Geschichte der Hamburger Juden: Familie Levi in Altona

September 25, 2011

Betty Levi (née Lindenberger)

von Ulla Hinnenberg (Stadtteilarchiv Ottensen)

Betty Levi, geboren Lindenberger, geb. 10.3.1882, deportiert nach Auschwitz am 11.7.1942, Todesdatum unbekannt.

Betty Levi, Tochter von Isaac und Ernestine (Esther) Lindenberger, stammte aus dem ostpreußischen Labiau, einem Zentrum der Fischindustrie. Sie wurde im Standesamt als Berta registriert, nannte sich jedoch zeitlebens Betty Lindenberger, später Betty Levi.

Berufliche Gründe brachten einen Ortswechsel mit sich; der Vater wurde in Berlin Geschäftsinhaber in der Fischverarbeitungs- und -konservierungsbranche. Betty erhielt eine profunde, vielleicht professionell geplante, Ausbildung als Pianistin, die sie bei ihrer Eheschließung abbrach.

Die 22-jährige Berlinerin heiratete 1905 den neun Jahre älteren Altonaer Rechtsanwalt Dr. Moses Levi; die Brautleute kannten sich seit einem Hochzeitsfest, an dem sie als Gäste teilgenommen hatten. Moses Levi gehörte einer alteingesessenen Altonaer Familie an, deren Stammbaum mütterlicherseits bis in die Anfänge der Altonaer jüdischen Gemeinde zurückreichte und in direkter Linie und verwandtschaftlichen Verzweigungen eine Reihe von Rabbinern hervorgebracht hatte.

Das Ehepaar Levi bekam vier Kinder, geboren zwischen 1908 und 1916, und wohnte zunächst in einer Etage in der Königstraße 76, bis es 1920 das Haus Klopstockstraße 23, in bester Ottenser Elblage, erwarb.

Betty Levi lebte das Leben einer angesehenen bürgerlichen Hausfrau. Sie zog vier Kinder groß, führte den Haushalt, war eine Meisterin im Kochen und im Backen, widmete sich in Mußestunden dem Klavierspiel und ihrer zweiten Begabung, der Anfertigung kunstvoller Handarbeiten. Sie war eine Perfektionistin und legte in allen Dingen größtes Gewicht auf Sorgfalt in der Ausführung. Sie war auch eine Frau, die sich nicht duckte, als die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft anbrachen. So weigerte sie sich etwa beharrlich, den Namen des neuernannten “Adolf-Hitler-Platzes” zu verwenden oder auf ihn zu reagieren.

Im Mai 1932 verheiratete sich die älteste Tochter Elisabeth mit einem Studienfreund und zog mit ihm nach Kopenhagen. Die jüngste Tochter Herta musste im Herbst 1933 das Gymnasium verlassen; sie ging nach Berlin, wo sich ein Ausbildungsweg in der angestrebten musikpädagogischen Richtung auch ohne Abitur gefunden hatte. Der Sohn Walter wanderte 1936 nach England aus, um dort sein technisches Studium abzuschließen, was ihm in Hamburg nicht mehr möglich war.

Am 4. März 1938 wurde Betty Levi Witwe. Ihr Mann, der renommierte Strafverteidiger und ehemalige Notar Dr. Moses Levi, der 1933 Berufsverbot erhalten hatte, erlag einem Krebsleiden. 1939 konnten die Töchter Käthe und Herta mit einem Haushaltsvisum nach England emigrieren. Versuche, auch für die Mutter, die qualifizierte Hausfrau, eine Einreisegenehmigung zu erlangen, scheiterten an deren Alter.

So blieb Betty Levi allein zurück; ihre Lebensumstände wurden hoffnungslos, sie litt Hunger. Eigentümerin ihres Wohnhauses war seit 1938 die Hansestadt Hamburg, die es per Zwangsverkauf für einen geringfügigen Betrag an sich gebracht hatte; das enteignete Haus stand den geplanten Monumentalbauten der “Gau-Hauptstadt” im Wege.

Was von Geld und Vermögen in Sachwerten noch vorhanden war, hatte sie ebenfalls abliefern müssen.

Die einzige, die ihr vor und nach der “Übersiedlung” ins Hamburger jüdische Altersheim Sedanstraße 23 beistand, war eine couragierte ehemalige Hausangestellte, die ihr die Treue hielt und sie ein wenig unterstützen konnte.

Am 11. Juli 1942 wurde Betty Levi, sechzigjährig, von Hamburg aus ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Seit dem 27. Januar 1997, dem Gedenktag zur Befreiung des Lagers Auschwitz, gibt es in Sichtweite der Klopstockstraße ein Straßenschild “Betty-Levi-Passage”, das nach einer Feierstunde im Altonaer Rathaus von der Tochter Herta Grove aus Philadelphia enthüllt wurde.

