Alan Poseners Kolumne: Der Untergang der doitschen Sozialdemokratie

September 30, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener kommentiert wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

Unter den vielen Wrackteilen, die der Untergang des Tankers SPD an die Oberfläche spült, fand ich folgende Bemerkung von Wolfgang Thierse interessant: „Wir sind keine Wendehälse“, sagte er nach der Wahl des Verlierers Steinmeier zum vorläufigen Fraktionsvorsitzenden, „die heute ‚Hosianna!’ rufen und morgen ‚Kreuziget ihn!’“

Thierse spielt auf das Evangelium des Johannes an, dem zufolge (Joh. 12,12-19) „die Volksmenge“ Jesus von Nazareth beim Einzug in Jerusalem mit dem ruf „Hosanna!“ begrüßt hätten, und auf das Evangelium des Matthäus (Mat. 27,11-26), demzufolge „das Volk“, „die Menge“, das „ganze Volk“ wenige Tage später vom römischen Statthalter forderte: „Ans Kreuz mit ihm!“ Es folgt bei Matthäus jene berüchtigte Stelle, in der „das ganze Volk“ ruft: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“ Was sich die Christen nicht zweimal sagen ließen, sooft sie die Gelegenheit dazu hatten.

Nur nebenbei sei erwähnt, dass – vermutlich wahrheitsgemäß – bei Markus, Matthäus und Lukas durchscheint, nur die Jünger beim Einzug Jesu in Jerusalem „Hosianna!“ gerufen haben (vgl. Mat. 19,28-40); und dass die Geschichte von Pilatus, der seine Hände in Unschuld wächst, während die blutdürstigen Juden nach dem Tod des Messias rufen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit apokryph ist, eine Anbiederung der frühen Christen an die Besatzungsmacht, die den Wanderprediger aus dem Hause David hingerichtet haben, weil er den Anspruch erhob, „König der Juden“ zu sein. So schrieben sie es ja ans Kreuz, und es blieb den Christen vorbehalten, diesen Sachverhalt umzudeuten und zu behaupten, die Römer hätten den „Hohenpriestern“ die Drecksarbeit abgenommen, die Jesus wegen Blasphemie hingerichtet haben wollten.

Dass die jüdischen religiösen Autoritäten keine Probleme damit hatten, dieses dreckige und barbarische Geschäft selbst vollziehen zu lassen, zeigt sich an der Steinigung des Stephanus (Apostelgeschichte 7,54-8,1a), bei der ein gewisser Rabbiner namens Saul aus Tarsus teilnahm, und an der Hinrichtung von Jakobus, des Bruders Jesu, einige Jahrzehnte später, von dem uns Josephus Flavius berichtet.

Nun gut, aber was sagt der Katholik Wolfgang Thierse? 1943 geboren als Sohn eines Rechtsanwalts („Rechts“anwalts, sollte man zu allen sagen, die in jener Zeit „Recht“ sprachen), sagt der Mann, der als Literaturwissenschaftler in der DDR tätig war (Literatur„wissenschaftler“): wir SPDler sind nicht wie „die Juden“. Wir praktizieren doitsche Treue.

Dass in einem Volk, das 1933 dem Führer zujubelte und 1945 plötzlich entdeckte, das es immer schon antifaschistisch war, oder das am 1. Mai 40 Jahre lang brav mitjubelte, um dann 1989 zu entdecken, dass es immer schon antikommunistisch war (aber nach wie vor gern die SED wählt) – dass ausgerechnet in einem solchen Volk ein Politiker zur Illustration von Prinzipienlosigkeit, Verrat und Blindheit auf die Juden zurückgreifen muss, wäre ein Skandal, wenn es nicht das Erwartbare wäre.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Bundestagswahl 2009: Der liberale Herbst

September 27, 2009
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LEITGLOSSE ZUR SCHLIESSUNG DER JAGDSAISON BZW. BUNDESTAGSWAHL 2009

von Narcisse Caméléon, Ressortleiter Deppologie der HIRAM7 REVIEW

Wir alle sind Egoisten, aber nur wenige verstehen es, das Beste für sich daraus zu machen. Die meisten Menschen passen sich lieber der Mitwelt an. Sie tun alles, um geliebt, gelobt und anerkannt zu werden. Damit machen sie sich zu Marionetten allgemeiner Verhaltensklischees und verzichten darauf, ihr eigenes Leben zu leben. (Josef Kirschner, Die Kunst, ein Egoist zu sein)

Ein Egoist entscheidet für sich selbst, hängt keinen Moden nach und redet niemandem nach dem Mund. Klingt unbequem? Nur für die, die uns manipulieren wollen.

