyous music clip featured in the entertainment program on a prominent American airline. Surely they speak to a larger phenomenon, as do the imprints of Israeli technologies, from the disk-on-key flash drive to Intel chips; and as participants in AJC’s Annual Meeting last week heard from Shai Agassi, who wants Israel to lead to world in electric cars, the visionaries are still out there, even if they have moved from the meeting places of political movements and halls of government to the boardrooms of innovative corporations and the newly empowered gatherings of civil society and voluntary organizations.

An American Jewish intellectual recently took it upon himself to speculate whether Israel was “finished”-presumably because of the difficulty in solving the Palestinian problem. Similar sound bites emanate from Damascus and Tehran.

And yet the end of a phase in our history, and the loss of much of our political innocence, is just the beginning of a new chapter, possibly more energetic and more creative for being rooted in richer soil. America in 1836 was very much an unresolved set of contradictory propositions (and we must fervently hope that we shall not need to resort to what it took to sort them out, one score and seven years later). We have no ambition to emerge as a world power, as America already was by 1896.

But when our descendants in 2068 look upon this period of transition, they will little remember the political vicissitudes of the day, and will find instead the building blocks of an Israel that has become a creative force in her regional and Mediterranean environment and in the world community at large.

Reprinted with kindly permission of The American Jewish Committee.


Israel: The Gateway of Hope

Sunday, May 4, 2008

by Sir Jonathan Sacks, UK Chief Rabbi

The Jewish connection with Israel goes back 4,000 years to the first recorded syllables of Jewish time.

My great-grandfather Rabbi Arye Leib Frumkin, went to Israel in 1871; his father had settled there twenty years earlier. His first act was to begin writing his History of the Sages in Jerusalem, chronicling the Jewish presence there since Nachmanides arrived in 1265.

In 1881 pogroms broke out in more than a hundred towns in Russia. That was when he realized that aliyah was no longer a pilgrimage of the few but an urgent necessity for the many. He became a pioneer, moving to one of the first agricultural settlements in the new yishuv. The early settlers had caught malaria and left. Rabbi Frumkin led the return and built the first house there. The name they gave the town epitomizes their dreams. Using a phrase from the book of Hosea, they called it Petach Tikva, ‘the Gateway of Hope’. Today it is the sixth largest city in Israel.

The Jewish connection with Israel did not begin with Zionism, a word coined in the 1890s. It goes back 4,000 years to the first recorded syllables of Jewish time, God’s command to Abraham: “Leave your land, your birthplace and your fathers house and go to the land that I will show you” (Ex. 12: 1). Seven times God promised Abraham the land, and repeated that promise to Isaac and Jacob. If any nation on earth has a right to any land — a right based on history, attachment, long association — then the Jewish people has a right to Israel.

Judaism — twice as old as Christianity, thee times as old as Islam — was the call to Abraham’s descendants to create a society of freedom, justice and compassion under the sovereignty of God. A society involves a land, a home, somewhere where the ‘children of Israel’ form the majority, and can thus create a culture, an economy and a political system in accordance with their values. That land was and is Israel.

Jews never left Israel voluntarily. They never relinquished their rights. They returned whenever they could: in the days of Moses, then again after the Babylonian exile, then again in generation after generation. Judah Halevi went there in the 12th century. So did Maimonides and his family, though they found it impossible to stay. Nachmanides went after being exiled from Spain. There was a large community there in the sixteenth century. There are places, especially in Galilee, where they never left at all.

Those with a sense of history long ago recognized the injustice of denying Jews their ancestral home. In 1799, Napoleon at the start of his Middle East campaign called on Jews to return (the campaign failed before there was a chance to act on this proposal). So did many British thinkers in the nineteenth century, among them Lord Palmerston, Lord Shaftsbury, and the writer George Eliot in her novel, Daniel Deronda.

The Balfour Declaration in 1917, ratified in 1922 by the League of Nations, was an attempt to rectify the single most sustained crime against humanity: the denial of Jewry’s right to its land and its subsequent unparalleled history of suffering. Winston Churchill never wavered from this view. There were Arab leaders who understood this too. In 1919, King Faisal wrote to the American-Jewish judge Felix Frankfurter: “We Arabs, especially the educated among us, look with the deepest sympathy on the Zionist movement… The Jewish movement is national and not imperialist. Our movement [Arab nationalism] is national and not imperialist… Indeed I think that neither can be a real success without the other.”

