Alan Poseners Kolumne: Journalisteneitelkeit, Journalistenehrlichkeit

November 13, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener kommentiert wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag / HIRAM7 REVIEW

Zu den weniger erfreulichen Seiten des Journalismus in Deutschland gehört die Praxis, Interviews vom Interviewten autorisieren zu lassen. In der angelsächsischen Welt geht man erheblich lockerer damit um. Man vertraut dem Journalisten, das Gespräch richtig wiederzugeben.

Sicher, für die Autorisierung gibt es einen nachvollziehbaren Grund: anders als im Fernsehen oder im Radio wird das Interview im Print-Medium (und online, wie wir gleich sehen werden) nachträglich bearbeitet: gekürzt, sprachlich geglättet und so weiter. Da kann es vorkommen, dass der oder die Interviewte sich falsch dargestellt findet, indem etwa ein wichtiger Nebensatz weggekürzt wird.

Und: von einem autorisierten Interview kann man sich ja nicht nachträglich distanzieren, wie das zuweilen in den USA oder Großbritannien – mit Hinweis auf die Bearbeitung durch den Journalisten – geschieht. Immer wieder erleben wir jedoch, dass gerade PolitikerInnen (oder ihre Presseleute) bei der Autorisierung das Interview bis zur Unkenntlichkeit verändern. Eindeutige Aussagen werden zurückgenommen, Kontroverses oder Interna gestrichen.

Umso erstaunlicher ist das berüchtigte Sarrazin-Interview mit seiner Diffamierung der dummen Unterschicht und der nutzlosen Zuwanderer. Man muss sich vor Augen halten: das sind nicht „unbedachte“ Äußerungen. Das sind Aussagen, die vom Interviewten (und im Falle Sarrazins auch von seinem Vorgesetzten, dem heutigen Bundesbank- und wohl künftigen EZB-Chef Axel Weber) in Ruhe nach dem Interview gelesen und autorisiert wurden.

Aber das nur nebenbei. Gut: PolikerInnen wollen sich möglichst gut präsentieren; das ist nachvollziehbar. Neulich erlebte ich zum ersten Mal den Fall, dass ein Interview nachträglich geändert wurde, um den Interviewer besser aussehen zu lassen.

Es handelt sich um dieses Interview mit mir in Telepolis.

Man hätte immerhin darauf hinweisen sollen, finde ich, dass das Interview per E-Mail geführt wurde; aber das nur nebenbei.

Ich habe das Interview autorisiert (was tut man nicht alles, um PR für sein Buch zu machen) denke aber doch, dass das ursprüngliche Interview besser war: siehe vor allem Punkt 3:

1) Herr Posener, warum hassen Sie die Kirche?

Was für eine schwachsinnige Frage. Ich hasse die Kirche gar nicht. Ich stehe auf dem guten, alten preußischen Standpunkt, dass jeder nach seiner Façon selig werden soll – der Christ, der Muslim, der Jude, der Atheist. Wer mich in Ruhe lässt, den lasse ich in Ruhe.

2) Sie sind ja bekannt für Ihre Frontalangriffe. In Ihrem neuen Buch „Benedikts Kreuzzug. Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft“ greifen Sie den Papst an. Ist Papst Benedikt ein Gegner von Demokratie und Aufklärung? Woran machen Sie es fest? Was Frontalangriffe angeht, so sind sie wohl besser als Dolchstöße in den Rücken, meinen Sie nicht auch?

Ich greife den Papst an, weil er die Demokratie und plurale Gesellschaft angreift. Er diffamiert sie als “Diktatur des Relativismus” und fordert nicht nur das Recht, etwa die Homosexualität als “objektive Ordnungsstörung im Aufbau der menschlichen Existenz ” zu verurteilen, sondern eine Art Wächterrat, der die Entscheidungen des demokratischen Staates auf ihre Übereinstimmung mit der Moral überprüfen soll – eine Forderung, bei der er sich mit den Pius-Brüdern und den Teheraner Mullahs einig weiß. Ich greife den Papst an, weil er die Aufklärung angreift. Er sieht den “Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit”, wie es Kant formulierte, als Verfallserscheinung an und fordert die “Reinigung der Vernunft” durch den Glauben – was wiederum bedeutet: ich, Ratzinger, entscheide, was vernünftig ist und was nicht.

Um es klar zu sagen: ich habe nichts dagegen, wenn der Papst sagt: Homosexualität ist eine Sünde. Bitte sehr, das sollen die schwulen Katholiken, von denen es gerade in der Priesterschaft jede Menge gibt, mit ihm und ihrem Gewissen ausmachen. Das liegt auf der gleichen Linie wie das Verbot, Schweinefleisch zu essen bei Juden und Muslimen. So lange sie mir nicht verbieten, Schweinebraten und Schinken zu essen, ist es ihr Problem, wenn sie sich den Genuss entgehen lassen.

Wenn aber gesagt würde, Schweinefleisch zu essen sei eine “objektive Ordnungsstörung”, dann habe ich ein Problem. Ich habe nichts dagegen, wenn der Papst sagt, wir setzen den Glauben über die Vernunft. Bitte sehr, das sollen die mündigen Katholiken mit ihm und ihrem Gewissen ausmachen. Aber wenn er versucht, den Begriff Vernunft selbst so umzudeuten, dass er Glaube bedeutet, dann habe ich ein Problem.

3) Sie werfen Ihm in ihrem Buch vor, dass er von seinem Großonkel geprägt wurde, der antisemitische Hetzschriften verfasst habe. Wer war diese Person, und in wieweit war dieser ein Vorbild für den Theologen Ratzinger?

Sie haben mein Buch offenbar nicht gelesen. Ich werfe ihm mitnichten vor, dass er von seinem Großonkel Georg Ratzinger geprägt wurde. Das ist Unsinn. Ich sage auch nicht, dass der bayerische Nationalist und antisemitische Publizist Georg Ratzinger ein Vorbild für Joseph Ratzinger gewesen sei. Ich lehne die Sippenhaftung ab.

4) Die Aufhebung der Exkommunizierung der Pius-Brüder und des Holocaust-Leugners Williamson wurden in der Öffentlichkeit als eine Panne des Papstes dargestellt, der in diesem Fall einfach schlecht beraten gewesen sei. War das ein Versehen, oder steht dahinter eine bestimmte Haltung?

Der Versuch, die Affäre um Williamson und die Pius-Brüder als Panne abzutun, war ein dummer Schachzug der Benedikt-Verteidiger. Denn wenn der Papst nicht weiß, was er tut, ist er als Papst ungeeignet. Ratzinger weiß aber natürlich sehr genau, was er tut. Er war schon als Chef der Glaubenskongregation mit der Frage der Pius-Brüder befasst und kennt ihre Schriften. Um es deutlich zu sagen: die Pius-Bruderschaft ist keine konservative, sondern eine offen reaktionäre Vereinigung, die den kirchlichen Antijudaismus konserviert, die also mehr oder weniger institutionell antisemitisch ist.

Die Bruderschaft befürwortet eine Abschaffung des weltlichen Staats und ihre Ersetzung durch eine Theokratie ähnlich der im Iran, die Drogen, Prostitution, Pornographie, Blasphemie, Homosexualität und so weiter verbieten und die Todesstrafe wieder einführen würde. Das weiß Benedikt, und trotzdem betreibt er die Annäherung an diese Leute und kommt ihnen weit entgegen, zum Beispiel mit der Aufwertung der lateinischen Liturgie, deren Abschaffung durch das Zweite Vatikanische Konzil vordergründig zur Abspaltung der Pius-Brüder von der Kirche geführt hat. In Wirklichkeit jedoch passte den Pius-Brüdern die ganze Richtung des Konzils nicht. Und sie passt Benedikt auch nicht.

5) Von kirchlicher Seite wird Ihnen vorgeworfen, dass Sie einen „atheistischen Fundamentalismus“ vertreten würden, und somit jede andere Einstellung als böswillig hinstellen. Manfred Lütz sagt, dass der Papst ein „brillanter Intellektueller“ sei und den Islam herausfordere. Ist das ein persönlicher Kreuzzug von Ihnen gegen die Kirche? Auf was konkret stützen Sie ihre Analysen?

