Rede von Nasrin Amirsedghi bei der internationalen Iran-Konferenz in Berlin

Tuesday, May 13, 2008
Internationale Iran-Konferenz - Business as usual? Das iranische Regime, der heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion

Berlin, 3. Mai 2008

Gottesstaat und Menschenrecht - Der Charakter des iranischen Regimes

„Die Stellung der Frau im Gottesstaat Iran”

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Mitwirkende dieser Veranstaltung,

mit Dank für die Einladung begrüße ich Sie alle ganz herzlich!

Als die erste Charta der Menschenrechte wurde seitens der Vereinten Nationen 1971 die Erklärung des persischen Reichsgründers Kyros II. in Babylon aus dem Jahr 539 vor Christus gefeiert. Sie ist eine der frühesten Quellen des Völkerrechts und gilt als die älteste Menschenrechtserklärung der Geschichte.

So verkündet Kyros II.

„Ich verkünde, dass jeder Mensch verantwortlich für seine eigenen Taten ist und niemals seine Verwandten für seine Vergehen büssen müssen und niemand aus einer Sippe für das Vergehen eines Verwandten bestraft werden darf. Bis zu dem Tage, an dem ich mit dem Segen von Mazda (Gott) herrsche, werde ich nicht zulassen, dass Männer und Frauen als Sklaven behandelt werden, und ich verpflichte meine Staatsführer, den Handel mit Männern und Frauen als Sklaven mit aller Macht zu verhindern. Sklaverei muss auf der ganzen Welt abgeschafft werden! Ich verlange von Mazda (Gott), dass er mir bei meinem Vorhaben und meinen Aufgaben gegenüber den Völkern des Iran, Babylons und den Ländern aus den vier Himmelsrichtungen zum Erfolg verhilft.”

Das Land Iran;

ein Land mit über 2500 Jahren Geschichte,

das Land Zarathustras,

ein Land der Sonne und des Feuers,

ein Land mit vielen Völkern und Glaubensbekenntnissen,

ein Land der Frauen mit strahlenden Augen, nachtdunklen Haaren und zarten Händen

ein Land mit fröhlichen Kindern und ihrem lauten Lachen,

ein Land mit intelligenten Jugendlichen, die viele Träume haben, Träume von Freiheit und von der Freude am Leben;

ein Land mit fruchtbarer Natur, tiefen Meeren, mächtigen Flüssen, singenden Bächen und stolzen Zypressen!

Ja! Meine Damen und Herren!

Dieses Land ist befallen von einer tödlichen Pandemie, einer Seuche namens „Islamische Republik”. Ihr Erreger heißt „Scharia”, auf deutsch: das islamische Recht, und eingeschleppt und übertragen wurde sie von Khomeini und seinen Anhängern! Diese Seuche ist repressiv und von einer unberechenbaren Aggressivität. Seit 1979 leidet der Iran, unter dieser tödlichen Krankheit. Seitdem riecht das Land nach dem Schwarzen Tod: Abertausende Verhaftungen, Hinrichtungen, Steinigungen, Auspeitschungen, Amputationen, Prügeleien, Bevormundungen, Verhüllungen, Demütigungen und kulturelle Dekadenz.

„Panton Chrematon”

Ein altvertrauter Spruch von Protagoras (490 bis 411 vor Christus)

Die individuellen Menschenrechte haben in der abendländlichen Kultur eine lange Tradition, die nur durch die besonderen historischen und religiösen Erfahrungen des Christentums, des Humanismus, der Renaissance und der Aufklärung, der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten 1776 sowie durch die französische Erklärung der Bürger- und Menschenrechte 1789 erreicht werden konnte. Der Islam kennt diese Erfahrungen nicht, er ist nicht im Stande, sie lebendig umzusetzen. Im Gegenteil, Allah und seine Gesetze verbieten es Muslimen, solche Erfahrungen zu sammeln!

Abgesehen von den vorhandenen urhumanistischen Wurzeln der abendländischen Kultur und der Erkenntnis, daß der Mensch das Maß aller Dinge ist, besteht eines der wesentlichsten Unterscheidungsmerkmale zwischen Christentum und Islam im Bild des Menschen und seiner unterschiedlichen Bestimmung im Koran und in der Bibel:

Dort wird der Mensch im Kollektiv als „Sklave Gottes” (Ab dul-Allah) bezeichnet, hier wird ein Mensch zum „Sohn Gottes”. Dort ist der Mensch Allah gegenüber ein Nichts, hier verbindet Jesus als Mensch das Himmlische mit dem Irdischen. Dort besteht die Aufgabe des Menschen darin, sich opfernd Allah zur Verfügung zu stellen, hier darin, eigenverantwortlich Gott zu suchen und für sich zu finden. Im Gegensatz zum Islam konnte sich in der abendländlichen Kultur im Laufe der Geschichte der Mensch als Individuum durchsetzen und die Allein-Herrschaft der Religion brechen.

Eine Kultur der individuellen Menschenrechte setzt die Unabhängigkeit der säkularen Weltanschauung von jeder Religion voraus. Der Islam kennt diese Voraussetzung nicht, er lehnt sie sogar ab. Deshalb ist der Islam im Kern mit einer Kultur der individuellen Menschenrechte nicht vereinbar. In einem säkular-demokratischen Gesellschaftssystem ist heute die Bewahrung der persönlichen Rechte allerhöchstes Ziel des politischen Handelns. Das Wesen des kollektivistischen Ideals im Islam ist aber die Aufopferung des einzelnen Individuums zugunsten von Allah, was zur Lebensaufgabe und zum politischen Ziel erhoben wird.

Während in der abendländischen Kultur der Mensch zum Maß aller Dinge wird, ist im Islam Allah das Maß aller Dinge. Hier handelt und agiert der islamische Staat in Stellvertretung Allahs. Seine Gesetze sind als Wort Gottes „eins”, „ewig” und unveränderbar. Der Staat bezieht im Islam seine Legitimation allein von Allah. Deshalb würde ich solch ein System einen Allah-Staat nennen. In diesem System finden nur gläubige Muslime Schutz;  alle anderen sind entweder Schutzbefohlene minderen Rechts („Dhimmi”) oder haben als Ungläubige („Kuffar”) keine Existenzberechtigung, sind somit zur Vernichtung verurteilt.

Das Prinzip der individuellen Menschenrechte basiert ausschließlich auf der Anerkennung der Autonomie und Gleichheit aller Menschen, unabhängig von Ethnie, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung. Die universellen Menschenrechte können nur in einem demokratischen Kontext garantiert werden. Ein säkularer Staat, der auf den Prinzipien von Pluralismus, Toleranz und der Trennung von Politik und Religion basiert, garantiert die elementarsten Rechte seiner Bürger wie uneingeschränkte persönliche Freiheit, Meinungsfreiheit, Freiheit der Presse und der Künste. Diese Fundamentalrechte werden aber im Allah-Staat von Grund auf missachtet bzw. aberkannt. Solch ein Staat stützt sich nur auf den Koran und die von Allah „befohlenen” Gesetze. Allah ist das absolut freie Wesen, nicht aber die von ihm Erschaffenen.

Mohammed als Allahs Gesandter schreibt nicht nur die private Lebensführung vor, bis hin zu Kleidung und Liebesleben, sondern auch die Führung der Staatsgeschäfte, des Rechtswesens (Scharia) und der Wirtschaft. Das ist ein totalitärer Anspruch, der jedes demokratische Element im Kern zerstört. Der Islam mit seinem aggressiven Dogma und seiner Gewaltbesessenheit ist im Kern menschen- und frauenfeindlich, rassistisch und antisemitisch. In dieser Religion ist unabhängiges Denken verboten. Eine Religion, die jede kritische Betrachtung als Gotteslästerung sieht, ihre Kritiker zum Tode verurteilt und das Urteil auch vollstreckt, enthält im Kern keinen freien Geist und ist zu verabscheuen.

„Die islamische Theologie betrachtet die Scharia als die vollkommene Ordnung göttlicher Autorität, die jeder Gesellschaft Frieden bringen (soll). Sie sei von Gott selbst geschaffen und deshalb nicht veränderbar.” Sie gibt Regeln vor für das Verhalten in Familie und Gesellschaft. Die Quellen der Scharia sind der Koran, Überlieferungen und die Urtradition. Das Ehe- und Familienrecht gilt als Kern der Scharia. Unter diesem Glauben wurde das Land Iran vor 30 Jahren von einer Gruppe machtbesessener Mullah-Barbaren in Gefangenschaft genommen, die seine Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder unablässig tiefer und tiefer unterdrücken.

Der Iran ist das größte Gefängnis der Moderne! Selbst vor der Repression von Kindern schreckt das Regime nicht zurück. Im September 2007 berichteten iranische Medien stolz, daß im Iran über 600.000 Personen verhaftet werden.  Seit der Herrschaft der Mullahs wurden mehr als 157.000 Menschen im Alter von 13 bis 65 Jahren durch Galgen oder Steinigung hingerichtet und ermordet. Die rechte Hand oder das linke Bein werden wegen Diebstahl als Strafmethode amputiert. Die Mullahs begnügen sich nicht nur mit der Verfolgung von Menschen im Iran, sondern erfüllen, durch die Vollstreckung von Terrorurteilen an Oppositionsmitgliedern ihre heilige Mission auch im Ausland; dazu liefert die iranische Regierung die rechtliche Grundlage.

Das ist der Ist-Zustand des nicht-vorhandenen menschlichen Zustands im Iran. Die Entmenschlichung wird noch brutaler, wenn es um die Stellung der Frauen geht:

Ein verblühtes Wesen namens Frau!

Wo angesichts von Allah der Mann ein Sklave ist, ist eine Frau die Sklavin von Allahs  Sklaven. In einer Zeitschrift verglich eine junge Frau die weibliche Jugend Irans mit einer kleinen Blume in einem armseligen Töpfchen in einem engen Lichthof - eingesperrt, eingeengt, keine frische Luft, keine Sonne, kein Wind, keine Freiheit. Seit 30 Jahren werden den Frauen unter dem iranischen Regime die elementarsten Rechte nicht nur verweigert, sondern dieses Unrecht wird auch noch gesetzlich wie folgt festgeschrieben:

  1. Ein Erlass erlaubt den Ehrenmord und die Polygamie (registriert und mit rechtlichen Verpflichtungen für bis zu vier Frauen) sowie die Zeitehe bzw. „Genuss”-Ehe (ohne zeitliche Begrenzung und ohne rechtliche Verpflichtungen!).
  2. Die Tötung einer Frau ist mit dem halben Blutpreis für die Tötung eines Mannes zu sühnen.
  3. Der Ehebruch einer verheirateten Frau mit einem verheirateten Mann wird mit der  Todesstrafe u.a. durch Steinigung bestraft.
  4. Der Geschlechtsverkehr einer unverheirateten Frau mit einem unverheirateten Mann wird als Unzucht angesehen und ist mit 100 Peitschenhieben zu bestrafen. (Sure 24,2 - 3).
  5. Der Geschlechtsverkehr einer unverheirateten Frau mit einem verheirateten Mann wird mit Hausarrest bis zu ihrem Tod bestraft. (Sure 4,15)
  6. Homosexualität auch unter Frauen wird mit der Hinrichtung bestraft.
  7. Wenn eine Frau ihr ungeborenes Kind durch fremde Gewalt verliert, steht ihr als Vergeltung für einen weiblichen Embryo die Hälfte dessen zu, was ihr bei einem männlichen Embryo zusteht. Bei einer Abtreibung muss sie selbst die Strafe bezahlen.
  8. Der Mann ist der Frau übergeordnet, vor allem in der Sexualität (Sure 4,34). D. h. mit Abschluss des Ehevertrages übernimmt der Mann die Unterhaltspflicht gegenüber der Frau und bekommt dafür das uneingeschränkte Recht auf ihren Körper (vgl. Sure 2,233; 2,187).
  9. Das Heiratsalter von Mädchen beginnt mit 13 Jahren. Mit der Erlaubnis des Vaters und eines muslimischen Richters können jedoch bereits neunjährige Mädchen verheiratet werden.
  10. Das Scheidungsrecht liegt ausschließlich beim Mann. Die Frau kann sich jedoch scheiden lassen, wenn der Mann impotent, geisteskrank oder gewalttätig ist. Diese zu beweisen, ist aber für eine Frau nicht so leicht.
  11. Das Erziehungsrecht an Frau und Kindern liegt ausschließlich beim Mann. Dies gilt auch beim Sorgerecht für Kinder nach einer Scheidung. (Sure 4, 34)
  12. Weibliche Zeugenaussagen sind nur dann gerichtsverwertbar, wenn sie von zwei Frauen gleichzeitig stammen: Nach Sure 2, 282 haben Frauen ja eine größere emotionale Labilität, Irrationalität und eine beschränktere Einsicht in intellektuelle Angelegenheiten als ein Mann; nur der ist schließlich im vollen Besitz des Verstandes. (Sure 2, 282)
  13. Frauen sind rechtlich unmündig und nicht für sich selbst handlungsberechtigt; sie werden vom Vater oder einem anderen männlichen Familienmitglied vertreten. Es kommt noch dazu, daß Frauen ohne Erlaubnis der männlichen Angehörigen weder das Haus, noch das Land verlassen oder einen Beruf ausüben und gar studieren dürfen.
  14. Der Frau steht nur die Hälfte der Erbschaft zu, die einem männlichen Familienmitglied zusteht.
  15. Frauen haben nicht das Recht, für das Präsidentenamt zu kandidieren oder als Richterin zu arbeiten.
  16. Der Genuss von Alkohol ist mit 40 bis 80 Peitschenhieben zu bestrafen.
  17. Öffentliche Räume und Verkehrsmittel sind für Frauen und Männer getrennt.
  18. Frauen dürfen nicht an Olympischen Spielen teilnehmen. Sie dürfen auch nicht bei Männerspielen im Stadion anwesend sein (bei keiner Sportart).
  19. Es gilt die Kleiderordnung nach islamischem Recht, die Verhüllung von Kopf bis Fuß. Das bedeutet die staatliche Zwangsverschleierung! Unverschleiert sein heißt nackt sein. Deshalb ist es erlaubt, sittenwidrig bekleidete Frauen auf der Straße zu verhaften oder ins Gefängnis zu werfen.