Diese Ehrung Betty Levis geschah zugleich stellvertretend für die große Gruppe der Hamburger und Altonaer Opfer, die als Hausfrauen und Mütter ein alltägliches Leben als Gleiche unter Gleichen führten, bis ihnen durch Staatsverordnung Menschenwürde und Lebensrecht genommen wurden.

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Die “Endlösung der Judenfrage” in Frankreich: Razzia der Pariser Winter-Radrennbahn (1942)

July 17, 2010

Daß die Juden, wenn sie wollten – oder, wenn man sie dazu zwänge, wie es die Antisemiten zu wollen scheinen –, jetzt schon das Übergewicht, ja ganz wörtlich die Herrschaft über Europa haben könnten, steht fest; daß sie nicht darauf hinarbeiten und Pläne machen, ebenfalls. Einstweilen wollen und wünschen sie vielmehr, sogar mit einiger Zudringlichkeit, in Europa, von Europa ein- und aufgesaugt zu werden, sie dürsten darnach, endlich irgendwo fest, erlaubt, geachtet zu sein und dem Nomadenleben, dem ‘ewigen Juden’ ein Ziel zu setzen –; und man sollte diesen Zug und Drang wohl beachten und ihm entgegenkommen. (Friedrich Nietzsche)

Als Rafle du Vélodrome d’Hiver (frz. Razzia der Winter-Radrennbahn) wird die am 16. und 17. Juli 1942 in Paris durchgeführte Massenfestnahme durch die französische Polizei (auf Anordnung des Generalsekretärs der Polizei des Vichy-Regimes René Bousquet – der nach dem Krieg eine steile Karriere machte und leider 1993 erschossen wurde, bevor man ihn den Prozess machen konnte) und darauf folgende Deportation von 13.000 französischen Juden, darunter über 4.000 Kinder, in die Gaskammern nach Auschwitz bezeichnet.

Die aktive Beteiligung der französischen Vichy-Regierung sowie französischer Polizeibeamter – ohne ausdrücklichen Befehl der nationalsozialistischen Besatzungsmacht – an diesem Verbrechen war jahrzehntelang ein Tabu in Frankreich.

Am 16. Juli 1995 entschuldigte sich der französische Staatspräsident Jacques Chirac öffentlich im Namen der französischen Republik

Am 16. Juli 1995 entschuldigte sich Staatspräsident Jacques Chirac öffentlich im Namen der französischen Republik.

 “Von diesem Moment an konnte man beginnen, echte Fragen zu stellen, wurde den Opfern der Opfer-Status zuerkannt. Erst dann konnte die Arbeit der Erinnerung, der historischen Auseinandersetzung und die Trauerarbeit der jüdischen Familien wirklich beginnen. Ich nenne das eine „Befriedung“. Denn seit der Erklärung des Staatspräsidenten Jacques Chirac fühlen sich viele Juden mit ihrer Geschichte versöhnt, mit der Geschichte ihres Landes, des Landes, in dem sie leben.”, bemerkte Jacques Fredj, Direktor des Mémorial de la Shoah, ein Gedenk-, Forschungs- und Dokumentationszentrum zur Geschichte des Holocaust.

Jacques Chirac & Simone Veil vor der Mauer der Namen in Paris

Jacques Chirac mit der französischen Politikerin, einstigen Präsidentin des Europäischen Parlamentes und Auschwitz-Überlebende Simone Veil vor dem Pariser Denkmal Mur des Noms (Mauer der Namen)

***

Am 16. Juli 1995, hielt der französische Staatspräsident Jacques Chirac eine sehr bewegende Rede, in der er auf die Verstrickungen des französischen Staates in dieses Verbrechen einging.

Rede des französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac

Monsieur le Maire,

Monsieur le Président,

Monsieur l’Ambassadeur,

Monsieur le Grand Rabbin,

Mesdames, Messieurs,

Il est, dans la vie d’une nation, des moments qui blessent la mémoire, et l’idée que l’on se fait de son pays.

Ces moments, il est difficile de les évoquer, parce que l’on ne sait pas toujours trouver les mots justes pour rappeler l’horreur, pour dire le chagrin de celles et ceux qui ont vécu la tragédie. Celles et ceux qui sont marqués à jamais dans leur âme et dans leur chair par le souvenir de ces journées de larmes et de honte.

Il est difficile de les évoquer, aussi, parce que ces heures noires souillent à jamais notre histoire, et sont une injure à notre passé et à nos traditions. Oui, la folie criminelle de l’occupant a été secondée par des Français, par l’Etat français.

Il y a cinquante-trois ans, le 16 juillet 1942, 450 policiers et gendarmes français, sous l’autorité de leurs chefs, répondaient aux exigences des nazis.

Ce jour-là, dans la capitale et en région parisienne, près de dix mille hommes, femmes et enfants juifs furent arrêtés à leur domicile, au petit matin, et rassemblés dans les commissariats de police.