Ich bin zwar getaufter Anglikaner, zugleich aber Atheist, ja. Worin ein “atheistischer Fundamentalismus” bestehen soll, weiß ich nicht. Auf mich jedenfalls trifft diese Bezeichnung nicht zu. Ich stelle doch nicht jede andere Einstellung als böswillig hin, und wer mir das unterstellt, kennt mich nicht. Ich habe bekanntlich ein Buch über die Jungfrau Maria, die Mutter Jesu, geschrieben, das von allen Katholiken, die ich kenne, mein Freund Manfred Lütz eingeschlossen, gelobt wird – und in dem ich übrigens Joseph Ratzinger zustimmend zitiere. Ich habe nicht den geringsten Grund, einen “Kreuzzug gegen die Katholische Kirche” zu führen, was ohnehin ein Widerspruch in sich wäre, obwohl wir Anglikaner, wie Sie wissen, seit Heinrich VIII. unsere Probleme mit Rom gehabt haben. Hätten Sie jedoch mein Buch gelesen, und nicht nur die Rezensionen, würden Sie wissen, dass ich an keinem Punkt die Kirche als solche angreife. Meine Analyse der Ansichten und Absichten Benedikts stützt sich, das wüssten Sie, wenn Sie das Buch mit seinen 274 Anmerkungen auch nur angeschaut hätten, auf Reden, Schriften und Interviews von Joseph Ratzinger. Also auf öffentlich zugängliches Material.

6) Ist diese Feindschaft gegen die Moderne eine neuere Entwicklung unter Papst Benedikt, oder war diese auch unter Papst Johannes Paul II. Vorhanden?

Johannes Paul II. war – im Gegensatz zu Benedikt XVI. – ein großer Mann. Er gehört, zusammen mit seinem Landsmann Lech Walesa, mit Ronald Reagan, Maggie Thatcher und – vor allem – Michail Gorbatschow, zu den Persönlichkeiten, die das reaktionäre System des Kommunismus zu Fall gebracht haben. Aber für den polnischen Papst war das westliche System nur das kleinere Übel. Von Wojtila sagte man, er wolle zwei Revolutionen rückgängig machen – die russische und die französische. Dabei war er jedoch, vielleicht wegen seiner Erfahrungen mit dem Kommunismus, nicht so radikal wie Ratzinger, den er allerdings gefördert hat. Johannes Paul II. hat Galileo Galilei rehabilitiert und den Darwinismus anerkannt. Benedikt hat den Prozess der Inquisition gegen Galileo verteidigt und propagiert die unwissenschaftliche Lehre des “Intelligent Design” gegen den Darwinismus.

In einer Zeit, die ohnehin von Wissenschaftsskepsis und Halbwissen geprägt ist, bedeutet Benedikts Abkehr von der Vernunft eine Katastrophe.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Zahal-Orchester auf Tour in Deutschland

November 10, 2009

Keren Hayesod Deutschland

Keren Hayesod Deutschland veranstaltet zwischen dem 14. und 23. November 2009 eine Konzertreihe mit dem Orchester der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL).

 Termine in Deutschland

14.11.2009: Jüdische Gemeinde Dortmund

16.11.2009: Jüdische Gemeinde Hannover

17.11.2009: Jüdische Gemeinde Kassel

19.11.2009: Sankt Marienkirche, Stralsund

21.11.2009: Jüdische Gemeinde Hamburg

22.11.2009: Kraftwerk e.V., Chemnitz

23.11.2009: Historische Rathaus, Nürnberg

Kontakt

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Keren Hayesod Berlin

Kurfürstendamm 196 – 10707 Berlin

Tel.: (030) 88 71 93 3 – Fax: (030) 88 71 93 50

E-Mail: kh.berlin@keren-hayesod.de


4èmes Rencontres de Rueil-Malmaison: Territoire, Évaluation & Dévelopement Durable

November 7, 2009

Vendredi 20 novembre 2009, Rueil-Malmaison

Vendredi 20 novembre 2009, Rueil-Malmaison

Avec le soutien et la participation du CGDD (Commissariat général au développement durable),  de l’AMF (Association des Maires de France), de l’ADF (Assemblée des Départements de France) et de la SFE (Société Française de l’Évaluation)

Problématique

La conjonction de ces 4èmes Rencontres de Rueil-Malmaison avec la tenue de la Conférence de Copenhague sur le climat, induit à concentrer les travaux sur les engagements auxquels les différents pays s’apprêtent à souscrire. On sait que ces engagements devront être conséquents. Souscrits par les gouvernements, ils impliqueront les acteurs des territoires: entreprises, collectivités et simples citoyens.

Parmi les questions qui se posent, il y a celle de savoir si ces engagements seront bien à la hauteur des défis à relever. Il y a aussi celle de savoir si les territoires seront en mesure d’assumer la charge correspondante.

Comment apprécier «a priori» l’efficience des programmes territoriaux de réduction des gaz à effet de serre (GES)? 

La question est d’autant plus importante que les aides publiques devront aller aux programmes les plus pertinents et ne pas se diluer, alors même que, du fait de la crise économique, tous les territoires sont à la recherche d’investissements susceptibles tout à la fois d’aider l’économie à repartir, de limiter les émissions de gaz à effet de serre et de préparer l’avenir.

Sur le plan méthodologique, cette situation rejoint celle des évaluations «ex ante» auxquelles les porteurs de programmes soutenus par des fonds européens commencent à être habitués, puisqu’il s’agit dans ce cadre de faire la démonstration de la pertinence des actions programmées avant même qu’elles ne soient engagées, ce qui nous éloigne beaucoup de la culture française de l’évaluation ex post. En l’occurrence (Copenhague), la difficulté sera cependant plus grande encore, puisqu’il s’agira de pratiquer des «évaluations prospectives» portant sur des programmes ayant une portée de 10 ou 20 ans.

Mais comment évaluer ex ante les impacts attendus à long terme?

En outre, la pertinence de ces programmes de limitation des émissions de gaz à effet de serre (GES), relèvera non seulement de critères techniques mais également de paramètres relatifs à la qualité des actions d’information, de communication, de concertation, de formation et de mobilisation des acteurs des territoires, en un mot de paramètres de «participation».

Les dispositions techniques et réglementaires sont, sans doute, des dimensions importantes du sujet, mais les comportements et la participation en sont d’autres, au moins aussi importantes et qui répondent à des ressorts complexes mal repérés.

On voit se dégager des questions d’ordre méthodologique:

  • Comment évaluer une politique multidimensionnelle ciblée sur un critère dominant (la limitation des émissions de GES), mais faisant place aux critères d’efficacité économique et sociale?
  • Peut-on concevoir des indicateurs synthétiques intégrant les paramètres propres au territoire et à ses acteurs? 

Enfin, on sait que parmi les activités humaines contribuant le plus fortement au réchauffement climatique, le chauffage des bâtiments et les transports se trouvent en bonne position. Les villes sont donc des acteurs de premier rang. Comment les aires urbaines vont-elles pouvoir assumer leur part de l’effort? Comment imaginer des politiques et conduire des programmes efficaces de limitation des gaz à effet de serre associant les collectivités, les entreprises et les citoyens? 

La Ville de Rueil-Malmaison, qui est engagée avec celle de Suresnes dans la construction d’une importante et emblématique Communauté d’agglomération, veut lancer la réflexion et la faire partager à ses habitants afin  d’ouvrir le chantier sans tarder.

Ces Rencontres de Rueil-Malmaison, tout en s’adressant à un public de responsables et d’experts, sont également conçues pour intéresser les citoyens engagés dans la vie locale, par exemple à travers des comités de quartier, qui souhaitent s’impliquer dans les actions mises en œuvre par la collectivité pour lutter contre l’effet de serre.