The idea that Jews came to Israel as outsiders or imperialists is among the most perverse of modern myths. They were the land’s original inhabitants: they have the same relationship to the land as native Americans to America, aborigines to Australia, and Maoris to New Zealand. They were ousted by imperialists. They are the only rulers of the land in the past three thousand years who neither sought nor created an empire.

In fact, no other people, no other power, has ever created an independent state there. When it was not a Jewish state, Israel was merely an administrative unit of empires: the Babylonians, Persians, Greeks, Romans, Byzantines, Umayyads, Fatimids, Abbasids, Crusaders, Mamluks and Ottomans. The existence of Israel, in ancient times and today, is a sustained protest against empires and imperialism: against Mesopotamia of Abraham’s day and the Egyptians of the exodus.

Do we really need a Jewish state? Yes. There must be some place on earth where Jews can defend themselves, where they have a home in the sense given by the poet Robert Frost as “the place where, when you have to go there, they have to take you in.” Every nation has the right to rule itself and create a society and culture in accordance with its own values. That right, to national self-determination, is among the most basic in politics. Today there are 82 Christian nations and 56 Muslim ones, but only one Jewish one: in a country smaller than the Kruger National Park, one quarter of one per cent of the land mass of the Arab world.

Long ago Jews recognized the right of the Arab population of the land to a place of their own. There were various plans for the partition of the land into two states, one Jewish, one Arab, in the 1920s and 1930s. Jews accepted them; the Arabs rejected them. In 1947, the United Nations voted for partition. Again, Jews accepted, the Arabs refused. David Ben Gurion reiterated the call for peace as a central part of Israel’s Declaration of Independence in May 1948. Israel’s neighbors — Egypt, Jordan, Syria, Lebanon and Iraq — responded by attacking it on all fronts.

The offer was renewed in 1967 after the Six Day War. The response of the Arab League, meeting in Khartoum in September 1967, was the famous “Three Nos”: no to peace, no to negotiations, no to the recognition of the State of Israel. The call was repeated many times by Golda Meir, and always decisively rejected.

The boldest offer was made by Ehud Barak at Taba, 2001. It offered the Palestinians a state in the whole of Gaza and 97 per cent of the West Bank, with border compensations for the other 3 per cent, with East Jerusalem as its capital. The story is told in detail in Dennis Ross’s The Missing Peace (Ross was the chief negotiator). Many members of the Palestinian team wanted to accept. The Saudi ambassador at the time, Prince Bandar bin Sultan, said, ‘If Arafat does not accept what is available now, it won’t be a tragedy, it will be a crime.’

Tragically the Palestinians have been betrayed by those who claimed to be their supporters. They were betrayed in 1948 by the Arab states who promised them that if they left now they would return soon, all Jews having been expelled. They were betrayed by the Arab nations to which they fled, who refused to grant them citizenship, in marked contrast to Israel and its treatment of Jewish refugees from Arab (and other) lands.

They were betrayed by countries that encouraged them to pursue violence instead of peace, bringing poverty to an entire population which, under Israeli rule from 1967 to 1987, had achieved unprecedented levels of affluence and economic growth. They are betrayed today by those who encourage impossible expectations — Palestinian rule over the whole of Israel — thus condemning yet another generation to violence, poverty and despair.

The Egyptians, who ruled Gaza between 1949 and 1967, could have created a Palestinian state, but did not. The Jordanians, who ruled the West Bank during the same years, could have created a Palestinian state, but did not. Instead, Egypt persecuted its Islamist intellectuals, sentencing many to death. The Jordanians expelled the Palestinians in 1971, after killing almost ten thousand of them in 1970 in the massacre known as ‘Black September’. The only country that has ever offered the Palestinians a state is Israel.

What has systematically derailed Israel’s efforts for peace is the fact that every concession it has made, every withdrawal it has undertaken, has been interpreted by its enemies as a sign of weakness, and has led to more violence not less. The Oslo process led to suicide bombings. Ehud Barak’s offer led to the so-called El Aqsa Intifada. The withdrawals from Lebanon and Gaza led directly to the onslaught of Katyushas and Kassams. How does any nation make peace under these conditions? Hamas and Hizbollah have made it clear that they do not seek peace. They seek Israel’s destruction.

