Die offene Gesellschaft und ihre Feinde im 21. Jahrhundert


Lebe frei oder stirb, der Tod ist nicht der schlimmste Übel (Zitat von General John Stark vor der Schlacht von Bennington, Höhepunkt des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, 1777), offizielles Motto des U.S. Bundesstaates New Hampshire seit 1945.

Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren. (Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde)

In einem Essay erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung kommentiert Feuilletonchef Martin Meyer eine neue Vorlage der diesmal globalen Auseinandersetzung zwischen Liberalismus und Totalitarismus, und stellt dabei einige Widersprüche fest.

“Inzwischen ist Geopolitik zurückgekehrt. Liberale Demokratien sind herausgefordert durch autokratische Regime, deren Werte weder vom Idealismus noch von den soft powers her definiert werden. Ob sich dagegen und à la longue das Regulativ geteilter Herrschaft zum Wohl der Menschheit behaupten kann, wird sich weisen. Schon der Philosoph Reinhold Niebuhr, ein kritischer Analytiker des amerikanischen Geistes, diagnostizierte einen zentralen – und freilich unlösbaren – Widerspruch im Wesen der Supermacht: den Konflikt zwischen realistischer Interessenpolitik und missionarisch moralischer Tugendlehre. Letztere neige zur Hybris, woraus das praktische Handeln den Kürzeren ziehe.”

Zum Artikel.

Siehe auch: Die offene Gesellschaft und ihre neuen Feinde, Dr. Gerhard Engel, Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg (GKP)

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