***

Organisation et modalités pratiques

Lieu: Médiathèque Jacques Baumel

15, boulevard du Maréchal Foch (Mairie) – 92 500 Rueil-Malmaison

Horaires Accueil: à partir de 8h15 à l’auditorium de la Médiathèque

Remise des documents – accueil administratif

Allocutions de lancement à 9h00 dans l’amphithéâtre

Clôture à 16h30

Déjeuner: Buffet bio éthique servi dans la salle des mariages de la Mairie

Participation: 50 euros

Renseignements et inscriptions

Le service du Développement Durable de la Mairie de Rueil-Malmaison est à votre disposition pour tout renseignement:

Par téléphone au 01 41 39 08 96

Par télécopie au 01 47 10 01 29

Par e-mail developpementdurable@mairie-rueilmalmaison.fr


Défense et Illustration de Jacques Chirac

October 31, 2009

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Une tribune de Narcisse Caméléon

Le renvoi de Jacques Chirac devant la justice pour “détournements de biens publics” et “abus de confiance” dans le cadre de l’affaire des chargés de mission de la Ville de Paris est non seulement superflu, mais aussi et surtout moralement douteux, eu égard au fait que les délits reprochés remontent à plus de vingt ans et que tous les partis politiques ont eu recours à ces pratiques.

La justice devrait faire le procès de la classe politique entière au lieu de s’acharner sur un homme qui a servi la France de manière exemplaire pendant plus de quarante ans.

C’est une constante bien française, la nation décapite le Père, celui qui incarne le mieux ce qu’elle est, en érigeant l’échafaud en place publique; observez la chose, elle est invariablement la même: la tête du monarque, bon, débonnaire, doit être donnée aux chacals qui n’en feront qu’une bouchée : Liberté, Egalité, Fraternité. Comme le disait le Général De Gaulle: “Les Français sont des veaux”. Jacques Chirac s’en sortira, c’est une question d’honneur pour la France. Souvenons-nous des années Mitterrand, des suicides, des scandales personnels et des dépenses royales, corruption et république bananière à tire-larigotOui, il ira devant les juges, il passera quelques nuits blanches, mais il se relèvera, tête haute.

L’ancien président de la République et maire de Paris Jacques Chirac s’exprimait il y a près de deux ans sur tous les chefs d’accusation calomnieuse lancés à son encontre. Sa tribune parue dans le quotidien Le Monde peut être lue ici.

NDLR: Les textes et essais publiés sur HIRAM7 REVIEW n’engagent que leurs auteurs et ne reflètent pas nécessairement l’opinion de la rédaction.


Alan Poseners Kolumne: Henryk M. Broders belangloser PR-Coup

October 29, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener kommentiert wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

Es ist schon erstaunlich: Wenn man in Deutschland eine Stellungnahme zum Holocaust braucht, ruft man die Agentur Rent-a-Jew an und bekommt je nach politischer Präferenz einen Juden zugeteilt, obwohl der Holocaust die Juden nicht mehr angeht als die Arier; weniger sogar, denn das Klärungsbedürftige am Holocaust liegt nicht auf der Opfer-, sondern auf der Täterseite.

Wenn es aber um Henryk M. Broders Kandidatur für den Posten des Präsidenten des Zentralrats der Juden gibt, dann haben plötzlich alle Gojim selbst eine Meinung, obwohl der Zentralrat eigentlich nur die Juden etwas angeht.

Und diese Meinung lautet: Gut, dass der Kerl den Zentralrat aufmischt.
Das sollte einen stutzig machen.

Wenn der Zentralrat, wie Henryk meint, so ungefährlich und gestrig ist, warum sind alle Gojim so froh, dass Broder ihm zeigen will, wo der Hammer hängt?

Überhaupt: Warum tun alle so, als habe Henryks Kandidatur etwas zu tun mit einer Krise des Zentralrats, wo sie doch nur etwas zu tun hat mit einer Lebenskrise Henryk M. Broders?

Ich habe mit dem Zentralrat genauso wenig zu tun wie Henryk. Weniger, denn pro forma könnte er etwas damit zu tun haben, wenn er wollte, was er aber nicht will. Ich nicht.

Ich stelle nur eine Frage: Im Spiegel hat Henryk seine Selbsteinschätzung wiederholt, er sei der „Pausenclown“ der Deutschen. Das stimmt, und diese Rolle hat er sich hart erarbeitet.

Soll der Sprecher der Juden in Deutschland ein Clown sein? Wer könnte das wollen? Wem würde das nutzen? Außer Henryk, meine ich.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Sir James Paul McCartney’s Good Evening Europe Tour 2009

October 24, 2009
Photograph of Paul McCartney as The Beatles arrive in New York City in 1964.]
Legendary singer and songwriter Paul McCartney (67) – knighted Sir James Paul by Queen Elizabeth II on March 11, 1997 – unveiled his schedule for his “Good Evening Tour Europe 2009”.
 
It will be a seven city run, that will mark his only appearance in Europe this year, starting with his “hometown” Hamburg, where The Beatles Story began.

Good Evening Europe Tour 2009:

December 2, 2009: Hamburg, Germany – Color Line Arena
December 3, 2009: Berlin, Germany – O2 World
December 9, 2009: Arnhem, Holland – Gelredome
December 10, 2009: Paris, France – Bercy
December 16, 2009: Cologne, Germany – Koln Arena
December 20, 2009: Dublin, Ireland – The O2
December 22, 2009: London, England – The O2 Arena


Start-Up Nation: The Story of Israel’s Economic Miracle

October 24, 2009

The Story of Israel's Economic Miracle

“The West needs innovation; Israel’s got it,” write Dan Senor and Saul Singer, authors of Start-Up Nation: The Story of Israel’s Economic Miracle. They argue that the Israeli economic model, based on innovation, can help the West, in particular, “get out of its economic hole.”

Start-Up Nation addresses the trillion-dollar question: How is it that Israel – a country of 7.1 million people, only sixty years old, surrounded by enemies, in a constant state of war since its founding, with no natural resources – produces more start-up companies than large, peaceful, and stable nations like Japan, China, India, Korea, Canada, and the United Kingdom?

Drawing on examples from the country’s foremost inventors and investors, geopolitical experts Dan Senor and Saul Singer describe how Israel’s adversity-driven culture fosters a unique combination of innovative and entrepreneurial intensity.

As the authors argue, Israel is not just a country but a comprehensive state of mind. Whereas Americans emphasize decorum and exhaustive preparation, Israelis put chutzpah first. “When an Israeli entrepreneur has a business idea, he will start it that week,” one analyst put it. At the geopolitical level, Senor and Singer dig in deeper to show why Israel’s policies on immigration, R&D, and military service have been key factors in the country’s rise – providing insight into why Israel has more companies on the NASDAQ than those from all of Europe, Korea, Japan, Singapore, China, and India combined.

So much has been written about the Middle East, but surprisingly little is understood about the story and strategy behind Israel’s economic growth. As Start-Up Nation shows, there are lessons in Israel’s example that apply not only to other nations, but also to individuals seeking to build a thriving organization. As the U.S. economy seeks to reboot its can-do spirit, there’s never been a better time to look at this remarkable and resilient nation for some impressive, surprising clues.

Reviews & Endorsements

“An eye-opening look at a side of Israel that most people never think about.” (The Week)

“There is a great deal for America to learn from the very impressive Israeli entrepreneurial model—beginning with a culture of leadership and risk management. Start-Up Nation is a playbook for every CEO who wants to develop the next generation of corporate leaders.” Tom Brokaw, special correspondent for NBC News, author of The Greatest Generation

“Senor and Singer’s experience in government, in business, and in journalism—and especially on the ground in the Middle East—come to life in their illuminating, timely, and often surprising analysis.” George Stephanopoulos, host of This Week, ABC News

“In the midst of the chaos of the Middle East, there’s a remarkable story of innovation. Start-Up Nation is filled with inspiring insights into what’s behind Israel’s dynamic economy. It is a timely book and a much-needed celebration of the entrepreneurial spirit.” Meg Whitman, former president and CEO of eBay

“Senor and Singer highlight some important lessons and sound instruction for countries struggling to enter the 21st century. An edifying, cogent report, as apolitical as reasonably possible, about homemade nation building.” Kirkus Reviews

“The authors ground their analysis in case studies and interviews with some of Israel’s most brilliant innovators to make this a rich and insightful read not just for business leaders and policymakers but for anyone curious about contemporary Israeli culture.” Publishers Weekly

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Alice im Wunderland – Das Musical

October 4, 2009

Buch: Mirko Bott und Christian Berg
Regie: Christian Berg · Musik: Rainer Bielfeldt

Die kleine Alice traut ihren Augen nicht. Da läuft doch tatsächlich ein Kaninchen, das auf seine Uhr schaut. Wo gibt es denn so was? Neugierig geworden, verfolgt Alice das Tier heimlich und landet … im Wunderland.

