Rushdies Ritterschlag, Anatomie eines Aufruhrs


Die Demonstrationen gegen Salman Rushdie in Pakistan und im Iran sind nur Inszenierungen des Volkszorn zur Ablenkung von innenpolitischen Problemen, meinen die Autoren Ranjit Hoskote und Ilija Trojanow in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

“Jeder kennt das Skript, die Symbolik ist allen vertraut. So muss nur noch die Logistik des Protestes zur Verfügung gestellt werden – die Lastwagen, die Megaphone, die Fahnen und Plakate. Selbst die Bühnen sind allen bekannt, die Plätze vor bestimmten Moscheen, die öffentlichen Parks. Schließlich bedarf es nur noch eines Anrufes bei den Fernsehstationen – und man hat sich mit einfachen Mitteln eine Weltöffentlichkeit gesichert. Das laute Entsetzen im Westen steigert die lokale Aufmerksamkeit. Die Organisatoren solcher Proteste verstehen sich auf die Ästhetik und die Macht des Fernsehens.”

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