Gespräch mit Joachim Gauck über den Umgang der Medien mit Stasi-Vergangenheit


Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung bedauert der Gründer der Stasi-Akten-Behörde Joachim Gauck, dass die Berliner Zeitung nicht genug getan hat, um die Stasi-Fälle in der Redaktion aufzuklären.

“Es gibt schon eine interessante Diskrepanz zwischen dem Aufklärungseifer der Medien, wenn es um die politischen und privaten Verstrickungen von Prominenten geht – und dem sehr beredten Schweigen, wenn es darum ging, im eigenen Hause Klarheit herzustellen. In der ganzen Breite der Zeitungs- und Fernsehlandschaft hat in den Jahren nach 1989 eine gewisse Sorglosigkeit gewaltet. Erst wenn andere Medien das Thema öffentlich gemacht haben, entstand Verlegenheit.”

Vollständiges Gespräch lesen.

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