United States presidential election, 2008: Alles Neoliberale


Sebastian Moll berichtet in der Frankfurter Rundschau über den angeblich linken Widerstand gegen Hillary Clinton und Barack Obama:

“Sicher hätte das etwas, wenn ein Schwarzer oder eine Frau das Land regieren”, zitiert er den Literaturprofessor Walter Benn Michaels, aber beide bewegten sich “‘bequem innerhalb der Grenzen des breiten neo-liberalen Konsenses in Amerika’… Das ganze Getue um die Gleichstellung von Frauen, Schwarzen und Homosexuellen in den USA ist nichts als eine Vermeidungsstrategie. Linke und Konservative hätten sich etwa zu Beginn der neunziger Jahre darauf geeinigt, gemeinsam gegen allerlei vermeintliche Diskriminierung vorzugehen, um sich bloß nicht mit der wahren Ungleichheit in Amerika auseinander setzen zu müssen: Jener nämlich zwischen arm und reich.”

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