Die Nazi-Vergangenheit der BMW-Eigentümerfamilie Quandt


Der NDR hat am vorigen Sonntag eine Dokumentation mit brisanten Beweisen über die Verstrickung der BMW-Eigentümerfamilie Quandt in den Nationalsozialismus gesendet.

Günther Quandt beschäftigte in seinem Hannoveraner Batteriewerk Zwangsarbeiter, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

“Da ist zum Beispiel das Batteriewerk in Hannover. Zwangsarbeit und Häftlinge aus dem KZ Neuengamme müssen hier unter lebensbedrohlichen Umständen schuften. Die SS bewacht das Lager. Viele sterben. In einem internen Papier berechnet Quandt einmal eine “Fluktuation“ von 80 Personen – das war wohl die geplante Todesrate.

Ein Überlebender aus Dänemark tritt auf dem alten Produktionsgelände vor die Kamera und weint. Er erzählt von den Schikanen und der zerstörten Gesundheit. Und wie er und andere 1972 nach Deutschland gekommen waren, um von den Quandts Unterstützung zu erbitten – ohne Erfolg. “Varta hat uns krank gemacht”, sagt er. Und: “Wir wollen nicht noch einmal zerstört werden.”

Auch macht das TV-Team aufgrund einer Zeichnung einen früheren KZ-Häftling in Griechenland ausfindig. Er berichtet von Peitschenhieben und Quälereien. Das Denkmal für das KZ Stöcken habe wegen des fehlenden Einverständnisses der Quandts nicht auf dem belasteten Areal – einer heutigen Industriebrache – errichtet werden dürfen, berichtet Autor Friedler.”

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