Bilanz der israelischen Operation Gegossenes Blei


idf-soldaten

Die israelische Armee (ZAHAL) hat in einem Informationsbrief ihre mittlerweile abgeschlossene Selbstverteidigungs-Operation Gegossenes Blei im Gaza-Streifen bilanziert.

Richard Kemp, Oberst der britischen Armee, der 2003 in Afghanistan gekämpft hat, lobte in einem Gespräch mit der BBC die außergewöhnlichen Bemühungen der israelischen Armee zur Schonung der palästinensischen Zivilbevölkerung: “Es hat nie eine Zeit in der Geschichte der Kriegsführung gegeben, da eine Armee mehr dafür getan hat, die Zahl der zivilen Opfer zu reduzieren, als die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) es heute in Gaza tun.”

Unterdessen berichtet die gestrige Ausgabe der italienischen Tageszeitung Corriere Della Sera unter Berufung auf einen Arzt des Krankenhauses Shiva in Gaza, dass die Zahl der Todesopfer der israelischen Militäroperation womöglich sehr viel geringer sei, als von der Hamas kolportiert werde (Die Rede war bisher von 1300 Toten gewesen): “Die Zahl der Toten liegt bei nicht mehr als 500 bis 600. Die meisten sind junge Männer im Alter von 17 bis 23 Jahren, die von der Hamas rekrutiert wurden, die sie dann ins Massaker schickte”, sagte der Arzt, der aus Angst um sein Leben anonym bleiben möchte.

Lokale Journalisten bestätigten diese Aussage: “Vielleicht ist das wie in Jenin 2002. Am Anfang sprach man von 1500 Toten und am Ende stellte sich heraus, dass es sich nur um 54 handelte, 45 davon bewaffnete Kämpfer.”

Andere Palästinenser erzählten der Zeitung davon, wie die Hamas Krankenwagen als Fluchtfahrzeuge missbraucht habe.

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