In dieser Hinsicht können wir uns  über den unumstritten Sieg der Liberalen sehr freuen, die ein hoffentlich endgültiges Ende der Rot-Grünen Bevormundung in Aussicht stellt. Endlich Schluß mit der Tyrannei der Besserwisser à la Rot-Grün, die die von Gott gegebene Freiheit des Menschen durch (Rat)Schläge und Verbote einschränken wollen, um ihre eigene willkürliche Macht zu sichern…

Der Clou dieses Wahlabends: Ausgerechnet der Erfinder von Agenda 2010 und von Hartz IV, der Spitzenkandidat der SPD, Frank-Walter Steinmeier, spricht von sozialem Ausgleich und warnt vor Schwarz-Gelb…zum Totlachen! So sprach die Stimme der Selbstgerechten und Heuchler der Prosecco-Fraktion.

Die SPD und die Kriegspartei Bündnis Verrat an den Wählern/Die Grünen bzw. die Toskana-Fraktion-Linke (sprich Wasser predigen, aber Prosecco trinken) sollen in der politischen Wüste für die nächsten 20 Jahre krepieren, das haben sie reichlich verdient, nachdem sie ihre Wählerschaft jahrelang betrogen haben. 

Sic transit gloria lupi.

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Alan Posener’s Column: German Election Blues – and Reds, Greens, and Yellows

September 24, 2009

by Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

With the German election drawing near, commentators have turned from castigating the politicians for the alleged lack of alternatives they present (bullshit, actually), to a more general wail of despair about an alleged crisis of democracy itself, as represented by the growth in the number of non-voters.

In the last election, we are told, non-voters were a bigger group than those who voted for Angela Merkel, and polls seem to indicate that the number of non-voters will be even higher this time around. Crisis! Bullshit again.

The point about democracy isn’t that everyone goes to vote. That’s what happens in dictatorships. The point about democracy is that I’m free to vote or not as I see fit. So if people don’t go to vote, that’s a sign that democracy is working.

The point about democracy isn’t that voting produces good governments. That’s patently not the case. The point about that democracy is that really bad governments can be voted out. (Good governments can be voted out, too.) Karl Popper once compared the democratic procedure to the procedure by which a scientific theory is defined. If a theory is scientific precisely because it can be falsified (J.B.S. Haldane’s famous “Precambrian rabbits” that would falsify Darwin’s theory of evolution), a government is democratic if it can be falsified – i.e. discarded – by the voters. If the voters choose not to – either by voting for the government or by not voting, i.e. not voting against it: well, that’s the way the democratic cookie crumbles.

As I said above, I don’t think the German election is boring at all. We have a clear choice: between Angela Merkel plus Walter Steinmeier and a continuation of the high-tax / high-spending CDU/CSU/SPD coalition, and Angela Merkel plus Guido Westerwelle and a CDU/CSU/FDP coalition dedicated to boosting growth through lower taxes. As a taxpayer, I know where I’m going to make my cross. It isn’t rocket science.

Ousting the Social Democrats from power will probably result in a putsch by the Left within the SPD, which will eventually lead to some form of rapprochement between the SPD and the “Linke”. This in turn will mean that in 2013 at the latest, probably much sooner, say 2011, a left-wing coalition will challenge Merkel’s right-of-centre government, and things will get really exciting again: How will the Greens react? Will they choose “Jamaica” in order to keep the extreme left out of power, or will they try to tame the left by joining a “Red-Red-Green” government?

And what will the electorate say? One good guess is: they won’t be staying at home.


Alan Poseners Kolumne: Dienstwagen und Diners

August 28, 2009

Der britisch-deutsche Journalist Alan Posener startet heute eine neue Kolumne. Er wird  wöchentlich das Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur für HIRAM7 REVIEW unter die Lupe nehmen.

