Bundestagswahl 2009: Der liberale Herbst


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LEITGLOSSE ZUR SCHLIESSUNG DER JAGDSAISON BZW. BUNDESTAGSWAHL 2009

von Narcisse Caméléon, Ressortleiter Deppologie der HIRAM7 REVIEW

Wir alle sind Egoisten, aber nur wenige verstehen es, das Beste für sich daraus zu machen. Die meisten Menschen passen sich lieber der Mitwelt an. Sie tun alles, um geliebt, gelobt und anerkannt zu werden. Damit machen sie sich zu Marionetten allgemeiner Verhaltensklischees und verzichten darauf, ihr eigenes Leben zu leben. (Josef Kirschner, Die Kunst, ein Egoist zu sein)

Ein Egoist entscheidet für sich selbst, hängt keinen Moden nach und redet niemandem nach dem Mund. Klingt unbequem? Nur für die, die uns manipulieren wollen.

In dieser Hinsicht können wir uns  über den unumstritten Sieg der Liberalen sehr freuen, die ein hoffentlich endgültiges Ende der Rot-Grünen Bevormundung in Aussicht stellt. Endlich Schluß mit der Tyrannei der Besserwisser à la Rot-Grün, die die von Gott gegebene Freiheit des Menschen durch (Rat)Schläge und Verbote einschränken wollen, um ihre eigene willkürliche Macht zu sichern…

Der Clou dieses Wahlabends: Ausgerechnet der Erfinder von Agenda 2010 und von Hartz IV, der Spitzenkandidat der SPD, Frank-Walter Steinmeier, spricht von sozialem Ausgleich und warnt vor Schwarz-Gelb…zum Totlachen! So sprach die Stimme der Selbstgerechten und Heuchler der Prosecco-Fraktion.

Die SPD und die Kriegspartei Bündnis Verrat an den Wählern/Die Grünen bzw. die Toskana-Fraktion-Linke (sprich Wasser predigen, aber Prosecco trinken) sollen in der politischen Wüste für die nächsten 20 Jahre krepieren, das haben sie reichlich verdient, nachdem sie ihre Wählerschaft jahrelang betrogen haben. 

Sic transit gloria lupi.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.

2 Responses to Bundestagswahl 2009: Der liberale Herbst

  1. ts says:

    Von mir aus könnten es auch 40 Jahre Wüste sein, aber das wäre dann wahrscheinlich zuviel der Ehre. Na gut, einigen wir uns auf 60!

  2. Dissident says:

    In die Finanzkrise hat uns nicht die FDP geführt, die 11 Jahre lang nicht an der Regierung war. Die Liberalisierung des Finanzmarktes, inklusive Zulassung der sogenannten ”finanziellen Massenvernichtungswaffen”, wurde von Rot-Grün beschlossen.

    Die Finanzkrise ist ferner das Ergebnis der Politik des billigen Papiergelds mit niedrigen Zinsen, die die Blase auf dem Immobilienmarkt so richtig schön angeheizt hat.
    Ferner sind es weniger die Privatbanken als vielmehr die öffentlich-rechtlichen Geldinstitute wie WestLB, HSH Nordbank, KfW, IKB usw., die am meisten unter der Krise gelitten haben. Alles Banken, in denen unfähige Politiker in den Aufsichtsräten saßen.

    Hier wird ein weit verbreiteter linker Unmut im Volk simuliert, der so überhaupt nicht existiert.

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