On verra des scènes atroces: les familles déchirées, les mères séparées de leurs enfants, les vieillards – dont certains, anciens combattants de la Grande Guerre, avaient versé leur sang pour la France – jetés sans ménagement dans les bus parisiens et les fourgons de la Préfecture de Police.

On verra, aussi, des policiers fermer les yeux, permettant ainsi quelques évasions.

Pour toutes ces personnes arrêtées, commence alors le long et douloureux voyage vers l’enfer. Combien d’entre-elles ne reverront jamais leur foyer? Et combien, à cet instant, se sont senties trahies? Quelle a été leur détresse?

La France, patrie des Lumières et des Droits de l’Homme, terre d’accueil et d’asile, la France, ce jour-là, accomplissait l’irréparable. Manquant à sa parole, elle livrait ses protégés à leurs bourreaux.

Conduites au Vélodrome d’hiver, les victimes devaient attendre plusieurs jours, dans les conditions terribles que l’on sait, d’être dirigées sur l’un des camps de transit – Pithiviers ou Beaune-la-Rolande – ouverts par les autorités de Vichy.

L’horreur, pourtant, ne faisait que commencer.

Suivront d’autres rafles, d’autres arrestations. A Paris et en province. Soixante-quatorze trains partiront vers Auschwitz. Soixante-seize mille déportés juifs de France n’en reviendront pas.

Nous conservons à leur égard une dette imprescriptible.

La Thora fait à chaque juif devoir de se souvenir. Une phrase revient toujours qui dit: “N’oublie jamais que tu as été un étranger et un esclave en terre de Pharaon”.

Cinquante ans après, fidèle à sa loi, mais sans esprit de haine ou de vengeance, la Communauté juive se souvient, et toute la France avec elle. Pour que vivent les six millions de martyrs de la Shoah. Pour que de telles atrocités ne se reproduisent jamais plus. Pour que le sang de l’holocauste devienne, selon le mot de Samuel Pisar, le “sang de l’espoir”.

Quand souffle l’esprit de haine, avivé ici par les intégrismes, alimenté là par la peur et l’exclusion. Quand à nos portes, ici même, certains groupuscules, certaines publications, certains enseignements, certains partis politiques se révèlent porteurs, de manière plus ou moins ouverte, d’une idéologie raciste et antisémite, alors cet esprit de vigilance qui vous anime, qui nous anime, doit se manifester avec plus de force que jamais.

En la matière, rien n’est insignifiant, rien n’est banal, rien n’est dissociable. Les crimes racistes, la défense de thèses révisionnistes, les provocations en tout genre – les petites phrases, les bons mots – puisent aux mêmes sources.

Transmettre la mémoire du peuple juif, des souffrances et des camps. Témoigner encore et encore. Reconnaître les fautes du passé, et les fautes commises par l’Etat. Ne rien occulter des heures sombres de notre Histoire, c’est tout simplement défendre une idée de l’Homme, de sa liberté et de sa dignité. C’est lutter contre les forces obscures, sans cesse à l’oeuvre.

Cet incessant combat est le mien autant qu’il est le vôtre.

Les plus jeunes d’entre nous, j’en suis heureux, sont sensibles à tout ce qui se rapporte à la Shoah. Ils veulent savoir. Et avec eux, désormais, de plus en plus de Français décidés à regarder bien en face leur passé.

La France, nous le savons tous, n’est nullement un pays antisémite.

En cet instant de recueillement et de souvenir, je veux faire le choix de l’espoir.

Je veux me souvenir que cet été 1942, qui révèle le vrai visage de la “collaboration”, dont le caractère raciste, après les lois anti-juives de 1940, ne fait plus de doute, sera, pour beaucoup de nos compatriotes, celui du sursaut, le point de départ d’un vaste mouvement de résistance.

Je veux me souvenir de toutes les familles juives traquées, soustraites aux recherches impitoyables de l’occupant et de la milice, par l’action héroïque et fraternelle de nombreuses familles françaises.

J’aime à penser qu’un mois plus tôt, à Bir Hakeim, les Français libres de Koenig avaient héroïquement tenu, deux semaines durant, face aux divisions allemandes et italiennes.

Certes, il y a les erreurs commises, il y a les fautes, il y a une faute collective. Mais il y a aussi la France, une certaine idée de la France, droite, généreuse, fidèle à ses traditions, à son génie. Cette France n’a jamais été à Vichy. Elle n’est plus, et depuis longtemps, à Paris. Elle est dans les sables libyens et partout où se battent des Français libres. Elle est à Londres, incarnée par le Général de Gaulle. Elle est présente, une et indivisible, dans le coeur de ces Français, ces “Justes parmi les nations” qui, au plus noir de la tourmente, en sauvant au péril de leur vie, comme l’écrit Serge Klarsfeld, les trois-quarts de la communauté juive résidant en France, ont donné vie à ce qu’elle a de meilleur. Les valeurs humanistes, les valeurs de liberté, de justice, de tolérance qui fondent l’identité française et nous obligent pour l’avenir.