Under constant threat of violence or war, Israel’s achievements have nonetheless been immense. It has taken a desolate landscape and turned it into a place of farms, forests and fields. It has taken immigrants from more than a hundred countries, speaking more than 80 languages and turned them into a nation. It has created a modern economy with almost no resources other than the creative gifts of its people. It has sustained democracy in a part of the world that had never known it before. It has taken Hebrew, the language of the Bible, and made it speak again. It has taken a people devastated by the Holocaust and made it live again. Israel remains a Petach Tikva, a gateway of hope.

Is criticism of Israel anti-Semitism? No. Criticism is a legitimate part of democratic politics and free speech. Many of Israel’s most acute critics are Israelis. No nation is perfect; no nation can be perfect; a good society is one that makes space for, and listens to, constructive criticism. That is something with which we must live. The Hebrew Bible is the most self-critical document in religious or national history.

What we must challenge are the blatant falsehoods: that Israel is the aggressor, that it has not sought peace; above all the idea that it has no right to exist. Equally we much challenge the false paradigm that the Israel-Palestinian relationship is a zero-sum game in which one side loses and the other wins. It is not. From peace, both sides gain. From war, violence and terror, both sides lose.

The call on both sides must be for peace: peace for Israel, peace for the Palestinians. You cannot have one without the other. The choice is not between supporting Israel or supporting the Palestinians, but between peace or violence. Peace is sacred, violence a desecration. Too many lives have been lost, too much blood has been shed. Eventually both sides must recognize the other’s right to be — and if not now, when?

This article first appeared in the Jewish Chronicle. Visit the Chief Rabbi’s website at www.chiefrabbi.com.


Die israelische Identität

Saturday, May 3, 2008

Im Gespräch mit der Berliner Zeitung denkt der israelische Historiker Tom Segev über die israelische Identität nach, 60 Jahre nach der Gründung des Staates Israel.

“In Israel leben Menschen, die aus hundert Ländern kommen mit unterschiedlichen Sprachen. Irgendwann gucken sie in den Spiegel und wissen, dass sie zusammengehören. [...] Anders als vor zehn Jahren antworten die jungen Israelis auf die Frage: Glaubst du an Frieden? mit Nein. Die meisten wollen zwar den Frieden. Sie sind bereit, dafür einen gewissen Preis zu zahlen. Aber sie glauben nicht mehr daran. Wenn man sich dann aber mit einem jungen Menschen unterhält, der gerade dabei ist zu heiraten, sich eine Existenz aufzubauen, und ihn fragt: ‘Ja, warum bleibst du dann in Israel?’, kommt meist als Antwort: ‘Weil ich hier zu Hause bin.’ Dabei könnten viele Israelis woanders leben. Sie haben Pässe für die USA oder für Europa. Das ist eine Errungenschaft des israelischen Staates, dass die Menschen sich hier heimisch fühlen, und zwar inzwischen in dritter und vierter Generation.”

Vollständiges Gespräch lesen.


Ziegler’s Follies

Thursday, May 1, 2008

The latest edition of the intellectual magazine Azure features the following essay by UN Watch executive director Hillel Neuer.

Ziegler’s Follies

by Hillel Neuer

On March 26, 2008, to cheers and acclaim, Jean Ziegler was elected by the newly formed United Nations Human Rights Council to serve as one of its expert advisers. It was hardly an unexpected development.

Switzerland had announced his nomination in December 2007, beginning an unprecedented lobbying campaign by the Swiss government on behalf of its nominee, featuring, among other things, a glossy booklet sent to capitals around the world documenting his “unwavering commitment to,” “excellent knowledge of,” and “unstinting support for” human rights. Not for the first time, Ziegler, a former sociology professor, a member of the Swiss parliament, and currently the UN Human Rights Council’s Special Rapporteur on the Right to Food, stood at the center of a perfect storm of adoration and acclaim. It was one more triumph in a remarkable career.

Granted tenure in 1977 by the University of Geneva, Ziegler founded and directed its Social Laboratory of Third World Civilizations. He has taught at numerous European universities, including the Sorbonne, where he served in 1984 as an associate professor of sociology and economics. In March 2004, he was awarded an honorary doctorate by Belgium’s University of Mons-Hainaut, where he was hailed as “the modern-day Condorcet”–the great Enlightenment philosopher of human rights. Ziegler is also the author of more than twenty books for popular audiences, most of which are dedicated to asserting that hunger and other human miseries are the inevitable products of Western capitalism and globalization. His works The New Rulers of the World and The Empire of Shame, for example, have become European best-sellers, distributed by leading French publishing houses and discussed by Ziegler in such forums as TV5, the international French-language channel. His literary success was officially recognized by the French Republic in 1994, when the Ministry of Culture named him a Knight of the Order of Arts and Letters. This prestigious honorific is awarded for contributions to the “radiance” of arts and letters in both France and the world as a whole. Not surprisingly, Ziegler lists the accolade prominently in his curriculum vitae.