Hier ist nichts wie es sein soll. Es gibt Pilze und Kekse, die einen auf wundersame Weise wachsen und wieder schrumpfen lassen. Eine Grinsekatze, die alles besser weiß. Eine Raupe, die so gern ein Schmetterling wäre. Und natürlich die böse Herzkönigin, die allen an den Kragen will. Auf ihrer abenteuerlichen Reise durch das Wunderland erlebt Alice die unglaublichsten Geschichten und begegnet zauberhaften Gestalten aus einer Welt der Phantasie.

Das neue Familienmusical aus der Schmidt & Berg-Werkstatt hat im September 2009 seine Uraufführung im Schmidt Theater Hamburg gefeiert und wird ebendort anschließend noch bis Ende Dezember laufen. Christian Berg erzählt die weltberühmte Geschichte von „Alice im Wunderland“ nach der Vorlage von Lewis Carroll auf seine ganz eigene Weise.

Vom 21.11.2009 bis zum 30.12.2009 im Hamburger Schmidt Theater

17. Filmfest Hamburg verleiht Ehrenpreis Hamburg Filmfestbesteck 2009

October 1, 2009

Pressemitteilung

Am 1. Oktober 2009 wird das 17. Filmfest Hamburg einen neuen Preis vergeben: Das Hamburg Filmfestbesteck 2009.

Albert Wiederspiel und Lars Becker

Albert Wiederspiel und Lars Becker

Den ersten Ehrenpreis, der in unregelmäßigen Abständen an besonders treue Filmfest-Teilnehmer während des Festivals verliehen werden wird, erhält der deutschen Regisseur und Drehbuchautor Lars Becker („Nachtschicht“, „Rette deine Haut“, „Kanak Attack“).

Filmfestleiter Albert Wiederspiel wird Becker mit dem Ehrenpreis heute um 21.15 Uhr vor der Premiere von „Nachtschicht: Wir sind die Polizei“ im Hamburger Cinemaxx Dammtor überraschen.

„Nachdem Lars Becker fast jedes Jahr mit einem neuen Film bei uns vertreten ist, möchte ich ihm für seine kontinuierliche Treue gegenüber dem Filmfest und dem Spielort Hamburg danken“, so Widerspiels Begründung zur Preisträgerentscheidung.

Lars Becker

Lars Becker

Das Hamburg Filmfestbesteck 2009 beinhaltet vier Silber-Löffel von Robbe und Berking. Jeder Löffel ist mit einem Wort graviert. Zusammen ergeben die Gravuren auf den vier Löffeln die persönliche Widmung „Das Gelbe vom Ei“, welche sich auf den Film von Lars Becker aus dem Jahr 1999 bezieht.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Presseteam im Pressezentrum in der Pony Bar, Allende Platz 1, Hamburg, Telefon 040 – 441 957 46, E-Mail: presse@filmfesthamburg.de.

Weitere Informationen unter www.filmfesthamburg.de.

Das 17. Filmfest Hamburg findet vom 24. September – 3. Oktober 2009 im Abaton Kino, Cinemaxx Dammtor, Metropolis Kino, 3001 Kino und in den Zeise Kinos statt.


President Bill Clinton Launches the Clinton Foundation E-Newsletter

September 30, 2009

Dear Friend,

I’ve recorded a short video to introduce our inaugural online newsletter, and tell you a little bit about the Fifth Annual Meeting of the Clinton Global Initiative, which wrapped up in New York last week.

Please watch the video and check out the first issue below for a peek into our work around the world – none of which would be possible without you.

Bill Clinton


UANI Calls on Gotham Hall to Deny President Ahmadinejad a Platform for Propaganda

September 18, 2009
 
  
 
 
Press Release
  
New York, September 18, 2009 – The think tank United Against Nuclear Iran (UANI) today called on Gotham Hall to refuse to host President Ahmadinejad and offered Gotham Hall an opportunity to clarify its role as the host of a banquet for the Iranian delegation and as host for a speech by President Ahmadinejad on September 25, 2009 during his stay in New York for the UN General Assembly. 
 
In a letter to Allen Kurtz, Managing Director of Gotham Hall, UANI President, Ambassador Mark D. Wallace wrote “UANI requests Gotham Hall to clarify and reconsider its decision to host the banquet and address and instead decline to provide such a venue for President Ahmadinejad.  As we expressed to area venues in July, UANI denounces any decision to host President Ahmadinejad in New York and calls upon Gotham Hall to join the international community in isolating Iran and condemning its illicit nuclear program.” 
 
“By doing business with the Iranian government Gotham Hall is accepting blood money from a regime that brutally suppresses its own people and that is a danger to global security.  Moreover, by providing a forum for President Ahmadinejad’s speech, Gotham Hall is serving as a bullhorn for the propaganda of the illegitimate leader of a brutal theocratic dictatorship.”
 
To the extent that Gotham Hall persists in its plans to host President Ahmadinejad UANI will call on members of the public to boycott Gotham Hall.
 
Press Contact: Kimmie Lipscomb

Le savoir en appel: Martin Heidegger et le tournant dans la vérité

September 12, 2009

Un essai de Franz-Emmanuel Schürch

Ce livre propose, à partir du constat de difficultés importantes et de paradoxes dans la conception heideggérienne de la vérité comme décèlement (aletheia), une nouvelle interprétation du fameux «tournant» qui sera compris comme la nécessité d’une structure d’inversion réciproque des rapports fondatifs.

Contre tous les replis subjectifs ou les fixations sur des subsistances illusoires, cette structure « tournante » (à la racine du cercle herméneutique) montre comment aucune vérité ne s’établit sans sortie hors de soi, sans être provoquée par ce qui la met en question et qu’ainsi, contrairement à ce que croyait Emmanuel Lévinas, la pensée de Martin Heidegger ne consacre.

Cet ouvrage, bien qu’il témoignera d’une attention scolaire, ne veut pas être un commentaire destiné aux seuls spécialistes, mais constitue l’effort, à partir d’une certaine autonomie philosophique, de présenter la pensée heideggérienne à ceux qu’elle devrait intéresser, de l’arracher aux préjugés dans lesquels elle est souvent emprisonnée et d’en défendre le meilleur.

“INTRODUCTION

Martin Heidegger se signala au monde philosophique en 1927 en rappelant la question de l’être à son attention. Il soutint d’un même geste que l’entente de la vérité s’était figée, par superposition d’égarements, jusqu’à se boucher toute issue. Notre compréhension même de ce que signifie « vérité » en serait venue à nous bloquer la vue. C’est plus précisément la conception traditionnelle qui faisait de la vérité l’accord d’une proposition ou d’un jugement avec la chose visée, l’adaequatio intellectus et rei, qu’il conviendrait d’abord d’interroger afin de découvrir la clé de ces égarements. Cette conception, en étendant son règne, et à cause de la définition même des termes et des modalités de l’accord qu’elle revendique pour la vérité, aurait sapé ses propres fondements, jusqu’à en arriver à s’anéantir elle-même sans s’en apercevoir, laissant ainsi, quant à nos possibilités d’un véritable rapport à ce qui est, le sol glisser sous nos pieds.

La conception heideggérienne de la vérité s’exposant d’abord – nous le verrons toutefois, de façon ambiguë – telle une critique de la vérité-adéquation donna cependant un nouvel élan à la critique générale de la raison inaugurée dans sa radicalité par Nietzsche, mais nourrie néanmoins par Kant et même par le scepticisme empiriste de Hume. En effet, on peut dire aujourd’hui que si le siècle de Kant était celui de la critique, alors celui qui s’est tout juste achevé, le vingtième, fut celui de l’hypercritique. Néanmoins, la critique prit alors un étrange tournant, passant d’une révolte guidée par l’exigence de lucidité à un comportement normalisé laissant s’abîmer jusqu’à la passion du savoir, et consacrant ainsi d’une certaine façon le règne de l’aveuglement dans l’auto-assurance de sa virtuosité intellectuelle, ce à quoi toute ironie, lorsqu’elle ne se soumet qu’à ses propres impératifs, sera toujours condamnée. Du passage à la maturité, la critique a sombré dans l’immaturité de la fuite.

