Die Allgemeinen Menschenrechte der UN-Charta sind der Scharia untergeordnet


Liebe Freunde,

Ich möchte Euch über einen Tatbestand informieren, der in der Presse so gut wie keine Erwähnung findet – was an sich schon ungeheuerlich ist – und der mich mehr als besorgt macht.

Wir haben es auf vielen Ebenen mit Einschränkungen demokratischer Grundrechte zu tun und sollten darauf  aufmerksam sein und nach Möglichkeiten reagieren. Hier handelt es sich um ein drastisches Beispiel, wie eine Religion sich immer politischer gebärdet und noli me tangere fordert.

1. In den UN tobt ein Machtkampf um die Menschenrechte: Die 57 Nationen der OIC (Organisation of islamic Conference) wollen die Sharia als den Menschenrechten übergeordnet einstufen.   

2. Die vorbereitete Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat von Roy Brown (von der International Humanist & Ethical Union) wird mehrfach unterbrochen, weil er ausführt, daß die Sharia nicht mit den Allgemeinen Menschenrechten zu vereinbaren sei. Von den islamischen Vertretern wird sich verbeten, dies auszuführen. Die Rede in schriftlicher Form findet man hier. Die Rede als Video findet man hier.

3. Weiterhin fordert die OIC, dass der Rat darauf drängt, die Meinungsfreiheit in demokratischen Ländern zu beschränken, damit keine weiteren Beleidigungen des Islam mehr stattfinden.

4. WAN (World Association of Newspapers) verurteilen den UN-Menschenrechtsrat wegen seiner wiederholten Vorstöße zur Beschränkung der Meinungsfreiheit zum Schutze religiöser Gefühle.
  
5. Der Präsident des UN Menschenrechtsrats Doru Romulus Costea hat den Delegierten der OIC jetzt versprochen, Kritik an religiösen Gesetzen zu unterbinden. Anlaß war die 16-malige Unterbrechung des UN MRR Delegierten David Littman, als er eine gemeinsame Erklärung der Association for World Education und der IHEU verlesen wollte durch IOC-Delegierte mit Wortmeldungen zur Geschäftsordnung.

***

Am 28. März 2008 fand auf Ebene des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen eine Machtübernahme statt, die so umfassend war, daß NGOs davon sprechen, daß die Menschenrechte “tödlich getroffen” wurden. In unseren gemäß EU-Norm verbogenen Medien liest sich das so: Sorge um Diffamierung des Islam.

Wenn man sich allerdings den Sitzungsbericht des NGO-Sprechers Roy W. Brown durchliest, der als IHEU-Delegierter selbst bei dieser Sitzung anwesend war, dann erkennt man, daß Pierre Simonitsch (Autor des obigen Artikels in der Frankfurter Rundschau) sogar zum Mittel der Lüge griff, um das Ausmaß dieses Erdbebens zu kaschieren. Er behauptet nämlich, die EU hätte die Resolution mit ihrer Stimme abgelehnt. Leider stimmt das nicht. Abgelehnt hat die durch Slowenien vertretene EU lediglich den Änderungsantrag Pakistans, der dann aber ungeachtet einiger Gegenstimmen angenommen wurde. Somit wurde der Text Pakistans Teil der Resolution und gegen die hat die EU eben nicht gestimmt, sondern sich feige enthalten!

Eine Übersetzung dieses Berichtes ins Deutsche gibt es unter Abstimmung zur Meinungsfreiheit markiert das Ende der Allgemeinen Menschenrechte. Daraus geht klar hervor, daß es sich tatsächlich um eine Machtübernahme handelte, weshalb der IHEU-Sprecher dann auch von der Notwendigkeit eines alternativen Menschenrechtsrates spricht. Brown hat das Gefühl, daß die Arbeit der NGOs innerhalb des Rates bestenfalls noch dazu dienen kann, die geschickte Täuschung, daß es beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen noch um Menschenrechte ginge, aufrecht zu erhalten.

Aufschlußreich war in dem Zusammenhang auch der Vorfall im Menschenrechtsrat am 13. März 2008, über den IHEU “ambushed” at Human Rights Council berichtet. Hier versuchten die Delegierten Pakistans und Ägyptens Brown davon abzuhalten, aufzuzeigen, warum die Kairoer Erklärung der “Menschenrechte” im Islam von 1990 in keiner Weise mit den 1948 erklärten allgemeinen Menschenrechten kompatibel sind. Als der pakistanische Delegierte Brown ins Wort fiel, sagte er:

“Es beleidigt unseren Glauben, die Sharia hier in diesem Forum zu diskutieren!”

Das war praktisch die Vorwegnahme dessen, was am 28. März dann in Form dieses Änderungsantrags verabschiedet wurde.

Das beweist wohl, daß es den OIC-Staaten keineswegs darum geht, die Meinungsfreiheit zu beschränken, um Äußerungen zu verbieten, die man vielleicht zurecht als rassistisch einordnen könnte. Worum es ihnen ging war die Machtergreifung, die dann am 28. März stattfand.
Was sich die EU-Staaten von dem von islamistischen Staaten dominierten “Menschenrechtsrat” noch erhoffen, ist völlig unklar. Die Vereinigung europäischer Humanisten hatte daher schon an EU Kommissionspräsident Barroso appelliert, die Staaten der EU zum Austritt aus dem Gremium aufzufordern. Nachdem unsere Medien dieses Thema aber komplett ausblenden, gibt es nirgendwo Informationen, was Barroso darauf gesagt hat.

Unterdessen gibt Pakistan bekannt, daß es die EU-Staaten auffordern wird Gesetze zu erlassen, mit denen die Meinungsfreiheit bei uns beschnitten werden soll. Aufgrund der falschen Lehre Mohammeds sehen sich pakistanische Bürger immer wieder gezwungen, Botschaftsgebäude europäischer Staaten anzugreifen. Kurz zuvor hatten pakistanische Moslems ein Selbstmordattentat vor der dänischen Botschaft verübt, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen. Daß Pakistan wenige Tage später Zensurgesetze in Europa fordert zeigt, wem es die Schuld dafür gibt.

“When we want to know about human rights we do not go to the UN, we go to the Holy Qur’an”. Ayatollah Khomeni.   

Mit herzlichen Grüßen
Für die Freiheit des Geistes

Dorothea Walter

Web: www.do-wa.de

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