Von Alan Posener
Die Welt / Welt am Sonntag  / HIRAM7 REVIEW

Es ist schon komisch: Milliarden und Abermilliarden gibt die Regierung aus, um Banken zu retten, Firmen vor den Folgen unternehmerischer Fehlentscheidungen zu schützen oder dem Volk vor der Wahl zu neuen Autos zu verhelfen. Und worüber regt sich der Wähler auf?

Über die paar tausend Euro Steuergelder, die Ulla Schmidt verpulvert hat, um ihr Dienstauto und ihren Chauffeur in den Urlaub zu nehmen. Oder über Angela Merkels Geburtstagsessen für Josef Ackermann.

Eine solche Personalisierung der Politik ist Ausdruck einer Infantilisierung. Einer Kapitulation vor der Komplexität. Wer kann aus dem Kopf sagen, worin die Gesundheitsreform eigentlich besteht? Aber es sagt einem doch der gesunde Menschenverstand – also der Neid, dieser verlässlichste aller Sozialinstinkte, dass die Ministerin in Spanien keinen gepanzerten Dienstwagen mitsamt Chauffeur braucht. Unsereiner fährt doch auch Fiat Panda.

Und wer vermag schon zu beurteilen, ob die Banken, die ihrerseits gnadenlos jeden vor die Hunde gehen lassen, der seine Raten nicht zahlen kann, wirklich so systemisch relevant sind, dass sie ihrerseits nicht pleite gehen dürfen?

Aber es sagt einem doch der gesunde Bürgerneid, dass die Kanzlerin unsere Steuergelder nicht verpulvern darf, um  Herrn Ackermann ein Geburtstagsessen auszurichten. Vielleicht schweigt aber auch der Neid. Denn wir mögen die Kanzlerin.

Die Gesundheitsministerin hingegen können wir nicht leiden. Neulich mussten wir für die Zahnfüllung zuzahlen, und der Zahnarzt sagte, das sei wegen der Gesundheitsreform. Und dann fährt sie auch noch mit dem Dienstauto in den Urlaub!

Zwei Drittel aller neu zugelassenen Autos in Deutschland sind Dienstwagen. Man darf annehmen, dass damit auch privat gefahren wird, und dass nicht jede private Fahrt abgerechnet wird. Und wer private Essen als Geschäftsessen abrechnen kann, tut es. Wir haben die Politiker, die wir verdienen. Und gerade das nervt uns.

Natürlich nervt auch die Patzigkeit, mit der die ehemalige Genossin des Kommunistischen Bundes Westdeutschland und heutige Sozialdemokratin Ulla Schmidt ihr Recht auf einen Dienstwagen verteidigt. Ein bisschen Zerknirschtheit wäre angebracht. Deutsche Politiker sollten wenigstens so tun, als gehörten sie zu uns.

Was man Ulla Schmidt vorwerfen kann, ja muss, ist dies: sie hat dieses Grundgesetz der deutschen Politik vergessen. Das ist eher ein intellektuelles als ein moralisches Versagen. Umso schlimmer übrigens. Wie konnte sie glauben, das käme nicht raus? Oder dass sie damit durchkäme? Es kommt immer raus.

Und man kommt damit nicht durch. Es sei denn, man ist französischer Präsident. Aber das ist eine andere Geschichte. 

Die in HIRAM7 REVIEW veröffentlichten Essays und Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der Redaktion wieder.


Lob der Unruhe

May 1, 2009

Im Aufmacher der Süddeutschen Zeitung am Wochenende zieht Dr. Heribert Prantl, gegenwärtiger Ressortleiter Innenpolitik der einzigen Qualitätszeitung der Bundesrepublik – Die Süddeutsche Zeitung – und einst Richter und Staatsanwalt in Bayern, eine nüchterne Bilanz über das Bürgerengagement in Deutschland und hält Ausschau nach einer sterbenden Spezies: die Unruhestifter.