Il n’est pas sûr, toutefois, que Heidegger puisse se voir sans injustice mis au rang des complices de ce que nous appellerons bientôt le renoncement au savoir. Peut-être Heidegger peut-il nous apprendre tout autre chose et peut-être que cela n’a pourtant rien à voir non plus avec un retour timoré à la solidité simple d’avant l’ébranlement critique.”

Franz-Emmanuel Schürch, PhD en philosophie de l’Université de Montréal, enseigne actuellement la philosophie au Collège André Laurendeau.

Commander ce livrer.


17. Filmfest Hamburg mit 142 Filmen aus 42 Ländern

August 26, 2009

Pressemitteilung

Hamburg, den 26. August 2009 – Vom 24. September bis zum 3. Oktober 2009 werden in Hamburg wieder außergewöhnliche Filme aus aller Welt als Deutschland-, Europa- oder Weltpremieren gezeigt.

Nach Bekanntgabe der Filmauswahl von Neuseeland Deluxe, dem jungen Kino aus der Türkei und dem Fokus “Pulsierende Metropolen” veröffentlicht das 17. Filmfest Hamburg weitere Programmhighlights. Bislang sind 142 Filme aus 42 Ländern bestätigt. Bekannte Namen, aber auch ungewöhnliche Entdeckungen präsentieren sich auf dem internationalen Filmfest Hamburg, das sich durch sein breites Spektrum zwischen anspruchsvollem Film und internationalem Glamour auszeichnet. Darunter finden sich Namen wie die US-amerikanische Regie-Ikone Woody Allen und die chinesische Locarno-Gewinnerin Xiaolu Guo.

Filmfest-Leiter Albert Wiederspiel freut sich, “in diesem Jahr so viele Vorstellungen wie nie zuvor zeigen zu können. Dadurch bieten wir unserem Publikum die Gelegenheit, noch mehr Filme zu sehen.” Neben der starken Präsenz weiblicher Regisseure ist auch eine inhaltliche Tendenz zu beobachten: “Auffällig viele Geschichten erzählen sehr persönliche, individuelle Schicksale aus verschiedensten Mikrokosmen. Dabei sind die Filme ganz nahe an ihren Figuren und zeichnen sich durch eine hohe Intimität aus”, so Programmchefin Kathrin Kohlstedde.

Ein Ausblick auf das diesjährige Filmfest-Programm:

Agenda 09
Die diesjährige Locarno-Gewinnerin Xiaolu Guo ist mit gleich zwei ihrer Filme vertreten. Die Doku “Once Upon a Time Proletarian – 12 Tales of a Country” (China) ist eine in zwölf Kapiteln erzählte, subjektive Analyse des heutigen Chinas. Mit dunkler Poesie zeigt der Film scheinbar triviale Begebenheiten, verzweifelte Seelen, einsame Jugendliche und wirft einen ungeschönten, kritischen Blick auf ein Land im Umbruch und eine junge Generation mit ungewisser Zukunft. Guos zweiter Film, der in der Sektion Nordlichter läuft, ist die mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnete Hamburger Koproduktion “She, a Chinese” (Deutschland, Großbritannien, Frankreich).

Gabriele Salvatores, Regisseur des hochgelobten “Ich habe keine Angst” (I’m Not Scared) ist mit seinem neuen Spielfilm “As God Commands” (Italien) vertreten. Der Film erzählt nach dem Roman Niccoló Ammanitis vom Teenager Cristiano, der seinen Vater, einen brutalen Nazi, verehrt. Als ihr gemeinsamer Freund, der leicht behinderte Quattro, Cristianos Freundin mit seiner Traumfrau verwechselt, kommt es zu einem furchtbaren Mord. Eine in ihrer Direktheit fast roh inszenierte Vater-Sohn-Geschichte, die den Zuschauer mit einer visuellen Sprache der Gewalt konfrontiert, die im modernen europäischen Kino ihresgleichen sucht.
 
Woody Allen geht mit seinem neuen Film “Whatever Works” (USA) “back to the roots”, d. h. zurück in seine Heimatstadt New York. Hier spielt die warmherzige Komödie über den exzentrischen Quantenphysiker Yellnikof, der sich nach seiner Nobelpreis-Niederlage und dem Scheitern seiner Ehe als Schachlehrer durchschlägt. Als sich die junge Ausreißerin Melody bei ihm einnistet, steht seine Welt völlig Kopf. Ein Amerika-kritischer Film mit dem klassischen Allen-Touch, der immer wieder die Gelegenheit zu fulminanten Rundumschlägen nutzt.

Mittelpunkt des Schauspieler-Films “Applause” (Dänemark) ist Thea, eine von Sehnsüchten und Begabungen getriebene Theaterdarstellerin, die nicht nur jeden Abend auf der Bühne mit ihrer Figur in “Wer hat Angst vor Virginia Woolfe” ringt, sondern auch gegen die Alkoholsucht und um das Sorgerecht für ihre Söhne kämpft. Zur Premiere von Martin Pieter Zandvliets Spielfilm wird die Hauptdarstellerin Paprika Steen (u.a. “Das Fest”, “Mifune”, “Fear Me Not”) in Hamburg zu Gast sein.

Alex van Warmerdam entfaltet in “The Last Days of Emma Blank” (Belgien, Niederlande) erneut ein absurdes Spiel um Wirklichkeit und Phantasie: In der bizarren Komödie treibt eine pflegebedürftige, diktatorische alte Lady die Angestellten auf ihrem Landsitz mit sonderbaren Anweisungen in den Wahnsinn – bis diese erkennen, dass sie niemals etwas von deren Reichtum erben werden. Ein herrlich überdrehter Film, in dem nichts das ist, was es zu sein scheint.

Mit “The White Meadow” (Iran) stellt Mohammad Rasoulof, der 2005 bei Filmfest Hamburg für “Iron Island” den Preis der Hamburger Filmkritik gewann, ein bildgewaltiges Märchen vor: Die Geschichte über einen alten Tränensammler und seinen blinden Passagier, einen Jungen auf der Suche nach seinem Vater, ist eine schnörkellos erzählte, metaphorische Kino-Reise durch weiße Salzwelten und menschliche Schicksale.

In dem Doku-Thriller “Die Bucht” (USA) von Louie Psihoyos kämpft Ex-TV-”Flipper”-Trainer Richard aka Ric O’Barry gegen den brutalen Missbrauch von Delfinen durch die internationale Unterhaltungsindustrie. Der “Sundance”-Gewinner hat eine Menge Potential, sich zum breiten Publikumsliebling zu entwickeln.

Die Dokumentationen “All Tomorrow’s Parties” (Großbritannien) von Jonathan Caouette und “Burning Down the House: The Story of CBGB” (USA) von Mandy Stein machen Musikgeschichte hautnah erlebbar: Caouette, preisgekrönt für seine erste Doku “Tarnation”, erzählt anhand von Camcorder-Mitschnitten und Handyaufnahmen die Erfolgsgeschichte des einzigartigen All Tomorrow’s Parties-Festivals, dessen Line-Up stets von einem Musiker zusammengestellt wird. Stein spürt mit Archivmaterial, Fotos und alten wie neuen Interviews dem legendären New Yorker Punk-Club CBGB nach, in dem Musikphänomene wie Punk und New Wave quasi geboren wurden.

eurovisuell
Der Zweite-Weltkrieg-Action-Film “Max Manus” (Norwegen/Dänemark/Deutschland) von Joachim Rønning und Espen Sandberg folgt dem titelgebenden norwegischen Widerstandskämpfer vom Ausbruch des zweiten Weltkriegs bis zum Sommer 1945. Der zweite Spielfilm der als “Roenberg” bekannten erfolgreichen Werbefilmer ist nicht nur die teuerste norwegische Filmproduktion aller Zeiten, sondern auch die erfolgreichste: über eine Million Zuschauer sahen den Film innerhalb von sechs Wochen.