Die einzige Gleichberechtigung der Geschlechter besteht darin, daß Frauen wie Männern gleichermaßen das Paradies versprochen wird, wenn sie “Gott demütig ergeben” seien (Sure 33,35) und wenn sie “glauben und das Rechte tun” (Sure 16,97).

Mit solchem barbarischen Unfug verwehren der Islam und seine Seuche namens „Scharia” den Menschen, Würde, Freiheit und Gerechtigkeit. Die Frauen und die Minderheiten sind dabei die ersten Leidtragenden. Wenn im Iran tagtäglich diese mittelalterlichen Gesetze praktiziert werden, schauen die westlichen Länder schweigend zu und schließen für zig Milliarden Euro Wirtschaftsverträge mit dem Allah-Staat ab. Und ihre gekauften Vasallen hier mitten in Deutschland, wie die Islam- und Iranexperten Katajun Amirpur, Navid Kermani, Bahman Nirumand sowie ihre grüne Sippe verklären die Sprechblasen des Präsidenten Ahmadinedjad, der Israel von der Landkarte tilgen will. Während sie es seelenruhig miteinander im politischen Bett treiben, werden im Iran abertausende weibliche Körper in den Gefängnissen vergewaltigt, gefoltert oder hingerichtet und gesteinigt. Das ist eine verkappte, zivilisatorische Zusammenarbeit, mit dem Willkürregime in Teheran, das seit 30 Jahren ein Land in den Ruin treibt und jeden Widerstand mit nackter Gewalt niederschlägt.

Kein Wunder, dass Mahmud Ahmadinedjad die Hinrichtung der Homosexuellen im Iran oder den Holocaust leugnet, hat er doch eine andere Wahrnehmung von Menschenrechten und historischen Gräueln. Das deutet darauf hin, daß sein Verstand wie sein Glaube im Allah-Gewand vermottet sind.

Wenn Angelika Beer, die Abgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Europaparlament, nach ihrem verschleierten Besuch in Teheran in einem Interview mit Bahman Nirumand in der taz 2007 in Bezug auf europäische Sanktionen behauptet, „daß sich mit den Sanktionen die Repression gegen die Zivilgesellschaft verstärkt hat”, dann ignoriert sie - gerade als Frau - die Folterungen, Hinrichtungen und Steinigungen im Iran oder verharmlost sie. Das bedeutet für mich, daß Frau Beer im Prinzip gar kein Problem mit frauen- und menschenfeindlichen Gesetzen im Iran hat, oder möchte sie etwas „sanfter” ausgepeitscht werden und statt Steinigung, nur bitte Hinrichtung! Das ist  ein Faustschlag ins Gesicht aller Frauen, Männer und Jugendlichen, die unter grausamsten Bedingungen versuchen, mit aller Kraft und unter Lebensgefahr sich und die anderen zu befreien. Das kann man nicht anders nennen, als die Vergewaltigung der Freiheit legitimieren zu wollen.

Oder wenn Katajun Amirpur in der „Süddeutschen Zeitung im Jahr 2004 die Ersetzung der Steinigung durch den Tod am Strang als einen Fortschritt im Iran bezeichnet und damit behauptet, daß die „Steinigung faktisch abgeschafft” sei, ignoriert sie offensichtlich, daß gerade unter Mohammad Khatami, unter ihrem hoffnungsvollen Präsidenten, unzählige Frauen und Männer hingerichtet oder gesteinigt wurden. Zur ihrer Erinnerung: allein im Jahr 2001 werden 139 Menschen, unter ihnen auch Leyla M., ein 19-jähriges, geistig behindertes Mädchen, brutal gesteinigt und hingerichtet sowie Hunderte von politischen Aktivisten werden verhaftet. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, daß ausgerechnet diese iranische Expertin (!) eine kurzweiligere Hinrichtungsmethode empfiehlt, womit sie, dem Staat, das gewaltsame Vorgehen gegen das eigene Volk prinzipiell bescheinigt.

Wir und unzählige anderen Kulturrelativisten: Wir alle tragen Verantwortung. Je länger dieses Regime mit Ihrer Hilfe an der Macht bleibt, umso mehr werden ermordet. Sie alle sollen versichert sein: Es ist nicht nur der Iran, der zu Grunde geht, sondern auch die übrigen nahen und fernen Länder. Diese Seuche breitet sich aus  in aller Welt, auch in Europa und auch in Deutschland.

Wie sieht die Heilung aus?

Da Gott tot ist, aber sein Wesen in Gestalt der Gottespolitiker überall und insbesondere in Europa immer wieder aufersteht, ist dies kein einfaches Unternehmen. Das einzige, das wir, diejenigen, die die Menschheit lieben, machen können, ist, mit lauter Stimme die Politiker aufzufordern:

Hören Sie auf, das Gesäß der Mullahs mit Euro-Honig zu schmieren! Diese Seuche, diese „Fitna”, diese Heimsuchung, und ihre Erreger Chomeini & Co. sind nur zu bekämpfen, indem Mann und Frau sie unter Quarantäne stellen, bis sie sich selbst auffrisst und erledigt. Nur so, kann, das Land Iran sich aus eigener Kraft heilen und befreien.

Menschenwürde und Freiheit sind unantastbar und unverhandelbar. Sie sind universelle Werte, die sich in der Geschichte bewährt haben. Diese Würde und die Freiheit wünsche ich dem Land Iran! 

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Nasrin Amirsedghi


Israel: The Gateway of Hope

Sunday, May 4, 2008

by Sir Jonathan Sacks, UK Chief Rabbi

The Jewish connection with Israel goes back 4,000 years to the first recorded syllables of Jewish time.

My great-grandfather Rabbi Arye Leib Frumkin, went to Israel in 1871; his father had settled there twenty years earlier. His first act was to begin writing his History of the Sages in Jerusalem, chronicling the Jewish presence there since Nachmanides arrived in 1265.

In 1881 pogroms broke out in more than a hundred towns in Russia. That was when he realized that aliyah was no longer a pilgrimage of the few but an urgent necessity for the many. He became a pioneer, moving to one of the first agricultural settlements in the new yishuv. The early settlers had caught malaria and left. Rabbi Frumkin led the return and built the first house there. The name they gave the town epitomizes their dreams. Using a phrase from the book of Hosea, they called it Petach Tikva, ‘the Gateway of Hope’. Today it is the sixth largest city in Israel.

The Jewish connection with Israel did not begin with Zionism, a word coined in the 1890s. It goes back 4,000 years to the first recorded syllables of Jewish time, God’s command to Abraham: “Leave your land, your birthplace and your fathers house and go to the land that I will show you” (Ex. 12: 1). Seven times God promised Abraham the land, and repeated that promise to Isaac and Jacob. If any nation on earth has a right to any land — a right based on history, attachment, long association — then the Jewish people has a right to Israel.

Judaism — twice as old as Christianity, thee times as old as Islam — was the call to Abraham’s descendants to create a society of freedom, justice and compassion under the sovereignty of God. A society involves a land, a home, somewhere where the ‘children of Israel’ form the majority, and can thus create a culture, an economy and a political system in accordance with their values. That land was and is Israel.

Jews never left Israel voluntarily. They never relinquished their rights. They returned whenever they could: in the days of Moses, then again after the Babylonian exile, then again in generation after generation. Judah Halevi went there in the 12th century. So did Maimonides and his family, though they found it impossible to stay. Nachmanides went after being exiled from Spain. There was a large community there in the sixteenth century. There are places, especially in Galilee, where they never left at all.

Those with a sense of history long ago recognized the injustice of denying Jews their ancestral home. In 1799, Napoleon at the start of his Middle East campaign called on Jews to return (the campaign failed before there was a chance to act on this proposal). So did many British thinkers in the nineteenth century, among them Lord Palmerston, Lord Shaftsbury, and the writer George Eliot in her novel, Daniel Deronda.

The Balfour Declaration in 1917, ratified in 1922 by the League of Nations, was an attempt to rectify the single most sustained crime against humanity: the denial of Jewry’s right to its land and its subsequent unparalleled history of suffering. Winston Churchill never wavered from this view. There were Arab leaders who understood this too. In 1919, King Faisal wrote to the American-Jewish judge Felix Frankfurter: “We Arabs, especially the educated among us, look with the deepest sympathy on the Zionist movement… The Jewish movement is national and not imperialist. Our movement [Arab nationalism] is national and not imperialist… Indeed I think that neither can be a real success without the other.”

The idea that Jews came to Israel as outsiders or imperialists is among the most perverse of modern myths. They were the land’s original inhabitants: they have the same relationship to the land as native Americans to America, aborigines to Australia, and Maoris to New Zealand. They were ousted by imperialists. They are the only rulers of the land in the past three thousand years who neither sought nor created an empire.

In fact, no other people, no other power, has ever created an independent state there. When it was not a Jewish state, Israel was merely an administrative unit of empires: the Babylonians, Persians, Greeks, Romans, Byzantines, Umayyads, Fatimids, Abbasids, Crusaders, Mamluks and Ottomans. The existence of Israel, in ancient times and today, is a sustained protest against empires and imperialism: against Mesopotamia of Abraham’s day and the Egyptians of the exodus.

Do we really need a Jewish state? Yes. There must be some place on earth where Jews can defend themselves, where they have a home in the sense given by the poet Robert Frost as “the place where, when you have to go there, they have to take you in.” Every nation has the right to rule itself and create a society and culture in accordance with its own values. That right, to national self-determination, is among the most basic in politics. Today there are 82 Christian nations and 56 Muslim ones, but only one Jewish one: in a country smaller than the Kruger National Park, one quarter of one per cent of the land mass of the Arab world.

Long ago Jews recognized the right of the Arab population of the land to a place of their own. There were various plans for the partition of the land into two states, one Jewish, one Arab, in the 1920s and 1930s. Jews accepted them; the Arabs rejected them. In 1947, the United Nations voted for partition. Again, Jews accepted, the Arabs refused. David Ben Gurion reiterated the call for peace as a central part of Israel’s Declaration of Independence in May 1948. Israel’s neighbors — Egypt, Jordan, Syria, Lebanon and Iraq — responded by attacking it on all fronts.

The offer was renewed in 1967 after the Six Day War. The response of the Arab League, meeting in Khartoum in September 1967, was the famous “Three Nos”: no to peace, no to negotiations, no to the recognition of the State of Israel. The call was repeated many times by Golda Meir, and always decisively rejected.