“Unruhe hat einen schlechten Ruf in Deutschland. Zu Unrecht, denn Unruhestifter haben dieses Land verbessert, ihr Unruhegeist ist ein demokratisches Elixier. […] Nach dem Ende dessen, was Neoliberalismus genannt wurde, geht es gegenwärtig darum, die Finanzwirtschaft neu zu ordnen und zu regeln, wirtschaftliche und soziale Positionen neu zu justieren und auszuhandeln. Sollen die Leute dabei einfach ganz ruhig bleiben? Sollen sie ruhig sein, wenn der Staat mit Hunderten Milliarden Steuergeld für eine verantwortungslose Finanzwirtschaft einstehen muss? Sollen sie dankbar sein für die Sozialisierung der Verluste der Banken?”

Zum Artikel.


Einfallslose mediale Panikmache um die Finanzkrise

April 22, 2009

Nie wird soviel gelogen wie nach der Jagd, im Krieg und vor Wahlen. (Bismarck)

Eine Glosse von Narcisse Caméléon, Ressortleiter Deppologie der HIRAM7 REVIEW und engstirniger Gründer der A(E)del-Partei

Die andauernde Finanzkrise ist gewiss ein ernst zu nehmendes Thema. Panikmache in der Öffentlichkeit und die offensichtlich bewusste Erzeugung eines völlig unzutreffenden Bildes von der Gesamtlage sind aber ganz sicher nicht sehr hilfreich, wenn es darum geht, nachhaltige Konzepte zur Lösung dieser Krise zu erarbeiten und umzusetzen.

Die Presse – selbst von der Krise betroffen – braucht plakative Überschriften, um Leser zu gewinnen; das gilt auch für die Wochenzeitung Der Spiegel, der plötzlich zur Boulevard-Presse mutiert, in dem das Hamburger Blatt so titelt: “Wirtschafts-Absturz macht Merkels Krisenrunde ratlos“.

Die Protagonisten des öffentlichen Schmierentheaters haben einen gefährlichen Brandbeschleuniger für die Finanzkrise unterschätzt: Die Psychologie. Die Angst wird zum Massenphänomen, das uns kollektiv in Atem hält, und dazu beiträgt, dass die spaßlose Lethargie namens Finanzkrise sich verschlimmert, und Bevormunderer und Weltverbesserer uns mit noch mehr Ratschlägen tyrannisierendamit ein paar Milliardäre, auf Kosten der Steuerzahler und mittels einer Umverteilung nach oben, künstlich am Leben erhalten werden, entgegen jegliche marktwirtschaftliche Logik.

Eigentliches Ziel dieser billigen Panikmache ist nichts anderes als uns das nächste “Konjukturprogramm”, sprich Geldsegen für die  Verursacher der Finanzkrise, zu verkaufen.

Wollen die Medien und die Politik die Bürger für dumm verkaufen? Alle Jahre wieder schon, besonders im Superwahljahr 2009 (Europawahl, Bundestagswahl, Bundespräsidentenwahl, Landtagswahlen in Hessen, Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Saarland und Kommunalwahlen in acht Bundesländern)…


Cem Özdemir, der Möchtegern-Obama

November 15, 2008

LEITARTIKEL ZUR ERÖFFNUNG DER JAGDSAISON BZW. BUNDESTAGSWAHL 2009

von Narcisse Caméléon, Ressortleiter Deppologie der HIRAM7 REVIEW

“Man kann einen Mensch nur korrumpieren, wenn er korrumpierbar ist.” Graham Greene, aus Dr. Fischer aus Genf oder die Bomben-Party

Elvis Imitator Cem Özdemir beim Parteitag der Grünen

Elvis Imitator Cem Özdemir beim Parteitag der Grünen

 

Der wahre Elvis: sah besser aus, konnte singen, hatte keine Leiche im Keller, und hatte mehr als 2 Drittel der Mehrheit…