Ziegler has found his greatest success, however, in the European media, which considers him a highly credible and well-respected authority on human rights. Leading newspapers such as France’s Le Monde, Le Figaro, Libération, and La Croix as well as Geneva’s Le Temps quote him regularly. Profiles of Ziegler have also appeared in premier European magazines, such as the German weekly Der Spiegel. In Switzerland, the Foreign Press Association granted him its “Most Popular” award. “You are a little miracle,” declared journalist Daniel Mermet when he interviewed Ziegler in April 2007 for Là-bas si j’y suis, a popular program on the public radio station France Inter. “[You have] an amazing… taste and feeling for denunciation and revolt.” In sum, Jean Ziegler is a darling of Europe’s academic, literary, and media elite.

To be sure, none of this would be problematic if Jean Ziegler were simply an innocuous idealist. But he is not. Besides being one of Europe’s most successful celebrity activists, Ziegler is also one of the continent’s most industrious anti-American and anti-Israel ideologues as well as a prominent apologist for a rogues’ gallery of Third World dictators, including Libya’s Muammar Qaddafi, Zimbabwe’s Robert Mugabe, and Cuba’s Fidel Castro. During Ziegler’s tenure as Special Rapporteur on the Right to Food, the cause of world hunger consistently took a backseat to the promotion of his anti-Western ideology. At a time when the UN is heralding the reform of its human rights apparatus, replacing the discredited Commission on Human Rights with a new council which it has described as the “dawn of a new era,” the case of Jean Ziegler casts grave doubt on the possible success of this reform and reveals the precipitous and accelerating decline of the UN human rights system and the international human rights movement as a whole.

Click here to read full essay.


Yom Hashoa - Gedenktag für die Opfer und Helden des Holocaust

Wednesday, April 30, 2008
Heute Abend beginnt Yom Hashoa, Israels nationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust und die Helden des Widerstandes. Er wird jedes Jahr nach dem hebräischen Kalender am 27. Nissan begangen.

Ursprünglich war als Datum der 15. Nissan vorgeschlagen worden, der Tag des Aufstands im Warschauer Ghetto (19. April 1943). Dieser Vorschlag wurde aber schließlich verworfen, da zum selben Zeitpunkt das Pessach-Fest stattfindet. Das jetzige Datum liegt genau eine Woche vor dem Gedenktag an die für den Staat Israel gefallenen Soldaten und acht Tage vor dem israelischen Unabhängigkeitstag. 1959 wurde Yom Hashoa vom ersten Ministerpräsidenten des Staates Israel, David Ben-Gurion, eingeführt.

Zur Eröffnungszeremonie am Abend werden in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte  Yad Vashem sechs  Fackeln entzündet, die symbolisch für die sechs Millionen jüdischer Opfer stehen. Am nächsten Morgen heulen im gesamten Land um 10 Uhr für zwei Minuten die Sirenen. Der öffentliche Nahverkehr und normalerweise auch alle anderen Fahrzeuge halten an, die Passanten bleiben schweigend stehen.

Während des Gedenktages Yom Hashoa bleiben alle Vergnügungsstätten geschlossen, im Funk und Fernsehen laufen keine Unterhaltungssendungen, sondern Trauermusik und Dokumentationen zum Holocaust. Alle Flaggen wehen auf Halbmast.


UN Hears from Jewish Refugees of Arab Lands

Monday, April 28, 2008

The history of Palestinian refugees deserves international attention. So does the history of one million Jewish refugees from the Arab-Israel conflict.  Yet the United Nations has devoted countless resolutions and debates to only one side of this story, completely ignoring the other.

For the first time ever in the UN Human Rights Council, at its recently concluded session, the suffering of Jewish refugees from Arab lands was also placed on the international agenda. Shortly thereafter, the U.S. Congress adopted a historic resolution recognizing that all victims of the conflict must be treated equally.

Racism and Historical Truth: Jewish Refugees from Arab Lands

UN Watch Oral Statement

Agenda Item 9: Interactive Dialogue with Special Rapporteur on Racism Doudou Diène

UN Human Rights Council, 7th Session, March 19, 2008

Delivered by Regina Bublil Waldman

Thank you, Mr. President.