The boldest offer was made by Ehud Barak at Taba, 2001. It offered the Palestinians a state in the whole of Gaza and 97 per cent of the West Bank, with border compensations for the other 3 per cent, with East Jerusalem as its capital. The story is told in detail in Dennis Ross’s The Missing Peace (Ross was the chief negotiator). Many members of the Palestinian team wanted to accept. The Saudi ambassador at the time, Prince Bandar bin Sultan, said, ‘If Arafat does not accept what is available now, it won’t be a tragedy, it will be a crime.’

Tragically the Palestinians have been betrayed by those who claimed to be their supporters. They were betrayed in 1948 by the Arab states who promised them that if they left now they would return soon, all Jews having been expelled. They were betrayed by the Arab nations to which they fled, who refused to grant them citizenship, in marked contrast to Israel and its treatment of Jewish refugees from Arab (and other) lands.

They were betrayed by countries that encouraged them to pursue violence instead of peace, bringing poverty to an entire population which, under Israeli rule from 1967 to 1987, had achieved unprecedented levels of affluence and economic growth. They are betrayed today by those who encourage impossible expectations — Palestinian rule over the whole of Israel — thus condemning yet another generation to violence, poverty and despair.

The Egyptians, who ruled Gaza between 1949 and 1967, could have created a Palestinian state, but did not. The Jordanians, who ruled the West Bank during the same years, could have created a Palestinian state, but did not. Instead, Egypt persecuted its Islamist intellectuals, sentencing many to death. The Jordanians expelled the Palestinians in 1971, after killing almost ten thousand of them in 1970 in the massacre known as ‘Black September’. The only country that has ever offered the Palestinians a state is Israel.

What has systematically derailed Israel’s efforts for peace is the fact that every concession it has made, every withdrawal it has undertaken, has been interpreted by its enemies as a sign of weakness, and has led to more violence not less. The Oslo process led to suicide bombings. Ehud Barak’s offer led to the so-called El Aqsa Intifada. The withdrawals from Lebanon and Gaza led directly to the onslaught of Katyushas and Kassams. How does any nation make peace under these conditions? Hamas and Hizbollah have made it clear that they do not seek peace. They seek Israel’s destruction.

Under constant threat of violence or war, Israel’s achievements have nonetheless been immense. It has taken a desolate landscape and turned it into a place of farms, forests and fields. It has taken immigrants from more than a hundred countries, speaking more than 80 languages and turned them into a nation. It has created a modern economy with almost no resources other than the creative gifts of its people. It has sustained democracy in a part of the world that had never known it before. It has taken Hebrew, the language of the Bible, and made it speak again. It has taken a people devastated by the Holocaust and made it live again. Israel remains a Petach Tikva, a gateway of hope.

Is criticism of Israel anti-Semitism? No. Criticism is a legitimate part of democratic politics and free speech. Many of Israel’s most acute critics are Israelis. No nation is perfect; no nation can be perfect; a good society is one that makes space for, and listens to, constructive criticism. That is something with which we must live. The Hebrew Bible is the most self-critical document in religious or national history.

What we must challenge are the blatant falsehoods: that Israel is the aggressor, that it has not sought peace; above all the idea that it has no right to exist. Equally we much challenge the false paradigm that the Israel-Palestinian relationship is a zero-sum game in which one side loses and the other wins. It is not. From peace, both sides gain. From war, violence and terror, both sides lose.

The call on both sides must be for peace: peace for Israel, peace for the Palestinians. You cannot have one without the other. The choice is not between supporting Israel or supporting the Palestinians, but between peace or violence. Peace is sacred, violence a desecration. Too many lives have been lost, too much blood has been shed. Eventually both sides must recognize the other’s right to be — and if not now, when?

This article first appeared in the Jewish Chronicle. Visit the Chief Rabbi’s website at www.chiefrabbi.com.


Italien - die zerrüttete Republik

Tuesday, April 29, 2008

Den Völkern schadet vielmehr die Habsucht der eigenen Bürger als die Raubgier der Feinde. Dieser läßt sich bisweilen ein Ziel setzen, jener aber nicht. (Niccolò Machiavelli)

In der Frankfurter Rundschau prophezeit der Soziologe und Italien-Experte Peter Wagner eine ziemlich düstere Zukunft für Italien nach der Rückkehr von Silvio Berlusconi an die Macht. Und resümiert, dass jedes Volk die Herrscher hat, die es verdient.

Francesco Guicciardini wünschte sich, noch erleben zu dürfen, dass sein Land sich zu einem wohl geordneten republikanischen Gemeinwesen entwickelt. Der Florentiner Zeitgenosse Niccolò Machiavellis ahnte aber, dass seine Lebenszeit dafür zu begrenzt sein würde. Er war auch generell allen Illusionen abgeneigt und hielt die Zukunft für wenig vorhersehbar. Insbesondere sah er die Demokratie als eine zu zerbrechliche Regierungsform an, die leicht ein Land in den Ruin treiben könnte. [...] Guicciardini meinte, dass Bürger immer vom Streben nach ihrem ‘Besonderen’ angetrieben würden. Ihre persönlichen Interessen an Besitz oder Ruhm würden sie vor den Erhalt des Gemeinsamen stellen. Aus diesem Grunde sei Fortschritt in der Entwicklung von Republik und Demokratie niemals gewiss. Die italienischen Wahlen haben dies nachdrücklich bestätigt.”

Zum Artikel.


The 275th Anniversary of Freemasonry in Massachusetts

Monday, April 28, 2008

A Family Celebration in Honor of

The 275th Anniversary
of Freemasonry in Massachusetts

Presented by:

 The Grand Lodge of Freemasons in Massachusetts

&

The Scottish Rite Valley of Boston Family Life Committee

JULY 6, 2008

PRESS RELEASE

Boston, Massachusetts - April 28, 2008 - With all of the excitement surrounding our Grand Lodge’s 275th Anniversary this year, many Massachusetts Freemasons will be looking for a way to celebrate this special occasion with their entire family. On July 6th, 2008, our Grand Lodge, in conjunction with the Scottish Rite Valley of Boston Family Life Committee, will be sponsoring “A Family Celebration in Honor of the Grand Lodge’s 275th Year Anniversary” with the Brockton Rox.

All Freemasons are invited to join us as the Rox take on the Worcester Tornadoes. Highlights of the day will include pony rides and face painting along with time for parents to play catch with their children on the field before the game.  After the game has ended, children may run the bases and will have an opportunity to meet the entire Brockton Rox team. A limited number of Benjamin Franklin bobble-head dolls will be given to fans upon entering the stadium.

As a Freemason, you may choose between two family friendly options for enjoying the day. You may choose between grand stand seats or join us for a cook-out at the Shaw’s Center.

Grand stand seats will be available for the discounted price of $4.00 per ticket which will allow you to take part in all of the activities.

The 275th Anniversary Cook-out will be hosted by Campanelli Stadium’s Shaw’s Center.  The chef and his staff will be serving traditional baseball cuisine. Attendees will be able to take part in all of the activities while enjoying the game on the lawn of the Shaw’s Center, which is located down the left field line. Tickets for the cook-out are $20 per person.

For more information on this event please contact Brother Craig Pina at (617) 426-6040 or cpina@massfreemasonry.org


Discours sur l’Universalité de la langue française

Saturday, April 12, 2008

Je suis un écrivain européen d’origine française. (Philippe Sollers)

En 1991, dans un entretien avec le critique littéraire Bruno de Cessole, initié par la Bibliothèque publique d’information du Centre George Pompidou, l’écrivain Philippe Sollers, auteur éponyme de La Guerre du Goût, déclarait: “J’ai comme l’impression que nous sommes sous la menace d’un nouveau déluge et que je ne sais quelle voix, divine si vous voulez, me dit «Petit Noé, tout va disparaître, rassemble-moi des fragments de l’héritage culturel afin qu’on puisse recommencer quelque chose, quand nous serons de nouveau à pied sec.» C’est un fantasme, sans doute, mais un fantasme qui me plaît. Cela dit, j’ai le sentiment que cela recouvre une réalité forte. (…) Je ne peux pas ne pas me dire: «Cette époque est perdue, on va donc rassembler ce qui demeure de l’héritage dans un bateau, c’est-à-dire dans un livre; je vais essayer de sauvegarder tout ce qui me paraît le plus fort, le plus naturel, le plus frais, le plus porteur de liberté aussi…» (…)

A cet égard, et en guise de Défense et illustration de la langue française, nous reproduisons ci-dessous la dissertation désormais légendaire d’Antoine de Rivarol, dont le mérite n’est pas seulement de mettre en relief le rôle non négligeable d’une langue pour la survie d’un peuple et de sa culture, mais également et surtout de placer la défense d’une langue dans le contexte d’une guerre planétaire des idées. En somme, un texte aujourd’hui plus que jamais d’actualité, notamment dans le cadre de la globalisation.

Antoine de Rivarol
Discours sur l’Universalité de la langue française

Sujet proposé par l’Académie de Berlin en 1783:

- Qu’est-ce qui a rendu la langue française universelle?
- Pourquoi mérite-t-elle cette prérogative?
- Est-il à présumer qu’elle la conserve?

Une telle question, proposée sur la langue latine, aurait flatté l’orgueil des Romains, et leur histoire l’eût consacrée comme une de ses belles époques: jamais, en effet, pareil hommage ne fut rendu à un peuple plus poli par une nation plus éclairée.

Le temps semble être venu de dire le monde français, comme autrefois le monde romain, et la philosophie, lasse de voir les hommes toujours divisés par les intérêts divers de la politique, se réjouit maintenant de les voir, d’un bout de la terre à l’autre, se former en république sous la domination d’une même langue. Spectacle digne d’elle que cet uniforme et paisible empire des lettres qui s’étend sur la variété des peuples et qui, plus durable et plus fort que l’empire des armes, s’accroît également des fruits de la paix et des ravages de la guerre!

Mais cette honorable universalité de la langue française, si bien reconnue et si hautement avouée dans notre Europe, offre pourtant un grand problème. Elle tient à des causes si délicates et si puissantes à la fois que, pour les démêler, il s’agit de montrer jusqu’à quel point la position de la France, sa constitution politique, l’influence de son climat, le génie de ses écrivains, le caractère de ses habitants, et l’opinion qu’elle a su donner d’elle au reste du monde, jusqu’à quel point, dis-je, tant de causes diverses ont pu se combiner et s’unir pour faire à cette langue une fortune si prodigieuse.

Quand les Romains conquirent les Gaules, leur séjour et leurs lois y donnèrent d’abord la prééminence à la langue latine; et, quand les Francs leur succédèrent, la religion chrétienne, qui jetait ses fondements dans ceux de la monarchie, confirma cette prééminence. On parla latin à la cour, dans les cloîtres, dans les tribunaux et dans les écoles ; mais les jargons que parlait le peuple corrompirent peu à peu cette latinité et en furent corrompus à leur tour. De ce mélange naquit cette multitude de patois qui vivent encore dans nos provinces. L’un d’eux devait un jour être la langue française.

Il serait difficile d’assigner le moment où ces différents dialectes se dégagèrent du celte, du latin et de l’allemand; on voit seulement qu’ils ont dû se disputer la souveraineté, dans un royaume que le système féodal avait divisé en tant de petits royaumes. Pour hâter notre marche, il suffira de dire que la France, naturellement partagée par la Loire, eut deux patois, auxquels on peut rapporter tous les autres, le picard et le provençal. Des princes s’exercèrent dans l’un et l’autre, et c’est aussi dans l’un et l’autre que furent d’abord écrits les romans de chevalerie et les petits poèmes du temps. Du côté du midi florissaient les troubadours, et du côté du nord les trouveurs. Ces deux mots, qui au fond n’en sont qu’un, expriment assez bien la physionomie des deux langues.

Si le provençal, qui n’a que des sons pleins, eût prévalu, il aurait donné au français l’éclat de l’espagnol et de l’italien ; mais le midi de la France, toujours sans capitale et sans roi, ne put soutenir la concurrence du nord, et l’influence du patois picard s’accrut avec celle de la couronne. C’est donc le génie clair et méthodique de ce jargon et sa prononciation un peu sourde qui dominent aujourd’hui dans la langue française.

