Pressekonferenz – Boycott DurbanII!


Donnerstag, 12. März 2009, 11 Uhr in Berlin

Ort: Presse- und Besucherzentrum, Raum 4, im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Eingang Reichstagufer 14, 10117 Berlin
 
Im Jahre 2001 fand im südafrikanischen Durban die „UN-Weltkonferenz gegen Rassismus” statt. Die Veranstaltung entwickelte sich zu einer Plattform hasserfüllter Agitation gegen Israel und die Juden, während die Diktaturen dieser Welt sich gegenseitig blütenreine Westen attestierten.

Die für April 2009 angekündigte „Durban Review Conference” wird ihrem Namen als Folgekonferenz leider mehr als gerecht werden. Neben der üblichen Dämonisierung Israels („Apartheid”) werden nunmehr auch Angriffe auf die Presse-, Meinungs- und Redefreiheit an Bedeutung gewinnen. Unter dem Vorwand des Kampfes gegen religiöse Intoleranz (und zwar nur gegenüber dem Islam) werden die Menschenrechte Schritt für Schritt pervertiert und in ein Unterdrückungsinstrumentarium im Namen der Religion umfunktioniert.

Diese gefährlichen Umdeutungen stellen demokratische Staaten vor große Herausforderungen. Die Grundlagen der offenen Gesellschaft dürfen nicht zur Disposition stehen! Angesichts des neuen Vorstoßes von Durban II wäre eine unmissverständliche Reaktion überfällig. Daher fordern die Initiator/inn/en und Unterzeicher/innen des Aufrufs die Bundesregierung und Regierungen anderer EU-Staaten auf, Durban II zu boykottieren.

Zur Initiative „Boykottiert Durban II!”

Der französische Schriftsteller Pascal Bruckner gab im Sommer letzten Jahres mit seiner Forderung nach einem Boykott der Durban II Konferenz den Anstoß für diese Initiative, der sich mehr als 30 Journalist/inn/en, Publizist/inn/en, Wissenschaftler/innen und Künstler/innen aus Europa, den USA und dem Nahen Osten anschlossen, darunter Lars Gustafsson, Jeffrey Herf, Benny Morris, Peter Schneider, Seyran Ates, Necla Kelek, Matthias Küntzel, Sharon Adler, Prof. Arno Lustiger und Ralph Giordano. Der Boykott-Appell hat weit über 1000 Unterschriften erhalten. Er wird am 12. März der Bundesregierung und den Regierungen anderer EU-Staaten übergeben werden.

Zum Abschluss der Kampagne findet eine Pressekonferenz statt, auf der Caroline Fourest und weitere Referent/inn/en für die Notwendigkeit des Boykotts einer solchen Veranstaltung argumentieren werden.

Teilnehmer/innen der Konferenz:
– Caroline Fourest, Autorin und Publizistin, Paris
– Nasrin Amirsedghi; Publizistin, Mainz
– Alex Feuerherdt; Journalist, Bonn
– Klaus Faber; Staatssekretär a. D., Potsdam
– Anetta Kahane; Stiftungsvorstandvorsitzende (Amadeu-Antonio-Stiftung), Berlin

Moderation: Thierry Chervel; Chefredakteur des Online-Kulturmagazins Perlentaucher, Berlin

Kooperationspartner: Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus; Group of 25th of November u. Föderation unabh. NGOs, Suleymaniya, Kurdistan/Nordirak; Mideast Freedom Forum Berlin e.V. (MFFB).

Rückfragen: Arvid Vormann – Telefon: 030-50595388 – E-Mail: avmail@web.de

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