We thank the Special Rapporteur for his work against racism, and address two areas of his report.

Dr. Diene, in Addendum 1 you mention Libya’s treatment of ethnic minorities. In Addenda 3 and 4, you envision a multicultural society based on two principles: respect for historical truth and non-discrimination against minorities.

As a victim of Libyan discrimination, I agree: only with historical truth can we build a better future.

Today I wear my traditional ethnic dress to celebrate my heritage, but also to mourn its destruction.

One million Jews lived in the Middle East at the turn of the century. Today, less than five thousand remain.

Their plight has been ignored by the international community.

Their story is my story.

In 1948, there were thirty-six thousand Jews living in Libya. Today, there are none.

During the 1967 war between Israel and her Arab neighbors, mobs took to the streets and shouted, “Edbah el Yehud!” - “Slaughter the Jews!”

They burned my father’s warehouse and came to burn our home.

An honorable Muslim neighbor stopped them, and saved our lives.

The government ordered the expulsion of all Jews from Libya, where my family had lived for hundreds of years. They confiscated our homes and all our assets.

We were given this one-way travel document - never allowed to return.

My family was put on a bus to the airport. The bus driver got out, and tried to burn the bus with us in it. We were rescued from death by two Christian friends.

I come here today bearing no hatred — only these historical truths:

  • Jews have been an indigenous people of the Middle East for over 2,500 years.
  • On the basis of race and religion, Arab regimes subjected Jews to arbitrary arrest, confiscation of property and expulsions. This is fully documented in this report by Justice for Jews from Arab Countries.
  • The UNHCR has ruled that Jews fleeing from Arab countries were ‘bona fide’ refugees, victims of the Arab-Israeli conflict.

Dr. Diene, your report envisions a future of tolerance and equality. Applying the principles you set forth, we trust you will examine the actions of Libya and other Middle Eastern countries that forced out their Jewish minorities.

Like in South Africa, only the acknowledgment of truth and history will lead to reconciliation.

Thank you, Mr. President.


U.S. Justice Department says terror threat could excuse abusive interrogation

Monday, April 28, 2008

Letters obtained by the New York Times  indicate the U.S. Justice Department has told Congress that U.S. intelligence agencies trying to stop terrorist attacks may use interrogation practices that go beyond the bounds of international law. The JURIST legal blog explores.

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Oasis Economies

Friday, April 25, 2008

A new article from the journal strategy + business says Middle Eastern oil states, particularly in the Persian Gulf, are investing the proceeds of the recent oil boom more cleverly than they did the last time they reaped such windfalls.

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What the Petraeus Promotion Means

Wednesday, April 23, 2008

General David H. Petraeus, the commander of U.S. forces in Iraq, was tapped to head Centcom, the U.S. strategic command in the Middle East.

TIME takes a look at the promotion of the top U.S. commander in Iraq, and the intersection with the presidential campaign. Democratic candidates Hillary Clinton and Barack Obama, who have called for a major troop withdrawal from Iraq, will need to vote in the coming weeks on Petraeus’ promotion. His presence will also raise questions about the long-term prospects for the surge strategy in Iraq as well as counterterrorism efforts in Afghanistan.

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Happy Passover 2008

Thursday, April 17, 2008


Das Reich des Hasses: Wurzeln der saudi-arabischen Terrorideologie

Tuesday, April 15, 2008

Hatred’s Kingdom: How Saudi Arabia Supports New Global Terrorism, von Dore Gold
Eine Buchbesprechung von Dr. Hans-Peter Raddatz
Seit dem 11. September, der neuen Zündstufe globalen Islamterrors, dauert die Flut der Veröffentlichungen über Islam und Islamismus sowie die Rolle des Westens im Konflikt mit dieser erweiterten Gewaltdimension ungebrochen an. Die charismatische Gestalt des Usama bin Ladin, die Stoßtruppaktion in Afghanistan und der Irakkrieg haben die Gründe und Hintergründe des islamischen Terrors indes nicht wirklich erhellen können, sondern die Spekulationen eher noch weiter angeheizt.

Unter den neueren Publikationen zu dieser schwierigen Thematik scheint eine Darstellung besonderes Furore gemacht zu haben. Gemeint ist Hatred’s Kingdom - übersetzt: Königreich des Hasses - ein Buch, das nicht nur seines provokanten Titels wegen den Weg in die Bestsellerliste der New York Times gefunden hat.