Mais, quoique cette nouvelle langue eût été adoptée par la cour et par la nation, et que, dès l’an 1260, un auteur italien lui eût trouvé assez de charmes pour la préférer à la sienne, cependant l’Église, l’Université et les parlements la repoussèrent encore, et ce ne fut que dans le XVIe siècle qu’on lui accorda solennellement les honneurs dus à une langue légitimée.

À cette époque, la renaissance des lettres, la découverte de l’Amérique et du passage aux Indes, l’invention de la poudre et de l’imprimerie, ont donné une autre face aux empires. Ceux qui brillaient se sont tout à coup obscurcis, et d’autres, sortant de leur obscurité, sont venus figurer à leur tour sur la scène du monde. Si du Nord au Midi un nouveau schisme a déchiré l’Église, un commerce immense a jeté de nouveaux liens parmi les hommes. C’est avec les sujets de l’Afrique que nous cultivons l’Amérique, et c’est avec les richesses de l’Amérique que nous trafiquons en Asie. L’univers n’offrit jamais un tel spectacle. L’Europe surtout est parvenue à un si haut degré de puissance que l’histoire n’a rien à lui comparer: le nombre des capitales, la fréquence et la célérité des expéditions, les communications publiques et particulières, en ont fait une immense république, et l’ont forcée à se décider sur le choix d’une langue.

Ce choix ne pouvait tomber sur l’allemand: car, vers la fin du XVe siècle, et dans tout le cours du XVIe, cette langue n’offrait pas un seul monument. Négligée par le peuple qui la parlait, elle cédait toujours le pas à la langue latine. Comment donc faire adopter aux autres ce qu’on n’ose adopter soi-même ? C’est des Allemands que l’Europe apprit à négliger la langue allemande. Observons aussi que l’Empire n’a pas joué le rôle auquel son étendue et sa population l’appelaient naturellement: ce vaste corps n’eut jamais un chef qui lui fût proportionné, et dans tous les temps cette ombre du trône des Césars, qu’on affectait de montrer aux nations, ne fut en effet qu’une ombre. Or on ne saurait croire combien une langue emprunte d’éclat du prince et du peuple qui la parlent. Et, lorsqu’enfin la maison d’Autriche, fière de toutes ses couronnes, a pu faire craindre à l’Europe une monarchie universelle, la politique s’est encore opposée à la fortune de la langue tudesque. Charles-Quint, plus attaché à son sceptre héréditaire qu’à un trône où son fils ne pouvait monter, fit rejaillir l’éclat des Césars sur la nation espagnole.

A tant d’obstacles tirés de la situation de l’Empire on peut en ajouter d’autres, fondés sur la nature même de la langue allemande: elle est trop riche et trop dure à la fois. N’ayant aucun rapport avec les langues anciennes, elle fut pour l’Europe une langue mère, et son abondance effraya des têtes déjà fatiguées de l’étude du latin et du grec. En effet, un Allemand qui apprend la langue française ne fait pour ainsi dire qu’y descendre, conduit par la langue latine; mais rien ne peut nous faire remonter du français à l’allemand: il aurait fallu se créer pour lui une nouvelle mémoire, et sa littérature, il y a un siècle, ne valait pas un tel effort. D’ailleurs, sa prononciation gutturale choqua trop l’oreille des peuples du Midi, et les imprimeurs allemands, fidèles à l’écriture gothique, rebutèrent des yeux accoutumés aux caractères romains.

On peut donc établir pour règle générale que, si l’homme du Nord est appelé à l’étude des langues méridionales, il faut de longues guerres dans l’Empire pour faire surmonter aux peuples du Midi leur répugnance pour les langues septentrionales. Le genre humain est comme un fleuve qui coule du nord au midi: rien ne peut le faire rebrousser contre sa source; et voilà pourquoi l’universalité de la langue française est moins vraie pour l’Espagne et pour l’Italie que pour le reste de l’Europe. Ajoutez que l’Allemagne a presque autant de dialectes que de capitales: ce qui fait que ses écrivains s’accusent réciproquement de batavinité. On dit, il est vrai, que les plus distingués d’entre eux ont fini par s’accorder sur un choix de mots et de tournures qui met déjà leur langage à l’abri de cette accusation, mais qui le met aussi hors de la portée du peuple dans toute la Germanie.

Il reste à savoir jusqu’à quel point la révolution qui s’opère aujourd’hui dans la littérature des Germains influera sur la réputation de leur langue. On peut seulement présumer que cette révolution s’est faite un peu tard, et que leurs écrivains ont repris les choses de trop haut. Des poèmes tirés de la Bible, où tout respire un air patriarcal, et qui annoncent des mœurs admirables, n’auront de charmes que pour une nation simple et sédentaire, presque sans ports et sans commerce, et qui ne sera peut-être jamais réunie sous un même chef. L’Allemagne offrira longtemps le spectacle d’un peuple antique et modeste, gouverné par une foule de princes amoureux des modes et du langage d’une nation attrayante et polie. D’où il suit que l’accueil extraordinaire que ces princes et leurs académies ont fait à un idiome étranger est un obstacle de plus qu’ils opposent à leur langue, et comme une exclusion qu’ils lui donnent.

La monarchie espagnole pouvait, ce semble, fixer le choix de l’Europe. Toute brillante de l’or de l’Amérique, puissante dans l’Empire, maîtresse des Pays-Bas et d’une partie de l’Italie, les malheurs de François Ier lui donnaient un nouveau lustre, et ses espérances s’accroissaient encore des troubles de la France et du mariage de Philippe II avec la reine d’Angleterre. Tant de grandeur ne fut qu’un éclair. Charles-Quint ne put laisser à son fils la couronne impériale, et ce fils perdit la moitié des Pays-Bas. Bientôt l’expulsion des Maures et les émigrations en Amérique blessèrent l’État dans son principe, et ces deux grandes plaies ne tardèrent pas à paraître. Aussi, quand ce colosse fut frappé par Richelieu, ne put-il résister à la France, qui s’était comme rajeunie dans les guerres civiles : ses armées plièrent de tous côtés, sa réputation s’éclipsa. Peut-être, malgré ses pertes, sa décadence eût été moins prompte en Europe si sa littérature avait pu alimenter l’avide curiosité des esprits qui se réveillait de toute part ; mais le castillan, substitué partout au patois catalan, comme notre picard l’avait été au provençal, le castillan, dis-je, n’avait point cette galanterie moresque dont l’Europe fut quelque temps charmée, et le génie national était devenu plus sombre. Il est vrai que la folie des chevaliers errants nous valut le Don Quichotte et que l’Espagne acquit un théâtre; il est vrai qu’on parlait espagnol dans les cours de Vienne, de Bavière, de Bruxelles, de Naples et de Milan; que cette langue circulait en France avec l’or de Philippe, du temps de la Ligue, et que le mariage de Louis XIII avec une princesse espagnole maintint si bien sa faveur que les courtisans la parlaient et que les gens de lettres empruntèrent la plupart de leurs pièces au théâtre de Madrid ; mais le génie de Cervantès et celui de Lope de Vega ne suffirent pas longtemps à nos besoins. Le premier, d’abord traduit, ne perdit point à l’être; le second, moins parfait, fut bientôt imité et surpassé. On s’aperçut donc que la munificence de la langue espagnole et l’orgueil national cachaient une pauvreté réelle. L’Espagne, n’ayant que le signe de la richesse, paya ceux qui commerçaient pour elle, sans songer qu’il faut toujours les payer davantage. Grave, peu communicative, subjuguée par des prêtres, elle fut pour l’Europe ce qu’était autrefois la mystérieuse Égypte, dédaignant des voisins qu’elle enrichissait, et s’enveloppant du manteau de cet orgueil politique qui a fait tous ses maux.

On peut dire que sa position fut un autre obstacle au progrès de sa langue. Le voyageur qui la visite y trouve encore les colonnes d’Hercule, et doit toujours revenir sur ses pas: aussi l’Espagne est-elle, de tous les royaumes, celui qui doit le plus difficilement réparer ses pertes lorsqu’il est une fois dépeuplé.

Mais, en supposant que l’Espagne eût conservé sa prépondérance politique, il n’est pas démontré que sa langue fût devenue la langue usuelle de l’Europe. La majesté de sa prononciation invite à l’enflure, et la simplicité de la pensée se perd dans la longueur des mots et sous la plénitude des désinences. On est tenté de croire qu’en espagnol la conversation n’a plus de familiarité, l’amitié plus d’épanchement, le commerce de la vie plus de liberté, et que l’amour y est toujours un culte. Charles-Quint lui-même, qui parlait plusieurs langues, réservait l’espagnol pour des jours de solennité et pour ses prières. En effet, les livres ascétiques y sont admirables, et il semble que le commerce de l’homme à Dieu se fasse mieux en espagnol qu’en tout autre idiome. Les proverbes y ont aussi de la réputation, parce qu’étant le fruit de l’expérience de tous les peuples et le bon sens de tous les siècles réduit en formules, l’espagnol leur prête encore une tournure plus sentencieuse ; mais les proverbes ne quittent pas les lèvres du petit peuple. Il paraît donc probable que ce sont et les défauts et les avantages de la langue espagnole qui l’ont exclue à la fois de l’universalité

Mais comment l’Italie ne donna-t-elle pas sa langue à l’Europe? Centre du monde depuis tant de siècles, on était accoutumé à son empire et à ses lois. Aux Césars qu’elle n’avait plus avaient succédé les pontifes, et la religion lui rendait constamment les États que lui arrachait le sort des armes. Les seules routes praticables en Europe conduisaient à Rome; elle seule attirait les vœux et l’argent de tous les peuples, parce qu’au milieu des ombres épaisses qui couvraient l’Occident, il y eut toujours dans cette capitale une masse de lumières; et, quand les beaux-arts, exilés de Constantinople, se réfugièrent dans nos climats, l’Italie se réveilla la première à leur approche et fut une seconde fois la Grande-Grèce. Comment s’est-il donc fait qu’à tous ces titres elle n’ait pas ajouté l’empire du langage?

C’est que dans tous les temps les papes ne parlèrent et n’écrivirent qu’en latin; c’est que pendant vingt siècles cette langue régna dans les républiques, dans les cours, dans les écrits et dans les monuments de l’Italie, et que le toscan fut toujours appelé la langue vulgaire. Aussi, quand le Dante entreprit d’illustrer ses malheurs et ses vengeances, hésita-t-il longtemps entre le toscan et le latin. Il voyait que sa langue n’avait pas, même dans le midi de l’Europe, l’éclat et la vogue du provençal, et il pensait avec son siècle que l’immortalité était exclusivement attachée à la langue latine. Pétrarque et Boccace eurent les mêmes craintes, et, comme le Dante, ils ne purent résister à la tentation d’écrire la plupart de leurs ouvrages en latin. Il est arrivé pourtant le contraire de ce qu’ils espéraient: c’est dans leur langue maternelle que leur nom vit encore; leurs oeuvres latines sont dans l’oubli. Il est même à présumer que, sans les sublimes conceptions de ces trois grands hommes, le patois des troubadours aurait disputé le pas à la langue italienne au milieu même de la cour pontificale établie en Provence.

Quoi qu’il en soit, les poèmes du Dante et de Pétrarque, brillants de beautés antiques et modernes, ayant fixé l’admiration de l’Europe, la langue toscane acquit de l’empire. A cette époque, le commerce de l’ancien monde passait tout entier par les mains de l’Italie: Pise, Florence, et surtout Venise et Gênes, étaient les seules villes opulentes de l’Europe. C’est d’elles qu’il fallut, au temps des croisades, emprunter des vaisseaux pour passer en Asie, et c’est d’elles que les barons français, anglais et allemands tiraient le peu de luxe qu’ils avaient. La langue toscane régna sur toute la Méditerranée. Enfin le beau siècle des Médicis arriva. Machiavel débrouilla le chaos de la politique, et Galilée sema les germes de cette philosophie qui n’a porté des fruits que pour la France et le nord de l’Europe. La sculpture et la peinture prodiguaient leurs miracles, et l’architecture marchait d’un pas égal. Rome se décora de chefs-d’œuvre sans nombre, et l’Arioste et le Tasse portèrent bientôt la plus douce des langues à sa plus haute perfection dans des poèmes qui seront toujours les premiers monuments de l’Italie et le charme de tous les hommes. Qui pouvait donc arrêter la domination d’une telle langue?

