Israels Geschichte des Friedens


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von Jennifer Laszlo Mizrahi, Vorsitzende von The Israel Project

Washington DC, 22. November 2007

Israel hat Friedensverträge mit Ägypten und Jordanien abgeschlossen und den Wunsch geäußert, Friedensverträge mit allen Nachbarstaaten abzuschließen. Israel hat einseitig den gesamten Gazastreifen für den Frieden aufgegeben; tausende Israelis mussten dabei ihre Häuser und Gemeinden verlassen. Im Gegenzug hat die Hamas Gaza in eine Abschussrampe für Raketen auf Israel verwandelt.

Israel strebt weiterhin Frieden mit allen Nachbarn an, auch mit den Palästinensern sowie mit Iran und Syrien. Umfragen haben ergeben, dass die Mehrheit der Israelis Frieden will. Israel hat in Anbetracht von Raketenangriffen und Selbstmordattentaten in letzter Zeit Zurückhaltung geübt, obwohl dies das Risiko weiterer Gewaltakte bedeutet.

Im Jahr 2006 zeigte eine Erhebung, dass 70 Prozent der israelischen Bürger auch eine Zweistaatenlösung unterstützen, bei der die Palästinenser ihr eigenes Land erhalten. Diese Lösung wäre ein Beitrag zur Sicherung des Friedens mit Israel.

Israel setzt sich für ein friedliches Zusammenleben mit allen Nachbarn ein und hat im Rahmen der unaufhörlichen Bemühungen um die Sicherung eines dauerhaften Friedens bereits mit feindselig gesinnten Ländern kooperiert.

Israels Geschichte des Friedens

1948: Gründung des Staates Israel

Am 29. November 1947 stimmten die Vereinten Nationen für die Errichtung von zwei Staaten, Palästina und Israel, auf britischem Mandatsgebiet. Die jüdische Führung akzeptierte die Entscheidung und brachte den unmittelbaren Wunsch nach Frieden mit den Nachbarstaaten zum Ausdruck. Die arabischen Länder lehnten das UN-Votum ab. Am 15. Mai 1948, einen Tag nach Proklamation der Gründung des Staates Israel durch David Ben-Gurion, marschierten Armeen aus Ägypten, Syrien, Jordanien, Irak, Saudi-Arabien und Libanon in Israel ein.

1978: Camp-David-Abkommen

Der israelische Ministerpräsident Menachem Begin und der ägyptische Präsident Anwar Sadat arbeiteten zusammen, um einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Ländern auszuhandeln. Israel gab die gesamte Sinai-Halbinsel, auf der 7.000 Israelis lebten, sowie ein Ölfeld auf.

1993: Oslo-Abkommen

Israel und die PLO vereinbarten die Ausarbeitung einer nachhaltigen Friedensübereinkunft im politischen Prozess. Das Ziel: eine Zweistaatenlösung.

1994: Frieden mit Jordanien

Der Friedensvertrag zwischen Jordanien und Israel markierte das Ende des 46 Jahre anhaltenden Kriegszustands zwischen den beiden Ländern.

2000: Camp David

Israel bot die Einrichtung eines entmilitarisierten palästinensischen Staates auf circa 92 Prozent des Westjordanlandes, dem gesamten Gazastreifen sowie zusätzlichem Land aus der Negevwüste an; die meisten jüdischen Siedlungen sollten geräumt werden. Die palästinensische Hauptstadt sollte in Ostjerusalem entstehen; Flüchtlinge sollten in den neuen Palästinenserstaat zurückkehren. Der PLO-Vorsitzende Jassir Arafat lehnte den Vorschlag ab, ohne ein Gegenangebot zu unterbreiten. Kurz darauf begann die zweite Intifada, in deren Verlauf mehr als 1.000 Israelis bei Terroranschlägen durch Palästinenser ums Leben kamen.

2005: Rückzug aus Gaza

Israel unternahm mit der Umsiedlung von über 9.000 jüdischen Bürgern und Unternehmen aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlandes einen historischen Schritt für den Frieden. Die Palästinenser erhielten die Kontrolle über den gesamten Gazastreifen. Seitdem haben palästinensische Terrorgruppen von Gaza aus fast 3.000 Raketen auf angrenzende Regionen in Israel abgefeuert.

2007: Annapolis

Israel versucht erneut, Frieden zu schaffen, dieses Mal über von den USA geförderte Friedensgespräche in Annapolis im US-Bundesstaat Maryland. Dabei soll eine Übereinkunft zu Hauptstreitpunkten zwischen beiden Seiten erreicht werden, um eine Grundlage für tiefgehende Verhandlungen zu legen – hin zu einem umfassenden, dauerhaften, gerechten und sicheren Frieden.

„Annapolis ist ein Wendepunkt auf dem Weg zu Verhandlungen und ein internationales Gütesiegel für das ehrliche Bemühen, die Vision von zwei Staaten zu verwirklichen – dem Staat Israel für die jüdische Nation und dem palästinensischen Staat für die palästinensische Nation.”  Ministerpräsident Ehud Olmert, 4. November 2007.

Mit freundlicher Genehmigung von Jennifer Laszlo Mizrahi.

One Response to Israels Geschichte des Friedens

  1. Dominik says:

    Das soll objektiver Journalismus sein?

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