Autor des gefragten Werks ist Dore Gold, Israels ehemaliger UNO-Botschafter und außenpolitischer Berater des Ministerpräsidenten - also immerhin jemand mit Zugang zu Einsichten und Materialien, die über den einschlägigen Durchschnitt hinausgehen. Mit seiner Überschrift will Gold jene wahhabitische Islamform kennzeichnen, die der saudischen Monarchie als Herrschaftsideologie dient und in den letzten zwei Jahrzehnten durch eine wachsende Gewaltbereitschaft aufgefallen ist. Immer häufiger tritt Saudi-Arabien seither als Finanzier und Drahtzieher von Terrorgruppen und -aktionen auf, wobei nicht zuletzt drei Viertel der Attentäter des 11. September aus diesem Land kamen und sich auf den Koran beriefen. So stellt Gold den Wahhabismus, seine Geschichte und Entwicklung, ins Zentrum seiner Darstellung, und es lohnt sich, sie mitzuverfolgen.

Das saudische Königreich führt sich auf einen Loyalitätsvertrag zurück, den 1744 der Dynastiegründer Muh. Ibn Sa’ud und der Islamreformer Ibn Abdul-Wahhab abschlossen, um sich über die Wahrung der islamischen Glaubensordnung gegenseitig Schutz und Legitimation zuzusichern. Nach diversen Anläufen und zum Teil blutigen Kämpfen gegen Osmanen, Schiiten und später die Briten gelang es der Saudi-Dynastie schließlich, sich ab 1932 in der bis heute geltenden Form zu etablieren. Der wahhabitische Islam stützt sich auf eine extrem orthodoxe Tradition, die einen strengen Monotheismaus vertritt, und jede Abweichung unnachgiebig verfolgt.

Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sich die Wahhabiten-Bewegung mit den sogenannten “Hidjra-Brüdern” verbunden, die wie einst ihr Prophet nun in einen erneuerten Glauben hinausgehen und alle Götzendiener, vor allem die westlichen Eindringlinge, bekämpfen wollten. In Ägypten war parallel dazu eine weitere große Reformbewegung entstanden, aus der sich unter wahhabitischem Einfluß die bekannte Muslimbruderschaft bildete - bis heute die mit Abstand größte Einzelbewegung des Islam. Indem sie ein Wechselspiel aus sanften, offenen Sozialgruppen und harten, verdeckten Terrorkadern betreibt, bekämpft diese Gemeinschaft die aus ihrer Sicht unislamischen Regime und breitet sich zugleich in den wichtigen Ländern des Westens aus. Mit der Ideologie und Finanzkraft des saudischen Wahhabismus konnte sie eine wirkungsvolle Allianz eingehen, aus der schlagkräftige Terrorgruppen wie der ägyptische Djihad, die palästinensische Hamas und die globale Al-Qa’ida hervorgingen, die ihrerseits schließlich die USA zum Handeln zwang.

Gold versteht es - und darin liegt die Stärke des Buches - diesen nicht ganz einfachen Ablauf in plausiblen Stufen vor dem Leser zu entfalten. Dabei greift er im Überbau des Islam ein wenig zu kurz, wenn er sich mit der bekannten, nicht weniger ungeprüften Komfortfloskel der “Toleranz” begnügt, der zufolge “der Islam nicht das Problem” ist. Die historische Realität zeigt vielmehr, daß die scheinbare Toleranz des Islam - aktuell und historisch - nicht die große Masse der Nichtmuslime, sondern allenfalls deren Eliten betrifft, soweit deren Macht den Muslimen nutzbar gemacht werden kann. Ähnlich geht es dem Begriff des Djihad. Gold sieht zwar, daß die modernen Islamisten den Kampf praktizieren und Nichtmuslime ständig bedrohen oder sogar töten, führt dies jedoch auf den grassierenden Wahhabismus als pervertierte, zeitbedingte Sonderform des Islam und nicht auf dessen koranisch-historische Verhaltensstrukturen zurück. Während ihm also die Einordnung in den Gesamtkontext eher fehlt, bietet er eine Fülle von Zitaten an, die die Unmittelbarkeit der Ideologie verdeutlichen. So nimmt z.B. Abdullah Azzam, Schöpfer des weltweiten Djihad und Mentor des Usama bin Ladin, kein Blatt vor den Mund:

“Diejenigen, die glauben, daß Islam gedeihen und ohne Kampf und Blut siegen kann, haben keine Ahnung von der Natur dieser Religion!”