D’abord, une cause tirée de l’ordre même des événements: cette maturité fut trop précoce. L’Espagne, toute politique et guerrière, parut ignorer l’existence du Tasse et de L’Arioste; l’Angleterre, théologique et barbare, n’avait pas un livre, et la France se débattait dans les horreurs de la Ligue. On dirait que l’Europe n’était pas prête, et qu’elle n’avait pas encore senti le besoin d’une langue universelle.

Une foule d’autres causes se présentent. Quand la Grèce était un monde, dit fort bien Montesquieu, ses plus petites villes étaient des nations; mais ceci ne put jamais s’appliquer à l’Italie dans le même sens. La Grèce donna des lois aux barbares qui l’environnaient, et l’Italie, qui ne sut pas, à son exemple, se former en république fédérative, fut tour à tour envahie par les Allemands, par les Espagnols et par les Français. Son heureuse position et sa marine auraient pu la soutenir et l’enrichir; mais, dès qu’on eut doublé le cap de Bonne-Espérance, l’Océan reprit ses droits, et, le commerce des Indes ayant passé tout entier aux Portugais, l’Italie ne se trouva plus que dans un coin de l’univers. Privée de l’éclat des armes et des ressources du commerce, il lui restait sa langue et ses chefs-d’œuvre; mais, par une fatalité singulière, le bon goût se perdit en Italie au moment où il se réveillait en France. Le siècle des Corneille, des Pascal et des Molière fut celui d’un Cavalier Marin, d’un Achillini et d’une foule d’auteurs plus méprisables encore. De sorte que, si l’Italie avait conduit la France, il fallut ensuite que la France ramenât l’Italie.

Cependant l’éclat du nom français augmentait; l’Angleterre se mettait sur les rangs, et l’Italie se dégradait de plus en plus. On sentit généralement qu’un pays qui ne fournissait plus que des baladins à l’Europe ne donnerait jamais assez de considération à sa langue. On observa que, l’Italie n’ayant pu, comme la Grèce, ennoblir ses différents dialectes, elle s’en était trop occupée. A cet égard, la France paraît plus heureuse; les patois y sont abandonnés aux provinces, et c’est sur eux que le petit peuple exerce ses caprices, tandis que la langue nationale est hors de ses atteintes.

Enfin le caractère même de la langue italienne fut ce qui l’écarta le plus de cette universalité qu’obtient chaque jour la langue française. On sait quelle distance sépare en Italie la poésie de la prose ; mais ce qui doit étonner, c’est que le vers y ait réellement plus d’âpreté, ou, pour mieux dire, moins de mignardise que la prose. Les lois de la mesure et de l’harmonie ont forcé le poète à tronquer les mots, et par ces syncopes fréquentes il s’est fait une langue à part, qui, outre la hardiesse des inversions, a une marche plus rapide et plus ferme. Mais la prose, composée de mots dont toutes les lettres se prononcent, et roulant toujours sur des sons pleins, se traîne avec trop de lenteur; son éclat est monotone; l’oreille se lasse de sa douceur, et la langue de sa mollesse: ce qui peut venir de ce que, chaque mot étant harmonieux en particulier, l’harmonie du tout ne vaut rien. La pensée la plus vigoureuse se détrempe dans la prose italienne. Elle est souvent ridicule et presque insupportable dans une bouche virile, parce qu’elle ôte à l’homme cette teinte d’austérité qui doit en être inséparable. Comme la langue allemande, elle a des formes cérémonieuses, ennemies de la conversation, et qui ne donnent pas assez bonne opinion de l’espèce humaine. On y est toujours dans la fâcheuse alternative d’ennuyer ou d’insulter un homme. Enfin il paraît difficile d’être naïf ou vrai dans cette langue, et la plus simple assertion y est toujours renforcée du serment. Tels sont les inconvénients de la prose italienne, d’ailleurs si riche et si flexible. Or, c’est la prose qui donne l’empire à une langue, parce qu’elle est tout usuelle; la poésie n’est qu’un objet de luxe.

Malgré tout cela, on sent bien que la patrie de Raphaël, de Michel-Ange et du Tasse ne sera jamais sans honneur. C’est dans ce climat fortuné que la plus mélodieuse des langues s’est unie à la musique des anges, et cette alliance leur assure un empire éternel. C’est là que les chefs-d’œuvre antiques et modernes et la beauté du ciel attirent le voyageur, et que l’affinité des langues toscane et latine le fait passer avec transport de l’Enéide à la Jérusalem. L’Italie, environnée de puissances qui l’humilient, a toujours droit de les charmer; et sans doute que, si les littératures anglaise et française n’avaient éclipsé la sienne, l’Europe aurait encore accordé plus d’hommages à une contrée deux fois mère des arts.

Dans ce rapide tableau des nations, on voit le caractère des peuples et le génie de leur langue marcher d’un pas égal, et l’un est toujours garant de l’autre. Admirable propriété de la parole, de montrer ainsi l’homme tout entier!

Des philosophes ont demandé si la pensée peut exister sans la parole ou sans quelque autre signe. Non sans doute. L’homme, étant une machine très harmonieuse, n’a pu être jeté dans le monde sans s’y établir une foule de rapports. La seule présence des objets lui a donné des sensations, qui sont nos idées les plus simples, et qui ont bientôt amené les raisonnements. Il a d’abord senti le plaisir et la douleur, et il les a nommés; ensuite il a connu et nommé l’erreur et la vérité. Or, sensation et raisonnement, voilà de quoi tout l’homme se compose: l’enfant doit sentir avant de parler, mais il faut qu’il parle avant de penser. Chose étrange ! si l’homme n’eût pas créé des signes, ses idées simples et fugitives, germant et mourant tour à tour, n’auraient pas laissé plus de traces dans son cerveau que les flots d’un ruisseau qui passe n’en laissent dans ses yeux. Mais l’idée simple a d’abord nécessité le signe, et bientôt le signe a fécondé l’idée ; chaque mot a fixé la sienne, et telle est leur association que, si la parole est une pensée qui se manifeste, il faut que la pensée soit une parole intérieure et cachée. L’homme qui parle est donc l’homme qui pense tout haut, et, si on peut juger un homme par ses paroles, on peut aussi juger une nation par son langage. La forme et le fond des ouvrages dont chaque peuple se vante n’y fait rien; c’est d’après le caractère et le génie de leur langue qu’il faut prononcer: car presque tous les écrivains suivent des règles et des modèles, mais une nation entière parle d’après son génie.

On demande souvent ce que c’est que le génie d’une langue, et il est difficile de le dire. Ce mot tient à des idées très composées; il a l’inconvénient des idées abstraites et générales; on craint, en le définissant, de le généraliser encore. Mais, afin de mieux rapprocher cette expression de toutes les idées qu’elle embrasse, on peut dire que la douceur ou l’âpreté des articulations, l’abondance ou la rareté des voyelles, la prosodie et l’étendue des mots, leurs filiations, et enfin le nombre et la forme des tournures et des constructions qu’ils prennent entre eux, sont les causes les plus évidentes du génie d’une langue, et ces causes se lient au climat et au caractère de chaque peuple en particulier.

Il semble, au premier coup d’œil, que, les proportions de l’organe vocal étant invariables, elles auraient dû produire partout les mêmes articulations et les mêmes mots, et qu’on ne devrait entendre qu’un seul langage dans l’univers. Mais, si les autres proportions du corps humain, non moins invariables, n’ont pas laissé de changer de nation à nation, et si les pieds, les pouces et les coudées d’un peuple ne sont pas ceux d’un autre, il fallait aussi que l’organe brillant et compliqué de la parole éprouvât de grands changements de peuple en peuple, et souvent de siècle en siècle. La nature, qui n’a qu’un modèle pour tous les hommes, n’a pourtant pas confondu tous les visages sous une même physionomie. Ainsi, quoiqu’on trouve les mêmes articulations radicales chez des peuples différents, les langues n’en ont pas moins varié comme la scène du monde; chantantes et voluptueuses dans les beaux climats, âpres et sourdes sous un ciel triste, elles ont constamment suivi la répétition et la fréquence des mêmes sensations.

Après avoir expliqué la diversité des langues par la nature même des choses, et fondé l’union du caractère d’un peuple et du génie de sa langue sur l’éternelle alliance de la parole et de la pensée, il est temps d’arriver aux deux peuples qui nous attendent, et qui doivent fermer cette lice des nations: peuples chez qui tout diffère, climat, langage, gouvernement, vices et vertus ; peuples voisins et rivaux, qui, après avoir disputé trois cents ans, non à qui aurait l’empire, mais à qui existerait, se disputent encore la gloire des lettres et se partagent depuis un siècle les regards de l’univers.

L’Angleterre, sous un ciel nébuleux et séparée du reste du monde, ne parut qu’un exil aux Romains ; tandis que la Gaule, ouverte à tous les peuples et jouissant du ciel de la Grèce, faisait les délices des Césars : première différence établie par la nature, et d’où dérivent une foule d’autres différences. Ne cherchons pas ce qu’était la nation anglaise lorsque, répandue dans les plus belles provinces de France, adoptant notre langage et nos mœurs, elle n’offrait pas une physionomie distincte; ni dans les temps où, consternée par le despotisme de Guillaume le Conquérant ou des Tudor, elle donnait à ses voisins des modèles d’esclavage ; mais considérons-la dans son île, rendue à son propre génie, parlant sa propre langue, florissante de ses lois, s’asseyant enfin à son véritable rang en Europe.

Par sa position et par la supériorité de sa marine, elle peut nuire à toutes les nations et les braver sans cesse. Comme elle doit toute sa splendeur à l’Océan qui l’environne, il faut qu’elle l’habite, qu’elle le cultive, qu’elle se l’approprie; il faut que cet esprit d’inquiétude et d’impatience auquel elle doit sa liberté se consume au-dedans s’il n’éclate au-dehors. Mais, quand l’agitation est intérieure, elle peut être fatale au prince, qui, pour lui donner un autre cours, se hâte d’ouvrir ses ports, et les pavillons de l’Espagne, de la France ou de la Hollande sont bientôt insultés. Son commerce, qui s’est ramifié dans les quatre parties du monde, fait aussi qu’elle peut être blessée de mille manières différentes, et les sujets de guerre ne lui manquent jamais. De sorte qu’à toute l’estime qu’on ne peut refuser à une nation puissante et éclairée les autres peuples joignent toujours un peu de haine, mêlée de crainte et d’envie.

Mais la France, qui a dans son sein une subsistance assurée et des richesses immortelles, agit contre ses intérêts et méconnaît son génie quand elle se livre à l’esprit de conquête. Son influence est si grande dans la paix et dans la guerre que, toujours maîtresse de donner l’une ou l’autre, il doit lui sembler doux de tenir dans ses mains la balance des empires et d’associer le repos de l’Europe au sien. Par sa situation, elle tient à tous les États ; par sa juste étendue, elle touche à ses véritables limites. Il faut donc que la France conserve et qu’elle soit conservée : ce qui la distingue de tous les peuples anciens et modernes. Le commerce des deux mers enrichit ses villes maritimes et vivifie son intérieur, et c’est de ses productions qu’elle alimente son commerce; si bien que tout le monde a besoin de la France, quand l’Angleterre a besoin de tout le monde. Aussi, dans les cabinets de l’Europe, c’est plutôt l’Angleterre qui inquiète, c’est plutôt la France qui domine. Sa capitale, enfoncée dans les terres, n’a point eu, comme les villes maritimes, l’affluence des peuples ; mais elle a mieux senti et mieux rendu l’influence de son propre génie, le goût de son terroir, l’esprit de son gouvernement. Elle a attiré par ses charmes plus que par ses richesses; elle n’a pas eu le mélange, mais le choix des nations ; les gens d’esprit y ont abondé, et son empire a été celui du goût. Les opinions exagérées du Nord et du Midi viennent y prendre une teinte qui plaît à tous. Il faut donc que la France craigne de détourner par la guerre l’heureux penchant de tous les peuples pour elle: quand on règne par l’opinion, a-t-on besoin d’un autre empire?