Voilà!
In “Coco Chanel & Igor Stravinsky” (Frankreich/Japan) entführt Jan Kounen auf der Basis von Chris Greenhalghs Buch “Coco & Igor” in das Paris der 10er und 20er Jahre. Mit aufwändiger Ausstattung und einem grandiosen Soundtrack erzählt er von der leidenschaftlichen Affäre zweier kreativer Giganten, der Modeschöpferin Coco Chanel und dem verheirateten russischen Komponisten Igor Strawinsky.

Vitrina
Eine kaputte Beziehung, ein abgehalftertes Pop-Idol, ein skandinavischer Tourist und eine ganze Sammlung von Insekten sind die Ingredienzien von “Tourists” (Chile), der bereits auf den Festivals von Los Angeles und Rotterdam mit großem Erfolg lief. Alicia Schersons zweiter Spielfilm erzählt leichthändig und dennoch tiefgründig von emotionalen Desastern und davon, dass wir im Leben letzten Endes vor allem eines sind: Touristen.

Nordlichter
Neben Fatih Akins “Soul Kitchen”, Xiaolu Guos “She, a Chinese”, indem der lange Weg einer lebensgierigen, jungen Frau aus einem chinesischen Dorf in den Westen nachgezeichnet wird, ist auch “Eyes Wide Open” (Israel/Deutschland/Frankreich) von Haim Tabakman in der Sektion für Filme aus Hamburg und Schleswig Holstein zu sehen. Das zurückhaltende, intensive Drama nähert sich einem absoluten Tabuthema, der homosexuellen Liebe in der orthodoxen Glaubensgemeinschaft Jerusalems: Als der tief religiöse Metzger Aaron, Familienvater und angesehenes Mitglied der Gemeinde, sich in einen Mann verliebt, gerät er unter ungeheuren gesellschaftlichen Druck und muss sich zwischen seiner Liebe und seinem Glauben entscheiden.

Weitere Informationen:
Silke Cecilia Schultz
Presse und Kommunikation
Telefon: 040 – 399 19 00-29 oder -17
presse@filmfesthamburg.de / www.filmfesthamburg.de

Das 17. Filmfest Hamburg findet vom 24. September – 3. Oktober 2009 im Abaton Kino, Cinemaxx Dammtor, Metropolis Kino, 3001 Kino und in den Zeise Kinos statt.


The Death of Conservatism

August 22, 2009

THE DEATH OF CONSERVATISM

The twenty-first season of American Enterprise Institute (AEI)’s Bradley Lecture Series will commence September 8, 2009 with Sam Tanenhaus, editor of The New York Times Book Review, discussing his book, The Death of Conservatism (Random House, 2009).

Sam Tanenhaus argues that for seventy-five years conservatives have been split into two factions: the “realists” who believe in the virtues of government and the “revanchists” who distrust government and society. He argues that the revanchists have won the argument and that this has caused conservatism to falter.

AEI’s Steven F. Hayward and Henry Olsen will respond to Sam Tanenhaus.

Date: Tuesday, September 8, 2009
Time: 5:00 PM – 6:30 PM
Location: Wohlstetter Conference Center, Twelfth Floor, AEI
1150 Seventeenth Street, N.W., Washington, D.C.

Media Contact: Veronique Rodman
American Enterprise Institute (AEI)
1150 Seventeenth Street, N.W.
Washington, D.C. 20036
Phone: 202-862-4870
E-mail: VRodman@aei.org


Happy Invertising Summer!

August 8, 2009

Carissimi,

vi auguro una felice estate con un video, che spero possa ispirare la nostra pausa, per rientrare al lavoro con rinnovate energie per affrontare tutto il nuovo che ci aspetta.

Ci vediamo a Settembre per progettare il futuro della comunicazione.

Saluti

Alexandre Gabriel Levy

New Business Director
Ogilvy
www.ogilvy.com


Send Bill Clinton a birthday card

August 5, 2009
billclintonfoundationClintonPessimism is an excuse for not trying and a guarantee to a personal failure. (William Jefferson Clinton, born 19. August 1946 in Hope, Arkansas)

Press Release

William J. Clinton Presidential Center, Little Rock (Arkansas), August 5, 2009

After 40 years of friendship, Bill Clinton still inspires me daily with his intellect, compassion, and energy.

To celebrate President Clinton’s upcoming birthday on August 19, I invite you to send him a personalized birthday e-card, along with a gift to sustain his Foundation’s work.

Your e-card will make his special day even happier. And your gift will let him know that you remain dedicated to creating positive change for people in need.

Thanks to your valuable support and President Clinton’s extraordinary vision:

  • Two million people in developing countries now have access to low-priced HIV/AIDS medicine, and we’ve just negotiated new pricing agreements that will enable better, cheaper treatments for more patients in the developing world.
  • Thousands of schools across the United States have put healthy-eating and exercising programs into practice, so that more children are leading healthier lives.
  • To combat climate change, 40 of the world’s largest cities are making progress in reducing their carbon footprint.

Your donation today will help the Clinton Foundation continue to make a significant impact in the lives of hundreds of millions of people around our world.

I know your birthday e-cards and donations will mean a whole lot to President Clinton.

Thank you for your support,

Bruce Lindsey
Chief Executive Officer
William J. Clinton Foundation


17. Filmfest Hamburg veranstaltet erstes Film Camp im Norden

July 28, 2009

***Filmfest Hamburg 24. SEPT. - 3. OKT. 2009***

Pressemitteilung

Hamburg, den 28. Juli 2009 – Am 2. Oktober 2009 findet das erste Hamburger BarCamp für Filmschaffende auf dem 17. Filmfest Hamburg statt. Beim “Digital Film Camp@Filmfest Hamburg”, auch DFC@Filmfest Hamburg genannt, diskutieren Filmemacher und Web 2.0-Spezialisten die digitale Zukunft des Films.

Mit der Frage “Wie arbeiten und finanzieren sich Filmemacher im Web 2.0?” endete das zweite Berliner “Digital Film Camp” am 17. April diesen Jahres. Veranstalter und Organisator war Simon Chapuzzeau, Inhaber der HomeBase Lounge Berlin.

Für Chappuzeau lag es auf der Hand, “nach dem großen Erfolg des DFCs mit dem Format auf Reisen zu gehen, um den hohen Bedarf des inhaltlichen Austausches zwischen den Filmemachern und Digital Natives bundesweit zu fördern”. Filmfestleiter Albert Wiederspiel freut sich “über die inhaltliche und organisatorische Kooperation mit Simon Chappuzeau.” Für Wiederspiel ist “das DFC@Filmfest Hamburg eine hervorragende Gelegenheit, im Rahmen von Filmfest Hamburg web-affinen Filmemachern neue Chancen und Wege zur Herstellung und Finanzierung sowie zum Marketing und Vertrieb aufzuzeigen.”

Die deutschen Filmstudenten der Hamburg Media School und deren schwedische Austauschstudenten vom Dramatiska Institutet in Stockholm sowie die Hamburger Medienakademie haben sich bereits ihre Teilnahme an dem DFC@Filmfest Hamburg gesichert.

Die Organisationsform des DFC@Filmfest Hamburg zählt zu der Veranstaltungsreihe von BarCamps (engl. Un-Conference) und ist ein unkompliziertes und effektives Konferenzformat, welches sich längst über die Internet-Szene hinaus etabliert hat. Das erste BarCamp fand im August 2005 in Palo Alto, Kalifornien, statt.

Die Ad-hoc-Nicht-Konferenz nach der Open-Space-Methode ist aus dem Bedürfnis, sich in offener Umgebung auszutauschen und voneinander zu lernen, entstanden. Dabei bilden Diskussionen, Präsentationen, Workshops (sogenannte “Sessions”) und die Interaktion der Teilnehmer untereinander den Fokus. Jeder, der etwas beizutragen hat oder etwas lernen möchte, ist willkommen und herzlich eingeladen, mitzumachen.