Ces valeurs, celles qui fondent nos démocraties, sont aujourd’hui bafouées en Europe même, sous nos yeux, par les adeptes de la “purification ethnique”. Sachons tirer les leçons de l’Histoire. N’acceptons pas d’être les témoins passifs, ou les complices, de l’inacceptable.

C’est le sens de l’appel que j’ai lancé à nos principaux partenaires, à Londres, à Washington, à Bonn. Si nous le voulons, ensemble nous pouvons donner un coup d’arrêt à une entreprise qui détruit nos valeurs et qui, de proche en proche risque de menacer l’Europe tout entière.


Geneva Summit for Human Rights, March 8-9, 2010

February 3, 2010

Human rights NGOs from around the globe have joined hands to organize the 2nd Geneva Summit for Human Rights, Tolerance and Democracy.

To take place on March 8-9, 2010 – in parallel and to enhance the main annual session of the UN Human Rights Council – this unique assembly of renowned human rights defenders, dissidents and experts will feature victim testimonies, shine a spotlight on urgent human rights issues and situations, and call on governments to guarantee freedom of the internet for democracy and human rights activists.

INTERNET FREEDOM The Google-China Case, Censorship and Hacking: Entrepreneurs & Dissidents Debate

DEFENDING ETHNIC MINORITIES Rebiya Kadeer, Nobel Peace Prize nominee, Uighur human rights hero

ATROCITIES IN SUDAN Jan Pronk, former UN Secretary-General Special Representative in Sudan

EQUALITY FOR WOMEN Massouda Jalal, former Afghan Minister of Women Affairs, first female presidential candidate

THE FUTURE OF DISSENT Yang Jianli, 1989 Tiananmen Square Hero, founder of Foundation for China in the 21st Century

•THE BURMESE JUNTA vs. AUNG SAN SUU KYI  Bo Kyi, Burmese dissident and 2008 winner of Human Rights Watch Award

COMBATING CONTEMPORARY SLAVERY Simon Deng, former Sudanese Slave

OPPRESSION IN TIBET  Phuntsok Nyidron, Buddhist nun, longest-serving Tibetan political prisoner, jailed for recording songs of freedom, winner of 1995 Reebok Human Rights Award

NON-VIOLENT PROTEST Matteo Mecacci, Italian MP, OSCE Rapporteur on human rights and democracy, activist

REPRESSION IN LATIN AMERICA  Tamara Suju, Venezuelan human rights lawyer

PRISONER FROM BIRTH Donghyuk Shin, survivor of North Korean prison camp

•“DEFAMATION OF RELIGION” vs. FREE SPEECH Owais Aslam Ali, Secretary General of Pakistan Press Foundation


World Jewish Congress president Ronald Lauder calls on Pope Benedict XVI to clarify Vatican’s stance on Pius XII

January 17, 2010

 

Pope Benedict & Ronald S. Lauder

Pope Benedict & Ronald S. Lauder

The following opinion article by World Jewish Congress President Ronald S. Lauder was published by the leading Italian newspaper Corriere della Sera on the eve of Pope Benedict’s visit to the Great Synagogue of Rome.

Time for a few illuminating words

By Ronald S. Lauder

When a Catholic bishop visits the main synagogue in his diocese it is first and foremost a mark of friendship and an expression of the good relationship between the two local religious communities. Things are somewhat different when such a visit occurs in Rome, as the Bishop of Rome is also pontiff of the Catholic Church, representing more than a billion Catholics world-wide.

It is therefore important to Jews around the world what Pope Benedict XVI has to say this Sunday in Rome’s main synagogue on the Jewish-Catholic relationship and on a number of sensitive issues has already caused a sensation during his pontificate thus far.

Benedict XVI has often emphasized how important good relations to Judaism are to him. Through his trips to Israel, to Auschwitz, and his visits to synagogues in Cologne and New York, he has proved that he is sincere.

The German-born Pope has always been an outstanding theologian and a sharp-witted thinker. And yet, sometimes we see another Benedict, one who surprises us with decisions that – even for the well-meaning amongst us – are difficult to comprehend.

We Jews are generally very sensitive folk; some would say over-sensitive – although history has given us enough reason to be vigilant, given that anti-Semitism was very widespread and deeply rooted in the higher echelons of the Christian churches until a few decades ago.

Moreover, we Jews are an emotional people, and in public life we don’t always judge a statement or a decision made by the Pope by purely rational or intellectual criteria which perhaps are the hallmarks of a theological seminary. We pay close attention to gestures and symbols, especially from a Pope of German origin.