Je suppose ici que, si le principe du gouvernement s’affaiblit chez l’une des deux nations, il s’affaiblit aussi dans l’autre, ce qui fera subsister longtemps le parallèle et leur rivalité: car, si l’Angleterre avait tout son ressort, elle serait trop remuante, et la France serait trop à craindre si elle déployait toute sa force. Il y a pourtant cette observation à faire que le monde politique peut changer d’attitude, et la France n’y perdrait pas beaucoup. Il n’en est pas ainsi de l’Angleterre, et je ne puis prévoir jusqu’à quel point elle tombera pour avoir plutôt songé à étendre sa domination que son commerce.

La différence de peuple à peuple n’est pas moins forte d’homme à homme. L’Anglais, sec et taciturne, joint à l’embarras et à la timidité de l’homme du Nord une impatience, un dégoût de toute chose, qui va souvent jusqu’à celui de la vie; le Français a une saillie de gaieté qui ne l’abandonne pas, et, à quelque régime que leurs gouvernements les aient mis l’un et l’autre, ils n’ont jamais perdu cette première empreinte. Le Français cherche le côté plaisant de ce monde, l’Anglais semble toujours assister à un drame : de sorte que ce qu’on a dit du Spartiate et de l’Athénien se prend ici à la lettre : on ne gagne pas plus à ennuyer un Français qu’à divertir un Anglais. Celui-ci voyage pour voir; le Français pour être vu. On n’allait pas beaucoup à Lacédémone, si ce n’est pour étudier son gouvernement ; mais le Français, visité par toutes les nations, peut se croire dispensé de voyager chez elles comme d’apprendre leurs langues, puisqu’il retrouve partout la sienne. En Angleterre, les hommes vivent beaucoup entre eux; aussi les femmes qui n’ont pas quitté le tribunal domestique, ne peuvent entrer dans le tableau de la nation; mais on ne peindrait les Français que de profil si on faisait le tableau sans elles: c’est de leurs vices et des nôtres, de la politesse des hommes et de la coquetterie des femmes, qu’est née cette galanterie des deux sexes qui les corrompt tour à tour, et qui donne à la corruption même des formes si brillantes et si aimables. Sans avoir la subtilité qu’on reproche aux peuples du Midi et l’excessive simplicité du Nord, la France a la politesse et la grâce ; et non seulement elle a la grâce et la politesse, mais c’est elle qui fournit les modèles dans les mœurs, dans les manières et dans les parures. Sa mobilité ne donne pas à l’Europe le temps de se lasser d’elle. C’est pour toujours plaire que le Français change toujours ; c’est pour ne pas trop se déplaire à lui-même que l’Anglais est contraint de changer. On nous reproche l’imprudence et la fatuité; mais nous en avons tiré plus de parti que nos ennemis de leur flegme et de leur fierté: la politesse ramène ceux qu’a choqués la vanité; il n’est point d’accommodement avec l’orgueil. On peut d’ailleurs en appeler au Français de quarante ans, et l’Anglais ne gagne rien aux délais. Il est bien des moments où le Français pourrait payer de sa personne; mais il faudra toujours que l’Anglais paye de son argent ou du crédit de sa nation. Enfin, s’il est possible que le Français n’ait acquis tant de grâces et de goût qu’aux dépens de ses mœurs, il est encore très possible que l’Anglais ait perdu les siennes sans acquérir ni le goût ni les grâces.

Quand on compare un peuple du Midi à un peuple du Nord, on n’a que des extrêmes à rapprocher ; mais la France, sous un ciel tempéré, changeante dans ses manières et ne pouvant se fixer elle-même, parvient pourtant à fixer tous les goûts. Les peuples du Nord viennent y chercher et trouver l’homme du Midi, et les peuples du Midi y cherchent et y trouvent l’homme du Nord. Plas mi cavalier francès, « c’est le chevalier français qui me plaît », disait, il y a huit cents ans, ce Frédéric 1er qui avait vu toute l’Europe et qui était notre ennemi. Que devient maintenant le reproche si souvent fait au Français qu’il n’a pas le caractère de l’Anglais? Ne voudrait-on pas aussi qu’il parlât la même langue? La nature, en lui donnant la douceur d’un climat, ne pouvait lui donner la rudesse d’un autre : elle l’a fait l’homme de toutes les nations, et son gouvernement ne s’oppose point au vœu de la nature.

J’avais d’abord établi que la parole et la pensée, le génie des langues et le caractère des peuples, se suivaient d’un même pas; je dois dire aussi que les langues se mêlent entre elles comme les peuples, qu’après avoir été obscures comme eux, elles s’élèvent et s’ennoblissent avec eux : une langue riche ne fut jamais celle d’un peuple ignorant et pauvre. Mais, si les langues sont comme les nations, il est encore très vrai que les mots sont comme les hommes. Ceux qui ont dans la société une famille et des alliances étendues y ont aussi une plus grande consistance. C’est ainsi que les mots qui ont de nombreux dérivés et qui tiennent à beaucoup d’autres sont les premiers mots d’une langue et ne vieilliront jamais, tandis que ceux qui sont isolés ou sans harmonie tombent comme des hommes sans recommandation et sans appui. Pour achever le parallèle, on peut dire que les uns et les autres ne valent qu’autant qu’ils sont à leur place. J’insiste sur cette analogie, afin de prouver combien le goût qu’on a dans l’Europe pour les Français est inséparable de celui qu’on a pour leur langue, et combien l’estime dont cette langue jouit est fondée sur celle que l’on sent pour la nation.

Voyons maintenant si le génie et les écrivains de la langue anglaise auraient pu lui donner cette universalité qu’elle n’a point obtenue du caractère et de la réputation du peuple qui la parle. Opposons sa langue à la nôtre, sa littérature à notre littérature, et justifions le choix de l’univers.

S’il est vrai qu’il n’y eut jamais ni langage ni peuple sans mélange, il n’est pas moins évident qu’après une conquête il faut du temps pour consolider le nouvel État et pour bien fondre ensemble les idiomes et les familles des vainqueurs et des vaincus. Mais on est étonné quand on voit qu’il a fallu plus de mille ans à la langue française pour arriver à sa maturité ; on ne l’est pas moins quand on songe à la prodigieuse quantité d’écrivains qui ont fourmillé dans cette langue depuis le Ve siècle jusqu’à la fin du XVIe, sans compter ceux qui écrivaient en latin. Quelques monuments qui s’élèvent encore dans cette mer d’oubli nous offrent autant de français différents. Les changements et les révolutions de la langue étaient si brusques que le siècle où on vivait dispensait toujours de lire les ouvrages du siècle précédent. Les auteurs se traduisaient mutuellement de demi-siècle en demi-siècle, de patois en patois, de vers en prose; et, dans cette longue galerie d’écrivains, il ne s’en trouve pas un qui n’ait cru fermement que la langue était arrivée pour lui à sa dernière perfection. Pasquier affirmait de son temps qu’il ne s’y connaissait pas, ou que Ronsard avait fixé la langue française.

A travers ces variations, on voit cependant combien le caractère de la nation influait sur elle: la construction de la phrase fut toujours directe et claire. La langue française n’eut donc que deux sortes de barbaries à combattre : celle des mots et celle du mauvais goût de chaque siècle. Les conquérants français, en adoptant les expressions celtes et latines, les avaient marquées chacune à son coin : on eut une langue pauvre et décousue, où tout fut arbitraire, et le désordre régna dans la disette. Mais, quand la monarchie acquit plus de force et d’unité, il fallut refondre ces monnaies éparses et les réunir sous une empreinte générale, conforme d’un côté à leur origine et de l’autre au génie même de la nation, ce qui leur donna une physionomie double : on se fit une langue écrite et une langue parlée, et ce divorce de l’orthographe et de la prononciation dure encore. Enfin le bon goût ne se développa tout entier que dans la perfection même de la société ; la maturité du langage et celle de la nation arrivèrent ensemble.

En effet, quand l’autorité publique est affermie, que les fortunes sont assurées, les privilèges confirmés, les droits éclaircis, les rangs assignés ; quand la nation, heureuse et respectée, jouit de la gloire au-dehors, de la paix et du commerce au-dedans ; lorsque dans la capitale un peuple immense se mêle toujours sans jamais se confondre, alors on commence à distinguer autant de nuances dans le langage que dans la société ; la délicatesse des procédés amène celle des propos ; les métaphores sont plus justes, les comparaisons plus nobles, les plaisanteries plus fines ; la parole étant le vêtement de la pensée, on veut des formes plus élégantes. C’est ce qui arriva aux premières années du règne de Louis XIV. Le poids de l’autorité royale fit rentrer chacun à sa place: on connut mieux ses droits et ses plaisirs; l’oreille, plus exercée, exigea une prononciation plus douce ; une foule d’objets nouveaux demandèrent des expressions nouvelles ; la langue française fournit à tout, et l’ordre s’établit dans l’abondance.

Il faut donc qu’une langue s’agite jusqu’à ce qu’elle se repose dans son propre génie, et ce principe explique un fait assez extraordinaire, c’est qu’aux XIIIe et XIVe siècles la langue française était plus près d’une certaine perfection qu’elle ne le fut au XVIe. Ses éléments s’étaient déjà incorporés, ses mots étaient assez fixes, et la construction de ses phrases directe et régulière: il ne manquait donc à cette langue que d’être parlée dans un siècle plus heureux, et ce temps approchait. Mais, contre tout espoir, la renaissance des lettres la fit tout à coup rebrousser vers la barbarie. Une foule de poètes s’élevèrent dans son sein, tels que les Jodelle, les Baïf et les Ronsard. Épris d’Homère et de Pindare, et n’ayant pas digéré les beautés de ces grands modèles, ils s’imaginèrent que la nation s’était trompée jusque-là, et que la langue française aurait bientôt le charme du grec si on y transportait les mots composés, les diminutifs, les péjoratifs, et surtout la hardiesse des inversions, choses précisément opposées à son génie. Le ciel fut porte-flambeaux, Jupiter lance-tonnerre; on eut des angelets doucelets; on fit des vers sans rime, des hexamètres, des pentamètres ; les métaphores basses ou gigantesques se cachèrent sous un style entortillé ; enfin ces poètes parlèrent grec en français, et de tout un siècle on ne s’entendit point dans notre poésie. C’est sur leurs sublimes échasses que le burlesque se trouva naturellement monté quand le bon goût vint à paraître.

À cette même époque, les deux reines Médicis donnaient une grande vogue à l’italien, et les courtisans tâchaient de l’introduire de toute part dans la langue française. Cette irruption du grec et de l’italien la troubla d’abord; mais, comme une liqueur déjà saturée, elle ne put recevoir ces nouveaux éléments: ils ne tenaient pas, on les vit tomber d’eux-mêmes.

Les malheurs de la France sous les derniers Valois retardèrent la perfection du langage; mais, la fin du règne de Henri IV et celui de Louis XIII ayant donné à la nation l’avant-goût de son triomphe, la poésie française se montra d’abord sous les auspices de son propre génie. La prose, plus sage, ne s’en était pas écartée comme elle, témoin Amyot, Montaigne et Charron; aussi, pour la première fois peut-être, elle précéda la poésie, qui la devance toujours.

Il manque un trait à cette faible esquisse de la langue romance ou gauloise. On est persuadé que nos pères étaient tous naïfs; que c’était un bienfait de leur temps et de leurs mœurs, et qu’il est encore attaché à leur langage: si bien que certains auteurs empruntent aujourd’hui leurs tournures, afin d’être naïfs aussi. Ce sont des vieillards qui, ne pouvant parler en hommes, bégayent pour paraître enfants: le naïf qui se dégrade tombe dans le niais. Voici donc comment s’explique cette naïveté gauloise.

Tous les peuples ont le naturel: il ne peut y avoir qu’un siècle très avancé qui connaisse et sente le naïf. Celui que nous trouvons et que nous sentons dans le style de nos ancêtres l’est devenu pour nous; il n’était pour eux que le naturel. C’est ainsi qu’on trouve tout naïf dans un enfant qui ne s’en doute pas. Chez les peuples perfectionnés et corrompus, la pensée a toujours un voile, et la modération, exilée des mœurs, se réfugie dans le langage, ce qui le rend plus fin et plus piquant. Lorsque, par une heureuse absence de finesse et de précaution, la phrase montre la pensée toute nue, le naïf paraît. De même, chez les peuples vêtus, une nudité produit la pudeur; mais les nations qui vont nues sont chastes sans être pudiques, comme les Gaulois étaient naturels sans être naïfs. On pourrait ajouter que ce qui nous fait sourire dans une expression antique n’eut rien de plaisant dans son siècle, et que telle épigramme, chargée du sel d’un vieux mot, eût été fort innocente il y a deux cents ans. Il me semble donc qu’il est ridicule, quand on n’a pas la naïveté, d’en emprunter les livrées. Nos grands écrivains l’ont trouvée dans leur âme, sans quitter leur langue, et celui qui, pour être naïf, emprunte une phrase d’Amyot, demanderait, pour être brave, l’armure de Bayard.