Kläglich gescheitert im eigenen schwäbischen Wahlkreis für den heiß begehrten Platz als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2009 (Politikerdiäten machen bekanntlich Hunger auf mehr…nachdem er sich jahrelang im EU-Parlament aufgrund der peinlichen Miles-and-Moritz-Affäre verstecken musste), lässt sich Cem Özdemir nun als Parteivorsitzender der Grünen küren, während Amtsvorgänger Reinhard Bütikofer sich einen warmen Sessel im EU-Parlament sichert (End- oder Zwischenstation für gescheiterte Politiker bzw. Lebensversicherung, da ohnehin keine Kontrolle von den Bürgern vorhanden ist). Merkwürdiges Verständnis der Demokratie seitens einer Partei, die sich als bürgernah präsentieren will… und gleichzeitig das eindeutige Nein der Basis zur Özdemirs Kandidatur ignoriert. Ethik ist für die Grüne Parteiführung offensichtlich ein Fremdwort. Ist der Ruf erst ruiniert…

Die Grünen beabsichtigen vermutlich mit diesem vorweihnachtlichen Schmierentheater (Advent, Advent, der frisch umgeschulte Erlöser aus Ankara kommt…) die Minderheiten erneut zu instrumentalisieren – eine Konstante dieser “Partei” von Straßenkämpfern und Studienabbrechern, die Schwule, Ausländer und Frauen politisch missbraucht, um an die Macht zu kommen.

Roberto Blanco wäre eine bessere Wahl gewesen: wie der Kindergärtner Cem Özdemir, versteht der Schlagersänger aus Bayern wenig von Politik, aber er ist ja schwarz und zumindest witzig, das ist “cool”. Der PR-Coup wäre zudem erfolgreicher gewesen, weil die Grünen sich die Stimmen aller Schlagerfans sichern hätten können, und das macht in Deutschland mehr als zwei Drittel der Mehrheit aus, angesichts der von den Medien gefördeten Volksverblödung, die unserer Ansicht nach nicht weit genug geht: bitte gleich das Topmodel der Emanzen-Lobby Alice Schwarzer als Bundespräsidentin und den schwulen Aktivisten Volker Beck (der einst als rechtspolitischer Sprecher der Grünen – obwohl er nicht einmal ein Semester Jura studiert hat – die Freigabe der Pädophilie forderte) als Kinderbeauftragter der Bundesregierung vorschlagen.

Yes we can: die Wähler mit “Migrationshintergrund” (schreckliches Neuwort, klingt wie eine ansteckende Krankheit) und gleichzeitig das Volk für dumm verkaufen.

Der Vergleich mit Barack Obama ist allerdings für den neuen gewählten US-Präsidenten unsäglich, wenn man bedenkt, dass Cem Özdemir weder über Charisma noch über eine weiße Weste verfügt.

Der Opportunist Cem Özdemir ist und wird definitiv kein Barack Obama sein, sondern hoffentlich bald als Frührentner in die politische Wüste geschickt werden, von uns aus wieder ins EU-Parlament auf Kosten der Steuerzahlern, damit er zumindest sein überdimensionales Ego und seine Koteletten à la Elvis weiter aufpolieren, und seine Memoiren unbeschwert schreiben kann.

Ein letztes und ermunteres Wort an die gegenwärtige verzweifelte Jugend, die vergeblich nach Vorbildern sucht: Haste kein Abi und keine Skrupel? Wenn Du äußerlich zu hässlich fürs Fernsehen bist, mach Karriere bei den Grünen, schreib Deine Memoiren über Frankfurter Straßenschlachten oder Claudia Roths Frisur, und schnell endest Du als teurer Redner an einer amerikanischen Uni wie der schlaue Onkel Joschka oder Du verkaufst gleich Deine Seele an die Müllabfuhr, kannste Vorträge über Recycling halten oder selbsternannter Experte in Sachen Global Warming werden. Macht Spass und bringt Geld, und vor allem gutes Gewissen.

Anmerkung der Redaktion: HIRAM7 REVIEW distanziert sich ausdrücklich von diesem unverschämten Artikel, der natürlich nicht die Meinung des Herausgebers widerspiegelt. Cem Özdemir ist selbstverständlich ein großartiger Politiker mit Format und Anstand, der Deutschland, Europa, die Welt und das Universum grundlegend verändern wird. Durch seine gepflegte Koteletten, die er mutig zur Schau trägt, hat er bereits dazu beigetragen, dass auch in Zeiten von Wirtschaftsabschwung das Friseurgeschäft wieder floriert, und die Erinnerung an Elvis Aaron Presley aufrecht erhalten bleibt.