Detailliert schildert der Autor, wie sich der saudische Herrschaftsverbund aus Königsfamilie und Imamschaft über die 80er und 90er Jahre schrittweise radikalisiert und dabei von den USA als Führungsmacht abgekoppelt hat. Immer entschiedener schaltet sich die Islamische Weltliga, eine 1962 gegründete Organisation, in die islamweite Verbreitung des wahhabitischen Islam ein. Ihre wichtigsten Arme sind dabei die World Assembly of Muslim Youth (WAMY) und die International Islamic Relief Organisation (IIRO), die mit ihren sozialen und humanitären Fassaden als perfekte Tarnsysteme für die weltweite Versorgung der Kontaktstellen mit Propaganda, Logistik und Finanzen genutzt werden. Während sie nach außen das in den 90er Jahren abkühlende Verhältnis zu den USA verbal zu wahren suchen, bauen die Saudis nach innen ihr Netz von Terrorzellen, Moscheen und diversen Organisationen global aus. In den Jahren 1995/96 schwenkt auch Usama bin Ladin wieder in die Kooperation mit der saudischen Führung ein, nachdem deren Aggressivität gegenüber dem Westen sich seinen Standards angenähert hat. Beide Seiten haben eingesehen, daß sie in der - noch verdeckten - Bündelung von Terrorexpertise und Kapital ihre Erfolgschance sowohl in komplexen Projekten wie der Zerstörung des World Trade Center als auch im Zukunftskampf gegen den Westen überhaupt verbessern können.

Allerdings läßt Gold die Beiträge nur ahnen, welche die US-Regierungen und Geheimdienste zu dieser Entwicklung geleistet haben. Kontakte zu führenden Saudi-Familien und Terrorfinanziers sowie die Kooperation mit zahlreichen Extremisten ließen sie zu stillen Teilnehmern am islamischen Radikalisierungsprozeß werden, so daß sie auch die Ausbreitung der Terrorgruppen im eigenen Lande viel zu lange duldeten. Exakt das gleiche Phänomen läßt sich auch im deutschen “Dialog” erkennen, der unbeirrt mit Vertretern aus dem saudischen Gewaltumfeld geführt wird. In diesem Sinne konnten die “Friedensmärsche” vor und während des Irakkrieges nicht nur als Demonstration gegen die USA und Israel, sondern vor allem als Parteinahme für den terrorbereiten und frauenfeindlichen Islamismus saudischer Prägung dienen. Wie ungleich sich dabei der Blick durch die Dialogbrillen gestaltet, faßt Mekka-Scheich Ahmad Siami für die islamische Meinungsherrschaft zusammen:

“Dieser Papst, der Kopf der Katholischen Kirche, und diejenigen, die ihm im Ruf nach der Einheit der Religionen folgen, sind die Nachkommen der spanischen Inquisitoren, die die Muslime höchst abscheulich folterten … Sie sind die Abkömmlinge der Kreuzfahrer im islamischen Osten, die zahllose Muslime töteten und deren Frauen gefangennahmen. Sie sind die Täter der Massenmorde von Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Indonesien und Tschetschenien … Können wir von diesen mörderischen Wölfen Mitleid erwarten?”

Mit den islamistischen Terrorpredigern wächst eine paranoide und zugleich totalitäre Herausforderung heran, deren Sprengkraft für die westlichen Demokratien kaum überschätzt werden kann. Oft versagen jedoch deren Prüfmechanismen schon bei ihren eigenen “Verantwortlichen”. Viele von ihnen verkennen die Wurzeln des islamischen Radikalismus umso bereitwilliger, je überzeugender dessen Vertreter ihnen die Zuckerbrotformeln von der “Religion des Friedens” oder auch finanzielle Zuwendungen verabfolgen. Sie könnten also selbst zu dem “Problem” werden, das der Islam in ihren Augen nicht ist. Dennoch sind sie vor Allahs Korrekturpeitsche keineswegs sicher, wie sie der einflußreiche Mekka-Scheich Ghazawi beschreibt:

“Der Terror, d.h. die Erzeugung von Entsetzen, die nach islamischem Gesetz erlaubt ist, besteht in der Einschüchterung der Feiglinge und Heuchler, der Säkularisten und Abweichler, die nach Allahs Gesetz zu bestrafen sind … Der Begriff “Terror”, den die (westlichen) Medien verwenden, entspricht dem Djihad für Allah, und Djihad ist die Spitze des Islam”.