C’est une chose bien remarquable qu’à quelque époque de la langue française qu’on s’arrête, depuis sa plus obscure origine jusqu’à Louis XIII, et dans quelque imperfection qu’elle se trouve de siècle en siècle, elle ait toujours charmé l’Europe, autant que le malheur des temps l’a permis. Il faut donc que la France ait toujours eu une perfection relative et certains agréments fondés sur sa position et sur l’heureuse humeur de ses habitants. L’histoire, qui confirme partout cette vérité, n’en dit pas autant de l’Angleterre.

Les Saxons, l’ayant conquise, s’y établirent, et c’est de leur idiome et de l’ancien jargon du pays que se forma la langue anglaise, appelée anglo-saxon. Cette langue fut abandonnée au peuple, depuis la conquête de Guillaume jusqu’à Édouard III, intervalle pendant lequel la cour et les tribunaux d’Angleterre ne s’exprimèrent qu’en français. Mais enfin, la jalousie nationale s’étant réveillée, on exila une langue rivale que le génie anglais repoussait depuis longtemps. On sent bien que les deux langues s’étaient mêlées malgré leur haine; mais il faut observer que les mots français qui émigrèrent en foule dans l’anglais, et qui se fondirent dans une prononciation et une syntaxe nouvelles, ne furent pourtant pas défigurés: si notre oreille les méconnaît, nos yeux les retrouvent encore; tandis que les mots latins qui entraient dans les différents jargons de l’Europe furent toujours mutilés, comme les obélisques et les statues qui tombaient entre les mains des barbares. Cela vient de ce que, les Latins ayant placé les nuances de la déclinaison et de la conjugaison dans les finales des mots, nos ancêtres, qui avaient leurs articles, leurs pronoms et leurs verbes auxiliaires, tronquèrent ces finales qui leur étaient inutiles et qui défiguraient le mot à leurs yeux, Mais dans les emprunts que les langues modernes se font entre elles, le mot ne s’altère que dans la prononciation.

Pendant un espace de quatre cents ans, je ne trouve en Angleterre que Chaucer et Spencer. Le premier mérita, vers le milieu du XVe siècle, d’être appelé l’Homère anglais; notre Ronsard le mérita de même, et Chaucer, aussi obscur que lui, fut encore moins connu. De Chaucer jusqu’à Shakespeare et Milton, rien ne transpire dans cette île célèbre, et sa littérature ne vaut pas un coup d’œil

Me voilà tout à coup revenu à l’époque où j’ai laissé la langue française. La paix de Vervins avait appris à l’Europe sa véritable position; on vit chaque État se placer à son rang. L’Angleterre brilla pour un moment de l’éclat d’Elisabeth et de Cromwell, et ne sortit pas du pédantisme; l’Espagne, épuisée, ne put cacher sa faiblesse; mais la France montra toute sa force, et les lettres commencèrent sa gloire.

Si Ronsard avait bâti des chaumières avec des tronçons de colonnes grecques, Malherbe éleva le premier des monuments nationaux. Richelieu, qui affectait toutes les grandeurs, abaissait d’une main la maison d’Autriche, et de l’autre attirait à lui le jeune Corneille en l’honorant de sa jalousie. Ils fondaient ensemble ce théâtre où, jusqu’à l’apparition de Racine, l’auteur du Cid régna seul. Pressentant les accroissements et l’empire de la langue, il lui créait un tribunal, afin de devenir par elle le législateur des lettres. A cette époque, une foule de génies vigoureux s’emparèrent de la langue française et lui firent parcourir rapidement toutes ses périodes, de Voiture jusqu’à Pascal, et de Racan jusqu’à Boileau.

Cependant l’Angleterre, échappée à l’anarchie, avait repris ses premières formes, et Charles II était paisiblement assis sur un trône teint du sang de son père. Shakespeare avait paru, mais son nom et sa gloire ne devaient passer les mers que deux siècles après ; il n’était pas alors, comme il l’a été depuis, l’idole de sa nation et le scandale de notre littérature. Soft génie agreste et populaire déplaisait au prince et aux courtisans. Milton, qui le suivit, mourut inconnu. Sa personne était odieuse à la cour; le titre de son poème rebuta; on ne goûta point des vers durs, hérissés de termes techniques, sans rime et sans harmonie, et l’Angleterre apprit un peu tard qu’elle possédait un poème épique. Il y avait pourtant de beaux esprits et des poètes à la cour de Charles: Cowley, Rochester, Hamilton, Waller, y brillaient, et Shaftesbury hâtait les progrès de la pensée en épurant la prose anglaise. Cette faible aurore se perdit tout à coup dans l’éclat du siècle de Louis XIV: les beaux jours de la France étaient arrivés.

Il y eut un admirable concours de circonstances. Les grandes découvertes qui s’étaient faites depuis cent cinquante ans dans le monde avaient donné à l’esprit humain une impulsion que rien ne pouvait plus arrêter, et cette impulsion tendait vers la France. Paris fixa les idées flottantes de l’Europe et devint le foyer des étincelles répandues chez tous les peuples. L’imagination de Descartes régna dans la philosophie, la raison de Boileau dans les vers; Bayle plaça le doute aux pieds de la vérité: Bossuet tonna sur la tête des rois, et nous comptâmes autant de genres d’éloquence que de grands hommes. Notre théâtre surtout achevait l’éducation de l’Europe: c’est là que le grand Condé pleurait aux vers du grand Corneille, et que Racine corrigeait Louis XIV. Rome tout entière parut sur la scène française, et les passions parlèrent leur langage. Nous eûmes et ce Molière, plus comique que les Grecs, et le Télémaque, plus antique que les ouvrages des anciens, et ce La Fontaine qui, ne donnant pas à la langue des formes si pures, lui prêtait des beautés plus incommunicables. Nos livres, rapidement traduits en Europe et même en Asie, devinrent les livres de tous les pays, de tous les goûts et de tous les âges. La Grèce, vaincue sur le théâtre, le fut encore dans des pièces fugitives qui volèrent de bouche en bouche et donnèrent des ailes à la langue française. Les premiers journaux qu’on vit circuler en Europe étaient français et ne racontaient que nos victoires et nos chefs-d’œuvre. C’est de nos académies qu’on s’entretenait, et la langue s’étendait par leurs correspondances. On ne parlait enfin que de l’esprit et des grâces françaises; tout se faisait au nom de la France, et notre réputation s’accroissait de notre réputation.

Aux productions de l’esprit se joignaient encore celles de l’industrie: des pompons et des modes accompagnaient nos meilleurs livres chez l’étranger, parce qu’on voulait être partout raisonnable et frivole comme en France. Il arriva donc que nos voisins, recevant sans cesse des meubles, des étoffes et des modes qui se renouvelaient sans cesse, manquèrent de termes pour les exprimer; ils furent comme accablés sous l’exubérance de l’industrie française, si bien qu’il prit comme une impatience générale à l’Europe, et que, pour n’être plus séparé de nous, on étudia notre langue de tous côtés.

Depuis cette explosion, la France a continué de donner un théâtre, des habits, du goût, des manières, une langue, un nouvel art de vivre et des jouissances inconnues aux États qui l’entourent, sorte d’empire qu’aucun peuple n’a jamais exercé. Et comparez-lui, je vous prie, celui des Romains, qui semèrent partout leur langue et l’esclavage, s’engraissèrent de sang et détruisirent jusqu’à ce qu’ils fussent détruits!

On a beaucoup parlé de Louis XIV: je n’en dirai qu’un mot. Il n’avait ni le génie d’Alexandre, ni la puissance et l’esprit d’Auguste; mais, pour avoir su régner, pour avoir connu l’art d’accorder ce coup d’œil, ces faibles récompenses dont le talent veut bien se payer, Louis XIV marche, dans l’histoire de l’esprit humain, à côté d’Auguste et d’Alexandre. Il fut le véritable Apollon du Parnasse français; les poèmes, les tableaux, les marbres, ne respirèrent que pour lui. Ce qu’un autre eût fait par politique, il le fit par goût. Il avait de la grâce, il aimait la gloire et les plaisirs, et je ne sais quelle tournure romanesque qu’il eut dans sa jeunesse remplit les Français d’un enthousiasme qui gagna toute l’Europe. Il fallut voir ses bâtiments et ses fêtes, et souvent la curiosité des étrangers soudoya la vanité française. En fondant à Rome une colonie de peintres et de sculpteurs, il faisait signer à la France une alliance perpétuelle avec les arts. Quelquefois son humeur magnifique allait avertir les princes étrangers du mérite d’un savant ou d’un artiste caché dans leurs États, et il en faisait l’honorable conquête. Aussi le nom français et le sien pénétrèrent jusqu’aux extrémités orientales de l’Asie; notre langue domina comme lui dans tous les traités, et, quand il cessa de dicter des lois, elle garda si bien l’empire qu’elle avait acquis que ce fut dans cette même langue, organe de son ancien despotisme, que ce prince fut humilié vers la fin de ses jours. Ses prospérités, ses fautes et ses malheurs servirent également à la langue; elle s’enrichit, à la révocation de l’édit de Nantes, de tout ce que perdait l’État. Les réfugiés emportèrent dans le Nord leur haine pour le prince et leurs regrets pour la patrie, et ces regrets et cette haine s’exhalèrent en français.

Il semble que c’est vers le milieu du règne de Louis XIV que le royaume se trouva à son plus haut point de grandeur relative. L’Allemagne avait des princes nuls; l’Espagne était divisée et languissante ; l’Italie avait tout à craindre; l’Angleterre et l’Écosse n’étaient pas encore unies; la Prusse et la Russie n’existaient pas. Aussi l’heureuse France, profitant de ce silence de tous les peuples, triompha dans la paix, dans la guerre et dans les arts; elle occupa le monde de ses entreprises et de sa gloire. Pendant près d’un siècle, elle donna à ses rivaux et les jalousies littéraires, et les alarmes politiques, et la fatigue de l’admiration. Enfin l’Europe, lasse d’admirer et d’envier, voulut imiter: c’était un nouvel hommage. Des essaims d’ouvriers entrèrent en France et rapportèrent notre langue et nos arts, qu’ils propagèrent.

Vers la fin du siècle, quelques ombres se mêlèrent à tant d’éclat. Louis XIV, vieillissant, n’était plus heureux. L’Angleterre se dégagea des rayons de la France et brilla de sa propre lumière; de grands esprits s’élevèrent dans son sein. Sa langue s’était enrichie, comme son commerce, de la dépouille des nations; Pope, Addison et Dryden en adoucirent les sifflements, et l’anglais fut, sous leur plume, l’italien du Nord. L’enthousiasme pour Shakespeare et Milton se réveilla, et cependant Locke posait les bornes de l’esprit humain; Newton trouvait la nature de la lumière et la loi de l’univers.

Aux yeux du sage, l’Angleterre s’honorait autant par la philosophie que nous par les arts; mais puisqu’il faut le dire, la place était prise: l’Europe ne pouvait donner deux fois le droit d’aînesse, et nous l’avions obtenu, de sorte que tant de grands hommes, en travaillant pour leur gloire, illustrèrent leur patrie et l’humanité plus encore que leur langue.

Supposons cependant que l’Angleterre eût été moins lente à sortir de la barbarie et qu’elle eût précédé la France, il me semble que l’Europe n’en aurait pas mieux adopté sa langue. Sa position n’appelle pas les voyageurs, et la France leur sert toujours de passage ou de terme. L’Angleterre vient elle-même faire son commerce chez les différents peuples, et on ne va point commercer chez elle. Or celui qui voyage ne donne pas sa langue; il prendrait plutôt celle des autres: c’est presque sans sortir de chez lui que le Français a étendu la sienne.