Der Ablauf des DFC@Filmfest Hamburg wird zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam mit den Organisatoren und den Teilnehmern gestaltet und koordiniert. Je nach Interesse und Anliegen teilen sich die Teilnehmer in Gruppen auf und nehmen aktiv oder passiv an den “Sessions” teil. Die Inhalte und Ergebnisse der Veranstaltung werden noch während des Film Camps im Internet in entsprechenden Blogs, Social Networks oder Portalen dokumentiert, Kommentare, ergänzende Hinweise und Links werden über den Micro-Blogging-Anbieter Twitter veröffentlicht. Die Teilnahme ist kostenlos und lediglich aus Platzgründen limitiert.

Aus diesem Grund ist eine vorherige Anmeldung in der Zeit vom 30.07. bis zum 14.09.2009 unter folgender E-Mail-Adresse notwendig: digitalfilmcamp@filmfesthamburg.de.

Mehr Informationen unter www.filmfesthamburg.de.

Filmfest Hamburg geht 2009 mit folgenden Sektionen an den Start: Agenda 09, Nordlichter, Vitrina, Voilà!, TV Spielfilme im Kino, eurovisuell und Neuseeland Deluxe.

Weitere Informationen
Silke Cecilia Schultz (Leitung Presse und Kommunikation)
Telefon: 040 – 399 19 00-17
presse@filmfesthamburg.de / www.filmfesthamburg.de


U.S. PR Image Improved

July 24, 2009

A new survey by the Pew Research Center’s Global Attitudes Project finds that global public opinion about the United States of America has improved obviously since President Barack Obama took office.

Still, the poll shows Muslims, particularly in Turkey, Pakistan and the Palestinian territories, remain sceptical of Barack Obama and the United States.

Read full story.


Why Capitalism Works: An Address by Former New York City Mayor Rudolph Giuliani

July 24, 2009

Drawing on his experiences as mayor of New York City, Rudolph Giuliani gave a wide-ranging speech at the American Enterprise Institute (AEI) on July 22, 2009. He praised the American capitalist system, calling it the best system in the world.

“There is nobody else’s economy that’s better than ours. We are exceptional. No one is allowed to say that anymore, but it’s true,” Rudolph Giuliani said. He argued for a belief in individual freedom, saying that “people make better choices than government.”

Click here to download or listen to audio of the lecture at The American Enterprise Institute (AEI).

Special thanks to Veronique Rodman, AEI’s Director of Communications, for recording and streaming the event.


Dangerous Games: The Uses and Abuses of History

July 16, 2009

Dangerous Games The Uses and Abuses of History

Provocative…Dangerous Games should be read by anyone concerned with making the public dialogue as open and honest as possible. (The Washington Post – Jonathan Yardley)

Oxford University professor Margaret MacMillan issues a call to arms for academic historians to take back history from those who would abuse it. This book, first published last year in Canada, is newly available in the U.S. and Europe from Random House.

She admonishes governments and leaders using history to undermine the past, going so far as to question the significance of apologizing for historical wrongs. Using example after example, MacMillan demonstrates the violence that skewed history can create and mourns a trend of poorly researched historical biographies pouring from the press to fill a demand for new heroes.

To order this book, click here.


Israel – ein jüdischer Staat

July 11, 2009

DIG VORTRAG


China’s public relations strategy

July 8, 2009

Thousands of Chinese military forces have been deployed into Urumqi, Xinjiang’s regional capital, in an attempt to control turmoil that has led to over 150 deaths in recent days.

A BBC correspondent in Urumqi says the situation “feels like martial law in everything but name.” The troop deployment comes after disorder yesterday when thousands of angry ethnic Han Chinese wielding improvised weapons engaged in sporadic revenge attacks against Uighurs after deadly riots Sunday.

Meanwhile, Chinese President Hu Jintao left the G8 summit in Italy and returned to Beijing to deal with the violence. The Wall Street Journal says Hu’s departure from the G8 summit underlines the severity of the challenge the Xinjiang violence presents to China’s leadership.

Newsweek looks at the evolution of China’s public relations strategy, as evidenced in the latest crisis.

Read full story.


Barack Obama’s Supreme Court nominee

May 27, 2009

U.S. President Barack Obama announces his nominee for the Supreme Court, Sonia Sotomayor, in a video message to Organizing for America.

I am proud to announce my nominee for the next Justice of the United States Supreme Court: Judge Sonia Sotomayor.

This decision affects us all – and so it must involve us all. I’ve recorded a special message to personally introduce Judge Sotomayor and explain why I’m so confident she will make an excellent Justice.

Judge Sotomayor has lived the America Dream. Born and raised in a South Bronx housing project, she distinguished herself in academia and then as a hard-charging New York District Attorney.

Judge Sotomayor has gone on to earn bipartisan acclaim as one of America’s finest legal minds. As a Supreme Court Justice, she would bring more federal judicial experience to the Supreme Court than any Justice in 100 years. Judge Sotomayor would show fidelity to our Constitution and draw on a common-sense understanding of how the law affects our day-to-day lives.

A nomination for a lifetime appointment to the highest court in the land is one of the most important decisions a President can make. And the discussions that follow will be among the most important we have as a nation.

Thank you,

President Barack Obama


Terry McAuliffe for Governor of Virginia: Great News

May 26, 2009

terry

Dear Friend,

We’ve got some great news, and it’s all thanks to your hard work. Some new polling shows we’ve got the lead, and today we’re releasing a new TV ad to help keep our momentum going. But with just two weeks to go until Election Day, our opponents are ratcheting up the attacks, and we’re counting on your help to pull us over the finish line.

Boots on the Ground

Turnout will be the deciding factor in this election, and we need your help. Since the beginning of this campaign, we’ve succeeded in bringing new people into our political process because people like you have been pounding the pavement – knocking doors, making phone calls, and empowering voters to make their voices heard. Just yesterday the Associated Press noted that, “Political observers suggest a low primary turnout would benefit Moran or Deeds, while a larger turnout would help McAuliffe, who is trying to attract new voters as Obama did.” 

But the Moran campaign thinks our strategy is all for nothing. After going around for months claiming that the grassroots was the key to victory, the Washington Post reported this morning that Moran’s strategists “view that kind of operation as a waste of resources on voters unlikely to come out for a June primary.”

Polls, Polls, Polls

Three new polls came out at the end of last week, and they all show us with a very solid lead. DailyKos founder and best-selling author Markos Moulitsas observed that “McAuliffe has managed to move his favorability numbers forward despite an increasingly negative primary.” As voters take a tough look at each of the candidates, Terry’s vision for growing the economy and creating jobs is clearly resonating. 

But we’ve still got a lot of work to do.  Public Policy Polling’s Dean Debnam says, “This race is still really up for grabs…There are still lots of undecideds and lots of voters open to changing their minds.”

That’s why we need your help now more than ever. The attacks on Terry have already started, and you ain’t seen nothing yet. VCU Professor Bob Holsworth noted that, “With McAuliffe ahead in all of the public polls, attempting to bring him down has become a matter of some urgency to the other campaigns.” And Brian Moran’s chief strategist has pledged to do precisely that.

Terry’s taken a different approach.  He’s sticking to the issues, staying positive, and saving his criticism for Bob McDonnell.  But in order for that strategy to work, we need your help.

New TV Ad

Today, we’re also unveiling our newest television ad – a 30 second spot that focuses on the importance of investing in early childhood education. We wanted to make sure you see it first.

Thanks to you, we couldn’t be more proud of the campaign we’re running. But right now we’re getting attacked from all sides. Both of our opponents are on the air, and we need the resources to respond to their attacks, communicate Terry’s positive message of job creation, and bring our people to the polls.  

Click here to make a contribution to fully fund our efforts to reach voters and respond to attacks. There are only two weeks left!

Let’s keep the pedal to the metal until Election Day on June 9th.

Thanks so much for all your help,

HIRAM7 REVIEW & The Friends of Terry McAuliffe


111. PRESSEBALL BERLIN unter dem Motto “typisch Berlin!”

May 26, 2009

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Pressemitteilung

Berlin, 26.05.2009 – Zum 111. Jubiläum des traditionellen PRESSEBALL BERLIN (seit 1872 – der älteste Ball der Welt) am 9. Januar 2010, möchten die Veranstalter Andreas Dorfmann und Marina Schill von der PRESSEBALL BERLIN GMBH die Hauptstadt Berlin auf eine ganz besondere Weise würdigen.

