Israels Glückwünsche für Barack Obama


Der Bürger der Vereinigten Staaten lernt von klein auf, dass er sich im Kampf gegen die mancherlei Schwierigkeiten des Lebens auf sich selbst verlassen muß; er hat für die Obrigkeit nur einen mißtrauischen und unruhigen Blick und ruft ihre Macht nur zu Hilfe, wenn er es gar nicht vermeiden kann. Das kann man schon in der Schule beobachten, wo die Kinder sich bis in ihre Spiele hinein Regeln unterwerfen, die sie selbst aufgestellt haben, und einander für selbstgeschaffene Vergehen bestrafen. (Alexis de Tocqueville)

Amerika hat heute gezeigt: alles ist möglich. (Barack Obama)

Israels Staatsspitze hat Barack Obama ihre Glückwünsche zum Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl übermittelt.

Israels Präsident Shimon Peres erklärte:

„Es war eine amerikanische Wahl und eine weltweite Entscheidung. Ich kann mich an keine andere Wahl erinnern, die die gesamte Menschheit mit Hoffnung und Sorge verfolgt hat. Ich möchte dem neu gewählten Präsidenten gratulieren; jung, frisch, viel versprechend, repräsentiert er einen Wandel und leitet er einen Wandel ein. […] Es ist eine Gelegenheit, der gegenwärtigen Weltkrise zu entkommen und in eine neue Ära der Zusammenarbeit, der produktiven Wirtschaft und der menschlichen Solidarität einzutreten. In gewisser Weise ist dies eine Ende des Rassismus. Es geht nicht länger, dass irgendein weißer Mann Überlegenheit beanspruchen oder eine schwarze Person Diskriminierung fühlen kann. Wir sind die gleichen Menschen, und diese Wahl ist eine großartige Bestätigung in dieser Hinsicht.

Ich muss sagen, dass diese Wahlen selbst ein großartiges Ereignis für die amerikanische Demokratie waren. Ich habe auch allergrößten Respekt für den anderen Kandidaten, John McCain, der mit großer Tapferkeit und Ausdauer gekämpft hat. Und als es vorbei war, haben sie sich die Hand geschüttelt. Für uns ist Amerika ein großer Freund und eine große Hoffnung. Wir sind uns verbunden durch die Bibel, und wir stehen gemeinsam für den Frieden. Als Präsident Obama hier war, fragte er mich, was er für Israel tun könne. Meine Antwort war: Seien Sie ein großer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Wenn Sie ein großer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein werden, versprechen Sie auch viel für Israel und für die gesamte Region und für alle unsere Nachbarn. Niemand sollte gucken, auf wessen Seite der Präsident steht – er soll nur auf der Seite des Friedens stehen. Und wenn er auf der Seite des Friedens ist, wird der Frieden näher rücken. Ich glaube, dass wir alle aufgeregt und hoffnungsfroh sind, und sende unsere besten Wünsche aus der ewigen Hauptstadt Jerusalem.”

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