And we are quick to interpret his decisions in a certain way, even when they do not appear entirely obvious to us, because we always fear that others will deliberately interpret them in a way that one could regard as offensive to us.

All of this wouldn’t matter much had not dissent and controversies between our religions often served as justification for exclusion, persecution, and even violence. We need to make sure that we overcome former divisions and do not repeat the mistakes of the past.

Certain reasoning and decision-making by the Pope that is perfectly logical within the framework of Catholic theology and teaching can have a completely different meaning for the outside world (the same also applies to Jewish thinking), hence the need to explain and communicate these decisions in a comprehensible fashion.

When the Pope allows the use of the Good Friday Prayer of the old Tridentine liturgy, which calls for Jews to acknowledge Jesus Christ as the Savior of all men, some of us are deeply hurt.

When the Pope decides to lift the excommunication of bishops of the ultra-conservative and anti-Semitic Society of St. Pius X, among them a notorious Holocaust denier, we are upset.

When we have the impression that the beatification process of Pope Pius XII is being rushed through before all the documentation kept by the Vatican on this pontificate is revealed, many of us are disturbed. During that Pope’s pontificate, six million Jews in Europe were murdered by the Nazis, and there is an on-going debate about whether Pius XII really did all in his power to save at least some of them.

Holocaust survivors in particular feel upset when “heroic virtues” are accorded to Pius XII, even though that may make perfect sense within the inner-Catholic framework and may have nothing to do with his actions during World War II. To be clear: is it neither up to us Jews, nor to other outsiders, to decide who should be declared a hero or a saint of the Catholic Church. I also do not presume to be in a position to render a final judgment on Pius’ actions – or inaction – during World War II.

Yet those who view Pius XII and his behavior during that period critically – among them many historians – should be heard before irreversible decisions are taken hastily. Until all papers relating to Pius XII during the crucial period are accessible, the Vatican would be well advised to pause for a moment. Otherwise, even Catholics might have great trouble in recognizing the “heroic virtues” of Pius XII, and the reputation of the present Pope would consequently also suffer some damage.

Despite all these differences in opinion between Catholics and Jews – and it is only normal that they exist – the relationship between Jews and the Vatican is based on a solid foundation. We have managed, since the 1965 Declaration Nostra Aetate, to maintain a dialogue based on mutual trust. This dialogue is much more advanced than that with other Christian denominations, or with Islam.

I harbor no doubts whatever about the positive attitude and open-mindedness of Pope Benedict XVI vis-à-vis the Jews. He is more than welcome in our synagogues and I hope there will be many more such important occasions in the future.

However, on Sunday, when he pays a visit to Rome’s main synagogue on the invitation of the local Jewish community, we would welcome a few illuminating answers to some of the questions I outlined above. That could help dispel some of the irritations of the past months that have unnecessarily strained Jewish-Catholic relations.

Many Jews would recognize that as a small “heroic virtue” of the Pope.


The targeting of Israel and Darfur by the Arab world

August 2, 2009

by Dr. Kenneth Levin

The world’s media have given scant coverage lately to the ongoing genocide in Darfur, and – despite extensive reporting on Israel and the Arab-Israeli conflict – they have likewise offered little on the continuing campaign of genocidal incitement against Israel by her enemies.

While seeming very separate issues, the two campaigns, and the choice by media and world leaders largely to ignore both, are, in fact, connected.

On one level, of course, the connection is obvious. Israel-hatred is spearheaded by the Arab world; in virtually every Arab nation, demonizing and delegitimizing of Israel, and often of Jews, is a staple of government-controlled media, schools and mosques. This is true even of the Arab states with which Israel is formally at peace. At the same time, the Arab world is the chief support of fellow Arab leader Omar Hassan al-Bashir and his Sudanese regime’s genocidal assault on the Muslim blacks of Darfur. Illustrative was the Arab League’s unanimous, effusive embrace and defense of al-Bashir at its meeting in Doha, Qatar, in March, shortly after his indictment by the International Criminal Court for war crimes and crimes against humanity.

Efforts at mass murder directed at Israel and the genocidal assault on the Muslim but non-Arab people of Darfur flow from the same mindset.

Tunisian human rights activist Mohammed Bechri several years ago argued that to understand Arab support for the genocide in Darfur, one has to recognize the “twin fascisms” – Bechri’s term – that dominate the Arab world: Islamism and Pan-Arabism. The first rejects the legitimacy of any non-Muslim group within what the Arabs perceive as their proper domain; the latter takes the same view towards any non-Arab group. The genocidal rhetoric, and efforts at mass murder, directed at Israel, and the genocidal assault on the Muslim but non-Arab people of Darfur follow from this mindset. (Bechri’s “twin fascisms” also account for the besiegement of Christians across the Arab world and backing for Sudan’s murder of some two million Christian and animist blacks in the south of the country. They help explain as well broad Arab support for the mass murder of Kurds – a Muslim but non-Arab people – in Iraq by Saddam Hussein and for the besiegement of the Kurds of Syria and the Berbers – another non-Arab Muslim group – in Algeria.)