Supposons enfin que, par sa position, l’Angleterre ne se trouvât pas reléguée dans l’Océan et qu’elle eût attiré ses voisins, il est encore probable que sa langue et sa littérature n’auraient pu fixer le choix de l’Europe, car il n’est point d’objection un peu forte contre la langue allemande qui n’ait encore de la force contre celle des Anglais: les défauts de la mère ont passé jusqu’à la fille. Il est vrai aussi que les objections contre la littérature anglaise deviennent plus terribles contre celle des Allemands: ces deux peuples s’excluent l’un par l’autre.

Quoiqu’il en soit, l’événement a démontré que, la langue latine étant la vieille souche, c’était un de ses rejetons qui devait fleurir en Europe. On peut dire, en outre, que, si l’anglais a l’audace des langues à inversions, il en a l’obscurité, et que sa syntaxe est si bizarre que la règle y a quelque fois moins d’applications que d’exceptions. On lui trouve des formes serviles qui étonnent dans la langue d’un peuple libre, et la rendent moins propre à la conversation que la langue française, dont la marche est si leste et si dégagée. Ceci vient de ce que les Anglais ont passé du plus extrême esclavage à la plus haute liberté politique, et que nous sommes arrivés d’une liberté presque démocratique à une monarchie presque absolue. Les deux nations Ont gardé les livrées de leur ancien état, et c’est ainsi que les langues sont les vraies médailles de l’histoire. Enfin la prononciation de cette langue n’a ni la plénitude ni la fermeté de la nôtre.

J’avoue que la littérature des Anglais offre des monuments de profondeur et d’élévation qui seront l’éternel honneur de l’esprit humain, et cependant leurs livres ne sont pas devenus les livres de tous les hommes ; ils n’ont pas quitté certaines mains; il a fallu des essais et de la précaution pour n’être pas rebuté de leur ton, de leur goût et de leurs formes. Accoutumé au crédit immense qu’il a dans les affaires, l’Anglais semble porter cette puissance fictive dans les lettres, et sa littérature en a contracté un caractère d’exagération opposé au bon goût; elle se sent trop de l’isolement du peuple et de l’écrivain: c’est avec une ou deux sensations que quelques Anglais ont fait un livre. Le désordre leur a plu, comme si l’ordre leur eût semblé trop près de je ne sais quelle servitude: aussi leurs Ouvrages, qu’on ne lit pas sans fruit, sont trop souvent dépourvus de charme, et le lecteur y trouve toujours la peine que l’écrivain ne s’est pas donnée.

Mais le Français, ayant reçu des impressions de tous les peuples de l’Europe, a placé le goût dans les opinions modérées, et ses livres composent la bibliothèque du genre humain. Comme les Grecs, nous avons eu toujours dans le temple de la gloire un autel pour les Grâces, et nos rivaux les ont trop oubliées. On peut dire par supposition que, si le monde finissait tout à coup pour faire place à un monde nouveau, ce n’est point un excellent livre français qu’il faudrait lui léguer afin de lui donner de notre espèce humaine une idée plus heureuse. A richesse égale, il faut que la sèche raison cède le pas à la raison ornée.

Ce n’est point l’aveugle amour de la patrie ni le préjugé national qui m’ont conduit dans ce rapprochement des deux peuples: c’est la nature et l’évidence des faits. Eh! quelle est la nation qui loue plus franchement que nous? N’est-ce pas la France qui a tiré la littérature anglaise du fond de son île? N’est-ce pas Voltaire qui a présenté Locke et même Newton à l’Europe? Nous sommes les seuls qui imitions les Anglais, et, quand nous sommes las de notre goût, nous y mêlons leurs caprices; nous faisons entrer une mode anglaise dans l’immense tourbillon des nôtres, et le monde l’adopte au sortir de nos mains. Il n’en est pas ainsi de l’Angleterre: quand les peuples du Nord ont aimé la nation française, imité ses manières, exalté ses ouvrages, les Anglais se sont tus, et ce concert de toutes les voix n’a été troublé que par leur silence.

Il me reste à prouver que, si la langue française a conquis l’empire par ses livres, par l’humeur et par l’heureuse position du peuple qui la parle, elle le conserve par son propre génie.

Ce qui distingue notre langue des langues anciennes et modernes, c’est l’ordre et la construction de la phrase. Cet ordre doit toujours être direct et nécessairement clair. Le français nomme d’abord le sujet du discours, ensuite le verbe qui est l’action, et enfin l’objet de cette action: voilà la logique naturelle à tous les hommes; -voilà ce qui constitue le sens commun. Or cet ordre, si favorable, si nécessaire au raisonnement, est presque toujours contraire aux sensations, qui nomment le premier l’objet qui frappe le premier  C’est pourquoi tous les peuples, abandonnant l’ordre direct, ont eu recours aux tournures plus ou moins hardies, selon que leurs sensations ou l’harmonie des mots l’exigeaient; et l’inversion a prévalu sur la terre, parce que l’homme est plus impérieusement gouverné par les passions que par la raison.

Le français, par un privilège unique, est seul resté fidèle à l’ordre direct, comme s’il était tout raison, et on a beau par les mouvements les plus variés et toutes les ressources du style, déguiser cet ordre, il faut toujours qu’il existe; et c’est en vain que les passions nous bouleversent et nous sollicitent de suivre l’ordre des sensations: la syntaxe française est incorruptible. C’est de là que résulte cette admirable clarté, hase éternelle de notre langue. Ce qui n’est pas clair n’est pas français; ce qui n’est pas clair est encore anglais, italien, grec ou latin. Pour apprendre les langues à inversion, il suffit de connaître les mots et leurs régimes; pour apprendre la langue française, il faut encore retenir l’arrangement des mots. On dirait que c’est d’une géométrie tout élémentaire, de la simple ligne droite, et que ce sont les courbes et leurs variétés infinies qui ont présidé aux langues grecque et latine. La nôtre règle et conduit la pensée; celles-là se précipitent et s’égarent avec elle dans le labyrinthe des sensations et suivent tous les caprices de l’harmonie: aussi furent-elles merveilleuses pour les oracles, et la nôtre les eût absolument décriés.

Il est arrivé de là que la langue française a été moins propre à la musique et aux vers qu’aucune langue ancienne ou moderne, car ces deux arts vivent de sensations, la musique surtout, dont la propriété est de donner de la force à des paroles sans verve et d’affaiblir les expressions fortes: preuve incontestable qu’elle est elle-même une puissance à part, et qu’elle repousse tout ce qui veut partager avec elle l’empire des sensations. Qu’Orphée redise sans cesse: J’ai perdu mon Eurydice, la sensation grammaticale d’une phrase tant répétée sera bientôt nulle, et la sensation musicale ira toujours croissant; et ce n’est point, comme on l’a dit, parce que les mots français ne sont pas sonores que la musique les repousse: c’est parce qu’il offrent l’ordre et la suite quand le chant demande le désordre et l’abandon. La musique doit bercer l’âme dans le vague et ne lui présenter que des motifs. Malheur à celle dont on dira qu’elle a tout défini! Les accords plaisent à l’oreille par la même raison que les saveurs et les parfums plaisent au goût et à l’odorat.

Mais, si la rigide construction de la phrase gêne la marche du musicien, l’imagination du poète est encore arrêtée par le génie circonspect de la langue. Les métaphores des poètes étrangers ont toujours un degré de plus que les nôtres; ils serrent le style de plus près, et leur poésie est plus haute en couleur. Il est généralement vrai que les figures orientales étaient folles, que celles des Grecs et des Latins ont été hardies, et que les nôtres sont simplement justes. Il faut donc que le poète français plaise par la pensée, par une élégance continue, par des mouvements heureux, par des alliances de mots. C’est ainsi que les grands maîtres n’ont pas laissé de cacher d’heureuses hardiesses dans le tissus d’un style clair et sage, et c’est de l’artifice avec lequel ils ont su déguiser leur fidélité au génie de leur langue que résulte tout le charme de leur style: ce qui fait croire que la langue française, sobre et timide, serait encore la dernière des langues si la masse de ses bons écrivains ne l’eût poussée au premier rang en forçant son naturel.

Un des plus grands problèmes qu’on puisse proposer aux hommes est cette constance de l’ordre régulier dans notre langue. Je conçois bien que les Grecs, et même les Latins, ayant donné une famille à chaque mot et de riches modifications à leurs finales, se soient livrés au plus hardies tournures pour obéir aux impressions qu’ils recevaient des objets; tandis que dans nos langues modernes l’embarras des conjugaisons et l’attirail des articles, la présence d’un nom mal apparenté ou d’un verbe défectueux, nous font tenir sur nos gardes pour éviter l’obscurité. Mais pourquoi, entre les langues modernes, la nôtre s’est-elle trouvée seule si rigoureusement asservie à l’ordre direct? Serait-il vrai que par son caractère la nation française eût souverainement besoin de clarté?

Tous les hommes ont ce besoin, sans doute, et je ne croirai jamais que dans Athènes et dans Rome les gens du peuple aient usé de fortes inversions; on voit même leurs plus grands écrivains se plaindre de l’abus qu’on en faisait en vers et en prose j ils sentaient que l’inversion était l’unique source des difficultés et des équivoques dont leurs langues fourmillent, parce qu’une fois l’ordre du raisonnement sacrifié, l’oreille et l’imagination, ce qu’il y a de plus capricieux dans l’homme, restent maîtresses du discours. Aussi, quand on lit Démétrius de Phalère, est-on frappé des éloges qu’il donne à Thucydide pour avoir débuté dans son histoire par une phrase de construction toute française. Cette phrase était élégante et directe à la fois, ce qui arrivait rarement: car toute langue accoutumée à la licence des inversions ne peut plus porter le joug de l’ordre sans perdre ses mouvements et sa grâce.

Mais la langue française, ayant la clarté par excellence, a dû chercher toute son élégance et sa force dans l’ordre direct; l’ordre et la clarté ont dû surtout dominer dans la prose, et la prose a dû lui donner l’empire. Cette marche est dans la nature: rien n’est en effet comparable à la prose française.

Il y a des pièges et des surprises dans les langues à inversions. Le lecteur reste suspendu dans une phrase latine comme un voyageur devant des routes qui se croisent; il attend que toutes les finales l’aient averti de la correspondance des mots; son oreille reçoit, et son esprit, qui n’a cessé de décomposer pour composer encore, résout enfin le sens de la phrase comme un problème. La prose française se développe en marchant et se déroule avec grâce et noblesse. Toujours sûre de la construction de ses phrases, elle entre avec plus de bonheur dans la discussion des choses abstraites, et sa sagesse donne de la confiance à la pensée. Les philosophes l’ont adoptée parce qu’elle sert de flambeau aux sciences qu’elle traite, et qu’elle s’accommode également et de la frugalité didactique et de la magnificence qui convient à l’histoire de la nature.

On ne dit rien en vers qu’on ne puisse très souvent exprimer aussi bien dans notre prose, et cela n’est pas toujours réciproque. Le prosateur tient plus étroitement sa pensée et la conduit par le plus court chemin, tandis que le versificateur laisse flotter les rênes et va où la rime le pousse. Notre prose s’enrichit de tous les trésors de l’expression; elle poursuit le vers dans toutes ses hauteurs, et ne laisse entre elle et lui que la rime. Étant commune à tous les hommes, elle a plus de juges que la versification, et sa difficulté se cache sous une extrême facilité. Le versificateur enfle sa voix, s’arme de la rime et de la mesure, et tire une pensée commune du sentier vulgaire; mais aussi que de faiblesses ne cache pas l’art des vers! La prose accuse le nu de la pensée; il n’est pas permis d’être faible avec elle. Selon Denys d’Halicarnasse, il y a une prose qui vaut mieux que les meilleurs vers, et c’est elle qui fait lire les ouvrages de longue haleine, parce qu’elle seule peut se charger des détails, et que la variété de ses périodes lasse moins que le charme continu de la rime et de la mesure. Et qu’on ne croie pas que je veuille par là dégrader les beaux vers: l’imagination pare la prose, mais la poésie pare l’imagination. La raison elle-même a plus d’une route, et la raison en vers est admirable; mais le mécanisme du vers fatigue, sans offrir à l’esprit des tournures plus hardies, dans notre lang