Peter Handke oder der Triumph eines Außenseiters


Ein jeder trägt eine produktive Einzigkeit in sich, als den Kern seines Wesens; und wenn er sich dieser Einzigkeit bewußt wird, erscheint um ihn ein fremdartiger Glanz, der des Ungewöhnlichen. (Friedrich Nietzsche)

Eigensinnig wie Heinrich Heine verfolgt Peter Handke in seinem Werk seinen Weg zu einer offenen Wahrheit. Den poetischen Blick auf die Welt setzt er rücksichtslos gegen die veröffentlichte Meinung und deren Rituale. (Die Jury zur Begründung ihrer Entscheidung, Peter Handke den Heinrich-Heine-Preis zu verleihen, den er auf Grund einer gegen ihn gerichtete Medienkampagne ablehnen musste.)

Der Österreicher Peter Handke, der in Frankreich zuhause ist und dort als Dichter und Schriftsteller mit rarem Mut zum eigenen Standpunkt (sprich jenseits des bequemen und ungebildeten Mainstream-Denkens) gefeiert wird, gilt im deutschsprachigen Raum als sehr umstritten, wenn nicht verpönt (wegen seiner eigenwilligen Meinung zur Kosovo-Frage, wurde er von den deutschen Medien regelrecht ausgeschlachtet), wie einst Friedrich Nietzsche, als er gegen die geistige Plumpheit seiner Zeitgenossen schimpfte. Wie die Franzosen zu Recht sagen: “Nul n’est prophète en son pays”.

Für die 100. Sendung Gero von Boehm begegnet auf 3Sat besuchte der in Paris und Heidelberg lebende Journalist Gero von Boehm den österreichischen Steppenwolf Peter Handke in seiner französischen Zuflucht bei Paris.

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