But the connection between animosity towards Israel and coldness towards the victims in Darfur extends beyond the Arab world. It embraces, for example, all those European leaders who bend their consciences to accommodate Arab power – in oil, money and strategic territories – and who may pay lip service to recognizing the murderous incitement and related threats faced by Israel or to deploring the crimes suffered by Darfur but refuse to take serious steps to curb either.

Nor are American leaders entirely free of similar predilections. President Bush (43) was certainly sympathetic to Israel’s predicament. But he sought to assuage Arab opinion by pushing for rapid movement towards a Palestinian state and endorsing Machmoud Abbas as Israel’s “peace” partner, even as Abbas refused to recognize the legitimacy of a Jewish state, consistently praised anti-Israel terror and stood fast in demanding a “right of return” that would turn Israel into yet another Arab-dominated entity. (On Darfur, the “moderate” Abbas responded to the ICC indictment by declaring, “We must also take a decisive stance of solidarity alongside fraternal Sudan and President Omar al-Bashir.”) Regarding Darfur, President Bush led the way in condemning Sudan’s campaign of mass murder and rape and first calling it a genocide. But — already attacked for the wars in Iraq and Afghanistan — he was not prepared to act aggressively against a third Muslim nation, even though doing so would have been aimed at saving hundreds of thousands of Muslim lives.

President Obama has adopted winning over Arab and broader Muslim opinion as a foreign policy priority and he has shown little interest in according more than verbal acknowledgment to the threats facing Israel. At the same time, those in the Muslim world whose good opinion he is most seeking to win are not the Muslims of Darfur but rather Darfur’s oppressors and their supporters. Some of President Obama’s ardent backers have expressed dismay, and have been openly critical of him, for what they see as his reneging on campaign pledges to put Darfur at the top of his agenda. (For example, Kirsten Powers, “Bam’s Darfur Sins,” in the New York Post, May 11, 2009). But given his focus on appeasing Muslims hostile to America, his inaction on Darfur should not surprise.

In major Western media as well, deference to Arab opinion vis-a-vis Israel has generally been accompanied by silence on the central role of the Arab world in providing support for Sudan’s actions in Darfur. While the Arab League’s embrace in Doha of Sudanese President al-Bashir was widely reported, few major outlets offered editorial criticism of the Arab stance — The Washington Post being a notable exception. The New York Times, which for decades has used both “news stories” and editorials to argue that Israeli concessions are the key to peace and has refused to cover the genocidal incitement against Israel and Jews endemic in Palestinian and broader Arab media, mosques and schools, offered no editorial opinion on the Doha meeting.

Kristoff generally avoided the Arab role in supporting the genocide.

Several years ago, the Times‘ Nicholas Kristof won a Pulitzer Prize for his op-ed coverage of the slaughter in Darfur. Kristof is a constant critic of Israel and, like his bosses, avoids the issue of rejection of Israel’s legitimacy, and promotion of genocidal hatred towards the Jewish state, by its Arab neighbors. In a similar vein, for all his extensive writing on Darfur, he generally avoided the Arab role in supporting the genocide. In some forty op-eds on Darfur published between March, 2004, and April, 2006, shortly after he won the Pulitzer, Kristof devoted only five sentences to Arab backing of the Sudanese regime, and that in an article focused on China’s shameful complicity in Darfur.

But if all this not is very surprising, there are also more curious aspects to the convergence of animosity, often of murderous dimensions, towards Israel and sympathy for, or at least indulgence of, those who perpetrate the genocide in Darfur.

For example, while Egypt has not overtly broken with the unanimous Arab League support for al-Bashir, Egyptian President Mubarak chose not to attend the Doha conference, and he and some other Arab leaders have been worried about the Islamist Sudanese regime’s close ties to Iran and to Iran’s radical Arab allies, Syria, Hezbollah and Hamas. Yet a number of Western leaders, who advocate “dialogue” with Iran, Syria, Hezbollah and Hamas, prefer to ignore their genocidal agenda towards Israel and their leading role in aiding Sudan’s genocidal government – in effect, outpacing Egyptian backing of al-Bashir by soft-pedaling the role in Sudan of those most supportive of al-Bashir’s murderous regime.

Iran has long given extensive financial assistance to the Sudanese government, has provided its forces with weapons and training and has underwritten Chinese provision of arms to al-Bashir. Sudan, again with Iran serving as financier and mid-wife, has also been a training ground for Hamas, fostering as well an ongoing cross-fertilization between Hamas and the militias responsible for the Darfur genocide. Hezbollah and Syria have likewise been in the forefront of Sudan’s supporters and enablers.

