Fall Morsal: mutiger Hamburger Richter wagt gerechtes Urteil


Dass ein Mörder lebenslang bekommt, sollte selbstverständlich sein. Dass deutsche Richter bei Straftätern mit muslimischem Hintergrund unfreiwillig ein Auge zudrücken müssen, ist auch bekannt (wer ist schon lebensmüde genug, um freiwillig unter ständigem Polizeischutz leben zu wollen?).

Im spektakulären Prozess um den brutalen Mord an der Hamburgerin afghanischer Abstammung Morsal Obeidi (am 7. September 1991 in Masar-e Scharif geboren; am 15. Mai 2008 in Hamburger Stadtteil St. Georg von ihrem Bruder mit 23 Messerstichen in den Ewigen Osten gefördert worden), die sich nur von menschenunwürdigen Traditionen befreien wollte, hat sich dennoch der Richter Wolfgang Backen von Islamisten nicht einschüchtern, und eine gerechte Strafe gegen den 24-jährigen Täter verhängen lassen.

Das Landgericht Hamburg sprach Ahmad Obeidi des heimtückischen Mordes aus niederen Beweggründen schuldig und verurteilte ihm zu lebenslanger Haft.

Der Vorsitzende Richter am Landgericht Hamburg sagte in seiner Urteilsbegründung, der Angeklagte habe aus “reiner Intoleranz getötet”. “Für den Tod Ihrer Schwester, die Sie als großer Bruder eigentlich hätten schützen sollen, müssen Sie nun die volle Verantwortung übernehmen”, fügte er hinzu.

Bei einem Prozess in Kabul wäre er “längst draußen”, unterbrach ihn der Angeklagte. “Wir sind hier aber nicht in Kabul”, erwiderte der mutige Richter.

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