In Europa, wo die großen Parteien bzw. Kommission und Ministerrat die Institutionen der Politik, des Rechts und der Medien bereits weitgehend vereinnahmt haben, hat das islamische Politsystem unter dem Schutz der Religionsfreiheit bislang eine nähere Prüfung verhindern können, wie auch der sorglose Umgang mit dem EU-Beitritt der Türkei zeigt.

Golds Buch macht freilich deutlich, dass an diesem Punkt das “Königreich des Hasses” und seine aggressive Ideologie einen neuen Spaltungsvorgang verstärken könnte, der Europa zunehmend von Amerika trennt.

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Hans-Peter Raddatz.


Swiss energy deal with Iran finances Terror

Thursday, April 10, 2008
The Wall Street Journal, April 8, 2007
In an effort to draw attention to Switzerland’s $30 billion energy deal with the world’s leading sponsor of terrorism - Iran - the Anti-Defamation League (ADL) has taken out advertisements in major international newspapers and in leading Swiss dailies with a message to the Swiss government that, “When you finance a terrorist state, you finance terrorism.”

The series of ADL ads, appeared on April 8, 2008 in The New York Times, The International Herald Tribune, The Wall Street Journal  and The New York Sun.  Additional ads will appear in Switzerland in Le Matin Bleu and Le Temps and Neue Zürcher Zeitung.

ADL is concerned that Iran’s profits from the energy deal could help the regime to accelerate and complete its nuclear weapons program and provide tens of thousands of additional missiles to Hezbollah and Hamas, two terrorist groups and sworn enemies of Israel who routinely benefit from Tehran’s largess.

These concerns about the Swiss-Iran energy deal, as well as Switzerland’s foreign policy record vis-à-vis Israel, are explained in the following op-ed by Abraham H. Foxman, ADL National Director.

Swiss Err on Iran, Israel

by Abraham H. Foxman
National Director of the Anti-Defamation League
This article originally appeared in the JTA on April 7, 2008

Swiss Foreign Minister Micheline Calmy-Rey’s visit to Tehran was billed as an opportunity to deliver a stern message about the need for Iran to end its human rights violations and its threats to destroy Israel. This was according to the government’s official announcement of her March 17 diplomatic visit.

As a secondary matter, the announcement noted, Calmy-Rey would attend the signing of a gas deal between Iran and a Swiss energy company.

But Calmy-Rey herself inadvertently exposed the flimsy human rights pretext when she acknowledged on the day of her departure that she was traveling to Tehran in response to Iran’s invitation.

It is highly unlikely that Iran invited Switzerland’s foreign minister to chat about Iran’s bleak record on human rights or its belligerent statements about Israel. The real purpose of the visit, which included photo ops with President Mahmoud Ahmadinejad, was to raise the profile of a $28 billion energy deal, one that has consequences for Iran’s continued pursuit of a nuclear weapons capability.

The Swiss are not alone in signing gas contracts with Iran, but the size of the deal and its timing so soon after the latest round of United Nations sanctions will surely encourage Iran on its march toward nuclear weapons and in its defiance of international demands to stop enriching uranium.

If Switzerland were committed to ending the Iranian nuclear threat, it would join with other responsible countries to reinforce the isolation of the ayatollahs’ regime. If Switzerland were serious about supporting an effective strategy, it would join the movement to target Iran’s energy industry.

This gas deal is just the latest example of Swiss actions that are out of step with the West’s determination to confront Iran and commitment to the security of Israel.

Switzerland joined Saudi Arabia, Cuba and other dictatorships in support of the U.N. Human Rights Council resolution that condemned Israel’s reaction to the rockets from Gaza while ignoring the actions of Iran’s terrorist client, Hamas. The resolution was so biased that Canada, an international leader in human rights promotion, voted against it, and every European Union member of the council abstained.

The Swiss ambassador feebly explained that the importance of condemning Israel’s alleged wrongdoing outweighed all other considerations.

That decision logically followed from Switzerland’s apparent policy of censuring all Israeli military operations, no matter how justified. In their condemnations, the Swiss invariably invoke international humanitarian law, with which they are closely associated as the depository for the four Geneva Conventions. Missing, though, is evidence of understanding the proper application of those laws of war.