Following the International Criminal Court’s action against al-Bashir, a delegation of his radical allies quickly arrived in Khartoum in a show of solidarity with their indicted brother. It included the speaker of Iran’s parliament, Ali Larijani, Hamas leader Moussa Abu Marzouk, Syrian parliament speaker Mahmoud al-Abrash and an official of Hezbollah. Hamas also sponsored a large pro-Sudan march in Gaza.

But inevitably, Khartoum’s allies’ contributions to the Darfur genocide, like their promotion of genocide vis-a-vis Israel, are ignored by those eager for diplomatic engagement with them.

Also in early March, around the time of the ICC indictment, the British Foreign Office, led by Foreign Secretary David Miliband, announced its agreement to talks with Hezbollah. More recently, European Union foreign policy chief Javier Solana and French Foreign Minister Bernard Kouchner have met with Hezbollah representatives. Hezbollah head Nasrallah’s commitment to the murder of all Jews – as in his 2002 statement that “if [the Jews] all gather in Israel, it will save us the trouble of going after them worldwide” (in the past Hezbollah has gone after them as far afield as in Argentina) – was hardly something Miliband and the Foreign Office, or the Quai D’Orsay, or Solana and the European Union, or those British and continental media sympathetic to Hezbollah, were about to note. Nor were they going to note Hezbollah’s support for Sudan’s policies in Darfur.

Similarly, those many European leaders promoting engagement with Hamas typically avoid acknowledging Hamas’s call in its charter for the slaughter of all Jews, its teaching Palestinian children – in its schools and on children’s television – that Jews are eternal enemies of Islam and must be annihilated, and its other purveying of genocidal Jew-hatred. In April, the Dutch Labor party demanded that the European Union sanction Israel if it refuses to accept Hamas as a negotiating partner. Dutch Labor party leaders and like-minded European politicians, in their efforts to push acceptance of Hamas, soft-pedal its aims regarding Israelis and Jews and likewise say little about Hamas’s support of and contributions to Sudan’s genocidal assault on the blacks of Darfur.

European media that are hostile to Israel also virtually ignore Hamas’s genocidal policies and actions regarding both Israel and Darfur. British news outlets such as The Guardian and The Independent, which had barely covered years of Hamas rocket and mortar attacks on Israeli communities, or Hamas use of civilians and civilian facilities as shields for its attacks, but excoriated Israel when it responded with its assault on Hamas beginning in December, 2008, are likewise essentially silent regarding Hamas’s promotion of mass murder in Israel and support for mass murder in Darfur. The same is true for myriad news outlets on the Continent.

Most American political leaders have shunned Hamas for its commitment — in words and deeds – to Israel’s destruction and for its genocidal agenda. (There are some notable exceptions such as Jimmy Carter, who has met with Hamas chief Khaled Meshaal and urged including Hamas in “peace” talks.) But many American media organizations, particularly those, like the New York Times, most committed to portraying Israeli policy as the major obstacle to peace, have followed their European counterparts in saying little of Hamas’s genocidal policies regarding Jews or of its support for Sudan’s genocidal policies in Darfur.

Even people whom one might expect to identify most closely with the victims of the Darfur genocide often do nothing, or limit their actions to words, or actually lend support to the perpetrators, in large part because of pro-Arab sympathies or hostility to Israel. Congress has one Muslim black representative, Minnesota’s Keith Ellison, and Ellison has at times spoken out against the Darfur genocide. In April, for example, he joined a protest at the Sudanese embassy in Washington and was arrested along with other demonstrators. But Ellison has consistently supported pro-Hamas groups in America. He also aggressively embraced the Hamas line in last winter’s Gaza War in terms of alleged civilian casualties and Israeli misdeeds while remaining silent on Hamas use of civilians and civilian facilities as shields for attacks on Israel. Ellison has likewise never publicly addressed Hamas’s alliance with Sudan and its backing of Sudanese policies in Darfur. Alignment with those arrayed against Israel seems to trump criticism of those arrayed against Darfur for the Minnesota congressman.

The major force driving genocidal agendas toward Israel and Darfur is, again, Arab supremacism. It is abetted in the wider world by power politics, as well as by, in many quarters, a twisted ideological allegiance whose credo requires that hostility to the Jewish state and consequent sympathy for, or prettifying of, those dedicated to her destruction trumps sympathy for Darfur and criticism of those participating in its people’s annihilation. The overall result is that powerful links between murderous hatred towards Israel and support for, or at least accommodation of, genocide in Darfur are a fixture of today’s geopolitics and go largely unchallenged.

A longer version of this article originally appeared on www.frontpagemag.com.

Reprinted with kindly permission of Aish HaTorah International.


Pressekonferenz – Boycott DurbanII!