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PRESSEBALL BERLN GMBH-Geschäftsführer Andreas Dorfmann und Marketingleiterin Marina Schill im Maritim Hotel Berlin – Foto: Grabowski/TheCorps GmbH 

Viele typische Berliner Spezialitäten, die Idole und das Lebensgefühl der Hauptstadt können in ihrer Vielfältigkeit erlebt werden. Vom Kiez bis zum Bundeskanzleramt, vom Unternehmer bis zum Punk, alles was Berlins Einmaligkeit in der Gesamtheit ausmacht, inklusive Blick zu historischen Ereignissen und zum aktuellen Lifestyle der Stadt, werden ihren Platz auf dem 111. PRESSEBALL BERLIN im Maritim Hotel Berlin in der Stauffenbergstraße (Berlin-Tiergarten) finden. Ballkarten zwischen 180 und 1.000 Euro gibt es ab sofort bei der PRESSEBALL BERLIN GMBH unter 030 - 80 60 21 77 oder www.presseball.de

PRESSEBALL BERLIN-Veranstalter Andreas Dorfmann ist über das Echo zum Motto begeistert: “Schon jetzt haben wieder populäre Berliner Traditionsfirmen ihre Teilnahme bestätigt und werden sich von ihrer besten Seite auf dem Ball präsentieren”.

Auch das Ball-Programm, an dem zurzeit gearbeitet wird, solle möglichst viel “Berliner Luft” beinhalten, so Dorfmann weiter.

Mit dem „PRESSEBALL BERLIN – Tauschrausch“ wartet am Ende des Abends nach der beliebten Tombola-Ziehung ein neuer und besonders kommunikativer Höhepunkt auf alle Loskäufer. Die Gewinner werden untereinander ihre gewonnenen Preise tauschen können. Mit dem Reinerlös der Tombola werden erneut gemeinnützige Zwecke unterstützt. Unter anderem in Not geratene Journalistinnen und Journalisten.

Und noch ein weiteres Novum haben sich die Veranstalter ausgedacht: Ab sofort können alle Berliner ihre eigenen Bilder, Fotos oder Collagen, die sie als “typisch Berlin” empfinden, an info@presseball.de senden. Die besten Bilder werden auf dem 111. PRESSEBALL BERLIN präsentiert und deren Foto-Einsender mit zwei Ehrenkarten belohnt.

Der Ball wird bereits zum dritten Mal von der privatwirtschaftlichen PRESSEBALL BERLIN GMBH, deren Gesellschafter die Berliner TV-Produzenten Andreas Dorfmann (75% Anteile) und Marina Schill (25% Anteile) sind, veranstaltet. Dorfmann erwarb im März 2007 die Markenrechte am traditionellen PRESSEBALL BERLIN vom Deutschen Journalisten-Verband Berlin. Neben der PRESSEBALL BERLIN GMBH betreibt der Journalist seit 1994 die Produktionsgesellschaft DORFMANN TV+RADIO PROGRAMM GMBH, die vor allem Lifestyle-Formate für private TV-Sender produziert.

PRESSEBALL BERLIN GMBH
Spilstraße 10 – 14195 Berlin-Dahlem
Telefon: (030) – 80 60 21 77
Telefax: (030) – 80 60 21 78
info@presseball.de
www.presseball.de 


Take Action to Stop the Threat of a Nuclear Iran

May 21, 2009

Participate in our Online Statewide Webinar:

Wednesday, May 27, 2009 – 12:30 – 2:00pm(EST)
STOP NUCLEAR IRAN NOW!
Special Guest: Ambassador R. James Woolsey, former CIA Director & United Against Nuclear Iran (UANI) Co-Chair

Moderator: Ambassador Mark D. Wallace, United Against Nuclear Iran, President

Featuring:

William S. Bernstein
Jewish Federation of South Palm Beach County, President & CEO

Florida State Senator Ted Deutch

Honorable Roger Robinson
Conflict Securities Advisory Group, Inc., President

REGISTRATION IS LIMITED.


Terry McAuliffe for Governor of Virginia: The Final Debate

May 21, 2009

Dear Friend,

This race is getting heated – and it’s moving at lightning speed.  While Terry continued to communicate his positive vision for growing Virginia’s economy at yesterday’s final debate in Annandale, Brian Moran launched the first TV attack ad of the race, and a firestorm of criticism erupted in the aftermath of his false radio spot.  

You’ve built this campaign from the ground up.  And with just 20 days to go, we want to make sure you don’t miss a beat.

The reviews are in.  News outlets reported Terry was “unfazed,” “jovial”, “confident and carefree,” while his opponents engaged in “McAuliffe bashing,” “going after [Terry] with a bit of a vengeance” in their fifth and final debate.  WTOP political analyst Mark Plotkin said Terry “definitely dominates at these debates – feels very relaxed, very comfortable, very much at ease.”  And The Hill ran with the headline: “McAuliffe emerges as leading candidate in VA primary.”

The most telling moment of the afternoon occurred when Creigh Deeds disparagingly asked Terry how he planned to implement all the proposals he’s put forward on the campaign trail.  Terry was all over it. Taking the opportunity to reinforce his positive vision for growing Virginia’s economy, Terry delivered the best line of the debate:  “John Kennedy didn’t say we’re taking the rocket halfway to the moon – it goes all the way to the moon. That’s how I think.”

VCU Professor Bob Holsworth observed “a bit of an irony” in Moran’s and Deed’s suggestion that Terry won’t be able to follow through on his agenda:

“Nationally, the Democratic Party has fared very well because it is the party of hope and not the party of no.  Wasn’t Bill Clinton the boy from Hope (Arkansas, that is)?  And wasn’t Hope Obama’s real middle name?…  Democrats have to ensure that in trying to defeat McAuliffe, they don’t also run down the major rhetorical advantage they’ve had over the GOP in the last few years.”

First Attack Ad on TV

Yesterday afternoon, Brian Moran’s campaign launched its first television ad.  However, instead of using the spot to introduce Brian to voters, they launched a terribly misleading and viciously personal attack that unfairly characterizes Terry’s record as an entrepreneur with 13 years experience running large organizations. 

But we were ready. Within an hour of getting word about Moran’s attack, we’d cut and released a response ad that sets the record straight.

The truth is that Terry is the only candidate in this race who’s created thousands of jobs. Terry’s been completely forthcoming about his business record, and reporters have taken an extensive look at it during this campaign.  In this economic climate, Terry’s record of turning around struggling institutions is precisely what Virginia needs.

Criticism of Moran Radio Ad Mounts

Brian Moran’s radio ad is taking a beating.  It’s deliberately designed to deceive voters into believing Terry opposed Barack Obama’s candidacy last November – and in an article entitled, “Moran’s Miscues in Virginia,” the Annenberg Public Policy Center’s Factcheck.org calls out the ad for its misleading claims.  Noting that the ad doesn’t provide adequate context when it mentions Terry’s appearance on the Daily Show, the independent organization wrote that “McAuliffe never worked against President Barack Obama, or Democratic presidential nominee Barack Obama. And when last we checked, Clinton was serving as Obama’s secretary of state, indicating there’s been a burial ceremony for some old swords. Maybe Moran missed it.”

Even Moran’s own supporters are disgusted. Joel McDonald – a longtime Brian Moran supporter who blogs at Virginia Beach Progressives – wrote that, “Spreading half-truths and rumors in a desperate attempt at shifting opinion about your opponent is not the way campaigns will be won this year.”  Noting that Moran’s attack bears a striking similarity to the attacks Republicans waged against Obama, McDonald said, “For a campaign to truly use Barack Obama’s influence, they have to campaign using his example.”

We obviously think Terry did great, but you should decide for yourself.

This election is still close.  Anything could happen, and we’re counting on you to help mobilize the voters on Election Day – June 9th, 2009.  So if you haven’t done so already, please sign up to volunteer immediately.

Thanks so much for all your help,

HIRAM7 REVIEW & The Friends of Terry McAuliffe