February 21, 2009

Donnerstag, 12. März 2009, 11 Uhr in Berlin

Ort: Presse- und Besucherzentrum, Raum 4, im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Eingang Reichstagufer 14, 10117 Berlin
 
Im Jahre 2001 fand im südafrikanischen Durban die „UN-Weltkonferenz gegen Rassismus” statt. Die Veranstaltung entwickelte sich zu einer Plattform hasserfüllter Agitation gegen Israel und die Juden, während die Diktaturen dieser Welt sich gegenseitig blütenreine Westen attestierten.

Die für April 2009 angekündigte „Durban Review Conference” wird ihrem Namen als Folgekonferenz leider mehr als gerecht werden. Neben der üblichen Dämonisierung Israels („Apartheid”) werden nunmehr auch Angriffe auf die Presse-, Meinungs- und Redefreiheit an Bedeutung gewinnen. Unter dem Vorwand des Kampfes gegen religiöse Intoleranz (und zwar nur gegenüber dem Islam) werden die Menschenrechte Schritt für Schritt pervertiert und in ein Unterdrückungsinstrumentarium im Namen der Religion umfunktioniert.

Diese gefährlichen Umdeutungen stellen demokratische Staaten vor große Herausforderungen. Die Grundlagen der offenen Gesellschaft dürfen nicht zur Disposition stehen! Angesichts des neuen Vorstoßes von Durban II wäre eine unmissverständliche Reaktion überfällig. Daher fordern die Initiator/inn/en und Unterzeicher/innen des Aufrufs die Bundesregierung und Regierungen anderer EU-Staaten auf, Durban II zu boykottieren.

Zur Initiative „Boykottiert Durban II!”

Der französische Schriftsteller Pascal Bruckner gab im Sommer letzten Jahres mit seiner Forderung nach einem Boykott der Durban II Konferenz den Anstoß für diese Initiative, der sich mehr als 30 Journalist/inn/en, Publizist/inn/en, Wissenschaftler/innen und Künstler/innen aus Europa, den USA und dem Nahen Osten anschlossen, darunter Lars Gustafsson, Jeffrey Herf, Benny Morris, Peter Schneider, Seyran Ates, Necla Kelek, Matthias Küntzel, Sharon Adler, Prof. Arno Lustiger und Ralph Giordano. Der Boykott-Appell hat weit über 1000 Unterschriften erhalten. Er wird am 12. März der Bundesregierung und den Regierungen anderer EU-Staaten übergeben werden.

Zum Abschluss der Kampagne findet eine Pressekonferenz statt, auf der Caroline Fourest und weitere Referent/inn/en für die Notwendigkeit des Boykotts einer solchen Veranstaltung argumentieren werden.

Teilnehmer/innen der Konferenz:
– Caroline Fourest, Autorin und Publizistin, Paris
– Nasrin Amirsedghi; Publizistin, Mainz
– Alex Feuerherdt; Journalist, Bonn
– Klaus Faber; Staatssekretär a. D., Potsdam
– Anetta Kahane; Stiftungsvorstandvorsitzende (Amadeu-Antonio-Stiftung), Berlin

Moderation: Thierry Chervel; Chefredakteur des Online-Kulturmagazins Perlentaucher, Berlin

Kooperationspartner: Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus; Group of 25th of November u. Föderation unabh. NGOs, Suleymaniya, Kurdistan/Nordirak; Mideast Freedom Forum Berlin e.V. (MFFB).

Rückfragen: Arvid Vormann – Telefon: 030-50595388 – E-Mail: avmail@web.de


Pope Benedict XVI under pressure

February 2, 2009

Pope Benedict XVI is under increasing pressure following his decision to revoke the excommunication of several leaders of the ultra-conservative Society of Pius X, among them a Holocaust denier.

Several Catholic bishops expressed their unease over Benedict’s decision ten days ago to allow back in Richard Williamson and others into the Catholic Church. Williamson recently denied that the Holocaust occurred and said that Nazi Germany had never used gas chambers.

Israel’s minister for religious affairs, Yitzhak Cohen, has threatened to suspend relations with the Vatican, the German news magazine ‘Der Spiegel’ reports. Cohen said he recommended “completely cutting off connections to a body in which Holocaust deniers and anti-Semites are members.” The Chief Rabbinate of Israel last week broke off official ties with the Vatican to protest the Pope’s decision.

British-born Richard Williamson is one of four bishops who are members of the Society of Pius X, a traditionalist Catholic order, whose excommunication was lifted a week ago. Williamson, who now lives in Argentina, had claimed in a television interview that historical evidence was “hugely against six million having been deliberately gassed in gas chambers as a deliberate policy of Adolf Hitler … I believe there were no gas chambers”. Williamson was excommunicated 20 years ago after being ordained a bishop by the French archbishop Marcel Lefebvre without papal consent.

The Vatican said it had been unaware of Williamson’s views on the Holocaust when the decision was made to readmit the group, and the Pope quickly distanced himself from the comments and expressed “full and indisputable solidarity” with Jews. However, condemnation from Jewish groups was widespread.